Feiner Platz auf Asphalt am Orstrand, teilweise mit tollen Fernblicken. Gleich hinter dem Naturfreibad. Komplette V/E. Kostenloses WLAN.
Wir sind der aktuellen Hitze (bis 30 Grad) in der Mainebene am Rande des Spessarts entflohen, indem wir nach Norden zum Vogelsberg gefahren sind in die höchstgelegene Stadt Hessens.
Ulrichstein liegt auf 600 Meter ü.N.N rund zehn Kilometer nördlich des Hoherodskopf, dem zweithöchsten Gipfel im Vogelsbergmassiv. Hier ist es 6 Grad kühler als im tiefergelegenen Umland.
Fantastische Fernblicke, Wälder, Wiesen und Feldflächen bestimmen die Gegend. Und viele Windräder hat es hier, die von den kräftigen Winden aufgrund der Höhenlage profitieren und der Stadt als Eigentümer einiger Anlagen ordentlich Geld in die Kasse spülen.
Wir stehen auf dem hübschen kleinen Stellplatz am Orstrand direkt neben dem Naturfreibad und genießen den Wind und die Kühle und den frischen Erdbeerkuchen aus der Ortsbäckerei.
Mit Doxi laufe ich am frühen Morgen die 12 km lange Weitblicktour zu den schönsten Aussichtsplätzen und interessanten Punkten rund um Ulrichstein. Westlich des Ortes geht der Blick viele Dutzend von Kilometern in das Tiefland unterhalb des Vogelsbergs und weit nach Hessen hinein.
Am Start- und Endpunkt der Tour liegt Ulrichstein mit dem schönen Schlossberg und der Ruine der Burg, die im Mittelalter als Keimzelle zur Entstehung des Ortes beitrug. Der Vogelsberggarten an der Burg zeigt viele einheimische Pflanzen und Kräuter. Da hat sich jemand richtig Mühe gegeben. Schön ist es hier.
Karte unserer Tour
Blick auf die Stadt mit dem Burgberg
Ev. Pfarrkirche in Ulrichstein
Hübsche Haustür im Ort
Infotafel an der Burg
Im Innenhof der Burgruine
Rest des Bergfrieds
Vogelsberggarten an der Burg
Landschaft rund um Ulrichstein
Landschaft rund um Ulrichstein
Im Hintergrund der Hoherodskopf
Die Windräder sind teils 150 Meter hoch
Überall Windräder hier
Jetzt blühen die Lupinen
Hübsche Wiesenblumen
Wald, Felder, Wiesen, Windräder
Panoramabild der Landschaft nordwestlich von Ulrichstein
Panoramabild der Landschaft nordwestlich von Ulrichstein
Jetzt habe ich es endlich wahrgemacht und den Spessart erkundet. Die Tour hatte ich schon seit zwei Jahren vorbereitet, aber in der Corona-Zeit ist es nicht dazu gekommen.
18 Tage war ich mit Doxi und dem Wohnmobil in Deutschlands größtem zusammenhängendem Mischwaldgebiet unterwegs. Bei herrlichem Wetter, frisch ergrünten Wäldern, blühenden Obstbäumen und Wildwiesen, sind wir mehr als 300 Kilometer gewandert und haben zahlreiche Städte und Burgen besucht.
Der Spessart ist die Region zwischen Vogelsberg, Rhön und Odenwald in Bayern und Hessen. Nordwestlich grenzt Frankfurt an, südöstlich Würzburg und mitten durch den Spessart windet sich die Autobahn A3, die die beiden genannten Städte miteinander verbindet.
Der Hochspessart mit seinen endlosen Wäldern ist vor allem etwas für Menschen, die die Einsamkeit suchen. Doch in den Flusstälern, die den Spessart eingrenzen, tobt das Leben. Der zugehörige Merkspruch lautet: „Kinzig, Sinn und Main schließen rings den Spessart ein.“
Erst sind wir entlang dieser Flüsse den Rand oder besser Umriss des Spessarts komplett abgefahren, dann sind wir tief in den Spessart vorgedrungen. Dahin, wo früher die Räuber auf die durchziehenden Handelskolonnen zwischen Rhein-Main und dem Bayernland gelauert haben. Aber heute nicht mehr 🙂
Wir waren in Gelnhausen, Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Steinau an der Straße, Mernes, Jossa, Burgsinn, Gemünden am Main, Lohr am Main, Neustadt am Main, Rothenfels, Marktheidenfeld, Miltenberg, Klingenberg am Main, Heimbuchenthal, Alzenau, Schöllkrippen, Rothenbuch, Aschaffenburg und natürlich in Mespelbrunn, am gleichnamigen Schloss, dem ikonischen Wahrzeichen des Spessarts.
Dazwischen haben wir noch Abstecher in Gebiete am Rande des Spessarts unternommen und Tauberbischofsheim und Külsheim an der Tauber besucht, außerdem Seligenstadt und Darmstadt mit der wunderbaren Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe.
Allesamt historische Städte mit interessanter Geschichte und vielen sehenswerten Fachwerkbauten.
Wieder einmal bin ich begeistert von der Vielfalt der Kulturlandschaft und der vielen gut erhaltenen mittelalterlichen Bausubsatz. Das war wirklich eine großartige Tour mitten in Deutschland.
Alle Fotos und Beiträge von dieser ereignisreichen Tour gibt es hier.
Tour-Kalender
Impressionen von dieser Reise
Wir verlassen den Ort in südlicher Richtung
Panoramabild von der Südseite der Anlage
Die Kinzig am Rande der Altstadt
Panoramabild beom Aufstieg durch die Felder zum Bellinger Berg
Rastgelegenheit an der Salz mitten im Ort
Altes Rathaus
Huttenschluss Rückansicht
Blick zurück nach Salmünster
An Reisigbündeln tropft das solehaltige Wasser herab
Toska-Therme am Kurpark
Blick aus dem Womo am Morgen
Brunnen am Solplatz
Weite Blicke in die Spessart-Landschaft
Erhaltenes Mauerwerk der Kaiserpfalz
Historisches Stadtmodell
Kunstautomat vor der Stadtbücherei
Panoramabild vom Obermarkt mit dem Rathaus
Blick vom Wehrgang auf den Batterieturm des Vorwerks
Zwei markante Bergfriede zeigen nach Osten und Westen
Blick von der Willigesbrücke zum Schloss
Aufgang zur Stiftsbasilika
Streetart in der Altstadt
Schloss Johannisburg vom gegenüberliegenden Mainufer gesehen
Hier waren die Biber am Werk
Lilienbecken vor dem Hochzeitsturm und der Russischen Kapelle
Russische Kapelle St. Maria Magdalena
Begegnung am Denkmal „Grande Disco“
Hübsche Blüte in einem Garten
Wir erreichen Burg Alzenau, Ansicht von der Kahl
Weite Blick in die Mainebene aus den Weinbergen bei Wasserlos
Ludwigsturm auf dem Gipfel des Hahnenkamms
Blick auf das Kloster vom Konventsgarten
Blick über den Gartenzaum auf das Schloss
Steinmännchen in der Schlucht
Wie erreichen den Rotweinweg oberhalb der Weinberge
Blick Richtung Klingenberg
Wir starten am Womo-Stellplatz unterhalb der Weinberge
Blick aus dem Weinberg stromabwärts zur Schleuse Klingenberg
Der Brunnentorturm
Das kurmainzische Schloss mit dem Türmersturm
Blick von der Burg Freudenberg auf den Main
Blick vom Mainufer nach Miltenberg
Blick vom Klostervorhof ins Maintal
Brunnen am Marktplatz
Es geht am Rand der Weinberge entlang
Der Kollege wartet auf Arbeit
Dicke Freunde – gesehen auf einer Weide in Elm
Ein Falter labt sich
Blick zurück von der Mainbrücke auf Gemünden
Doxi fühlt sich in der Wildwiese wohl
Das ist doch bestimmt der Papa
Hausfassade mit Motiven aus Grimms-Märchen
Stellplätze auf dieser Tour
1.) Münzenberg / Stellplatz am Sportplatz Feiner Platz am Ortsrand neben der freiwilligen Feuerwehr ohne Infrastruktur. Wunderbar zur Besichtigung des Ortes und der Burg. Schön leise.Am Viehtrieb, 35516 Münzenberg (0 € / kein Strom)2.) Bad Orb / Stellplatz am Kurpark Tolle Lage am Ortsrand zwischen Kurpark und Orbtal. Die meisten Plätze mit Blick auf die schönen Apfelwiesen. Komplette Infrastruktur. Spessartstraße, 63619 Bad Orb (12 € / Strom verfügbar)3.) Aufenau / Parkplatz am Fußballplatz Einfacher Parkplatz auf Schotter und Rasen am Rand der Kinzig-Auen vor dem Sportplatz. Einige wenige Wohnmobile stören dort nicht. Fiat Professional-Werkstatt gleich um die Ecke.Rotgartenstraße 29, 63607 Wächtersbach (kein offizieller SP)4.) Bad Soden / Stellplatz am Park Stellplatz auf Asphalt hinter dem Kurpark mit Weitblick ins Grüne. Komplette Infrastruktur. Ortszentrum Bad Soden etwa 700 Meter entfernt. Ortsteil Salmünster etwa 2 km entfernt. Parkstraße 12a, 63628 Bad Soden-Salmünster (10 € / Strom verfügbar)5.) Steinau an der Straße / Stellplatz am Sportzentrum Fünf kostenlose Stellplätze nur 500 Meter von der wunderschönen Altstadt entfernt. Komplette Infrastruktur.Am Steines, 36396 Steinau a.d. Straße (0 € / Strom verfügbar)6.) Schlüchtern / Stellplatz bei Getränke Lambert Einige markierte Stellplätze auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes. Keine Infrastruktur. Teilweise von Anwohnern zugeparkt. Nicht sehr einladend, aber gut für eine Stadtbesichtigung.Elmweg 8, 36381 Schlüchtern (0 € / kein Strom)7.) Mernes / Stellplatz Mernes Stellplatz am Ortsrand im Grünen. Komplette V/E. Wunderbarer Ausgangspunkt für Wanderungen im Jossatal.Jossastraße, 63628 Bad Soden-Salmünster (7 € / Strom verfügbar)8.) Burgsinn / Stellplatz am Freibad Ausgewiesene Stellplätze auf Schotter am Rand des großen Freibadparkplatzes. Unmittelbar an der Aura. Nur wenige Schritte zur Altstadt. Keine V/E.Austraße, 97775 Burgsinn (0 € / kein Strom)9.) Gemünden am Main / Stellplatz am Saale Ufer Ausgewiesene Womo-Stellflächen auf Großparkplatz an der Saale und direkt gegenüber der Altstadt. Kein V/E. Teilweise tolle Lage der Stellplätze unmittelbar am Fluss.Duivenalle, 97736 Gemünden am Main (5 € / kein Strom)10.) Lohr am Main / Stellplatz an der Mainlände Ausgewiesene Stellplätze auf einem großen Asphaltparkplatz am Main. Nur wenige Schritte zur sehenswerten Altstadt. Osttangente, 97816 Lohr am Main (5 € / Strom verfügbar)11.) Marktheidenfeld / Stellplatz Martinswiese Abgetrenntes Areal auf einem Großparkplatz am Main. Innenstadt fußläufig erreichbar. Komplette V/E vorhanden.Georg-Mayr-Straße 4, 97828 Marktheidenfeld (4 € / Strom verfügbar)12.) Külsheim / Stellplatz am Schloß Külsheim Toller Platz direkt neben dem Schloss. Stellplätze teilweise auf Asphalt, teilweise auf Rasen. Hübsche Stadt, idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Kostenloses WLAN vorhanden.Kirchbergweg, 97900 Külsheim (0 € / Strom verfügbar)13.) Miltenberg / Stellplatz am Yachthafen Ausgewiesene Stellplätze auf einem Schotterparkplatz unmittelbar am Main gegenüber der Altstadt. Keine Infrastruktur, aber super Lage und das kostenlos.Steingaesserstr. 27, 63897 Miltenberg (0 € / kein Strom)14.) Freudenberg / Stellplatz an der Hauptstraße Feiner kleiner Platz zwichen Hauptstraße und Main unmittelbar an der Altstadt und unterhalb der Burg. Tagsüber durch den Verkehr nicht leise, abends schon. Hauptstraße 419, 97896 Freudenberg (6 € / Strom verfügbar)15.) Klingenberg / Sonja's Wohnmobilhafen Feiner Platz direkt am Main unterhalb der Weinberge auf der Spessart-Seite. Mehrzahl der Plätze auf einer großen Wiese unmittelbar am Fluß. Wenige hundert Meter zur hübschen Altstadt. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Komplette V/E.Zur Einladung, 63911 Klingenberg (9 € / Strom verfügbar)16.) Hessenthal / Parkplatz im Ort Parkplatz auf Schotter im Ortskern. Keine Infrastruktur. Einge wenige Wohnmobile stören dort nicht.Hauptstraße 32, 63875 Mespelbrunn (kein offizieller SP)17.) Heimbuchenthal / Parkplatz am Alten Bahnhof Parkplatz am Alten Bahnhof nahe des Elsavabachs. Schön gelegen. Keine Infrastruktur. Wohnmobile stören hier nicht.Am alten Bahnhof 1, 63872 Heimbuchenthal (kein offizieller SP)18.) Seligenstadt / Stellplatz am Schwimmbad Ausgwiesene Stellplätze auf dem großen Schwimmbadparkplatz auf Asphalt, teilweise unter Bäumen. Kloster und Altstadt in 10 Minuten fußläufig erreichbar. Keine Infrastruktur.Am Schwimmbad, 63500 Seligenstadt (0 € / kein Strom)19.) Darmstadt / Messplatz Großer Festplatz auf Schotter, ca. 1,5 km vom Zentrum entfernt. Wenn nicht für Veranstaltungen genutzt, stehen dort ganz viele PKW, Busse und LKW. Wohnmobile stören dort nicht. Keine Infrastruktur. Messplatz, 64289 Darmstadt (kein offizieller SP)20.) Alzenau / Parkplatz an der Burg Großer Parkplatz für Busse und PKW untehalb der Burg im Zentrum von Alzenau. Im hinteren Bereich stören einige wenige Wohnmobile nicht. Keine Infrastruktur.Burgstraße 12, 63755 Alzenau (kein offizieller SP)21.) Schöllkrippen / Stellplatz am Naturerlebnisbad Ganz feiner Platz auf Rasen am Ortsrand unterhalb des Naturerlebnisbads und direkt an einem Bach. Komplette V/E.Häfner-Ohnhaus-Straße, 63825 Schöllkrippen (9 € / Strom verfügbar)22.) Rothenbuch / Stellplatz an der Freizeitanlage Von Hecken eingerahmter Schotterparkplatz am Ortsrand. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen, ruhig gelegen. Komplette V/E.Heigenbrücker Weg, 63860 Rothenbuch (8 € / Strom verfügbar)23.) Aschaffenburg / Stellplatz an der Willigisbrücke Feiner Platz auf Schotte direkt am Main, teilweise unter Bäumen. Nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Kostenloses WLAN.Am Main, 63739 Aschaffenburg (8 € / Strom verfügbar)
Als letzte Spessart-Wanderung auf dieser Womo-Reise will ich mit Doxi die 22 km lange Tour 3 aus dem Rother-Wanderführer „Spessart“ laufen. Da es heute wieder richtig warm werden soll, starten wir bereits um 6:30 Uhr.
Von der anderen Mainseite kommend, führt uns die Wanderung zunächst unterhalb des Schlosses am Mainufer entlang, dann über den Bahnhof in die nordwestlichen Stadtteile.
Kurz vor dem Nordfriedhof unterqueren wir die Autobahn A3. Dahinter endet die Bebauung und wir tauchen am Strietwald in den Spessart auf den Höhen über Aschaffenburg ein.
Wir laufen einen großen Bogen, passieren die Orte Rosenberg und Rauenthal und steigen dann in das Afferbachtal ab, das uns nach Unterafferbach führt.
Im Wald geht es am Rande von Goldbach nach Glattbach und dahinter nach Pfaffenberg. Erneut unterqueren wir die Autobahn A3 und tauchen dahinter wieder in das Stadtgebiet ein. Nun sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Stellplatz, den wir nach fünf Stunden und 22 km reichlich verschwitzt wieder erreichen.
Gut, dass wir so früh gestartet sind. Zwei Stunden später und die lange Tour wäre in der Mittagshitze richtig anstrengend geworden.
Wanderkarte unserer Tour
Blick von der Willigesbrücke zum Schloss
Blick von die Willigesbrücke in den Yachthafen am Main
Dieser Skipper ist früh dran
Blick vom Mainufer hinauf zum Schloss
Weinberg unterhalb der Stiftsbasilika
Durch das Tal des Afferbachs läuft eine Starktstromtrasse
Bick von der Willigesbrücke über den Main zur Altstadt
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz an der Willigisbrücke
Ort:
Aschaffenburg
Adresse:
Am Main
63739 Aschaffenburg
Preis pro Nacht:
8 € / Strom verfügbar
Zusatzinfo:
Feiner Platz auf Schotte direkt am Main, teilweise unter Bäumen. Nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Kostenloses WLAN.
Nach unserer schönen Wanderung rund um Rothenbuch verlasse ich mit Doxi am späten Nachmittag den Hochspessart. Wir fahren weiter nach Aschaffenburg. Die Stadt liegt am Westrand des Spessarts und ist nach Würzburg die zweitgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken. Dort mündet die Aschaff in den Main.
Wir stellen uns auf den schönen Womo-Stellplatz an der Willigesbrücke unmittelbar am Main und gegenüber der Altstadt. Von der Brücke hat man einen tollen Blick auf das Schloss Johannisburg, dem Wahrzeichen von Aschaffenburg am Rande der Altstadt.
Es ist wahnsinnig warm und da wir heute schon 17 km gelaufen sind, sparen wir uns die Abendwanderung. Doxi hätte ohnehin keine Lust mehr.
Stattdessen drehe ich in der Abenddämmerung mit dem Fahrrad eine Runde durch die Altstadt. Jetzt ist dort bei weitem nicht mehr so viel los, wie noch am späten Nachmittag, und so kann ich mir die Sehenswürdigkeiten der Stadt in Ruhe anschauen.
Im Vergleich zum heutigen Stadtgebiet ist die Altstadt nicht groß, aber absolut sehenswert, auch weil sie im Zweiten Weltkrieg keinen Schaden genommen hat. Das hatte ich bei meinem ersten Besuch hier vor sechs Jahren gar nicht in vollem Umfang wahrgenommen.
Modell des mittelalterlichen Aschaffenburgs
Mainufer von der Willigesbrücke gesehen
Schloss Johannisburg vom gegenüberliegenden Mainufer gesehen
Frontseite des Schlosses
Fachwerkhäuser in der Dalbergstraße
Fachwerkhaus in der Dalbergstraße
Fachwerkhaus in der Dalbergstraße
Frontseite des Naturwissenschaftlichen Museums
Innenhof des Naturwissenschaftlichen Museums
Häuser am Stiftsplatz vor der Basilika
Detailansicht der Löwenapotheke am Stiftsplatz
Aufgang zur Stiftsbasilika
Portal der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander
Seitenblick auf den Turm der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander
Eulenbrunnen in der Stiftsgasse vor dem Dekenatshof
Kelterhaus des Dekanatshof
Werkstatt/Galerie am Dekanatshof
Haus an der Ecke Fürstengasse/Pfaffengasse
Christuskirche
Bachsaal
Stadttheater vor der Kirche „zu unserer lieben Frau“
Von Hecken eingerahmter Schotterparkplatz am Ortsrand. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen, ruhig gelegen. Komplette V/E.
Von Schöllkrippen sind wir noch etwas tiefer auf engen und kurvigen Straßen in das Herz des Spessarts vorgedrungen. Tatsächlich gehört unser Zielort Rothenbuch zu den ältesten und bedeutendsten Orten des Innerspessarts. Bereits 1318 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.
Wer gerne allein im Wald unterwegs ist, kommt rund um Rothenbuch voll auf seine Kosten. Außer einem Schäfer und seiner Herde begegnen wir auf unserer fünfstündigen 20 km-Wanderung tatsächlich niemandem.
Vom Wohnmobil-Stellplatz am Ortsrand bei den Sportanlagen steigen wir zunächst zum Tiergartenberg auf und genießen von dort den Blick auf die Wälder und Wiesen rund um Rothenbuch.
Dann geht es stetig bergauf durch den Wald, bis wir die Bundesstraße 26 am „Sieben Weg“ kreuzen. Auf einem dieser sieben Wege laufen wir anschließend hinab zum verwunschenen Kaltengrundsee mitten im Wald.
Dahinter öffnet sich vor uns das Lohrbachtal, in dem fleißige Biber den Lohrbach an verschiedenen Stellen aufstauen. Wir folgen dem Talweg durch die Auenlandschaft und erreichen kurz vor dem Ort Neuhütten einen schönen Freizeitsee.
Nach der Ortsdurchquerung von Neuhütten laufen wir parallel zum Schwarzhüttengrund stetig geradeaus und immer weiter steil aufwärts, bis wir am Niklaskreuz erneut die B26 kreuzen. Durch einen lauschigen Hohlweg leitet uns der Spessartweg weiter nach Rothenbuch, wo wir nach fünf Stunden wieder eintreffen.
Durch die vielen Höhenmeter und die starke Sonneneinstrahlung war die Tour ordentlich anstrengend, aber auch sehr schön. Spessart „at its best“, sozusagen.
Ganz feiner Platz auf Rasen am Ortsrand unterhalb des Naturerlebnisbads und direkt an einem Bach. Komplette V/E.
Von Alzenau am Mittellauf der Kahl sind wir weiter zum Oberlauf der Kahl gefahren, nach Schölkrippen. Dort stehen wir auf einem wunderbaren Stellplatz am Ortsrand zwischen Sportplatz, Bach und Naturfreibad.
Hier startet unsere heutige Morgenwanderung rund um Schöllkrippen und Kleinkahl, bei der wir der Tour 6 aus dem Rother Wanderführer „Spessart“ folgen.
Vorbei am Naturfreibad laufen wir über Feldflächen zum Hof Schabernack und weiter in den Wald am Fuße des Reuschbergs zur Rodberghütte. Dort macht gerade der Waldkindergarten Frühstückspause.
Über den alten Steinbruch am Röderhof geht es steil hinauf durch den Wald zum Gipfel des Reuschbergs, dem wohlgeformten Hausberg von Schöllkrippen.
Dahinter steigen wir ab in den Taleinschnitt des Laudenbachs und umrunden den Laudenberg auf der Talseite.
Kurz vor Kleinkahl erreichen wir den Waldrand. Weil die Wolken mittlerweile der Sonne Platz gemacht haben und es stündlich wärmer wird, beschließe ich, die 23 km-Tour lange ein wenig abzukürzen.
In Kleinkahl steigen wir bis zum Ortskern im Talgrund hinab und auf der anderen Seite der Kahl wieder hinauf, um den offiziellen Rückweg der Tour zu erreichen. Von dieser Seite des Flusses hat man einen wunderbaren Blick auf den Reuschberg und die sich anschließenden Spessartberge südlich des „Kahlgrunds“, wie das Tal der Kahl genannt wird.
Mit tollen Ausblicken, aber auch ganz schön exponiert in der Sonne geht es anschließend zurück nach Schöllkrippen und zu unserem Womo-Stellplatz, den wir nach vier Stunden und 17 Wanderkilometern wieder erreichen.
Wanderkarte unserer Tour
Historische Häuser an Häuser an der Kahl
Das Alte Schloss in Schölkrippen
St. Lukas-Kapelle im Zentrum von Schöllkrippen
Auf dem Streuobst-Erlebnispfad
Blick beim Aufstieg zurück nach Schöllkrippen
Kapelle an der Rodberghütte
Wegweiser an der Rodberghütte
Alter Steinbruch am Röderhof
Infotafel am Steinbruch
Zeugnisse eines historischen Ringwalls oben auf dem Reischberg
Sendemast untehalb des Reuschberg-Gipfels
Doxi stärkt sich am Laudenbach
Zielschweine auf dem Wald-Bogenpfad oberhalb von Großkahl
Blick hinunter nach Kleinkahl
Prächtige Blüte in Kleinkahl
So ist nur der Mai
Blick zum Habersberg oberhalb von Kleinkahl
Blick zurück nach Kleinkahl
Blick zur Bergkette nördlich des Kahlgrunds
Da ist wieder der Reuschberg
Mohnblumen an einem Bauernhof
Streuobst auf dem Weg zurück nach Schöllkrippen
Wegkreuz oberhalb von Schöllkrippen
Panoramabild vom Steinbruch am Röderhof
Panoramabild vom Reuschenberg
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.