
Markantes Gebäude in der Marktstraße von Simmern, der Haupteinkaufsstraße
Simmern, 16. Oktober 2021
Von unserem Übernachtungsplatz im Soonwald bei Argenthal sind wir früh am Morgen weiter gefahren in die 10 km entfernte Kreisstadt Simmern. Die Stadt liegt in einer Mulde innerhalb der Hunsrücker Hochfläche, die vom Simmerbach durchflossen wird.
Simmern war bereits zur Römerzeit besiedelt. Im Mittelalter überstand die Stadt den Dreißigjährigen Krieg relativ unbeschadet, wurde aber
im Pfälzischen Erbfolgekrieg schwer verwüstet. Am 17. September 1689
brandschatzten französische Truppen die Stadt und das Schloss.
Zwanzig Jahre später entstand das Neue Schloss Simmern, das heute den Marktplatz im Herzen der Stadt dominiert.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Simmern ist aber der Schinderhannesturm, der als eines von wenigen Gebäuden den großen Stadtbrand von 1689 überstand.
In dem ehemaligen Pulvermagazin und Gefängnisraum an der äußeren Stadtmauer war unter anderem der Räuberhauptmann Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, gefangen.
Heute ist eine Ausstellung im Turm der Realität und dem Mythos des Schinderhannes gewidmet. Auf dem Platz davor erinnert eine Skulptur an einen Schweinediebstahl des Schinderhannes‘ und eines Kumpans im Jahre 1797.
Portal des Neuen Schloss am Markt
Alte Mühle am Simmerbach unter Stephanskirche
Chor und Turm der Stephanskirche
Doxi stärkt sich am Brunnen vor der Stephanskirche
Die „Galerie“ unterhalb der Stephanskirche
Seitlicher Blick auf die Pfarrkirche St. Josef
Stadtmauer und Aufgang zum Schinderhannesturm
Rathaus Simmern
Katholische Pfarrkirrche St. Josef
Denkmal vor dem Schinderhannesturm