Das Marienhospital in Düsseldorf-Pempelfortzeigt in seinem Foyer derzeit preisgekrönte Fotokunst von Klaus Schachtschneider. Die zehn Werke sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Schaffenswerk, das der Düsseldorfer Hobby-Fotograf auf seiner Internetseite http://photissimo.com präsentiert.
Die großformatigen Arbeiten sind im Marienhospital bewusst so präsentiert, dass sie auch im Umfeld eines Krankenhauses ihre Wirkung entfalten können.
„Fotografie kann einen Raum verändern und für einen Moment den Blick auf etwas anderes lenken. Gerade in einem Krankenhaus, wo Menschen mit sehr unterschiedlichen Situationen und Lebensgeschichten zusammentreffen, bekommt Kunst noch einmal eine besondere Bedeutung“, sagt dazu Klaus Schachtschneider.
Ich kann mich für viele von Schachtschneiders Arbeiten total begeistern. Großen Respekt dafür!
Kann mit Nudeln oder Reis serviert werden. Funktioniert aber auch pur.
Heute gibt es bei mir einen schön scharfen Gemüseeintopf mit gelben Linsen quasi als Nudelsauce auf Spirellis, die ich noch hatte.
Der Eintopf basiert auf kleingeschnittenen Blumenkohl, Brokkoli und Möhren, die zunächst in Öl mit Zwiebeln etwas angebraten werden. Dann kommt Wasser mit Gemüsebrühepulver hinzu. Das Ganze dann ca. 10 bis 12 Minuten köcheln lassen.
In dieser Zeit die gelben Linsen in einem separaten Topf aufkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Schließlich die Linsen zum Gemüse geben und ordentlich würzen mit Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver und etwas Chili, wenn es scharf sein darf. Schmeckt wunderbar gemüsig.
Gestern Abend 23:00 ist der Rheinpegel Düsseldorf erstmals durch die Null gegangen und heute Nacht gegen 5:00 ins Negative gerutscht. Das gab es in der Geschichte der Düseldorfer Pegelmessung seit 1763 noch nie.
Schon letzte Woche hatte ich berichtet, wie der niedrige Wasserstand im Düsseldorfer Medienhafen und im Neusser Hafenbecken markant sichtbar wurde (Link). Und seitdem sind die Pegel noch einmal um 20 cm gefallen.
Im Düsseldorf Medienhafen liegen nun mehrere Sandbänke an der Wasseroberfläche, um die sich die Sportbootkapitäne mühsam herum navigieren müssen. Und im Neusser Hafenbecken direkt unterhalb des Münsters sind die freiliegenden Flächen noch größer geworden. Erstmals fällt nun die einströmende Obererft regelrecht in das Hafenbecken hinab. Wahnsinn!
Daten aus dem bundeseigenen Elektronischer Wasserstraßen-Informationsservice ELWIS
Tiefstand im Düsseldorfer Medienhafen
Hans Albers schaut auch schon ganz verdutzt
Sandbänke im Düsseldorfer Medienhafen
Links fällt die Obererft in das Neusser Hafenbecken hinab
So ein süßes Strickschweinchen. Dem darf niemand wehtun!
In zehn Tagen schreibe ich zum Semesterende zwei Klausuren in Allgemeiner Psychologie: M3a und M3b. Ich bin noch fleißig am Pauken, insbesondere in den Bereichen Psychoneuroendokrinologie und Psychoneuroimmunologie. Aber das Glücksschwein wirkt bereits: Gerade habe ich eine anspruchsvolle Probeklausur in M3b mit 97 von 100 möglichen Punkten abgeschlossen. Das sieht doch schon einmal nicht schlecht aus. Danke liebes Glücksschwein!
Ein beliebtes Gericht der französischen Küche ist Straßburger Auflauf mit Nudeln, Hackfleisch und Gewürzen, das wir heute zum ersten Mal zubereitet haben.
Man kocht zunächst Bandnudeln oder Spirelli in Salzwasser und brät parallel dazu Hackfleisch in Öl mit gehackten Zwiebeln an. Wir haben dabei veganem Hackfleischersatz den Vorzug gegeben, was sich nicht nachteilig auf den Geschmack ausgewirkt hat.
Dann gibt man einige Esslöffel Tomatenmark dazu, fügt Salz, Pfeffer und Thymian nach Geschmack bei und mischt die Nudeln unter. Das Ganze nun in eine gefettete Auflaufform geben, wo man einen Becher Schlagsahne darüber verteilt und hernach alles mit geriebenen Käse abdeckt.
Anschließend das Gericht im Ofen bei 200 Grad ca. 25 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Färbung angenommen hat, et voilà: Fertig ist der köstliche Straßburger Auflauf, den man beispielsweise wunderbar mit einem frischen Tomatensalatkombinieren kann.
Blick in die barocke Maxkirche, früher Teil des Franziskanerklosters
Das Maxhaus ist eine katholische Begegnungs- und Veranstaltungsstätte im Stadtteil Carlstadt am Rande der Düsseldorfer Altstadt. Es ist nach der benachbarten Maxkirche benannt, mit der es einen Gebäudekomplex bildet. Neben religiösen Veranstaltungen wird im Maxhaus ein gastronomisches, künstlerisches und musikalisches Programm angeboten.
Das Haus befindet sich in den umgebauten Räumen des ehemaligen Franziskanerklosters Düsseldorf. Der architektonische gelungene und mit zahlreichen Architekturpreisen gewürdigte Umbau wurde im Jahr 2006 eingeweiht.
Im Keller des Gebäudes residiert die Dauerausstellung „Das verborgene Kloster“, in der die Baugeschichte des Klosters und die Geschichte der Franziskaner in Düsseldorf dargestellt werden. Dort war der Startpunkt einer hochinteressanten Führung durch die Geschichte des Klosters und der Maxkirche, die ich am vergangenen Wochenende besucht habe.
Die Anlage wurde ursprünglich innerhalb der Zitadelle Düsseldorf, einer im 16. Jahrhundert erbauten Bastion errichtet und 1661 fertiggestellt. Das Grundstück, auf dem zuvor das Anwesen des Festungsgouverneurs von Norprath lag, war den Franziskanern von Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg geschenkt worden, nachdem er ihnen 1651 die Erlaubnis zur Ansiedlung in Düsseldorf erteilt hatte.
Niemand wurde in der Kirchengeschichte schneller heiliggesprochen: Franziskanermönch Antonius von Padua mit Jesuskind
Die Maßnahme des zum katholischen Glauben konvertierten Landesherrn zielte darauf ab, in seiner Hauptstadt der Herzogtümer Jülich-Berg, die Rekatholisierung zu fördern.
Im Rahmen der französischen Besetzung des Rheinlands und der unter Napoleon energisch betriebenen Säkularisation verlor das Gebäude 1803 seine Funktion als Kloster. Es wurde in ein Lyzeum umgewandelt, das in den Jahren 1807 bis 1814 auch von Heinrich Heine besucht wurde.
Der überdachte, hell durchleuchtete Innenhof des heutigen Maxhaus wird vom historischen Kreuzgang des Klosters umschlossen, in dem sich noch einige Relikte aus der Klosterzeit erhalten haben. Dazu zählt auch die prächtige Stuckdecke im Antoniussaal, die u.a. das Wappen der Franziskaner und Szenen aus dem Leben des Franziskanerheiligen Antonius von Padua zeigt.
Historischer Stadtplan von Düsseldorf aus dem 17. Jahrhundert
Stadtansicht von 1641 (hier gespiegelt von rechts nach links)
Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg erlaubte den Franziskanern die Ansiedlung in Düsseldorf
Modell der Maxkirche. Daneben das Maxhaus mit den erhaltenen Greundmauern des Klosters
Chor der Maxkirche
Orgelempore der Maxkirche
Opferstock
Innenhof des Maxhaus, umfasst vom ehemaligen Kreuzgang
Stuckverzierung im Antoniussaal
Antonius von Padua in Stuck
Wappen der Franziskaner
Franziskaner-Heilige im ehemaligen Kreuzgang
Ausstellung im Keller des Maxhauses
Singende Franziskaner in den Kellergewölben unter dem ehemaligen Kreuzgang
Im späten Mittelalter in Düsseldorf angesiedelte Orden
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