
A.M.S., Donald T., 2018
Er ist der mächtigste Mann der westlichen Welt, im Kreise anderer Staatsoberhäupter nennt er sich gerne „der Boss“ – Donald J. Trump. Ein Mann, dessen Weisheit, Wirkmächtigkeit und mentale Fitness unerreicht sind und dessen Geheimdienste ALLES sehen. Deshalb hängt sein Porträt jetzt auch bei mir an der Wand. Sicher ist sicher.
Allerdings nicht die offizielle Aufnahme aus der Pressestelle des Weißen Hauses, sondern eine – sagen wir – etwas spezielle Variante, gemalt von dem deutschen Schauspieler Armin Müller-Stahl, der sich dem „Land of the Free“ durch seine erfolgreiche Arbeit in Hollywood noch immer sehr verbunden fühlt.
Der Titel des Bildes und gleichzeitig die Bildinschrift lautet „Dieser Mann kommt aus der Nullserie der Menschheit. So kaputt, dass es nicht lohnt, ihn zu reparieren“. Die deutlich erkennbaren Bildanteile von Bräunungscreme sprechen eine eindeutige Sprache, aber dass es sich bei den schwarzen olivenförmigen Parallelstrichen um eine Anspielung auf das Hitlerbärtchen handeln könnte, glauben natürlich nur Neider, Versager und Idioten, um im Duktus des Großen Führers zu bleiben.






Die gegenwärtige Ausstellung „X-Ray – Die Macht des Röntgenblicks“ in der riesigen Gebläsehalle der Völklinger Hütte widmet sich in 18 Kapiteln umfassend dem Phänomen der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen und künstlerischen Aspekten des Röntgenblicks.
