Komplett ausgestatteter Platz für 35 Mobile auf Schotter, ca. 1 km vom Schalkenmehrer Maar entfernt.
Die Vulkaneifel ist reich gesegnet mit Maaren, eingefallenen Vulkankratern, von denen sich einige mit Wasser gefüllt haben. Doch drei Maare in unmittelbarer Nachbarschaft, das gibt es nur bei Schalkenmehren in der Nähe von Daun.
Das Naturschutzgebiet „Dauner Maare“ umfasst das Gemündener Maar, das Weinfelder Maar („Totenmaar“) und das Schalkenmehrener Maar, die vor rund 10.500 Jahren bei vulkanischen Dampfexplosionen entstanden sind. In dieser pittoresken Vulkanlandschaft war ich heute mit Doxi unterwegs.
Das Gemündener Maar ist das nördlichste und kleinste der drei Maare. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Dauner Ortsteils Gemünden. Bei seiner Entstehung blieb nur ein schmaler Grat aus Schiefer, Grauwacke und Sandstein zwischen dem Maar und dem benachbarten Liesertal stehen.
Das Weinfelder Maar ist das Mittlere der drei Maare. Auf seinem Kraterrand befindet sich ein Friedhof mit einer kleinen, aus dem 14. Jahrhundert stammenden Kapelle. Es handelt sich dabei um die ehemalige Pfarrkirche von Weinfeld. Das Dorf wurde im 16. Jahrhundert infolge der Pestepedemie aufgegeben. Daher die Bezeichnung „Totenmaar“.
Das südlichste der drei Maare, das Schalkenmehrer Maar, ist gleichzeitig das größte. Es ist ein Doppelmaar, bestehend aus dem westlichen Maarsee und dem östlichen Trockenmaar, das mit einem Hochmoor gefüllt ist.
Wir starten unsere 12 km lange Wanderung am Schalkenmehrer Maar, laufen dann über die Hochfläche zum Weinfelder Maar und steigen von dort zum Gemündener Maar herab. Anschließend geht es etwas abseits der Maare zurück zu unserem Startpunkt in Schalkenmehren. Eine ganz bezaubernde Tour.
Wanderkarte unserer Tour
Luftbild der Dauner Maare (Foto Martin Schildgen | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Wir steigen am Schalkenmehrer Maar zum Kraterrand auf
Blick vom Kraterrand auf das Schalkenmehrer Maar
Infotafel am Schalkenmehrer Maar
Blick vom Kraterrand auf das Schalkenmehrer Maar
Höhenprofil der drei Maare
Herbstbunte Bäume am Schalkenmehrer Maar
Landschaft zwischen Schalkenmehrer Maar und Weinfelder Maar
Wir erreichen das Weinfelder Maar
Wir erreichen das Weinfelder Maar
Wanderkarte der Maarlandschaft
Landschaft zwischen dem Weinfelder Maar und dem Gemünder Maar
Blick zum Kraterrand des Gemündener Maars
Blick vom Wanderweg auf das Gemünder Maar
Am Gemünder Maar
Panoramabild von der Landschaft östlich der drei Maare
Panoramabild von der Landschaft östlich der drei Maare
Bunter Wald am „Mahlseifen“ oberhalb des Forellenbachs
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz am Schwimmbad
Ort:
Kelberg
Adresse:
Am Schwimmbad
53539 Kelberg
Preis pro Nacht:
kostenlos / Strom verfügbar (Daten vom 25.10.2021)
Zusatzinfo:
Drei markierte Womo-Stellplätze auf dem großen Parkplatz am Freibad. Es ist jedoch Platz für mehr. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Keine V/E.
Ich bin zu einer kleinen Womo-Tour in die herbstliche Vulkaneifel aufgebrochen. Meine erste Station ist Kelberg, 6 km südwestlich des Nürburgrings. Der Ort liegt unterhalb des Hochkelbergs, einem ehemaligen Schichtvulkan und heute dritthöchster Berg der Hocheifel.
Mit Doxi laufe ich die 14 km lange Tour „Die Kelberger Panoramen“, die uns rund um Kelberg und auch auf den Gipfel des Hochkelbergs führt.
Die Tour bietet einen schönen Wechsel aus ruhigen Waldabschnitten und weiten Blicken über die Höhen der Vulkaneifel.
Immer wieder ist in der Ferne der Aremberg zu sehen, der höchste Berg des Ahrgebirges und einzige Plateauberg in NRW.
Von der Spitze des Hochkelbergs blicken wir darüber hinaus zur Nürburg und den Einrichtungen des Nürburgrings.
Der Wald hier hat bereits deutlich Farbe angenommen, teilweise leuchtet er kräftig in gelb, orange und rot und weckt Erinnerungen an den „Indian Summer“. Ich liebe das!
Wanderkarte unserer Tour
Pfarrkirche St. Vinzentius und Nikolaus
Marienfigur an der Kirche
Fachwerkhaus im Ort
Rathaus von Kelberg
Kelberger Stadthalle
Unsere Wanderung heute
Bunt ist der Wald hier
Bunt ist der Wald hier
Wir folgen den „Kelberger Panoramen“
Die Tour folgt im ersten Teil dem Kelberger Waldlehrpfad
Kein Spinnennetz, sondern ein Kletterseil auf dem Waldlehrpfad
Wacholder-Fläche am Wacholder-Bach
Doxi am Aufstieg zum Hochkelberg
Wegweiser unterhalb des Gipfels der Hochkelbergs
Funkmast auf dem Hochkelberg
Blick vom Hochkelberg Richtung Norden nach Kelberg
Herbstzeit ist Erntezeit: Zuckerrüben, Kartoffeln, Möhren, Rote Beete – es bleibt ganz schön was zurück, wenn die Erntemaschinendie Felder rund um unser Dorf durchpflügen.
Und Doxi liebt es, wenn man ihr die zurückgelassenen Feldfrüchte wirft und sie danach jagen kann. Besonders gut klappt das mit den Kartoffeln, weil die nach der Landung noch so schön weiter hüpfen und kullern. Sobald Doxi die Beute erwischt hat, wird begeistert darauf rumgekaut, so wie hier im Bild.
Auf unserer heutigen 17 km-Runde von zu Hause über Glehn, Skihalle, Langen Foundation, Lüttenglehn und Birkhof war von allem etwas dabei. Ich glaube, am besten haben ihr die Roten Beete geschmeckt, denn die gibt es auf unseren normalen Heimatrunden eher selten.
Wanderkarte der Tour
Herbstbunte Bäume am Ortsrand von Büttgen
Hier blüht der Raps
Herbststimmung am Golfplatz Birkhof
Japanische Kirschbäume an der Langen Foundation
Rote Beete werden jetzt geerntet
Doxi hat eine Rote Beete erwischt
Hmmm Zuckerrüben, schön süß
Bei der Möhrenernte ist ordentlich was liegen geblieben
Mosel, Nahe, Saar und Rhein schließen unsern Hunsrück ein, so lernen die Kinder in der Schule die Lage ihrer Heimatregion zu beschreiben, in der ich gerade mit dem Wohnmobil unterwegs war.
Es ist eine Region, die mir im Alltag für Tagesausflüge etwas zu weit erscheint. Bis zur Mosel reicht mein Horizont gerade noch, dahinter beginnt die „terra incognita“.
Nun habe ich zehn Tage mit Doxi in dieser bergigen Region verbracht. Zunächst an ihrem Südrand, wo ich der Nahe von der Rheinmündung bei Bingen westwärts über Bad Kreuznach, Monzingen, Bad Sobernheim und Kirn bis nach Nohen gefolgt bin.
Dann sind wir hinauf in den Hohen Hunsrück und zu seinem höchsten Punkt gefahren. Näher als am Erbeskopf kann man dem Himmel auf deutschem Staatsgebiet nicht kommen, zumindest nicht links des Rheins.
Anschließend sind wir wieder zur Nahe hinabgestiegen, haben Baumholder besucht, wo es dreimal so viele US-Soldaten gibt, wie Einheimische, die wunderschöne Burg Lichtenberg und die Städte Kirchheimbolanden und Alzey. Alles Orte, die bereits im Pfälzer Bergland südlich des Hunsrücks liegen.
Weiter haben wir den Hunsrück über die Autobahn A61 erneut nach Norden durchstoßen und als letzte Stationen dieser schönen Reise Argenthal, Simmern und Gemünden besucht, die allesamt am Soonwald liegen, dem östlichen Teil des Hunsrücks.
Nicht immer hatten wir auf dieser Tour Kaiserwetter, dennoch sind wir täglich durchschnittlich 18 km gewandert, um uns diese schöne Region zu erschließen. Und es hat sich gelohnt: Nun kann ich mir unter dem Hunsrück etwas vorstellen und weiß, was es bedeutet, wenn heißt: Mosel, Nahe, Saar und Rhein schließen unsern Hunsrück ein,
Alle Fotos und Beiträge von dieser ereignisreichen Tour gibt es hier.
Tour-Kalender
Impressionen von dieser Reise
Blick aus dem Ort hinauf zum Schloss
Der Herbst ist da
Park am Kallenbach
Blick aus dem Wald nach Süden in Richtung Soonwald
Denkmal vor dem Schinderhannesturm
Liebesschlösser am Simmernsee
Am Rossmarkt von Alzey
Häuser am Fischmarkt
Das Schneckentürmchen am Schillerhain
Grauer Turm in der historischen Stadtmauer von Kirchheimbolanden
Figur am Höllrieglschen Haus vor der Stadtmauer
Panoramabild von der Peterskirche mit dem Oberen Torturm
Höllrieglsches Haus
Burg Lichtenberg bei Nacht
Moderner Anbau für das Umweltmuseum „Geoskop“
Blick vom Kriegerdenkmal oberhalb von Nohen zu unserem Startpunkt an der Nahe
Die Alte Wassermühle wird derzeit restauriert
Wanderpause mit Apfel
Begehbare Skultpur Windklang, Blick vom Hang unterhalb des Gipfels
Doxi wältzt sich auf dem bemoosten Waldboden oberhalb von Langweiler ab
Was sind das denn für hübsche Blätter?
Stadttor, Ortsseite
Von uns aufgeschreckt: Eine süße Katze am Marktplatz
Mühsam mussten die Bergleute auf einfachsten Leitern emporsteigen
Blick aus dem Wohnmobil an unserem Startpunkt zum Kupfer-Jaspis-Pfad
Blick hinunter nach Monzingen
Haus Müller und Rathaus, Blick von der Kirche
Der Nahe Skywalk
Blick Richtung Norden zu den Kirner Dolomiten
Morderne Architektur an der Brauerei
Brunnen am Marktplatz
Herbstbunt an unserem Startpunkt im Nahetal
Blick auf die Nahe beim Rotenfels
Gebäude der früheren Strumpffabrik Marum
Plfanzmarkt im Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseum
Puppen aus dem 19. Jahrhundert
Steilwand vor der Nahe am Rotenfels
Die berühmten Brückenhäuser von Bad Kreuznach
Blick hinauf zur Burg Klopp
Blick vom Schlossberg zur Altstadt von Bad Kreuznach
Stellplätze auf dieser Tour
1.) Bad Kreuznach / Pfingstwiese Großparkplatz, auf dem regelmäßig Volksfeste und andere Veranstaltungen statt finden. Fußläufig zur historischen Innenstadt. LKW und PKW stehen dort. Wohnmobile stören nicht. Keine Infrastruktur. Pfingstwiese, 55545 Bad Kreuznach (kein offizieller SP)2.) Traisen / Parkplatz an der Nahe in Traisen Großer Parkplatz aus Asphalt und Schotter. Super Lage zum Rotenfels. Keine Infrastruktur. Wohnmobile dürfen dort offiziell nicht über Nacht stehen.Naheweinstraße 11, 55583 Bad Kreuznach (kein offizieller SP)3.) Bad Sobernheim / Reisemobilstellplatz am Nohfels Schöner und beliebter Stellplatz an der Nahe. Wenige Gehminuten zur Innenstadt und zum Freilichtmuseum. V/E vorhanden, aber keine Duschen/Toiletten.Hömigweg 1, 55566 Bad Sobernheim (11 € / Strom verfügbar)4.) Monzingen / Parkplatz am Bahnhof Schotterparkplatz am Bahnhof unmittelbar an der B41. Keine Infrastruktur.Vor dem bhf, 55569 Monzingen (kein offizieller SP)5.) Kirn / Stellplatz Schmisserhang Vier Stellplätze auf Schotter am Rande der Altstadt und am Fuße der Kyrburg. Keine Infrastruktur.Altstadt 9, 55606 Kirn (0 € / kein Strom)6.) Fischbach / Wanderparkplatz am Kupferbergwerk Großer Wanderparkplatz auf Schotter direkt am Kupferbergwerk, zwei Kilometer außerhalb von Fischbach. Wohnmobile stören dort nicht. Keine Infrastruktur. Hosenbachstraße, 55743 Fischbach (kein offizieller SP)7.) Herrstein / Stellplatz Herrstein Feiner kleiner Stellplatz an einem Bach und unmittelbar am Rand der historischen Altstadt. V/E vorhanden.Brühlstraße, 55756 Herrstein (0 € / Strom verfügbar)8.) Kempfeld OT Katzenloch / Wanderparkplatz an der Talsperre Steinbach Großer Schotterparkplatz nahe der Talsperre. Keine Infrastruktur. Wohnmobile stören dort nicht. Am Steinberg, 55758 Kempfeld (kein offizieller SP)9.) Hilscheid / Parkplatz am Hunsrückhaus Großer Beuscherparkplatz am Hunsrückhaus, 100 Meter unterhalb des Gipfels des Erbeskopfs. Wohnmobile stören dort nicht. Keine Infrastruktur.Hunsrückhaus, 54426 Hilscheid (kein offizieller SP)10.) Nohen / Wanderparkplatz Im Eck Kleiner Schotterparkplatz direkt an der Nahe und am Sportplatz. Wohnmobile stären dort nicht. Keine Infrastruktur.Im Eck, 55767 Nohen (kein offizieller SP)11.) Baumholder / Stellplatz am Weiherplatz Acht Stellplätze auf Rasengittersteinen unmittelbar am Stadtweiher, teilweise vor einem Kinderspielplatz. V/E vorhanden.Ringstraße, 55774 Baumholder (8 € / Strom verfügbar)12.) Thallichtenberg/Körborn / Stellplatz an der Burg Lichtenberg Besucherparkplatz der Burg Lichtenberg. Keine Infrastruktur, aber tolle Aussicht mit Fernblick. Anfahrt über Thallichtenberg kurvig und steil, über Körborn ist es etwas angenehmer. Burgweg 13, 66871 Thallichtenberg (0 € / kein Strom)13.) Kirchheimbolanden / Stellplatz am Festplatz Herrengarten Ausgewiesene Stellplätze auf Pflaster auf einem Großprakplatz zwischen Kreishaus und Stadthalle. Nur wenige Schritte ins historische Zentrum. V/E vorhanden.Hitzfeldstraße, 67292 Kirchheimbolanden (0 € / Strom verfügbar)14.) Alzey / Stellplatz Am Römerkastell Ausgewiesene Stellflächen auf Schotter am Rand eines großen Parkplatzes. Nur wenige Schritte in die Innenstadt. V/E vorhanden. Leider an lauter Durchgangsstraße.Römerstraße 35, 55232 Alzey (0 € / Strom verfügbar)15.) Argenthal / Parkplatz an der Freizeit- und Grillanlage Großer Parkplatz auf Rasengittersteinen 200 Meter hinter dem Waldrand. Wohnmobile stören dort nicht. Keine Infrastruktur.Waldseestraße, 55496 Argenthal (kein offizieller SP)16.) Gemünden / Stellplatz am Gemeindehaus Fünf Plätze auf Schotter am Gemeindehaus. Schöne Lage am Bach. Wenige Schritte ins Dorfzentrum. Keine Infrastuktur. Raiffeisenstraße 13, 55490 Gemünden (0 € / kein Strom)
Drei Milliarden Jahre Erdgeschichte haben im Hunsrück ganz unterschiedliche Gesteinsschichten entstehen und nach oben treten lassen
Unser neuer Standort Gemünden ist Ausgangspunkt mehrerer beliebter Wanderwege, darunter auch der hochgelobten Traumschleife „Heimat“.
Aber nachdem wir heute Vormittag in Simmern bereits ordentlich Strecke gemacht haben, entscheide ich mich für eine kürzere Tour und laufe mit Doxi den 4 km langen Geologischen Lehrpfad. Das finde ich ein spannendes Thema.
Der Lehrpfad zeigt die unterschiedlichen Gesteinsarten auf, die man im Hunsrück findet, und das sind nicht wenige. Aufgereiht sind sie entlang des gesamten Weges gemäß ihrer Entstehungsperiode im Laufe der 3,5 Milliarden alten Erdgeschichte, jeweils mit Infotafeln und Gesteinsproben.
Teilweise kann ich die verschiedenen Gesteinsarten optisch gar nicht auseinander halten, teilweise sind die Unterschiede auf den ersten Blick sichtbar.
Wieder einmal erscheint es mir faszinierend, sich vor Augen zu führen, dass die ursprünglichen Gebirge der Erde alle durch Vulkanismus entstanden sind und die meisten davon im Laufe von hunderten Millionen Jahren bereits wieder durch Erosion abgetragen und in den Flüssen fortgeschwemmt wurden.
Was wir heute als Gebirge erleben, wie hier im Hunsrück, sind größtenteils die Produkte viel späterer Faltungsprozesse der Erdkruste. Und die haben regional ganz unterschiedliche Gesteinsschichten nach oben an die Erdoberfläche gebracht, wie auch die Karten entlang des Weges zeigen.
Nun verstehe ich auch, warum mir auf meinen Wanderungen im Hunsrück und an der Nahe relativ viele Steinbrüche begegnet sind. Denn in dieser Hinsicht gibt es im Hunsrück einfach viel zu „holen“.
Verlauf des geologischen Lehrpfads
Gesteinsproben und ihre Entstehungsgeschichte am Wegesrand
Übersicht über die verschiedenen Gesteinsarten im Hunsrück
Dieser Stein wurde in dem Steinbruch bei Argenthal abgebaut, an dem ich gestern vorbeigelaufen bin
Die Faltungen der Erdkruste haben ganz unterschiedliche Gesteinsarten nach oben gebracht
Ausgeschwemmtes Karst-Gestein, wie es mir in verschiedenen Regionen Deutschlands bereits begegnet ist
Das bunte Herstlaub ist da
Blick vom geologischen Lehrpfad hinunter Richtung Gemünden
Blick über die offene Fläche nach Süden in Richtung Soonwald
Blick nach Südwesten in Richtung Gehlweiler und Soonwald
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 17.10.2021)
Zusatzinfo:
Fünf Plätze auf Schotter am Gemeindehaus. Schöne Lage am Bach. Wenige Schritte ins Dorfzentrum. Keine Infrastuktur.
Unser zweites Ziel an diesem goldenen Oktobersamstag ist Gemünden, die „Perle des Hunsrücks“, wie der kleine Ort 10 km südwestlich von Simmern gern genannt wird.
Die Siedlung befindet sich am südwestlichen Rand des Soonwalds. Hier mündet der Lametbach in den Simmerbach, der nun als Kellenbach weiter in Richtung der Nahe fließt.
Gemünden verfügt über einen bezaubernden historischen Ortskern mit zahlreichen Fachwerkhäusern, die größtenteils um etwa 1700 n.Chr. entstanden sind. Überragt wird der Ort weithin sichtbar vom Schloss Gemünden.
An der Stelle des Schlosses stand ursprünglich eine Burg, die von französischen Truppen im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs 1689 zerstört wurde. Zwischen 1718 und 1728 wurde das heutige Schloss durch die „Schenk von Schmidtburg“ auf den Resten dieser Burg wiedererrichtet.
Seit 1822 befindet sich das Schloss im Privatbesitz der Freiherren von Salis-Soglio und kann leider nicht besichtigt werden. Man kann jedoch zum Schloss hinauf wandern und den Hof mit den vorgelagerten Wirtschaftsgebäuden durchqueren, um auf die dahinter liegenden Höhen zu gelangen, was wir auch gern getan haben 🙂
Blick auf den Ort und das Schloss aus westlicher Richtung
Park am Kallenbach
Doxi testet die Wasserqualität des Kallenbachs
Der Herbst ist da
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
Evangelische Kirche
Historischer Hof, heute Wohnhaus
Wohnhaus an der Hauptstraße
Das schmalste Fachwerkhaus von Gemünden
Bannwirtshaus
Wohnhaus in der Kirchberger Straße vor der Kirche
Historisches Rathaus
Wohnhaus in der Kirchberger Straße
Mächtige Mauern am Aufweg zum Schloss
Blick durchs „Gartentor“ auf das Schloss
Scheune vor dem Schloss Gemünden
Blick über die offene Fläche nach Süden in Richtung Soonwald
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