Auf dem Papsthügel bei Kerpen

Geweihtes Holzkreuz auf dem Papsthügel, das an die Geschichte des Geländes als Marienwallfahrtsort erinnert

Heute waren wir mit Doxi auf dem Marienfeld bei Kerpen unterwegs, wo auf dem XX. Weltjugendtag 2005 fast eine Millionen Menschen eine Messe mit Papst Benedikt XVI. gefeiert haben.

Das Marienfeld liegt südwestlich von Köln im Rhein-Erft-Kreis rund 20 Kilometer vom Kölner Dom entfernt. Es ist eine 260 ha umfassende Ackerfläche auf dem seit 2003 verfüllten und rekultivierten ehemaligen Braunkohletagebau Frechen. Zwischen 1950 und 1986 wurde hier Braunkohle aus einer Tiefe von 250 Metern gefördert.

Der Name Marienfeld verweist auf die mehr als 500 Jahre alte Geschichte des Ortes als Marienwallfahrtsstätte. Früher standen an dieser Stelle die Kapelle und die Klosterkirche des Klosters Bottenbroich, wo eine um 1420 geschaffene Marienstatue verehrt wurde.

Für die Gottesdienste im Rahmen des Weltjugendtages wurde auf dem Marienfeld der 10 Meter hohe „Papsthügel“ errichtet, der an der Spitze rund 2.000 Menschen Platz bietet und noch heute markant aus der Landschaft ragt. Gekrönt wird der Hügel von einem Basaltaltar und einem großen geweihten Holzkreuz.

In einem Waldgebiet am Rande des Marienfeldes liegt der malerische Boisdorfer See, ein Tagebaurestsee, der bei der Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus in einer Geländemulde angelegt wurde. Der See wird durch die Kleine Erft gespeist und dient auch als Hochwasserrückhaltebecken. Als wir den See passieren, kommt gerade die Sonne zwischen den Wolken hindurch und taucht die Seeoberfläche in ein tiefes Blau. Schön sieht das aus.

 

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An der Dhünn

Auf der Staumauer der Dhünntalsperre

Heute waren wir mit unseren Freunden Nina und Christian an der Dhünn zwischen Altenberg und der Dhünntalsperre unterwegs. Wir folgten dabei der 16 km langen Tour 13 aus dem Rother-Wanderführer „Bergisches Land“. Mit von der Partie: Die beiden Hunde Doxi und Donna, die unheimlich viel Spaß in den zahlreichen Wasserstellen entlang des schönen Weges hatten.

Die Dhünn ist ein 40 km langer Zufluss der Wupper. Sie entspringt im Bergischen Land und mündet in Leverkusen in die Wupper, unmittelbar bevor diese selbst in den Rhein mündet. In der Nähe von Altenburg wird der Fluss in der Großen Dhünntalsperre aufgestaut, der drittgrößten Trinkwassertalsperre in Deutschland. Hier machen wir auf der Hälfte der Tour eine schöne Rast und genießen unsere mitgebrachten Brote. Und die beiden Hunde bekommen natürlich auch etwas ab.

 

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Am Rhein bei Urdenbach

Wer kann schöner hecheln? Bellis und Doxi im Überflutungsgebiet vor dem Deich

Heute waren wir mit Bellis und Doxi am Rhein bei Urdenbach unterwegs, dem südlichsten Stadtteil von Düsseldorf, gleich hinter Benrath. Im Süden schließt sich die Stadt Monheim an. Auf der anderen Rheinseite befindet sich die historische Feste Zons, von wo die Klänge mehrerer Spielmannszüge über den Fluß wehten. Denn in Zons ist an diesem Wochenende Schützenfest. und das geht natürlch nicht ohne Musik.

Wie das folgende Video zeigt, hatten die beiden Hunde viel Spaß im Wasser. Doxi ist auf der Jagd nach dem Stöckchen sogar ein wenig geschwommen. Sicher aus Sorge, Bellis könnte ihr sonst die Beute vor der Nase wegschnappen …

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Der Tag am See

Kurz vor Sonnenuntergang auf dem Möhnesee

Wieder einmal sind wir am Möhnesee und endlich mal bei strahlendem Badewetter. Noch dazu am längsten Tag des Jahres, denn heute ist Sommersonnenwende.

Ich bin auf der Rückreise von meiner Womo-Wander-Tour durch Kurhessen. Und weil wir in den letzten Tagen so viel gelaufen sind, muss ich einfach mal einen Tag ganz piano machen und meine Füße schonen.

Doxi hat auch nichts dagegen. Sie liegt fast dan gesamten heißen Tag unter dem Wohnmobil im Schatten und schaut sich ganz entspannt an, was um sie herum passiert.

Ich baue gleich nach der Ankunft mein Faltboot auf und gehe im Verlauf des Tages drei Mal auf dem See paddeln: Am Morgen, am Mittag und am Abend. Und zu jeder Tageszeit wirkt der See ein wenig anders.

Zum Nachmittag hin kommen immer mehr Badegäste zum Schwimmen ans Seeufer. Auch ich lasse mir diese Gelgenheit nicht entgehen und schwimme nach dem Paddeln jeweils ein wenig im angenehm kühlen Wasser des Sees. Und anschließend gibt es im Womo ein leckeres Calippo-Eis aus dem Gefrierfach. So lässt sich das heiße Wetter gut aushalten.

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Eine Woche in Kurhessen

Kurz vor der Sommersonnenwende war ich jetzt eine Woche mit Doxi in Nordhessen unterwegs. Zwischen Habichtswald und Werratal sind wir rund 120 Kilometer gewandert, teilweise mehr als 30 Kilometer am Tag.

Wir haben imposante Schlösser und Burgruinen besucht, interessante Städte entdeckt und viel schöne Natur erlebt. Die Tage Ende Juni sind lang und so konnten wir sowohl am Morgen wie auch am Abend jeweils eine vollständige Wanderung unternehmen.

Wir waren in Bad Arolsen, Volkmarsen, Zierenberg, Kassel-Wilhelmshöhe,  Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Fritzlar und an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Lindewerra.

Zum Abschluss haben wir noch einen schönen Badetag am Möhnesee eingelegt. Nach den heißen und teilweise dorch recht anstrengenden Wandertagen war das eine echte Wohltat. Alle Beiträge von dieser Tour gibt es hier.

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Bächetour in der Voreifel

Blick über die Eifelhöhen bei Hilberath

Heute sind wir eine schöne Wanderung rund um Hilberath in der Nähe von Rheinbach gelaufen. Auf einem urigen Waldweg ging es von Hilberath zunächst durch dichten Mischwald zum Vischelbach. Von dort wandern wir auf dem Naturfreundeweg hinauf zum winzigen Ort Vischel, kommen an der Kirche und der Burg vorbei, und laufen anschließend entlang des Vischelbachs Richtung Berg.

Auf einer urigen Brücke queren wir den Bach und wandern anschließend über Vennsteige steil bergan zum Naturfreundehaus, einem Schullandheim, in dem an diesem Wochenende ein Kindergarten mit Eltern, Kindern und Betreuern zu Gast ist. Wir durchqueren den Ort Berg und treffen am Ortsrand wieder auf den Naturfreundeweg.

Durch den Wald geht es weiter nach Todenfeld, wo wir einen herrlichen Fernblick hinüber ins Siebengebirge und bis nach Köln genießen. Hinter Todenfeld erreichen wir wieder den schattigen Wald, wo wir einen kleinen Abstecher zu den markanten „Eisensteinen“ und den moosbewachsenen „Grünen Steinen“ unternehmen.

Dann naht auch schon wieder Hilberath, wo wir nach knapp vier Stunden und rund 15 Wanderkilometern unseren Ausgangspunkt erreichen. Mittlerweile nähert sich das Thermometer der 30 Grad Marke. Gut, dass wir ganz früh am Morgen gestartet sind. Das hat sich wirklich gelohnt.

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Auf der Ketscher Rheininsel

Auf der Rheininsel bei Ketsch

Unsere letzte Station an diesem „bewegten“ Tag ist Ketsch, das drei Kilometer westlich von Schwetzingen am Rhein liegt. Der Rhein bildet hier die Grenze zwischen den Bundesländern Rheinland Pfalz und Baden Württemberg.  Auf der anderen Rheinseite liegt wenige Kilometer entfernt Speyer.

Wir stehen mit dem Womo am Freibad von Ketsch unmittelbar am Zugang zur Ketscher Altrheininsel. In der tiefstehenden Abendsonne unternehme ich mit Doxi einen großen Spaziergang durch dieses außergwöhnliche Naturschutzgebiet, das als Folge der Rheinbegradigung durch Tulla ab 1817 entstanden ist.

Dabei wurden etliche Rheinschlingen zwischen Basel und Karlsruhe durchstochen, um den Fluß zu „zähmen“ und für die Schifffahrt nutzbar zu machen. Zurück blieben die teilweise weiterhin mit Wasser gefüllten Altarme des Rheins, die gemeinsam mit der neuen Fahrrinne nun Rheininseln umschlossen.

Das Gebiet der Ketscher Altrheininsel ist Teil des Rheinauenwaldes. Auf ihm befindet sich der größte Bestand der Pflanzenart „Vitis vinifera subsp. Sylvestris“ in Deutschland. Auch einige weitere seltene Pflanzenarten kommen hier vor.

Bei Hochwasser wird das Gebiet regelmäßig überflutet. Eine Hochwassertafel zeigt die Höchststände der letzten einhundertfünfzig Jahre an. Der Auwald ist entsprechend strukturiert, wie eine Infotafel erläutert. Verschiedene Baumarten bewachsen die einzelnen Zonen in Abhängigkeit von der Häufigkeit ihrer Überschwemmung.

Als wir die Insel durchquert haben und den Rhein erreichen, bekomme ich ganz heimische Gefühle. Über mehrere Kilometer laufen wir am großen Strom entlang. In der Ferne ist die mächtige Rheinbrücke zu sehen, auf der die Autobahn A61 den Rhein quert.  Schon oft habe ich mir bei der Fahrt über die Brücke gewünscht, einmal hier am Rhein spazieren zu gehen. Jetzt ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Sehr schön!

( MITI / )