Rund um die Müngstener Brücke

Ausstellungsstück an der Kunstschmiede neben der Müngstener Brücke

Ausstellungsstück an der Kunstschmiede neben der Müngstener Brücke

Heute habe ich mit Doxi eine sehr schöne 14 KM-Wanderung zwischen Remscheid und Solingen unternommen. Unser Ausgangspunkt: Die berühmte stählerne Eisenbahnbrücke bei Müngster, die das Tal der Wupper in 107 m Höhe überspannt.

Viele Jahre konnte sich die Müngstener Brücke mit dem Titel „höchste Eisenbahnbrücke der Welt“ schmücken. Als sie im Jahre 1897 eröffnet wurde, stellte sie eine bedeutende und vielfach bewunderte Ingenieursleistung dar, die auf zahllosen Postkartenmotiven festgehalten wurde. Auch der deutsche Kaiser Wilhelm II beehrte das Bauwerk durch einen Besuch im Jahr 1899.

Heute ist der 2006 eröffnete Brückenpark unterhalb der Brücke ein beliebtes Ausflugsziel.  Hauptattraktion ist die handbetriebene Schwebefähre, mit der Fußgänger und Fahrradfahrer die Flussseite wechseln können. Außerdem gibt es eine Reihe stählerner Plattformen, auf denen themenspezifische Rätsel und deren Lösungen zu lesen oder zu hören sind.

Wir wandern oberhalb des Brückenparks parallel zur Wupper, verlassen bald den Wald, passieren eine Rehzucht, kreuzen die Burger Landstraße und laufen dann wieder durch den Wald zur alten Betramsmühle. Dort stoßen wir auf den hübschen Bertramsmühler Bach, dem wir bis zur Wupper folgen. Entlang der Wupper geht es dann nach Solingen-Burg, wo wir bereits aus der Ferne Schloss Burg oberhalb des Ortes sehen. Entlang der Wupper laufen wir von dort wieder zurück zur Müngstener Brücke.

Viel Wasser, viel Wald, dazu die beeindruckende Brücke – kein Wunder, dass hier an diesem Sonntagvormittag viele Menschen unterwegs sind. Sehr nett alles.

( MITI / )

Ostsee: Von Rügen bis Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Blick über den Hafen zur Altstadt von Flensburg

Gerade sind wir von einer zweiwöchigen Tour mit dem Wohnmobil entlang der deutschen Ostseeküste zurück gekehrt. Eigentlich wollte ich ja zum Wandern in den Bayerischen und in den Oberpfälzer Wald fahren, habe mich dann aber aufgrund der Wetteraussichten umentschieden.

Und das war gut so, denn während es im gesamten Rest von Deutschland fast vierzehn Tage ununterbrochen regnete und Unwetter wüteten, hatten wir an der Ostsee perfektes Sommerwetter mit Dauersonne und 20 bis 27 Grad Temperatur. Das war einfach herrlich.

Ich war zum ersten Mal an der Ostsee und habe nicht damit gerechnet, dass dort so viel schöne Natur und Städte und Häfen auf uns warten. Von der polnischen Grenze haben wir uns bis zur dänischen Grenze voran gearbeitet. Ich bin viel mit Doxi gewandert, einige Male waren wir im Wasser, ich habe an verschiedenen Orten gepaddelt und einige größere Touren mit dem Fahrrad unternommen – ein echter Aktivurlaub.

Wir waren in Dömitz (Elbe), Wismar, Dorf Mecklenburg, Stralsund, Zingst, Peenemünde, Lubmin, Greifswald, Kap Arkona, Lohme,  Warnemünde, Hamburg, Travemünde, Plön, Langballig, Glücksburg, Flensburg und haben die drei größten Deutschen Inseln Usedom, Rügen und Fehmarn besucht. Wir haben die berühmten Kreidefelsen und das längste Gebäude der Welt auf Rügen gesehen und waren am nördlichsten Punkt auf dem Deutschen Festland auf der Halbinsel Holnis bei Glücksburg. Das hat sich wirklich gelohnt.

Zwischendurch haben wir auch noch Klemens und Sabine mit dem kleinen Sinok getroffen, die ebenfalls an der Ostsee mit dem Wohnmobil unterwegs waren. Anschließend war ich für drei Tage gemeinsam mit meinen Schützenzugkameraden in Hamburg, wo wir viel unternommen haben.

Und ich habe in Rostock meinen ersten Verkehrsunfall in 30 Jahren verursacht. Glücklicherweise ohne Personenschäden und nur mit leichtem Blechschäden. Aber immerhin. Sehr ärgerlich und doch relativ schnell abgehakt angesichts der vielen schönen Moment, die wir auf dieser tollen Reise erlebt haben.

Alle Beiträge und viele toller Bilder von dieser Reise gibt es hier im Blog.

( MITI / )

Eine Woche in der Rhön

Blick über die Rhön. Im Hinterrund der weiße Kaliberg "Monte Kali" bei Heringen an der Werra

Blick über die Rhön. Im Hinterrund der weiße Kaliberg „Monte Kali“ bei Heringen an der Werra

Weiter gehts mit meiner kleinen „Deutschlanderkundung“. Gerade war ich eine Woche mit dem Wohnmobil und Doxi in der Rhön, und ich muss sagen: Es war wirklich wunderschön. Der Himmel blau, die Buchenwälder frisch ergrünt, die saftigen Wiesen voll mit gelbem Löwenzahn und die Blicke von den Bergen in die Mittelgebirgslandschaft weit und einladend. Nicht umsonst sprechen die Einheimischen vom „Land der offenen Fernen“.

Wir sind jeden Tag 20 bis 25 Kilometer gewandert, insgesamt 160 Kilometer, von lieblichen Tälern bis hinauf zu den höchsten Gipfeln, wie beispielsweise der berühmten Wasserkuppe. Wir waren in Poppenhausen, Gersfeld, Fulda, Hünfeld, Hilders, Bad Brückenau, Riedenberg, Bischofsheim, Ostheim, Münnerstadt und Bad Kissingen.

Durch ihre Grenzlage zwischen Hessen, Thürungen und Bayern war die Rhön mehr als 40 Jahre von der deutschen Teilung betroffen. Am sogenannten „Point Alpha“, an dem sich US-Streitkräfte und DDR-Grenze auf Rufweite gegenüber standen, haben wir die ehemalige Deutsch-Deutsche-Grenze zwischen Hessern und Thüruingen besucht. Und etwas weiter südlich, an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen, haben wir den Skulpturenpark Deutsche Einheit besichtigt.

Alle Beiträge in Bilder von dieser schönen Reise gibt es hier im Blog.

( MITI / )

Im Steigerwald, Oberfranken und Thüringen

Die Burg Sanspareil

Die Burg Sanspareil

Wir sind zurück von unserer ersten echten Frühlingstour in diesem Jahr. Bei herrlichem Wetter waren wir ganz ohne Regen zehn Tage im Steigerwald und in den Haßbergen (am Main), in Oberfranken und im Thüringer Wald unterwegs.

Auf dem Hin- und Rückweg haben wir in Hessen Station gemacht und dabei Wetzlar, Marburg und den wunderschönen Edersee besucht. Dazwischen waren wir in Iphofen, Ebrach, Eltmann, Bad Staffelstein, Seßlach, Heldburg, Bayreuth, Hollfeld, Coburg, Vesser, Ilmenau, Arnstadt, Erfurt und Eisenach.

Wir haben viele schöne Fachwerkhäuser und liebevoll hergerichtete Osterbrunnen gesehen, imposante Burgen, Barockkirchen und Gartenanlagen besucht, sind ein Stück weit Goethes Spuren und den verbliebenen Resten der ehemaligen Deutsch-Deutschen-Grenze gefolgt und haben unserer Verwandten in Erfurt besucht.

Mehr als 250 Kilomter sind wir in diesen zehn Tagen gewandert, erstmals auch mehr als 30 Km an einem Tag. War eigentlich gar nicht so anstrengend. Außer für die Füße 🙂 6.500 Höhenmeter haben wir dabei erklommen und herrliche Ausblicke auf die Landschaft genossen. Deutschland ist einfach schön!

Alle Fotos und Reiseberichte von dieser eindrucksvollen Tour gibt es hier im Blog.

( MITI / )

Im Odenwald und am oberen Neckar

Auf dem Neckarrundweg bei Guttenach

Auf dem Neckarrundweg bei Guttenach

Uahhh, das neue Jahr ist schon zehn Wochen alt und wir waren noch gar nicht mit dem Wohnmobil unterwegs. Schrecklich! Der Januar und Februar waren aber auch einfach fürchterlich: Immer dieses graue Matschwetter und Dauerregen. Wenn es wenigstens Schnee gegeben hätte. Aber war nicht.

Jetzt, Mitte März, zeigen sich die ersten Lichtblicke auf der Wetterkarte. Und das haben wir gleich für unsere erste kleine Tour in diesem Jahr genutzt. Unser Ziel: Der Odenwald und verschiedene Stationen am Neckar.

Wir waren in Aschaffenburg, Breuberg, Bad König, Obrigheim, Haßmersheim, Eberbach und haben auf der Rückfahrt noch kurz Heidelberg und Mannheim besucht. Alles Orte, die ich bislang noch gar nicht kannte. Schön war das!

Rund einhundert Kilometer sind wir in den sechs Tagen gewandert. Ein vielversprechender Auftakt in die neue Saison. Hoffentlich kommt bald der Frühling.

Alle Berichte und Bilder von dieser Tour gibt es hier im Blog.

( MITI / )

Allein im Venn

Alles so schön weß hier

Alles so schön weß hier

Samstagmorgen 9:00 – wir sind die ersten im Hohen Venn an der Deutsch-Belgischen Grenze zwischen Monschau und Eupen. Und die große Überraschung: Hier auf 600 Meter Höhe ü.N.N. liegen noch 15 cm Schnee, während bei uns im Rheinland bereits der Frühling anklopft.

Bei herrlichem Sonnenschein stapfen wir durch die in weiß getauchte Wald- und Heidelandschaft. Auf einer 14 Km-Runde durchqueren wir das Venn und wandern entlang der Grenze. Eine herrliche Tour.

( MITI / )

Schock! Aaron tot!

Aaron bei uns als Feriengast. Im Hintergrund seine Mutter Bloxi.

Aaron bei uns als Feriengast. Im Hintergrund seine Mutter Bloxi.

Vor vier Wochen hatten wir uns noch zufällig an der Ahr getroffen, vor zwei Wochen haben wir ihn noch zu Hause besucht, jetzt musste der feine Aaron aus unserem A-Wurf leider eingeschläfert werden.

Es ist ganz schrecklich, denn wir dachten, es ginge ihm deutlich besser, nachdem wir seinen Besitzern geraten hatten, ein starkes Arthrosemittel abzusetzen, das schon unserer ersten Hündin Bloxi mehr geschadet als geholfen hatte.

Aber das war gar nicht das Hauptproblem. Aaron hatte offensichtlich einen unentdeckten Tumor im Brustkorb, der ihm das Atmen zunehmend unmöglich machte. Deshalb musste er gestern bei sich zu Hause eingeschläfert werden.

Claudia war zugegen, um seine Besitzer Sabine und Klemens in diesem schweren Moment zu unterstützen. Ich war an diesem Tag leider unterwegs und habe deshalb erst später davon erfahren.

Mit Alwin und Aaron sind nun die beiden Hunde aus unserer Zucht verstorben, zu denen wir den intensivsten Kontakt hatten. Das tut richtig weh. Lieber Aaron, ruhe in Frieden.

( MITI / )