Auf der Halde Haniel

Heute war ich mit Doxi rund um die Halde Haniel in Bottrop an der Grenze zu Oberhausen unterwegs. Die Halde ist ein Panorama der Route der Industriekultur und bietet eine herrliche Aussicht über das nordwestliche Ruhrgebiet. Wir folgten dabei der Tour 31 aus dem Rother Wanderführer „Ruhrgebiet“.

Die Halde gehört mit einer Höhe von 159 Metern zu den höchsten des Ruhrgebiets. Sie wurde durch den Abraum der daneben liegenden Steinkohlezeche Prosper-Haniel in Form zweier Spiralen aufgetürmt. Im Norden schließt sich die Halde Schöttelheide an. Der auf den Halden abgeladene Abraum stammt aus den Schichten des Karbon und enthält daher teilweise fossile Abdrücke von Pflanzen aus diesem Edrzeitalter vor 300 Millionen Jahren.

Auf unserer 13 km langen Tour stiegen wir vom Fuß der Halde über zahlreiche Serpentinen zunächst bis zu ihrer Spitze auf. Auf dem Plateau der südlichen Spirale erhebt sich das Gipfelkreuz, das anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. am 2. Mai 1987 angefertigt wurde.

Es ist Teil eines Kreuzwegs mit 15 Stationen, der eine Verbindung zwischen menschlicher Arbeit und dem Leidensweg Christi herstellt. Der Kreuzweg wird durch einen Bergbaulehrpfad mit typischen Maschinen und Geräten aus dem Bergbau ergänzt.

Unterhalb der Haldenspitze befindet sich die Bergarena, ein Amphitheater mit 800 Plätzen. Dort finden regelmäßig Kultur- und Theaterveranstaltungen statt. Von der Bergspitze hat man einen beeindruckenden Blick hinunter in die Anlage.

Nach dem Abstieg von der Halde passierten wir zunächst das Gelände der ehemaligen Zeche Prosper-Haniel mit seinem markanten Förderturm und bogen dann in das Naturschutzgebiet Köllnischer Wald ein. Am Rande des Waldes liefen wir entlang der Halden und umrundeten diese. Im Bereich des Fernewaldes ging es ein Stück weit über feuchten Waldboten quer durch den Wald. Hier beschreibt die Tour einen Weg, den es offensichtlich nicht mehr gibt.

Am Freizeitzentrum Grafenmühle stießen wir auf zahlreiche Biker, die in der „Chopperbar“ zum Sonntagsfrühstück eingekehrt waren. Kurz darauf erreichten wir nach etwas mehr als drei Stunden wieder unseren Startpunkt. Eigentlich war die Tour nicht sehr anspruchsvoll, dennoch war ich am Ende durchaus erschöpft, denn heute ist mein fünfter Fastentag, aber egal 🙂

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Rund um Schloss Hülchrath

Schloss Hülchrath nahe der Erft zwischen Grevenbroich und Neuss

Heute ist unser vierter Fastentag. Jutta und ich sind ganz schön schlapp, aber voll motiviert. Deshalb habe ich für uns heute mal nur eine kleine Wanderung nicht weit weg von unserem zu Hause heraus gesucht. Es geht rund um Schloss Hülchrath an der Erft entlang in Richtung der Museumsinsel Hombroich kurz vor Neuss.

Schloss Hülchrath ist eine ehemalige kurkölnische Landesburg im Grevenbroicher Stadtteil Hülchrath, rund einen Kilometer vom Flußlauf der Erft entfernt. Das am Gillbach gelegene Wasserschloss geht auf eine Burg aus dem 12. Jahrhunderts zurück und hat einen großen Teil seiner mittelalterlichen Bausubstanz bewahrt. Im Mittelalter zählte die Anlage zu den wuchtigsten Burgen im Rheinland und war ein auf Machtdemonstration und zugleich Repräsentation ausgelegtes Bauwerk der Kölner Erzbischöfe.

Vor den Toren der Burg liegt der süße kleine Ort Hülchrath mit einem gut erhaltenen historischen Ortskern rund um die Pfarrkirche St. Sebastianus. Wir wandern zunächst durch den Ort und am Schloss vorbei hinüber zu dem nur einen Kilometer entfernten Kloster Langwaden. Von dort geht es auf Wald und Feldwegen parallel zur Erft in Richtung der Musuemsinsel Hombroich.

Dort erreichen wir den „Strategischen Bahndamm“, eine 1904 begonnene, aber niemals fertiggestellte Eisenbahnstrecke zwischen dem Ruhrgebiet und der Südwestgrenze Deutschlands. Der namensgebende Teil dieser Eisenbahnstrecke ist ein Bahndamm zwischen Neuss und Rommerskirchen, der für das nördliche Teilstück der Strecke gebaut wurde. Heute ist dieses Teilstück als Wanderweg auf dem Jakobsweg begehbar.

Der Bahndamm führt uns wieder an den Rand von Hülchrath zurück, das wir nach gut zweieinhalb Stunden und zehn Wanderkilometer erreichen. Wieder einmal sind wir verblüfft, was für schöne Wanderungen doch in unserer näheren Umgebung möglich sind. Toll war das, auch wenn unsere Mägen zwischendurch ganz vernehmlich geknurrt haben.

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Eine Woche in Cala d’Or

Am frühen Morgen ist noch gar nichts los im Yachthafen von Cala d’Or

Zum ersten Mal seit vier Jahren sind wir wieder in meiner zweiten Heimat im Südosten von Mallorca. Und leider konnte Doxi nicht mitkommen. Ich bin kein großer Freund davon, Hunde in einer Box im Frachtraum eines Flugzeugs mitzuführen. Man kann das natürlich machen, aber in der Regel muss man ihnen dann etwas Valium verabreichen, damit sie die ganze Prozedur nicht so sehr stresst. Außerdem herrscht um diese Jahreszeit noch striktes Hundeverbot an den Stränden.

Deshalb sind Jutta und ich ohne Hund auf der Insel. Zu Hause passt meine Mutti auf Doxi auf (vielen Dank dafür!).

Auf Mallorca herrscht gerade noch Spätsommer mit Temperaturen knapp unter 30 Grad. Wir genießen das schöne Wetter, gehen jeden Tag wandern oder joggen, praktizieren Yoga und schwimmen schön im Meer. Am liebsten in unserer Hausbucht, der Cala Esmeralda. Die wird abends auch von vielen Einheimischen besucht, wenn ein Großteil der Touristen zum Essen in ihre Hotels entschwunden sind.

Das Wasser dort ist so klar und man kann wunderbar schnorcheln. Unter einem ziehen große Schwärme kleiner Fische vorbei. Und wenn man bis zum Grund taucht und etwas Sand im Wasser verteilt, kommen gleich die größeren Fische an, weil sie Futter wittern. Herrlich ist das.

Als ich das letzte Mal auf Mallorca war, waren die Folgen der Finanzkrise von 2009 noch überall spürbar. Doch durch den erneuten Tourismusboom der letzten Jahre hat sich die Insel spürbar erholt. Es wird wieder gebaut und viele Häuser wurden renoviert und frisch gestrichen. Sieht alles wieder ganz proper aus, auch wenn es den Einheimischen mit den vielen Touristen langsam fast schon zu viel wird.

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Zehn Tage im Moin-Moin-Land

„Moin Moin“ so grüßt man sich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Gerade sind wir von einer zehntägigen Womo-Tour durch Ostfriesland zurückgekehrt . Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Als wir kamen, endete gerade eine Schlechtwetterperiode, und als wir die Region wieder verließen, kam der Regen zum ersten Mal wieder zurück.

Wir waren an der Küste und sind schön durch das Watt gestapft, wir haben beeindruckende Städte besucht und viel Kunst gesehen. Und zwischendurch waren wir auch noch für ein paar Tage in einem Yoga-Zentrum, um Yoga und Meditation zu praktizieren.

Die Tour war geprägt von den Sommerfarben Ostfrieslands: Blau, Weiß und Grün. Blau der Himmel, die Siele und das Meer, Grün die Deiche und die Wiesen und Weiß die Schafe und die nach ihnen benannten Wolken.

In den Küstenorten war es mitunter etwas schwierig, schöne lange Wanderungen mit Doxi zu unternehmen, denn die Deiche sind in der Regel für Hunde gesperrt. Gut, dass ich den Fahrradanhänger dabei hatte, denn so konnten wir losgelöst vom Womo auch etwas entferntere Ziele ansteuern, um dort ausgiebig mit Doxi zu laufen.

Unsere Stationen auf dieser Reise:  Leer, Wymsdorfer Kolk, Emden, Aurich, Horumersiel, Minsen, Schellig, Hooksiel, Jever, Hohenkirchen, Wilhemshaven, Oldenburg, Dangast und Varel. Alle Beiträge und viele schöne Fotos aus Ostfriesland gibt es hier.

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Zurück in Völklingen

Nach und nach erobert die Natur das Gelände zurück

Die Völklinger Hütte im Saarland, 1994 von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes der Menschheit erhoben, ist immer einen Besuch wert.

Das ehemalige Stahlwerk mit seinen fast 50 Meter in den Himmel ragenden Hochöfen beeindruckt durch die Größe der Einrichtungen und den morbiden Charme einer verfallenden Industrieanlage. An vielen Stellen erobert die Natur das Gelände zurück. Sogar ganz oben auf den stählernen Kaminen, aus denen einst die giftigen Abgase der schmelzenden Erze in die Umwelt entlassen wurden, wachsen bereits Farne, Flieder und Birken.

Rund vier Stunden war ich heute mit Jutta auf dem Gelände unterwegs, um die technischen Anlagen und die dort gerade stattfindende Urban-Art-Biennale zu erkunden. Über mehr als 7 Kilometer erstreckt sich der ausführlich beschilderte Rundweg: Von der Sinteranalge, über die Erzhalle, die Möllerhalle, die Hochöfen, die Koksöfen, die Schrägaufzüge für den Kohletransport in die Hochöfen, bis zur Gebläsehalle. Alles hier ist gigantisch.

Wenn man bedenkt, dass auf der Hütte einmal 17.000 Menschen gearbeitet haben, wieviel Ingenierkunst in den Anlagen steckt und welch unvorstellbaren Mengen von Erzen, Schlacke und Stahl hier innerhalb von einhundert Jahren verarbeitet wurden, das ist wirklich imposant.

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Urban Art Biennale 2017

Eines von mehr als 150 Ausstellungsstücken der Urban-Art-Biennale 2017

Vor zwei Jahren habe ich mit großer Begeisterung von der Urban-Art-Biennale 2015 in der Völklinger Hütte berichtet. Jetzt bin ich wieder hier zur Urban-Art-Biennale 2017. Diesmal  werden in dem ehemaligen Stahlwerk 150 Werke von 100 Künstlern aus 17 Ländern präsentiert. Sogar ein echter „Banksy“ ist darunter, gut bewacht von einer Videokamera.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden diesmal UrbanArt-Werke aus Südamerika und der interventionalen „UrbanArt 2.0“. Die meisten Bilder und Objekte sind in der 10.000 Quadratmeter großen Möllerhalle ausgestellt. In den halboffenen Betonbunkern wurden früher die Erze für die Verhüttung gelagert.

Darüber hinaus sind auf dem Hüttgengelände mehr als 20 ortsfeste Installationen geschaffen worden, die man bei einem Rundgang über das riesige Areal entdecken kann.

Beim letzten Mal war ich mit Doxi und dem Wohnmobil im Rahmen einer ausgedehnten Saarland-Reise hier. Diesmal bin ich extra für diese Ausstellung mit Jutta 300 Kilometer aus dem Rheinland angereist.

Die Anfahrt war recht lang, hat sich aber absolut gelohnt. Viele der ausgestellten Werke gefallen uns ausnehmend gut und ihre Präsentation im Rahmen der Völklinger Hütte ist absolut gelungen. Mein Ausstellungs-Highlight 2017!

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Im Bentheimer Forst

Der Bentheimer Forst

Ich bin mit Doxi unterwegs auf einer Tagestour durch die Grafschaft Bentheim am Südwestrand von Niedersachsen, rund 150 Kilometer von unserem Zuhause entfernt. Damit es für Doxi nicht langweilig wird, beginnen wir unseren Ausflug mit einer Wanderung durch den Bentheimer Forst.

Wir starten an der Therme Bad Bentheim und kommen gleich in einen eingezäunten Bereich des Waldes, der traditionell als Hutewald für Rinder und Schweine genutzt wird. Die zahlreichen uralten Eichen in diesem Wald spenden im Spätsommer und Herbst viel Futter für das Nutzvieh. Doch an diesem späten Vormittag ist von den Rindern und Schafen nicht viel zu sehen.

Der große Wald diente früher als Jagdforst für die Grafen von Bentheim und Steinfurt und wird noch heute für diese Zwecke genutzt. Abseits der großen Hauptachsen sind deshalb viele Wege als „Wildschutzgebiet“ für Wanderer gesperrt. Tatsächlich höre ich in der Ferne bereits einen Hirsch röhren. Und Greifvögel sind hier auch jede Menge unterwegs.

Von der großen Bedeutung des Waldes bis in die Neuzeit zeugt auch der „Höltingstuhl“, früher ein Ort der Waldgerichtsbarkeit für alle Streitigkeiten rund um die Jagd und den Holzeinschlag. In der Nähe des heutigen Waldrandes stoßen wir auf dieses Monument, das in seiner heutigen Form in der Zeit des Barocks von den Grafen errichtet wurde.

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Rund um die Burg Bentheim

Links der Batterieturm der Burg

Eine weithin sichbare Landmarke in der flachen Landschaft der Grafschaft Benthein ist die Burg Bentheim, eine frühmittelalterliche Höhenburg aus dem 11. Jahrhundert. Sie gilt als eine der größten und schönsten Burganlagen Nordwestdeutschlands.

Die Burg steht auf einem großen Felsen aus Bentheimer Sandstein hoch über der Stadt. Dieser „Bentheimer Höhenrücken“ ist der letzte westliche Ausläufer des Teutoburger Waldes.

Die gesamte Anlage ist heute als Museum besuchbar. Bis auf einen kleinen privaten Teil, in dem weiterhin Angehörige der Grafen von Bentheim und Steinfurt wohnen, können alle Bereiche der Burg von Besuchern erkundet werden. Weil ich Doxi dabei habe, muss ich darauf heute aber leider verzichten.

Der gute Erhaltungszustand der Burg und ihre Nähe zu den relativ „burgenarmen“ Niederlanden locken viele Niederländische Besucher in die Stadt. Deshalb ist die gesamte Anlage in Deutsch und in Niederländisch beschildert.

Auch um mich herum wird an diesem sonnigen Feriennachmittag sehr viel Niederländisch gesprochen. Aber da ich die Sprache gut verstehe, stört mich das ganz und gar nicht. Denn auch ich bin der Meinung: „Diet is een hejlemal prachtelige burg.“

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In Nordhorn an der Vechte

Vechtepartie in der Innenstadt

Von Bentheim fahren wir weiter nach Nordhorn an der Vechte. Die Kreisstadt des Landkreises „Grafschaft Bentheim“ liegt im äußersten Südwesten Niedersachsens unweit der nordrhein-westfälischen Landesgrenze, Die Stadt grenzt direkt an die Niederlande. Entsprechend viele Niederländer sind an diesem herrlich sonnigen Sommertag mit ihren Fahrrädern in der Stadt unterwegs.

DIe Innenstadt wird durch die Vechte geprägt, die im südlichen Münsterland entspringt und der Region bis in die Neuzeit einen wertvollen schiffbaren Zugang zum Meer verschaffte. Bei Zwolle floss sie in die Zuiderzee, die damals noch in die Nordsee überging.

Grabungsfunde aus der jüngeren Steinzeit und der Bronzezeit belegen, dass sich bereits vor sechstausend Jahren Menschen auf der Nordhorner Sandebene angesiedelt hatten. Aufgrund ihrer geographischen Lage südlich des Bourtanger Moors und kleinerer emsländischer Moorgebiete führte im Mittelalter ein stark frequentierter Heer- und Fernhandelsweg von Bremen nach Amsterdam durch das Stadtgebiet.

Auf einer Tour durch die Innenstadt schaue ich mir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an. Doxi ist bei diesem Wetter ganz schön warm. Deshalb machen wir es relativ kurz und sind bald wieder zurück im klimatisierten Auto, wo angenehme Temperaturen herrschen 🙂

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Auf Schloss Ahaus

Seitenansicht auf den Zugang zum Schloss

Von Nordhorn fahren wir weiter nach Ahaus im westlichen Münsterland, um das Schloss Ahaus zu besuchen. Auf dem Schlossgelände befand sich seit dem Beginn des 11. Jahrhunderts eine Burg der Edelherrn von Ahaus, die im Jahr 1406 an den Fürstbischof von Münster fiel. Seitdem diente die Anlage am Rande der Innenstadt als Residenzschloss der Fürstbischöfe von Münster.

Das heutige Schloss Ahaus ist eine Anlage mit symmetrischen Achsen, die von einem Park umgeben ist. Die Vorburg und das zweigeschossige Hauptschloss liegen auf separaten Inseln.

Das dreiflügelige Hauptgebäude besitzt eine Hufeisenform, die sich in Richtung der Vorburg und der Innenstadt von Ahaus öffnet. Die Hoffassade wird durch einen dreigeschossigen Mittelrisalit bestimmt. Am Gebäude stechen Elemente des französischen und niederländischen Barocks hervor. Die Anlange macht auf mich einen sehr harmonischen Eindruck. Wirklich ein kleines Juwel barocker Baukunst.

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Am Wasserschloss Lembeck

Blick auf das Schloss Lembeck aus dem wunderschönen Schlosspark

Letzte Station auf unserer heutigen Tagestour ist das Wasserschloss Lembeck an der Grenze von nördlichem Ruhrgebiet und südlichem Münsterland. Es ist kurz vor 17:00 und wir haben Glück, dass wir noch eingelassen werden. Für heute sind wir die letzten Besucher im Schloss und dem liebevoll gestalteten Schlosspark.

Lembeck steht ursprünglich für „Lehmbach“, was auf den einstigen Standort des Schlosses inmitten eines Sumpf- und Moorgebietes hindeutet. Der Lembecker Wiesenbach wird auf dem Schlossareal zu einem rechteckigen, die Anlage umgebenden Teich gestaut. Die einzelnen Teile des Schlosses liegen so auf Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind.

Die heutige Gestalt der Schlossanlage geht auf den Grafen Dietrich Conrad Adolf von Westerholt-Lembeck zurück, der eine bereits bestehende, ältere Anlage, in der Zeit von 1674 bis 1692 im Stil des Barocks aus- und umbauen ließ. Ein wirklich sehenswerte Kombination von Schloss und Park.

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Rund um Schloss Gimborn

Blick hinunter auf die katholische Kirche St. Johann Baptist und das Schloss Gimborn mit Nebengebäuden

Unsere heutige Sonntagswanderung führt uns nach Gimborn, in das Herz des sogenannten „Schwarzenberger Landes“. Die Region im Bergischen Land erinnert durch ihre Hügellandschaft und die zahlreichen dichten Nadelwälder unwillkürlich an den Schwarzwald. Dabei liegt sie nur rund 50 Kilometer von Köln entfernt.

Wir folgen der Tour 27 aus dem Rother Wanderführer „Bergisches Land“ und starten dabei am Wasserschloss Gimborn, das in einem Nebental der Leppe liegt. In der Ortsmitte befinden sich die katholische Kirche St. Johann Baptist sowie das Schloss, das einst als Regierungssitz einer Reichsherrschaft diente, die nach ihren Grafen als „Schwarzenbergisches Land“ bezeichnet wurde. Heute wird das Schloss von der International Police Association als Bildungszentrum genutzt.

In der Nacht hat es kräftig geregnet. Am Morgen ist die Landschaft noch ziemlich feucht und dunstverhangen. Wir wandern stetig aufwärts durch den Wald und erreichen bald die Ruine der Wasserburg Elbach. Als uns eine Gänsefamlie mit ihren halbausgewachsenen Jungen kommen sieht, flüchtet sie sogleich in den Burgteich. Dabei führen wir doch gar nichts Böses im Schilde!

Weiter geht es hinauf bis zur kleinen Siedlung „Grunewald“. Wir passieren das alte Forsthaus und laufen am Waldrand entlang mit schöner Sicht auf die gegenüberliegenden Höhen. Bald haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht und blicken hinunter ins Tal auf die Häuser von Dürhölzen.

Nun geht es steil abwärts zurück nach Gimborn, wo wir nach rund vier Stunden und 13 Wanderkilometern wieder am Schloss eintreffen. Eine wirklich wunderschöne Wanderung, die wir gerne irgendwann einmal wiederholen.

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In der Altstadt von Wipperfürth

Blick vom am Klosterberg hinunter auf die Altstadt von Wipperfürth

Nach unserer herrlichen Wanderung rund um das Schloss Gimborn machen wir auf dem Rückweg ins Rheinland noch einen kurzen Stopp in der ältesten Stadt des Bergischen Landes. Die Hansestadt Wipperfürth liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Köln an einer Furth über die Wupper, die im Oberlauf östlich der Stadt als „Wipper“ bezeichnet wird.

Die älteste schriftliche Erwähnung von Wipperfürth datiert von 1131. Seit dem 14. Jahrhundert war die Stadt Mitglied der Hanse. Handelspräsenzen der Kaufleute aus Wipperfürth sind in Stockholm, Malmö, Nowgorod, Reval und Lübeck belegt.

Die ältesten Bauwerke der Stadt sind die dreischiffige romanische Pfarrkirche St. Nikolaus (um 1140) und der Marktbrunnen von 1331, der seine heutige Gestalt in der Renaissance erhielt. Die Altstadt wirkt auf mich ein wenig verschlafen, aber auch irgendwie süß. Typisch „bergisch“ halt. Schön, das mal gesehen haben.

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Doxi ist wieder heiß

Wir warten schon eine ganze Weile darauf, nun ist Doxi wieder heiß. Hat sich ganz schön Zeit gelassen, die Gute. Aber man konnte schon merken, wie sich die Hitze langsam aufbaut: Das vermehrte Schnuppern an Hauswänden und anderen Stellen, wo Rüden gerne ihr Urin hinterlassen. Und das Gequietsche, wenn wir bei einigen Rüden am Gartenzaun vorbeikamen. Jetzt müssen wir 14 Tage gut aufpassen, bis sich die Hysterie wieder gelegt hat.

  1. Hitze: 15. Juni 2014
  2. Hitze: 16. Februar 2015 (246 Tage Abstand)
  3. Hitze: 30. Dezember 2015 (317 Tage Abstand)
  4. Hitze: 28. September 2016 (273 Tage Abstand)
  5. Hitze: 08. August 2017 (314 Tage Abstand)
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An der Burg Eltz und in Münstermaifeld

Gruppenfoto vor der Burg Eltz

Perfektes Wanderwetter heute an der Mosel: Bei rund 20 Grad und Sonne sind wir mit Juttas Eltern und Doxi auf dem Traumpfad rund um die Burg Eltz unterwegs. Die Anfahrt aus dem Rheinland ist recht lang, doch die Tour rund um das Tal des Eltzbaches ist wirklich sehr schön und der Blick auf die Burg einfach traumhaft. Nur die Sonne steht am Vormittag leider noch auf der falschen Seite, um die Burg schön zu fotografieren. Aber man kann halt nicht alles haben 🙂

( MITI / )