Die Benzinpreise in meiner Umgebung. Tagsüber sind die Differenzen noch wesentlich größer, als hier im Bild.
Eine typische Winterbeschäftigung, wenn draußen mit Wandern und Womo-Fahren nicht so viel geht, ist für mich das Lernen und Programmieren. Im Moment habe ich viel Freude beim Anzapfen öffentlich zugänglicher Datenbestände mit Hilfe von selbst entwickeltem Python-Programmen.
Seit einigen Wochen überwache ich auf diesem Wege ja bereits den Füllstand der deutschen Gasspeicher. Nun habe ich auch die Diesel-Preise von vier Tankstellen in meiner Nähe immer im Blick.
Es ist spannend zu beobachten, wie stark die Preise im Tagesverlauf schwanken und welche Anbieter im Preisduell mal vorne, mal hinten liegen. Auch wenn das Bild auf den ersten Blick chaotisch wirkt – nach einigen Tagen erkennt man wiederkehrende Muster, und dass die Anbieter durchaus auf die Preissprünge der Konkurrenz reagieren.
So sinken bei allen Anbietern die Preise im Tagesverlauf deutlich und ein Anbieter ist fast immer der günstigste. Die Preisdifferenzen sind teilweise beachtlich. Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Die Preise schwanken im Tagesverlauf stark, teilweise um bis zu 15%
Heute hat Doxi zum zweiten Mal Librela erhalten. Vier Wochen nach der ersten Spritze kann ich freudig vermelden: Das Medikament wirkt! Es ist wirklich erstaunlich, wie schmerzfrei und unbelastet Doxi unter Librela wieder laufen, springen und toben kann.
Wir wollen es nicht übertreiben, denn am Fortbestand der Arthrose ändert die Substanz nichts. Aber Doxi hat wieder viel mehr Spaß in der Bewegung, und das ist wirklich toll. Hoffentlich bleibt das so, wenn auch immer nur bis zur nächsten Spritze in vier bis fünf Wochen.
Diese drei prall gefüllten Adventskalender warten noch auf mich
Das Jahr 2022 ist passé, doch für mich gibt es noch etwa Wichtiges nachzuholen, eine große Aufgabe, der ich mich als ganzer Mann stellen muss. Denn ich habe meine Adventskalender nicht angerührt.
Der Grund für diesen Frevel? Weil ich doch am Fasten war, vom ersten bis zum vierten Advent. Deshalb und nur deshalb sind alle Türchen verschlossen geblieben.
Ob ich die Kalender nun einfach liegen lassen soll, bis in elf Monaten ein neuer Advent beginnt? Vielleicht merkt’s ja keiner. Aber nein, das bringt großes Unglück, habe ich mir von namhaften Weihnachtsexperten aus Funk und Fernsehen sagen lassen.
Also muss ich da jetzt durch, ich opfere mich, und so wird dieser Januar der Monat der 72 Türchen. Da heißt es: Mund auf und herzhaft zugebissen. Dreimal täglich. Ganz schrecklich 🙂
Drei ausgewiesene Stellplätze auf Asphalt/Pflaster am Rande eines Großparkplatzes zwischen Feuerwache und Markt. Nicht besonders hübsch, keine Infrastruktur, aber zentrumsnah.
Wie leer kann das Zentrum einer Großstadt am helllichten Tag sein? Sehr leer, vor allem nach einer langen Silvesternacht. Das will ich ausnutzen.
Früh am Morgen habe ich nach zehn schönen Tagen etwas wehmütig das Gelände Yoga Vidya in Bad Meinberg verlassen und bin mit Doxi rund 60 km in nordwestlicher Richtung nach Gütersloh gefahren.
Die Stadt, die überregional als Sitz von Bertelsmannund von Miele bekannt ist, fehlt mir noch im Dreiklang der ostwestfälischen Großstädte Bielefeld, Paderborn und Gütersloh.
Gütersloh bietet einen nahezu kostenlosen Womo-Stellplatz (1€ pro Tag) in zentraler Lage am Wochenmarkt, nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt. Von dort breche ich mit Doxi zu einer knapp zweistündigen Stadtbesichtigung auf.
Von der historischen Bausubstanz an Fachwerkhöfen ist nicht mehr viel erhalten, wenn man einmal von dem kleinen Rondell rund um den Alten Kirchplatz absieht.
Aber es gibt eine Reihe markanter Bauten aus verschiedenen Stilepochen zwischen 1880 und 1930 und bis zur Moderne zu entdecken. Ikonisch ist sicher das kubische Stadttheater von 2010. Ein interessanter Stadtrundgang als Auftakt zu einem neuen hoffentlich ereignisreichen Womo-Jahr.
Wohnmobilstellplatz zwischen Feuerwache und Wochenmarkt
Ehemaliger Sitz der Sparkasse und Volksbibliothek
Schulgebäude mit Turnhalle in der Moltkestraße
Frühere Nebenstelle der Reichsbank in der Moltkestraße
Wohnhaus in der Königstraße
1930er Jahre-Villa mit Bauhaus-Stilelementen
Zwei ungleiche Nachbarn
Pfarrkirche St. Pankratius
Villa neben der Pfarrkirche St. Pankratius
Josefshaus im Park an der Dalke
Ehemaliges Amtsgericht im Zentrum der Fußgängerzone
Stadtmuseum hinter der Martin-Lüther-Kirche
Veerhoffhaus am Alten Kirchplatz
Häuser am Alten Kirchplatz
Apostelkirche und Alter Kirchplatz
Häuser vor der Apostelkirche
Skulptur am Theodor-Heuss-Platz vor der Stadthalle
Für meine Sammlung schöner Türen und Portale könnte das neue Jahr 2023 nicht besser beginnen.
Am Neujahrsmorgen bin ich in Gütersloh unterwegs und entdecke im Zentrum der ostwestfälischen Großstadt einige schöne Exemplare, insbesondere rund um den alten Kirchplatz. Hier meine Ausbeute.
Das dritte Corona-Jahr neigt sich dem Ende zu. Vollkommene Normalität hat sich noch nicht wieder eingestellt, auch wenn der Schrecken ein gutes Stück gewichen ist. Weiterhin trage ich Maske im Einzelhandel, doch ich war wieder regelmäßig auf Konzerten in der Jazz-Schmiede und jetzt zum Jahresende auch endlich wieder bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.
Spätestens mit dem Ende des Winters wird die Pandemie in eine Endemie übergehen, sagen die Experten voraus. Wenn nur nicht China nach seinem radikalen Kurswechsel in der Corona-Politik und vielen Millionen daraus resultierender Infektionen wieder neue gefährliche Corona-Varianten in die Welt setzen wird.
Doch die Schlagzeilen bestimmt hat in diesem Jahr vor allem der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise in Bezug auf die Preise und Verfügbarkeit von Gas und Strom. Noch sitzen wir nicht kalt, aber die Energiepreise haben sich verdoppelt und hätten sich verdreifacht, würde unser Staat nicht ordentlich Geld zuschießen.
Die Dame fragt, wo bleibt die Sonne?
Und so war es in Teilen erneut ein komisches Jahr, auch wenn ich viel Schönes erlebt habe. Mehr als 3.200 Kilometer bin ich in den vergangenen 12 Monaten gewalkt/gewandert, habe 200 Mal Yoga praktiziert und gemeinsam mit Heike viele inspirierende Kunstausstellungen besucht, u.a. die Documenta XV. in Kassel. Fast 240 Blogbeiträge sind dabei entstanden.
Aber ich war nur einmal richtig groß und für längere Zeit mit dem Wohnmobil unterwegs: Im Mai auf einer Tour rund um und durch den Spessart. Mehr als 15 Städte habe ich dort besucht und bin mit Doxi durch frisch erblühte Frühlingslandschaften gewandert. Das war wirklich toll. Davor war noch zu viel Corona fürs Verreisen, danach war der Sommer unglaublich lang und heiß. Das wärmste Jahr in Mitteleuropa (zusammen mit 2018) seit langer Zeit.
Tief im Westen – hier waren wir 2022 unterwegs
Erneut hatten wir im Herbst mit der nun neunjährigen Doxi eine Gesundheitskrise zu bestehen. Im letzten Jahr musste ein Gesäugetumor operativ entfernt werden, heuer hatte sich ein Eierstock und die Gebärmutter entzündet. Doxi musste deshalb sterilisiert werden. Das bedeutete erneut einen langen Schnitt unter dem Bauch und mehrere Wochen intensive Nachsorge.
Röntgenbild von Doxis linkem Fußgelenk
Und weil sie seit dem Sommer immer schlechter lief und vorne links arg humpelte, wurden bei dieser Gelegenheit gleich auch ihre Gelenke geröntgt. Die Diagnose bestätigte unserer Vermutung: Schlimme Arthrose.
Genau wie beim Menschen kann man dagegen nur wenig tun, außer die Schmerzen zu lindern. Und dafür gibt es seit zwei Jahren ein Tiermedikament, das allen bisherigen Schmerzstillern weit überlegen ist: Librela, ein monoklonaler Antikörper, der ca. alle vier Wochen gespritzt werden muss. Das Medikament ist nicht günstig, hilft aber fantastisch und wirkt sich in der Daueranwendung nicht negativ auf Magen/Darm, Leber und Niere aus.
Doxi läuft und rennt damit wieder, als gäbe es die Arthrose gar nicht. Ich bin total begeistert, auch wenn klar ist, dass ich sie trotzdem nicht mehr wie früher beim Wandern fordern darf. Aber das bekommen wir hin.
Kein Adventskalendernaschen für mich in diesem Jahr – ich bin am Fasten
Wie schon in den Vorjahren habe ich auch heuer im Dezember wieder gefastet und drei Wochen nicht gegessen, vom ersten bis zum vierten Advent. Und es ging mir richtig gut dabei: Voller Kraft und Energie, emotional sehr ruhig und fokussiert.
Und das, obwohl am ersten Fastentag meine dreijährige Beziehung mit Heike in die Brüche gegangen ist. Am Fasten lag es nicht, auch nicht an mangelnder gegenseitiger Zuneigung und Respekt. Aber als Mann und Frau sind wir gescheitert. Leider!
Nun hoffe ich, dass sich daraus eine intensive Freundschaft entwickeln kann. Denn wir teilen so viele Interessen und eine kostbare Herzensverbindung.
Auch wegen dieser Trennung hat es mir gutgetan, Weihnachten und Silvester mit Doxi und dem Womo im Ahsram von Yoga Vidya in Bad Meinberg zu verbringen. Die intensive Yoga-Praxis, das viele Meditieren, das gesunde Essen und die ausgedehnten Spaziergänge in den umliegenden Wäldern haben mich schön zur Ruhe gebracht.
Auch wenn ich jetzt erst einmal wieder ohne Partnerin durchs Leben schreiten muss: Ich bin dankbar dafür, dass es mir gutgeht, dass ich genug zu essen habe, dass niemand Gewalt über mich gebracht hat, dass meine Mutti noch lebt und vieles mehr. 2022 gehe ruhig dahin, ich freue mich auf das kommende Jahr. Möge es vor allem der Ukraine wieder Frieden bringen.
Und hier meine Bilder des Jahres 2022 …
Blick auf die Staumauer der Gileppe-Talsperre
Gehry-Bauten unter dem Funkturm
Auf der Rückfahrt: Annäherung an Köln im Sonnenuntergang
Meine ersten Osterglöckchen in diesem Jahr
In den Dünen von Renesse
Begeisterung bei den Damen
Wir sind wieder da
Doxi gefällt die Wanderung auch
Kirschblüte am Hockeypark in Mönchengladbach
Sonnenuntergang an der Langen Foundation Neuss
Standbild Hund
Nein, wir haben nicht zu wenig Osterschnubbeleien an Bord
Kunstautomat vor der Stadtbücherei
Panoramabild von der Südseite der Anlage
Doxi auf einer Apfelwiese kurz vor Massenbuch
Wald oberhalb der Tauber
Blick von der Burg Freudenberg auf den Main
Ikonisch: Das Schloss Mespelbrunn im Spessart
Bauten auf der Mathildenhöhe
Doxi vor der Kulisse des Reuschbergs
Schloss Johannisburg vom gegenüberliegenden Mainufer gesehen
Streetart in der Altstadt
Doxi amüsiert sich auf der Weide
Bild mit Spiegelung
documenta überall
Der dritte Tage verheißt Badewetter
Blick über den Gustav-Gründgens-Platz zum Schausielhaus
Kanal zwischen Nordsee und Südsee
Fritten-Pause am Marktplatz von Lottum
Ganesha-Graffiti im Hafengebiet
Übergang zwischen Molenplas und Biltplas
Die Installation Spheres unter der Kuppel des Ständehaus
Verhüllung des Reichstags 1995
Blick aus dem Lesesaal
Drei Weltreligionen vereint.
Doxi noch mit OP-Body am Böllertsee
Verlegt vom Künstler Gunter Demnig
Spiegel im Eingangsbereich des Arp-Museums
Im Museumstunnel des Arp-Museums
Sonnenuntergang hinter der St. Stevenskerk
Blick in die Weinberge oberhalb von Dernau
Doxi auf ihrer Lieblingswiese im Kurpark von Gemünd
„Museum Monsters“ von Hugo Vrijdag, Projektion auf das Van Abbemuseumauf das
„Shylight“ von DRIFT in der Paterskerk
Heike, Micha, Bruno
Verbrauch und Temperatur über die letzten 5 Jahre
Hermann Scherer, Liebespaar, 1924
Röntgenbild von Doxis linkem Fußgelenk
Doxi die Schneeschleckerin
Auch unser Meister Swami Sivananda passt auf mich auf
Der Weihnachtsmann beschenkt Sukadev und die anwesenden Gäste
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