Mein erstes Alu Gobi

Mein erstes Alu Gobi
Büttgen, 16. Januar 2023

Blumenkohl und Kartoffeln, das sind die Hauptzutaten für Alu Gobi, und viele Gewürze

Alu Gobi (auch Alloo Gobi) ist ein berühmtes Pfannengericht der paktistanischen und nordindischen Küche.

Neben den Hauptzutaten Blumenkohl und Kartoffeln verwendet man dafür Kreuzkümmel, Chili, Nelken, Knoblauch, Kurkuma, Ingwer, Zwiebeln und Kardamon. Dadurch schmeckt das Gericht wunderbar indisch.

Mein erstes selbstgekochtes Alu Gobi war noch nicht perfekt, aber schon mal ganz lecker. Beim nächsten Mal wird es noch besser, denke ich.

( MITI )

Heinrich Heine. Lebensfahrt.

Heinrich Heine. Lebensfahrt.
Düsseldorf, 15. Januar 2023

Der junge Heinrich Heine mit Blumenkranz im Haar

Im Herzen von Düsseldorf, in der Carlstadt südlich der Altstadt, gibt es noch einige wenige Straßenzüge, in denen man sich in das frühe 19. Jahrhundert zurückversetzt fühlt: Kopfsteinpflaster, klassizistische Häuserfassaden, Gaslaternen – alles wie im Biedermeier.

Dort ist auch das Heinrich-Heine-Institut untergebracht, das sich dem Leben und Werk des großen Düsseldorfer Dichters und Literaten widmet.

Neben einer Dauerausstellung mit mehr als 250 Exponaten zum Leben Heines gibt es dort auch ein Archiv, eine Bibliothek, sowie Platz für Wechselausstellungen.

Zurzeit werden dort Bilder aus einer Graphic-Novel gezeigt, die zum 225. Geburtstag des Dichters in diesem Jahr erscheinen wird und sein Leben nacherzählen soll.

Das Projekt wird von dem Künstlerpaar Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer aus Melle bei Osnabrück mit Unterstützung des Instituts entwickelt.

Mir hat der Stil der Zeichnungen sehr gut gefallen, aber auch die Exponate in der Dauerausstellung. Erstmals habe ich hier auch historische Stadtpläne des alten Düsseldorfs und seiner Umgebung gesehen. Man spürt sehr deutlich: Die Welt war noch eine ganz andere damals. Alles sehr interessant.

( MITI )

Dal mit Teufelsdreck

Dal mit Teufelsdreck
Büttgen, 14. Januar 2023

Panchratna Dal mit Basmatireis und Maharadscha-Gemüse (bei uns: Kaisergemüse 🙂 )

Ich liebe Linsen und Linsengerichte! Sehr gerne auch aus der indischen Küche, die tausend verschiedene Dals (Linsengerichte) kennt.

Heute habe ich mir ein Panchratna Dal gekocht, auch bekannt als Panchmel Dal. Das Besondere an dem Gericht: Es wird aus fünf verschiedenen Arten von Linsen zubereitet. Daher auch der Name, denn pancha steht auf Sanskrit für die Zahl Fünf.

Als Grundlage habe ich verwendet, was ich vorrätig hatte: einen Rest getrockneter roter und gelber Linsen, außerdem Mung Dal, Urid Dal und Toor Dal (die letztgenannten aus dem Asia-Shop).

Das Gericht wird mit vielen verschiedenen indischen Gewürzen zubereitet, darunter Kreuzkümmel, Senfsamen, Koriandersamen/-pulver, Chilipulver, Kurkumapulver und Asafötida (Asant), das man bei uns als Teufelsdreck kennt.

Letzteres riecht wirklich brutal, wenn man es aus der Verpackung holt. Doch es entfaltet beim Kochen ein wunderbares leicht bitter-scharfes Aroma, das an eine Mischung aus Zwiebeln und Knoblauch erinnert. Man darf nur nicht zu viel davon nehmen, eine gehäufte Messerspitze genügt.

Insgesamt ein wunderbares Essen. Ich habe gleich fünf Portionen davon gekocht, damit das mit dem Namen in jeder Hinsicht passt 🙂

( MITI )

Mein großer Liebling

Mein großer Liebling
Büttgen, 9. Januar 2023

Viele Bauernhöfe rund um mein Heimatdorf sind in den letzten Jahren in Reitställe und Pferdepensionen umgewandelt worden. Und so laufe ich mit Doxi jeden Tag an unzähligen Pferdeweiden vorbei.

Eigentlich interessiere ich mich nicht so für Pferde, aber ein schwarz gepunktetes Kaltblut hat es mir richtig angetan. Erst dachte ich, er sei ein Apfelschimmel, aber nun habe ich mich aufklären lassen: Man nennt diese Fellfarbe Leopard.

Wie die meisten seiner Artgenossen interessiert er sich zwar mehr für Doxi, als für mich, aber das ist mir egal. Wenn ich ihn sehe, bleibe ich meistens stehen, warte bis er zu mir kommt und streichele ihn dann ein wenig. Mittlerweile kennt er mich schon.

( MITI )

Julia Stoschek Collection: Worldbuilding

Julia Stoschek Collection: Worldbuilding
Düsseldorf, 8. Januar 2023

Heute habe ich eine bemerkenswerte Ausstellung in den Hallen der Julia Stoschek Collection in Düsseldorf besucht. Die von Hans Ulrich Obrist kuratierte Schau widmet sich dem Genre interaktiver Videospiele und untersucht, wie sich Künstler mit dem Medium auseinandersetzen und es zu einer neuen Kunstform erheben.

Viel mehr als herkömmliche Malerei und Bildhauerei ermöglichen es Videospiele, eigene Welten zu erschaffen und diese lebendig werden zu lassen.

Doch in der Ausstellung sind auch Werke vertreten, die sozio-politische Aspekte des Genres beleuchten und Kritik an den häufig stereotypischen und nicht selten diskriminierenden Darstellungen üben, die die Milliarden-schwerte Gaming-Industrie hervorbringt.

Laut und bunt geht es in der Ausstellung zu, und an den meisten Stationen können die Besucher selbst zum Joystick, Tablet oder Gamepad greifen, um aktiv zu werden und mit der Darstellung zu interagieren. Einige Installationen laden über VR-Brillen zu einem vollkommen immersiven Erlebnis ein.

Die großzügigen Ausstellungsräume in einer alten Fabrik bieten viel Raum für die zahlreichen Exponate, die auf Bildschirmen oder auf großformatigen Leinwänden dargestellt werden. Der Eintritt ist kostenlos, die Ausstellung noch bis Ende des Jahres jeweils Sonntags von 12-18 Uhr geöffnet.

( MITI )

Immer am Wasser entlang

Immer am Wasser entlang
Duisburg, 7. Januar 2023

Unterwegs zwischen Rhein, Ruhr, Hafen und Hafenkanal

Nach anderthalb Jahren bin ich heute erneut die schöne 18 km lange Duisburger-Hafenrunde gelaufen, diesmal in Begleitung meiner Wanderfreundin Gabi.

Die Tour führt vom linksrheinischen Homberg immer am Wasser entlang: Erst über Duisburg-Ruhort mit der Mündung der Ruhr in den Rhein, dann entlang des Hafenkanals und der Ruhr, weiter über den Duisburger Innenhafen und über den Parallel-Hafen wieder zum Rhein.

Es ist ein interessanter Wechsel aus Natur, Hafenflächen, alter und moderner innenstädtischer Bebauung. Knapp dreieinhalb Stunden waren wir unterwegs und durften uns zwischendurch auch mal über einige Sonnenstrahlen freuen.

( MITI )