Pflanzenbestimmung leichtgemacht

Pflanzenbestimmung leichtgemacht
Gemünd, 7. Juli 2023

Wildwiese, auf der ich die App FloraIncgonita getestet habe

Dieser Tage las ich einen Testbericht über kostenlose Apps zur Pflanzenbestimmung für das Smartphone. Ich war überrascht, wie gut diese Anwendungen mittlerweile funktionieren und habe mir einen der beiden Testsieger installiert:  FloraIncognita von der technischen Universität Ilmenau in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie Jena.

Nicht nur Wild- und Kulturpflanzen, sondern auch Bäume, Sträucher und Gräser kann man damit durch Fotoaufnahme bestimmen.

Ich habe das einmal auf einer Wildwiese im Braubachtal im Nationalpark Eifel bei Gemünd ausprobiert.

Schön zu sehen, dass die App nicht nur recht schnell arbeitet, sondern neben einem Foto und biologischen Daten zu der erkannten Art immer auch eine Selbsteinschätzung der Treffergenauigkeit liefert.

Manchmal fragt sie auch nach, möchte neben einer Aufnahme der Blüten auch eine der Blätter oder Stängel haben. Toll finde ich das! Ich glaube, damit werde ich die Natur auf meinen Wanderungen jetzt noch besser kennenlernen und intensiver wahrnehmen, als zuvor.

( MITI )

Wer hat die längste Zunge?

Wer hat die längste Zunge?
Gemünd, 5. Juli 2023

Auch Doxi hat ganz ordentliches Organ, finde ich

Wer hat die längste Zunge?Dieser Tage wurde wieder einmal der Hund mit der längsten Zunge der Welt gekürt und mit einem Eintrag im Guinness Buch der Rekorde bedacht.

Die Sieger kommen regelmäßig auf Längen über 18 Zentimetern – fast die Breite eines DIN A4-Blattes.

Ganz so lang ist Doxis Zunge tatsächlich nicht, aber an heißen Tagen habe ich schon das Gefühl, sie könnte bei dieser Disziplin in der ersten Schlabber-Liga mitspielen 🙂 Aber seht selbst …

( MITI )

Treppenhaus vollgehangen

Treppenhaus vollgehangen
Büttgen, 4. Juli 2023

Blick vom Treppenabsatz

Willkommen in meinem kleinen privaten Kunstmuseum! Seit 20 Jahren träume ich davon, mein Treppenhaus mit moderner Kunst zu „bespielen“. Nicht mit teuren Originalen, darauf kommt es gar nicht an, sondern mit Kunstdrucken auf Leinwand von zeitgenössischen Werken, die mich begeistern. Und da gibt es nicht wenige.

Jetzt ist dieser Traum wahr geworden. In den letzten Jahren habe ich bei Museumsbesuchen und auf Kunstmessen immer wieder ansprechende Werke fotografiert, nachbearbeitet und anschließend auf Leinwand drucken lassen.

In diesem Jahr sind noch einmal zahlreiche Werke hinzugekommen, die ich mithilfe einer Bilder-KI erzeugt habe im Stile bekannter Künstler wie Jean-Michel Basquiat, Willi Baumeister, Jacob Hashimoto und weiteren.

Die größte Hürde für mich bestand darin, die Galerieschienen in der luftigen Höhe meines Treppenhauses zu montieren und anschließend die Bilder in einer ansprechenden Ordnung daran aufzuhängen. Weit oben auf der Leiter stehen und bohren und schrauben ist nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung. Doch jetzt ist es geschafft.

Sicher werde ich demnächst noch einmal „umdekorieren“, doch fürs Erste bin ich glücklich anstelle einer riesigen weißen Wand auf schöne Bilder zu schauen. Es lebe die Kunst!

( MITI )

Doxi zu dick?

Doxi zu dick?
Neuss am Rhein, 1. Juli 2023

Doxi nach dem Bad im Rhein

Wir hören in letzter Zeit öfters, die Doxi hätte zugelegt. Ich kann mir das durchaus vorstellen, nach ihrer Sterilisation im Herbst letzten Jahres. Aber eigentlich frisst sie nicht mehr und sie läuft auch weiterhin viel.

Vielleicht ist es ja das vermehrte Fellwachstum, das häufig auf eine Sterilisation folgt, und sie dicker erscheinen lässt. Bei ihrer Mutter Bellis war das ganz krass.

Um die Frage zu klären, habe ich sie heute Morgen nach einem Bad im Rhein fotografiert. Mit nassen, herabhängenden Haaren sieht sie tatsächlich nicht dick aus. Aber vielleicht schon ein klein wenig kräftiger als früher. Ich bin mir nicht sicher …

( MITI )

Von Glühwürmchen und Junikäfern

Von Glühwürmchen und Junikäfern
Liedberg, 29. Juni 2023

Glühwürmchen im Wald (Langzeitbelichtung), Foto quit07 | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Es gibt sie also doch noch, die Glühwürmchen Lamprohiza splendidula, auch kleiner Leuchtkäfer oder Johanniskäfer genannt.

Auf meinen Abendwanderungen habe ich sie seit Anfang Juni immer wieder am Rande kleiner Waldstreifen beobachten können und ganz massiv im Wald am Liedberg zwischen Kleinenbroich und Mönchengladbach.

Dreimal waren Heike und ich dort in den letzten Wochen abends in der Dämmerung und der Dunkelheit mit Doxi unterwegs. Unsere ersten Treffen seit unserer Trennung vor sieben Monaten.

Am Liedberg waren es Hunderte von Glühwürmchen, die am Waldrand kreisten, um mit ihren Lichtsignalen zueinander zu finden.

So wie die Glühwürmchen, haben auch wir versucht, in diesen lauen Sommernächten zu erspüren, ob wir wieder zueinander finden können. Ganz achtsam und vorsichtig. Denn die Liebe ist noch da. Doch das Geschehene muss erst einmal aufgearbeitet werden.

Von Glühwürmchen und Junikäfern

Amphimallon solstitialis, der gerippte Brachkäfer

Dabei wollte keiner von uns so aufdringlich sein, wie die Junikäfer der Art Gerippter Brachkäfer (Amphimallon solstitiale).

Die schwirren zurzeit massenhaft in der Dämmerung auf den Feldflächen umher und stürzen, sich auf alles, was sich bewegt. Immer in der Hoffnung, es könnte ein paarungsbereites Weibchen sein.

Immer wieder mussten wir uns der dicken Brummer erwehren. Teilweise half nur weglaufen. Denn wenn sie sich erst einmal auf unseren Köpfen niedergelassen haben, bekommt man sie kaum mehr aus den Haaren.

Dabei sind sie irgendwie auch süß, denn sie beißen nicht und stechen nicht und fliegen laut brummend ein wenig unbeholfen umher. Und suchen dabei doch nur nach Liebe. Genau wie wir

Von Glühwürmchen und Junikäfern

Sonnenuntergang am Liedberg

( MITI )

Yaacov Agam

Yaacov Agam
Kunst aus der KI, 29. Juni 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Yaacov Agam (*1928).

Der in Israeli geborene und als Kind einer streng religiösen Familie aufgewachsene Agam ist ein bedeutender Vertreter der kinetischen Kunst,

Agam studierte zunächst Bildende Kunst an der Jerusalemer Bezalel Academy of Arts and Design bei Mordecai Ardon, einem Bauhaus-Schüler. 1949 ging er in die Schweiz, um bei Johannes Itten, einem früheren Bauhaus-Lehrer, weiter zu studieren. 1951 wechselte er nach Paris, wo er bis 2017 lebte.

Er hatte 1953 seine erste Einzelausstellung. Zwei Jahre später nahm er an der ersten internationalen Ausstellung für kinetische Kunst in der Galerie Denise René, in Paris, teil. Im Jahr 1964 war Yaacov Agam Teilnehmer der documenta III in Kassel.

Mit den Mitteln einer Bilder-KI lassen sich seine kinetisches Kunstwerke in Form von Plastiken bislang nicht gut imaginieren, wohl aber die Gemälde, von denen Agam zahllose geschaffen hat.

Große Anerkennung fanden seine fächerförmige, an die Op-Art angelehnten reliefähnliche Bilder. Diese waren zumeist perforiert, sodass man unterschiedliche Einblicke haben konnte.

Mit jeder Position des Betrachters veränderte sich scheinbar das Kunstwerk, wodurch der Betrachter zum „Mitschöpfer“ der Kunst.

Zuletzt war mir ein Werke Agams bei meinem Besuch im Arithmeum in Bonn aufgefallen.

( MITI )