Dieser Pilzausflug mit meiner Wanderfreundin Gabi wird mir noch eine Weile in Erinnerung bleiben: Fast vier Stunden waren wir im Mühlenbusch im Neusser Süden unterwegs und haben keinen einzigen gut genießbaren Speisepilz gefunden. Viele andere Pilze schon, aber nichts was man gerne auf dem Teller haben möchte.
Doch dafür hat sich Doxi im Unterholz so viele Kletten und Grannen eingefangen, das wir noch tagelang etwas davon haben werden. Was für ein Schuss in den Ofen. Entweder gibt es in diesem Wald keine Speisepilze oder andere Pilzsammler haben bereits alles abgegriffen. Unglaublich.
Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Edward Burtynsky (*1955).
Edward Burtynsky ist ein kanadischer Fotografie-Künstler, der mit großformatigen Fotografien von Industrielandschaften bekannt wurde.
Er dokumentiert in seinen Arbeiten die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen. Im Vordergrund steht häufig der poetische Ausdruck einer bis dahin unberührten Natur. Das Hässliche der Umweltzerstörung erkennt man oft erst auf den zweiten Blick.
Heute habe ich mit Doxi eine bezaubernde naturnahe Wanderung im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zwischen Wassenberg und Roermond unternommen.
Von Rurkempen ging es auf einer Strecke von 13 km immer an der Rur entlang, teilweise über Schotterwege, teilweise über zugewachsene Pfade.
Der Fluss führt uns zunächst in nördlicher Richtung bis zum Effelder Waldsee, der die Grenze zu den Niederlanden bildet.
Wir queren am Ortsrand von Vlodrop die Rur, laufen durch den kleinen niederländischen Ort und dahinter durch die Felder zurück in Richtung Deutschland.
An der unmarkierten Grenzlinie zwischen den Niederlanden und Deutschland müssen wir 100 Meter durch ein abgeerntetes Kartoffelfeld laufen, um wieder die Rur zu erreichen.
Der schmale Saumpfad zwischen den Feldflächen und der Rur wird selten begangen, wie das hochgewachsene Gras und die vielen Brennnesseln vermuten lassen. Mit meinen halbnackten Beinen muss ich hier gut aufpassen.
Erst nach drei Kilometern treffen wir am ersten Rurwehr auf deutscher Seite wieder auf gut ausgebaute Wege.
Von dort sind es nur noch zwei Kilometer bis noch Rurkempen, wo wir noch kurz die Mündung der Wurm in die Rur aufsuchen und dort unter alten Bäumen eine kleine Bortzeit einnehmen.
Wanderkarte unserer Tour
Wir starten in Rurkempen
Und folgen zunächst einem Schotterpfad
Später wird es naturnah
Ruhe an der Rur
Doxi testet die Wasserqualität der Rur
Auch hier: Drüsiges Springkraut
Deutsch-Niederländische Grenze am Effelder Waldsee
Denkmal an den florierenden Kaffeeschmuggel nach dem Zweiten Weltkrieg
Altarm der Rur – heute Naturschutzgebiet
Altarm der Rur – heute Naturschutzgebiet
Rurbrücke am Rande von Vlodrop
Rathaus von Vlodrop am Marktplatz
Denkmal für einen Heimatdichter in Vlodrop
Schloss Vlodrop / Kasteel Het Steenen Huys (Foto Bert Kaufmann| http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Kniefall hinter Vlodrop
Fast reife Birnen bei Vlodrop
Kürbishof am Effelder Waldsee
Saumpfad an der Rur
Mündung der Wurm (von rechts kommend) in die Rur bei Rurkempen
Ich bemühe mich, regelmäßig Hülsenfrüchte zu essen. Aber es müssen ja nicht immer nur Linsen sein. Heute habe ich einen Quinoa-Salat ausprobiert, der gekühlt wunderbar zu dem aktuellen noch sehr warmen Wetter passt.
Die Quinoa werden nach dem Kochen einfach mit geschnittenem Gemüse vermischt. Ich habe hier Tomaten, Paprika, Gurke und klein gehackte Petersilie genutzt. Außerdem etwas Feta-Käse, um den Geschmack zu intensivieren.
Als Soße wurde eine Mischung aus gutem Olivenöl und Limettensaft dazu zugegeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Versuchsweise habe ich noch etwas Harissa beigemengt, was für eine leichte und angenehme Schärfe sorgt.
Neue Woche, neues Wanderglück: Das Wetter ist zu schön und zu mild, um heute nicht rauszugehen. Aber wir haben auch nicht so viel Zeit. Deshalb drehen wir eine kleine Heimatrunde in der näheren Umgebung.
Vom Nikolauskloster zwischen Glehn und Damm laufen wir am schmalen Jüchener Bach entlang nach Aldenhoven und dahinter durch die Felder zu den Obstgärten am Schloss Dyck.
Die Pflaumenernte ist fast abgeschlossen. Nur noch an wenigen Bäumen hängen üppige Trauben voller reifer Pflaumen. Die sind doch bestimmt für uns, oder 🙂
Hinter den Obstgärten erreichen wir das bezaubernde kleine Örtchen Wallrath, wo gerade Schützenfest gefeiert wird. Die Straßen sind mit blaugelben Wimpeln geschmückt.
Am Rand des Parks von Schloss Dyck laufen wir zur historischen Kastanienallee, die nur noch von Schafen betreten werden darf. Am Rand der Allee mit ihren uralten Bäumen geht es zurück zum Nikolauskloster, das wir nach etwas mehr als zwei Stunden und neun Wanderkilometern wieder erreichen.
Eine wirklich bezaubernde Runde durch abwechslungsreiche Natur, keine zehn Kilometer von unserem zu Hause entfernt.
Blick von Bilsteiner Kopf hinunter nach Alt-Beyenburg
Jetzt ist der Wetterwechsel da. Nun sind es keine 28 Grad mehr, sondern nur noch 20, und das nutzen wir gleich für eine schöne Wanderung im Bergischen Land.
Wir sind rund um Alt-Beyenburg zwischen Wuppertal und Radevormwald auf einer 14 km langen Runde mit reichlich Höhenmetern und mehreren sportlichen Anstiegen unterwegs.
Im Wald ist alles grün, die Wiesen sind saftig und die Wege dazwischen teilweise vermatscht. Im Hochsommer ist das ja sonst eher selten der Fall, aber auch hier hat der viele Regen im Juli und AugustSpuren hinterlassen.
Wir genießen es, endlich einmal nicht schon beim Aussteigen aus dem Auto zu schwitzen, sondern erst nach einem steilen Anstieg, der uns von der Wuppersiebzig Meter hinauf zum Bilsteiner Kopf führt.
Von dort haben wir einen tollen Ausblick hinunter auf Alt-Beyenburg mit der Kirche und dem kleinen Stausee.
Wanderkarte unserer Tour
Haus in Beyenburg
Ehemalige Mühle an der Wupper in Beyenburg
Blick auf die Wupper unterhalb des Bilsteiner Kopfes
Aufstieg zum Bilsteiner Kopf
Heike am Bilsteiner Kopf
Alles Schiefergestein, hier
Die Kiefern recken sich in den Himmel
Na, wenn diese kleine Schönheit nicht mal giftig ist …
Blick Richtun Bramecke-Tal
Pferdekoppeln auf den Höhen über dem Bramecke-Tal
Doxi testet die Wasserqualität der Wupper
Ausblick oberhalb des Bramecke-Tals
Die Wupper am Alten Pumpenhaus
Aussicht am Bilsteiner Kopf
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