Das hoch gelegene Eifeldorf Höfen bei Monschau ist bekannt für seine historischen Bauernhöfe, die von mächtigen Buchenhecken gegen den Wind geschützt werden. Weil das zahlreiche Besucher anzieht, hat man extra einen „Heckenweg“ angelegt, der an vielen dieser denkmalgeschützten Häuser vorbeiführt.
Für uns ist Höfen heute Start- und Zielpunkt einer ausgedehnten Wanderung Richtung Monschau. Noch stehen die Hecken in sattem Grün, doch bald werden sie sich herbstlich braun färben. Hier einige Impressionen.
Zum Saisonabschluss lassen viele Freibäder auch Hunde ins Wasser, was immer wieder interessante Erkenntnisse und lustige Erlebnisse bringt.
Zum Beispiel, dass doch nicht jeder Labrador das Schwimmen liebt. Und dass sich manch andere auf der Jagd nach ihrem Spielzeug völlig furchtlos mit Anlauf und Kopfsprung vom Beckenrand ins Wasser stürzen.
Doxi ist da etwas zurückhaltender, wie ich schon erwartet hatte. Im Rhein schwimmt sie regelmäßig Stöckchen hinterher, aber hier wollte sie nicht so richtig.
Ich habe sie vorsichtig ins Wasser gehoben, und dann ist sie auch problemlos eine Bahn bis zum gegenüberliegenden Ausgang geschwommen. Und das mehrmals.
Aber so wahnsinnig viel Spaß hatte sie nicht dabei. Deshalb habe ich sie dann auch gelassen.
Na gut, ich hol mir das Stöckchen
Die einen schwimmen, die anderen schauen lieber zu
Neuer Tag, neuer Eifelwanderung. Gestern sind wir südlich von Dreiborn ins Fischbachtal hinabgestiegen.
Heute geht es nördlich von Dreiborn zunächst über die Hochfläche und dann entlang des sogenannten Schöpfungspfads steil hinab ins Bachtal der Erkensruhr. Obwohl wir früh unterwegs sind, heizt uns die Sonne auf der Hochfläche ordentlich ein.
Schön lauschig ist es dagegen in den Bachtälern, denen wir nun auf schmalen Pfaden folgen. Hinter der Erkensruhr führt uns die Tour erst in südlicher Richtung zum Wüstebach, später durch das Viehbachtal.
Hier sind erkennbar wenige Wanderer unterwegs und auch die Spuren der Mountainbikefahrer verlieren sich irgendwann. Über dem Bachtal hören wir die schrillen Rufe von Greifvögeln, ansonsten ist es ganz still.
Nach einer Weile erreichen wir wieder den Südwestrand der Dreiborner Hochfläche und steigen erneut auf das Plateau auf, um nach nach 13 Wanderkilometern und 300 Höhenmetern wieder unseren Ausgangspunkt zu erreichen. Eine wirklich empfehlenswerte Wanderung durch stellenweise menschenleere Natur.
Noch einmal vier sonnige Tage, bevor der Frühherbst mit Regen Einzug hält. Ich bin mit Doxi wieder einmal auf dem Womo-Stellplatz in Gemünd (Nordeifel) und unternehme Wanderungen in der Umgebung.
Heute drehen wir eine herrliche 14 km lange Tour durch die Bachtäler und über die Höhen rund um Berescheid zwischen Schleiden und Dreiborn.
In der Nacht hat es bis auf 12 Grad abgekühlt. Dort, wo sich die Sonne über die hohen Kiefern erhebt und zum ersten Mal an diesem Tag auf die feuchten Wiesen trifft, dampft es gewaltig.
Wir passieren mehrere lauschige Bachtäler, deren Wasserläufe direkt oder über Umwege in den Schafbach münden und von dort der Olef zustreben.
Mitten in der Woche ist hier einfach mal gar nichts los. Die Rehe stehen in Dreiergruppen mitten auf dem Wanderweg und schauen ein wenig beleidigt drein, als sie uns kommen sehen. Ist ja gut, wir wollen beim Morgenplausch gar nicht stören 🙂
Nach einer längeren Waldpassage touchieren wir die Orte Harperscheid und Schöneseiffen und steigen dann ins Fischbachtal mit dem bekannten Campingplatz an der Fischbachmühle hinab. Ein wirklich idyllisch gelegener Platz – leider ohne Internet 🙁
Von dort geht es erst durch Wald und dann über sonnenbeschienene Höhen zurück zu unserem Startpunkt, den wir nach knapp dreieinhalb Stunden wieder erreichen. Ein wunderbarer Start in den Tag.
Große Scheinwerfer erleuchten den Himmel über der Orangerie im Schlosspark
Immer wieder im Septemberlädt das zwischen Neuss und Grevenbroich gelegene Schloss Dyck zum Lichtfestival. Der großzügige Park und die Schlossgebäude werden dann mit wechselnden Lichtinstallationen und Lichtobjekten bespielt.
In diesem Jahr sind es 14 Stationen entlang eines ausgeschilderten und von Kerzen beleuchteten Besuchswegs.
Nachdem ich im letzten Jahr gemeinsam mit Heike zum ersten Mal das wunderbare Lichtfestival im niederländischen Eindhoven besuchen konnte, liegt die Messlatte hoch.
Doch wir werden nicht enttäuscht. Es sind heuer wirklich einige sehr sehenswerte Installationen auf Schloss Dyck am Start.
Wie ich gehört habe, gab es am Wochenende lange Schlangen am Einlass. Doch mitten in der Woche ist das Festival nach 21:00 zwar gut besucht, es herrscht jedoch kein Gedränge. Dadurch können wir uns Zeit lassen und alle Installationen in Ruhe erleben.
Überall im Park laden Bänke und Stühle zum Verweilen ein. Wenn die mächtigen alten Bäume im Park von den großen Scheinwerfern in ein buntes Licht getaucht werden, sieht das wirklich magisch aus.
Vor fünf Jahren war ich zuletzt mit Doxi an den großen Seen im niederländischen Naturschutzgebiet „De Maasduinen“ gleich hinter der Grenze in Höhe des Weezer Flughafens auf deutscher Seite. Damals war kein schönes Wetter.
Ganz anders dagegen heute: Die erste Septemberwoche bringt uns noch einmal volle Sonne und 30 Grad. Deshalb sind wir früh am Morgen unterwegs. So früh, dass zunächst noch Dunst über der sandigen Landschaft liegt.
Doch der verzieht sich mit der aufsteigenden Sonne schnell und bald schon wird uns auf den offenen Flächen rund um das Reindersmaar richtig warm.
Am Rande des durch Kiesabbau entstandenen Sees hat gerade die Heide geblüht und in den eher schattigen Flächen leuchtet es immer noch in kräftigem lila.
Doxi zieht es angesichts der Wärme immer wieder zum Wasser. An einer etwas breiteren Bucht werfen wir ihr Stöckchen ins Wasser und lassen sie schwimmen.
Im angrenzenden Kiefern- und Birkenwald ist es zwar etwas schattiger, aber auch nicht wirklich frisch. Deshalb kürzen wir die mit elf Kilometern ausgewiesene Tour ein wenig ab.
Als wir wieder im Auto sitzen und die Klimaanlage anschalten, atmen wir erst einmal durch. Wie schön es doch sein kann, wenn einem die kühle Luft entgegenweht …
Wanderkarte unserer Tour
Verbindungskanal für den Kiestransport zur Maas
Schleuse am Reindersmaar
Sonnenlicht durchströmt den Wald
Felder am Rande des Naturschutzgebiets
Tümpel am Rand des Gebiets
Heideflächen am Seerand
Stellenweise läuft die Heideblühte noch
Blick von einem der höhergelegenen Punkte auf den See
Infotafel im Naturschutzgebiet
Ausblick auf den See
Alles so schön sandig hier
Doxi schwimmt fliegenden Stöckchen hinterher
Erst mal gut ausschüttteln
Nasses Fell – eine feine Abkühlung
Typisches Landschaftsbild am See
Heidelandschaft hinter dem See
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