Das Kunstforum.NRW zeigt regelmäßig Ausstellungen, die auch ein junges Publikum anziehen sollen. Mit der aktuellen Schau „Superheroes“ ist dies auf jeden Fall geglückt.
Bei meinem Besuch sind dort mehrere Schulklassen unterwegs und die Kids rennen teilweise höchst aufgeregt und begeistert hin und her. Aber wann gibt es schon einmal so viele Superhelden auf einmal zu sehen?
Lustig finde ich, dass auch das Scheitern der Protagonisten thematisiert wird, aber natürlich nur am Rande. Schließlich geht es bei dem Genre um den Sieg im ewigen Kampf gegen das Böse, nicht ums Verlieren. Sonst wären es ja schließlich keine Superhelden.
Herkules, der erste Superheld der Literaturgeschichte
Vorsicht, diese Ausstellung sollte man nicht an Wochenenden besuchen. Sonst findet man sich am Einlass zum Düsseldorfer Kunstpalast schnell in einer 50 Meter langen Schlange wieder.
Die monumentale Ausstellung mit mehr als 120 Arbeiten aus allen Schaffensphasen und Werkgruppen des größten deutschen Künstlers der Gegenwart zieht Kunstfreunde von nah und fern an.
Ich war an einem Wochentag kurz vor Mittag dort, und da war die Schlange nicht so lang, die Ausstellungsräume aber dennoch mehr als gut gefüllt.
Einige der ausgestellten Werke habe ich in verschiedenen Museen von Flensburg bis München schon gesehen, doch viele Arbeiten stammen aus Privatsammlungen und bleiben der Öffentlichkeit sonst eher verborgen.
Die Schau gibt einen Überblick über das gesamte Œuvre Richters von den frühen 1960er Jahren bis in die jüngste Gegenwart. Sie lenkt den Blick auf das Rheinland als ideales Umfeld, in dem sich das Werk von Gerhard Richter seit seiner Übersiedlung aus Dresden im Jahr 1961 entfalten konnte. Hier traf er auf Gleichgesinnte wie Sigmar Polke und Konrad Lueg, auf Vorbilder und Reizfiguren wie Joseph Beuys und Sammler, die sein Werk begierig aufnahmen.
Über die ganze Studiererei komme ich gerade gar nicht richtig dazu, mir etwas Feines zu kochen. Muss aber zwischendurch auch mal sein, ich kann ja nicht immer nur büffeln. Heute Abend beispielsweise.
Es gibt ein vegetarisches Curry mit Rosenkohl aus der Tiefkühlung und frischen Süßkartoffeln. Die meiste Arbeit macht dabei das Schälen und Zerkleinern von Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Chili und Süßkartoffeln. Der Rosenkohl aus der TK ist ja bereits geschält, was ich sehr praktisch finde.
Das Gemüse wird unter Zugabe von etwas Wasser, reichlich Currypulver und einer Prise Salz für knapp 20 Minuten gekocht, bis die Süßkartoffelstücke weich sind. Dann noch eine Dose Kokosmilch hinzugeben, und fertig ist eine leckere und sättigende Mahlzeit, ganz ohne Fleisch.
Diese Ausstellung habe ich heute ein wenig unfreiwillig gleich zweimal besucht. Denn nach dem ersten geführten Rundgang wollte mein Wagen nicht mehr anspringen.
Und während ich 90 Minuten auf den Pannendienst gewartet habe, bin ich einfach noch einmal durch die Ausstellung geschlendert. Dabei habe ich u. a. erfahren, dass der Künstler 1957 in Felanitx auf Mallorca geboren wurde. Wenige Kilometer entfernt habe ich von 1991 bis 1995 gelebt.
Miquel Barceló gilt als bekanntester spanischer Künstler der Gegenwart. Seine großformatigen Werke erzielen auf Aktionen regelmäßig Preise von mehreren hunderttausend Euro.
Es sind ausdrucksstarke Bilder, die von einer radikalen Konfrontation gegensätzlicher Aspekte durchdrungen sind – vom Alltäglichen geht es zum Monumentalen, vom Lebensfrohen zum Morbiden.
Der viel gereiste Künstler knüpft in seinen Werken regelmäßig an eine der ganz frühen malerischen Traditionen Europas an: dem Stillleben. Dessen spanische Ausprägung wird als bodegón bezeichnet.
Der Begriff steht für Kompositionen, deren Motive einfache Lebensmittel und simple Küchengeräte verbinden. Die Metaphorik über Leben und Tod springt dabei stets ins Auge. Es ist vielleicht nicht so, dass man sich die Bilder unbedingt ins Wohnzimmer hängen möchte, aber in ihrer subtilen Bildgewalt finde ich Barcelos Werke absolut faszinierend.
Meine Mom ist so süß manchmal. Hat mir zum Vorlesungsbeginn in meinem Erstsemester Psychologie eine pralle Studientüte geschenkt. Kaum 51 Jahre, nachdem ich stolz meine erste Schultüte im Arm hielt.
Knielange Strümpfe waren in den farbenfrohen Siebizigern voll in Mode, wie man auf den Fotos von 1973 unschwer erkennen kann. Meine Klassenkameraden sahen an diesem Tag ganz genau so aus, nur mit knallgelben, froschgrünen oder blauen Strümpfen.
Außerdem lebte damals mein Daddy noch (schnief). Aber der erste Herzinfarkt sollte schon drei Jahre später folgen.
Liebe Gerda, vielen Dank für die prall gefüllte Tüte! Ich werde mich bemühen, im Studium ein ebenso fleißiger Schüler zu sein, wie seinerzeit in der Grundschule. Versprochen 😉
Heute kommt von Westen ein Wetterwechsel, doch bevor uns Wolken und Regen erreichen, drehe ich mit Doxi noch eine sonnige Morgenrunde am Übergang vom Bergischen Land zum südlichen Ruhrgebiet.
Auf der 10 km langen Wanderung bewegen wir uns größtenteils durch Buchen- und Eichenwald in der hügeligen Landschaft zwischen Heilgenhaus und Essen-Kettwig.
VieleBauernhöfe in dieser fruchtbaren Region sind längst in Pferdepensionen umgewandelt worden. Überall sieht man Pferde auf den ausgedehnten Wiesen weiden.
Fast die Hälfte der Strecke folgen wir der Oefte durch ihr lauschiges Bachtal, wo an diesem frühen Sonntagmorgen außer uns noch absolut niemand unterwegs ist.
Kurz touchieren wir dabei auch das Gelände des Essener Golfclubs Haus Oefte, biegen am Loch 18 aber wieder in den Wald ab. Zweimal geht es vom Tal hinauf auf die Höhen über der Ruhr, sodass immerhin 200 Höhenmeter zusammenkommen. Eine schöne kleine Tour.
Wanderkarte unserer Tour
Überall Pferde, hier
Kein Feld, sondern ein See voller Wasserlinsen
Die Oefte in ihrem Tal
Im Oeftetal: Die erste Bäume werden gelb
Im Hintergrund: Essen-Kettwig
Die letzten Sonnenblumen recken sich ins Licht
Wir folgen dem Kettwiger Panoramasteig
Herbstblüte
Skulptur auf einem Pferdehof
Im Naturschutzgebiet bleibt der Wald sich selbst überlassen
Bauernhaus im Oeftetal
Schloss Oefte
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