Archiv der Kategorie: Unterwegs

Rund um Hilberath

Rund um Hilberath
Hilberath, 14. März 2017

Sanfte Eifelhügel bei Hilberath, das sich selbst das „Tor zur Eifel“ nennt

Heute war ich mit meinem Freund Manfred und den beiden Hunden Jimi und Doxi zwischen Hilberath und Kalenborn in der Eifel unterwegs.

Bei perfektem Frühlingswetter bot die 15 Km lange Wanderung herrliche Fernblicke in die Eifel bis zur Hohen Acht sowie in das nahegelegene Ahrgebirge.

Auf der anderen Seite ging der Blick weit hinunter in die Rheinische Tiefebene und von dort hinüber zum Siebengebirge. Im Wald waren die Waldarbeiter mit den letzten Baumfällarbeiten beschäftigt, denn bald ist damit Schluss, wenn der Frühling so richtig begonnen hat.

( MITI )

Wandern in der Einflugschneise

Wandern in der Einflugschneise
Ratingen, 13. März 2017

Passagiermaschine im Landeanflug auf den Düsseldorfer Flughafen

Heute war ich mit Doxi zu ersten Mal im nördlichen Düsseldorfer Stadtwald an der Stadtgrenze zu Ratingen unterwegs.

Der Wald grenzt an den Düsseldorfer Flughafen und liegt genau in der Einflugschneise. Das ist vermutlich auch der Grund, warum wir hier in all den Jahren noch nie unterwegs waren. Diese „Wanderlücke“ wollte ich heute schließen, nachdem ich Jutta zum Flughafen gebracht hatte. Passt ja irgendwie.

Vom Wald aus konnte man im 60-Sekunden-Takt neue Flugzeuge bei ihrem Landeanflug auf die Piste 23 beobachten.

Irgendwann war ich mit Doxi dann tatsächlich an einem Punkt, an dem die Flugzeuge unmittelbar über uns im Tiefflug hereinschwebten. Ziemlich beeindruckend sah das aus.

Und da die Triebwerke in der Endphase des Anflugs nur noch in Minimaldrehzahl laufen, waren sie dabei nicht einmal übermäßig laut.

Dennoch bedeutet die hohe Vekehrsfrequenz für die Anwohner sicher eine enorme Belastung. Zumal die Flugzeuge bei umgekehrter Windrichtung über den Wald hinweg starten, und das dann mit voller Drehzahl. Dann wird es richtig laut.

Interessant, das einmal aus der Nähe erlebt zu haben. Aber ob wir so bald wieder hier hinkommen, da bin ich mir nicht so sicher.

( MITI )

Streuobstweg Mühlheim-Kärlich

Streuobstweg Mühlheim-Kärlich
Mühlheim-Kärlich, 12. März 2017

Blick durch die Obstwiesen hinunter zur Rheinbrücke bei Neuwied

Heute bin ich mit Doxi den Streuobstwiesenweg oberhalb von Mülheim-Kärlich gelaufen. Der Weg wird gesäumt von zahlreichen Obstbäumen und Obstbaumwiesen mit teils längst vergessenen Obstbaumsorten.

Durch die Baumschulen hindurch bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke in die Vulkaneifel, in das Rheintal und über das ganze Neuwieder Becken bis weit in den Westerwald.

Am Rande des Weges gibt es Erlebnisstationen mit Insektenhotel, Dendrophon, Baumraten, Duftdidaktikum und einem informativen Obstlehrpfad. Noch schöner ist die Tour natürlich zur Blütezeit der Obstbäume im April und Mai, doch auch heute, bei herrlichem Sonnenschein, machte die Tour bereits richtig Freude.

( MITI )

Am Deutschen Eck in Koblenz

Am Deutschen Eck in Koblenz
Koblenz, 11. März 2017

Blick von der letzten Moselbrücke hinüber zur Festung Ehrenbreitstein und zum Deutschen Eck am Zusammenfluss von Mosel und Rhein

Von unserem Stellplatz in Urmitz radele ich am Nachmittag knapp 15 Kilometer bis in die Innenstadt von Koblenz und zum Deutschen Eck. Seit bestimmt 25 Jahren war ich nicht mehr dort. Schön ist das, mal wieder in der Altstadt von Koblenz mit ihren vielen historischen Gebäuden zu sein. Und die Sonne lacht vom Himmel. Ideal für eine Radtour.

( MITI )

In Urmitz am Rhein

In Urmitz am Rhein
Urmitz, 10.03.2017

Am Abend: Blick aus dem Womo auf den Rhein

Zum Abschluss meiner kleinen Tour genieße ich noch einmal den Blick auf den Westerwald von der gegenüberliegenden, westlichen Rheinseite aus. Ich stehe mit dem Wohnmobil auf dem 2016 als „Stellplatz des Jahres“ prämierten Wohnmobilstellplatz Urmitz rund 10 Kilometer nördlich von Koblenz.

Ich habe Glück und bekomme am Nachmittag einen Platz unmittelbar am Deich mit direktem Blick auf den Strom. Alle paar Minuten ziehen mächtige Lastkähne vor meinem Fenster vorbei, stromaufwärts und stromabwärts. Ein wunderbarer Ausblick.

( MITI )

Abtei Marienstatt

Abtei Marienstatt
Streithausen, 10.03.2017

Die Abteikirche „Unserer Lieben Frau“ von Marienstatt

Ich mag den Hauch der Geschichte. Alte Klöster, Kirchen und Burgen ziehen mich immer an. Und so statte ich nach unserer Wanderung in der Kroppacher Schweiz der Abtei Marienstatt im Tal der Nister einen Besuch ab.

Die Abtei ist die bedeutendste Klosteranlage im Westerwald und ein Wallfahrtsort, der Jahr für Jahr mehr als 10.000 Pilger anzieht.

Neben der Seelsorge arbeiten die derzeit 18 Zisterziensermönche im privaten Gymnasium der Abtei, in der Buch- und Kunsthandlung, im Brauhaus, im Garten, sowie in der Klosterbibliothek und Buchbinderei.

Die Abtei steht über ihr Mutterkloster Heisterbach im Siebengebirge sowie über dessen Mutterkloster Himmerod in direkter Nachfolge des Gründungsklosters der Zisterzienser, der Abtei Cîteaux.

1212 wurde das Kloster begünstigt durch eine Güterschenkung des kurkölnischen Burggrafen Eberhard von Aremberg und seiner Gemahlin Adelheid von Molsberg gegründet.

Die Abteikirche „Unserer Lieben Frau“ von Marienstatt gilt als erste gotische Kirche östlich des Rheins. Bereits 1222 begonnen, bauten die Mönche über 200 Jahre an ihrer Kirche, bis sie 1425 vollendet war. Das um 1290 geschaffene Chorgestühl ist eines der ältesten noch genutzten Chorgestühle in Deutschland. Eine überaus imposante Anlage.

( MITI )