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Sammlung Folkwang

Sammlung Folkwang
Essen, 28. April 2023

Einer von zahlreichen Innenhöfen im Museum Folkwang

Nach meiner Wanderung besuche ich das architektonisch sehr ansprechende Museum Folkwang im Herzen von Essen.

Neben der Sonderausstellungen wird dort permanent die umfangreiche Sammlung Folkwang mit Kunst der Moderne präsentiert. Der Eintritt ist frei und zieht deshalb auch viele Schulklassen an.

Namhafte Künstler sind in der Sammlung vertreten. Große Namen, die die Kunst des 20. Jahrhunderts geprägt haben, von Kirchner bis Picasso. Wirklich sehenswert!

( MITI )

Friedensreich Hundertwasser

Friedensreich Hundertwasser
Kunst aus der KI, 24. April 2023

Alle Bilder erzeugt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch generierte Kunstwerke im Stile von Friedensreich Hundertwasser Regentag Dunkelbunt (bürgerlich: Friedrich Stowasser).

Ich glaube, Hundertwasser war der erste Künstler in meinem Leben, den ich bewusst wahrgenommen habe, vielleicht als Zehn- oder Elfjähriger. Einfach, weil mein Vater damals ein Preisausschreiben mit dem Künstlernamen als Lösungswort gewonnen hatte.

Erst einmal war es der Name, der mich fasziniert hat und dann die Bilder, die mein Vater mir zeigte. Die Buntheit, das Organische, die Vorstellung, dass man auch so bauen könnte, hat mich damals total geflasht.

Denn der österreichische Künstler (1928-2000) opponierte zeitlebens gegen gerade Linien und jegliche Standardisierung. Vor allem mit seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung sorgte er für Aufsehen.

Er schuf Werke, die sich durch eine fantasievolle Lebendigkeit und Individualität und die Einbeziehung der Natur in die Architektur auszeichnen.

Damit eng verbunden war sein ökologisches Engagement. Hundertwasser setzte sich für die Erhaltung des natürlichen Lebensraumes der Menschen ein und forderte ein Leben in Einklang mit den Gesetzen der Natur. Für mich ein Supertyp, auch wenn er als schwieriger Einzelgänger galt.

( MITI )

1.700 Quadratmeter Leinwand

1.700 Quadratmeter Leinwand
Bad Frankenhausen, 11.04.2023

Aufstieg in den Gemäldesaal

Ich bin nach Bad Frankenhausen am Kyffhäuser gekommen, weil ich unbedingt einmal eines der größten Leinwandbilder unserer Zeit sehen wollte.

Das Bauernkriegspanorama des Leipziger Malers und Kunstprofessors Werner Tübke ist ein monumentales Panoramabild über den Bauernkrieg mit dem Titel „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“.

Es entstand noch zu DDR-Zeiten im Auftrag der Staatsführung und wird in einem eigens dafür geschaffenen Museum gezeigt.

Die DRR wollte damit den Bauernführer Thomas Müntzer ehren, dessen Heer hier vor den Toren des Kyffhäusers von kaiserlichen Truppen 1525 vernichtend geschlagen wurde. Das war das Ende der ersten Revolution auf deutschem Boden.

Der Künstler, der sich seine Kunstfreiheit vertraglich hatte zusichern lassen, wich jedoch deutlich von der Parteilinie ab. Und zwar sowohl inhaltlich, als auch beim Stil des zwischen 1976 und 1987 geschaffenen Gemäldes. Erich Honecker strafte ihn dafür durch seine Abwesenheit bei der Eröffnung.

Das Bild ist 123 m lang und 14 m hoch. Die Leinwand mit einem Gewicht von mehr als einer Tonne, wie auch die Farben, wurden in der Sowjetuntion hergestellt. Der damalige Kulturminister der DDR, Hans-Joachim Hoffmann, dem das Projekt sehr am Herzen lag, kümmerte sich persönlich darum.

In dem Bild sind mehr als 3.000 Menschen und Fabelwesen abgebildet, darunter viele historische Persönlichkeiten. Die größte Abbildung misst mehr als drei Meter.

Entgegen den Intentionen der SED schuf Tübke das Abbild einer ganzen Epoche, der Renaissance. Er beschränkte sich dabei keineswegs auf eine zeitlich oder räumlich genau bestimmbare Momentaufnahme.

In Anlehnung an Breughel und Bosch zeigt das Bild eine Vielzahl allegorischer Anspielungen auf Ereignisse und menschliche Ängste, Aberglauben, apokalyptische Visionen und biblische Themen in einer gewaltigen suggestiven Bildersprache.

Heute, zwanzig Jahre nach dem Tod des Künstlers, gibt es zwei unterschiedliche Interpretationsansätze für dieses schwer deutbare Monumentalgemälde. Die eine geht davon aus, dass Tübke durch seine Darstellung eine Allegorie auf die zum Scheitern verurteilte DDR schaffen wollte.

Die zweite Deutungshypothese, die auch Gerd Lindner, Direktor des Panorama Museums, vertritt, sieht in Bild vor allem die grundsätzliche Vergänglichkeit allen Seins betont.

In jedem Fall zieht das gewaltige Bild den geneigten Betrachter extrem in seinen Bann. Ein wirklich und im wahrsten Sinne des Wortes epochales Werk. Das gesamte Bild kann auf der Internetseite des Museums betrachtet werden.

( MITI )

Barry McGee

Barry McGee
Kunst aus der KI, 5. April 2023

Alle Bilder erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch generierte Kunstwerke im Stile von Barry McGee.

McGee (* 1966) ist ein bekannter Graffiti-Künstler und ein Pionier der Mission School Kunstbewegung. Er stammt aus San Francisco.

In der Graffiti-Szene an der US-Westküste ist es auch unter seinen Pseudonymen Twist, Ray Fong, Bernon Vernon und P.Kin bekannt.

McGee ist irischer und chinesischer Abstammung. Er studierte Malerei und Druckgrafik am San Francisco Art Institute und hat eine individuelle grafische Sprache entwickelt, die vielfach das soziale Leben in der Großstadt thematisiert.

Seine Arbeiten wurden bereits in Galerien, Museen und Kunstfestivals auf der ganzen Welt gezeigt.  Mir gefallen sie ausgezeichnet.

( MITI )

Etel Adnan im K20

Etel Adnan im K20
Düsseldorf, 4. April 2023

Eingangsbild in der Ausstellung im K20

„Poesie der Farben“ lautet der Titel einer aktuellen Ausstellung mit den Werken der libanesisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Malerin Etel Adnan (1925-2021) in der Kunstsammlung NRW.

Etel Adnan wuchs im französisch geprägten Libanon auf und ging dank eines Stipendiums 1949 nach Paris. An die Sorbonne erwarb sie einen ersten Abschluss in Philosophie, 1955 an der University of California, Berkeley, einen weiteren.

Heute gilt die Künstlerin als eine bedeutende Vertreterin der Moderne. Ihr künstlerisches und literarisches Werk zeichnet sich durch einen großen und gelebten Austausch zwischen der arabischen und westlichen Welt aus.

( MITI )

Art Düsseldorf

Art Düsseldorf
Düsseldorf, 2. April 2023

Skulptur auf der Art Düsseldorf, Preis auf Anfrage

Nach zwei Jahren corona-bedingter Pause findet an diesem Wochenende wieder die Art Düsseldorf statt, zum fünften Mal seit 2017.

In den Böhler-Hallen, einem ehemaligen Stahlwerk an der linksrheinischen Stadtgrenze zwischen Düsseldorf und Meerbusch, stellen rund 75 Galerien aus.

Im Vergleich zur Art Cologne ist das sehr viel bescheidener, es ist aber durchaus hochkarätige Kunst zu sehen. Und ein zahlungskräftiges Publikum ist auch vor Ort.

Als ich mir ehrfurchtsvoll ein kleines Bild von David Hockney (Preise bis 90 Mio. Euro, 2018) anschaue, taucht neben mir ein älteres Ehepaar auf. Offensichtlich gut situiert.

Der Mann schaut interessiert, die Frau drängt zum Weitergehen. „Komm, davon haben wir doch schon eins.“ Okay, gut zu wissen  🙂

( MITI )