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Beyond Fame

Beyond Fame
Kunstforum-NRW, 19. August 2023

Werke von Bryan Adams

Was kommt jenseits des Ruhms als Sportler, Politiker, TV-Star oder Musiker? Was macht man mit dem Wohlstand und der vielen Zeit? Nicht wenige fangen dann an zu Malen oder sind auf andere Weise künstlerisch tätig, um ihrem Leben Sinn und Inhalt zu geben: Ob George W. Bush, Brian Adams oder Michael Stich.

Die neue Ausstellung „Beyond Fame“ im Kunstforum NRW zeigt Arbeiten einiger Promis, teils von hohem künstlerischen Niveau, teils nahe dran an Art Brut, so zumindest mein Empfinden.

Ausgestellt werden u.a. Werke von Bryan Adams, Cro, Samy Deluxe, Peter Doherty, Grimes (der Partnerin von Elon Musk), Edi Rama (vom Künstler zum albanischen Ministerpräsidenten), Jean-Remy von Matt, Michael Stich und dem unvermeidlichen Harald Glööckler. George W. Bush ist leider nicht dabei, obwohl der richtig gut malen kann, wie ich gehört habe.

Ein Künstler wird unter dem Namen Gedeon Schenkt (G. Schenkt) vorgestellt, doch hinter dem Pseudonym soll sich eine bekannte Persönlichkeit befindeen. Bis Mitte Dezember darf das Publikum raten, dann werden Preise für die richtigen Einsendungen verteilt. Ich tippe spontan und ohne groß nachzudenken auf Harald Schmidt, denn der hat auf jeden Fall zu viel Zeit.

( MITI )

Francis Bacon

Francis Bacon
Kunst aus der KI, 17. August 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Francis Bacon  (1909-1992).

Der in Irland geborene britische Künstler zählt zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern des 20. Jahrhunderts. Als Autodidakt begann er Ende der 1920er Jahre mit der Malerei, nachdem er zuvor als Innenausstatter gearbeitet hatte.

Der Durchbruch als Künstler gelang ihm 1944 mit einem als Triptychon ausgeführten Kreuzigungsmotiv. Bacon führte ein exzessives Leben. Ab der Mitte der 1960er Jahre malte er vor allem Porträts von seinen Freunden und Trinkgefährten, die er oft als Serien ausführte.

Viele seiner Werke setzen sich mit der Darstellung des deformierten menschlichen Körpers in eng konstruierten Räumen auseinander. Seine ungeschönten Figuren und gewagten Darstellungen wirken oftmals grotesk und emotionsgeladen.

( MITI )

Ernst Wilhelm Nay

Ernst Wilhelm Nay
Museum Küppersmühle Duisburg, 2.08.23

Stellar Chromatisch, 1955

Kurz vor ihrem Ende habe ich heute die Nay-Ausstellung im Museum Küppersmühle, Duisburg, besucht und an einer sehr interessanten Führung teilgenommen.

Ernst Wilhelm Nay (1902 – 1968) gilt als einer der bedeutendsten Künstler der deutschen Nachkriegs-Moderne. Im letzten Jahr wäre er 120 Jahre alt geworden. Einige seiner Werke erzielen am Kunstmarkt heute Preise im Millionen-Bereich.

Die Ausstellung vermittelt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers mit Werken aus fünf Jahrzehnten. Sie zeigt sehr schön, wie sich Nay’s Stil und seine Bildinhalte über die Zeit gewandelt haben.

In den wohl bekanntesten Bildern des Künstlers, den sogenannten „Scheibenbildern“ (1954–1962), wurde die Kreisform der Scheibe in allen Abwandlungen zum dominierenden Motiv.

Mit diesen Bildern war er am erfolgreichsten, doch davor und danach gab es noch viel mehr, was es in der Ausstellung zu entdecken gibt. Gut, dass ich das noch geschafft habe, bevor in wenigen Tagen Schluss ist.

( MITI )

Willi Baumeister, Teil II

Willi Baumeister, Teil II
Kunst aus der KI, 30. Juli 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Hier noch einmal ein Schwung an frisch von der KI erträumten Kunstwerken in der Art von Willi Baumeister. Ich kann mich gar nicht sattsehen an diesem Stil. Das geometrische Konzept der Kompositionen, ihre Farbigkeit – ich liebe es.

( MITI )

Die unhintergehbare Verflechtung aller Leben

Die unhintergehbare Verflechtung aller Leben
Düsseldorf, 21. Juli 2023

Werk von Soraya Sharghi

Das Kunstjahr strebt gerade erst dem zweiten Semester entgegen, aber das Rennen um den metaphorischsten Ausstellungstitel 2023 könnte bereits entschieden sein, zumindest hier bei uns im Rheinland.

„Die unhintergehbare Verflechtung aller Leben“ nennt sich die aktuelle Ausstellung im Kunstverein der Rheinlande und Westfalen. Gezeigt werden Werke von sechs sehr unterschiedlichen und zumeist jungen Künstlerinnen, wobei mir zwei Sets gefallen haben.

Soraya Sharghi

Soraya Sharghi (*1988 im Iran) lässt in ihren leuchtenden und materialreichen Kompositionen ein opulentes und utopisches Matriachat entstehen. Ihre Heldinnen warten nicht auf männliche Retter und leben ihre eigene Ästhetik fernab der Stereotype männlicher Betrachtungsweisen.

Hayv Kahraman

Das malerische Werk von Hayv Kahraman (*1981 im Irak) widmet sich den Körpern geflüchteter Menschen mit ihren sichtbaren und unsichtbaren Narben, ihren Verletzungen und traumatischen Erfahrungen, und verwebt diese zu einer gemeinsamen Geschichte.

( MITI )

Der Sonntag der vier Museen

Der Sonntag der vier Museen
Düsseldorf, 16. Juli 2023

Selbstaufnahme im Filmmuseum Düsseldorf

Was man so alles anstellen kann, wenn man im Besitz einer ArtCard ist: Heute Vormittag haben wir gleich vier Düsseldorfer Museen besucht.

Anlass war der letzte Tag der Etel Adnan-Ausstellung im K20, die Heike noch nicht gesehen hatte. „Poesie der Farben“ lautet der Titel der sehr sehenswerten Schau mit den Werken der libanesisch-US-amerikanische Schriftstellerin und Malerin, die 2021 im Alter von 96 Jahren verstorben ist.

Anschließend sind wir rüber ins Museum der „Kunstvereins für der Rheinlande und Westfalen“. Unter dem Titel „Calling“ werden dort gerade sehr diverse Arbeiten unterschiedlichster Künstler präsentiert.  Nicht alles hat uns gefallen, aber einiges sehr wohl.

Dann ging es durch die Altstadt zum Deutschen Keramikmuseum, das zurzeit eine tolle Sonderausstellung mit Keramik-Skulpturen der in Berlin lebenden Künstlerin Anke Eilergerhard zeigt. Die mehrstöckigen, überdimensionalen Zuckerwerk-Gebilde wirken wie aus der Hofkonditorei eines barocken Fürstenhofs entsprungen.

Und schließlich haben wir noch das gleich daneben liegende Filmmuseum mit seiner aktuellen Sonderausstellung „Animal Actors“ besucht. Das war dann aber auch genug für diesen Tag. Anschließend waren wir gut gesättigt von so vielen Museumseindrücken, man könnte auch sagen: ein wenig erschlagen 🙂

( MITI )