Ich weiß nicht, ob ich den Düsseldorfer Nordpark schon einmal so leer erlebt habe. Die meisten Laubbäume bereits kahl, die Wasserspiele abgestellt und weit und breit keine Menschenseele zu sehen.
Spaziergänger, Jogger, Kinder – alle zu Hause geblieben bei diesem ekligen Wetter. Oder in der Schule, im Kindergarten bzw. auf der Arbeit.
Aber Doxi gefällt das. Sie kann frei laufen und macht davon ausgiebig Gebrauch. Allein der japanische Garten bietet jetzt kurz vor dem Herbstende noch ein paar schöne Motive.
Ein großer Reiher sitzt auf dem Baum mitten im Teich und fliegt erst weg, als Doxi zum Trinken ins Wasser steigt. Und die fetten Kois im Wasser? Lassen sich auch von Doxi nicht aus der Ruhe bringen. Sie haben längst gelernt: Hunde können nicht tauchen 🙂
Die meistbesuchte Kultureinrichtung der Stadt Düsseldorf ist eine Kombination aus Zoo und Naturkundemuseum: Der Aquazoo Löbecke Museum stellt in 25 Themenräumen rund 560 Tierarten in Aquarien, Terrarien und einer Tropenhalle aus und verbindet dies mit vielen Exponaten zur Entstehung des Lebens auf der Erde.
Der museale Teil geht auf das private Museum des Apothekers Theodor Löbecke zurück.
Die Tradition der Zootierhaltung wurzelt im Düsseldorfer Zoo, der 1876 gegründet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr die Einrichtung eine Wiederbelebung als Aquazoo.
Ich habe für meinen Besuch bewusst einen Wochentaggewählt, weil das Museum dann viel weniger besucht ist als an den überlaufenen Wochenenden.
Die Anlage ist mit einer Fläche von 6800 Quadratmetern nicht riesig, bietet aber ungeheuer viele Informationen über das Leben auf der Erde. Ich finde das toll.
Heute hat Doxi zum ersten Mal Librela erhalten, ein relativ neues und bei vielen Hunden wirksames Medikament gegen Arthrose. Allerdings ist das Mittel nicht günstig und muss mindestens alle vier Wochen gespritzt werden, was die Therapie sehr teuer macht.
Aber ich möchte es versuchen, denn Doxi kann wirklich nicht mehr gut laufen. Insbesondere vorne links, wo ihr Fußgelenk sehr arthritisch ist, wie auch das Röntgenbild gezeigt hat.
Und die traditionellen Arthrose-Mittel stehen in keinem guten Ruf, weil es letztendlich nur Schmerzmittel und Entzündungshemmer sind, die auf den gesamten Körper einwirken und im Dauereinsatz Magen/Darm, Leber und Niere schädigen.
Librela hingegen ist ein monoklonaler Antikörper, der gezielt auf den Kreislauf der Schmerzwahrnehmung einwirkt und die inneren Organe nicht belastet. So jedenfalls verspricht es der Hersteller.
Heilen kann man Arthrose damit nicht, genau wie beim Menschen. Aber man kann die Schmerzen deutlich lindern, wie mir auch andere Hundehalter versichert haben. Ich hoffe, das Mittel schlägt bei Doxi an.
Ich bin ja nicht so der große Küchenheld, aber wenn die Adventszeit naht, packt mich regelmäßig der Ehrgeiz. In diesem Jahr habe ich wieder Yoga-Plätzchen für all meine Freunde und Lieben gebacken.
Aber keine Sorge, Yogisch (also vegan) ist hier nicht der Teig, sondern nur die selbstgemachten Yoga-Formen aus meinem 3D-Drucker. In diesem Jahr gab es den Baum, den Schneidersitz, eine Lotusblume, ein großes Om, einen Buddha und natürlich auch einen Tannenbaum, der darf nicht fehlen. Lasst es Euch schmecken!
Der Sitz des Museums Ludwig und der Kölner Philharmonie vom Dom aus gesehen (Foto Holger Weigand | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Erneut war ich heute im Kölner Museum Ludwig, um mir den zweiten Teil der Sammlung anzuschauen. Er ist der Pop-Art und der Moderne gewidmet. Auch dieser Teil ist absolut beeindruckend, weil dort so viele berühmte Künstler der Moderne vertreten sind.
Nicht wenige der ausgestellten Werke habe ich schon in Kunstbüchern gesehen und bewundert, aber hier zum ersten Mal im Original gesehen. Richtig erhebend finde ich das. Hier die Werke, die bei den intensivsten Eindruck hinterlassen haben.
Nikki de Saint Phalle, Nana, 1967
Robert Rauschenberg, Black Market, 1961
Robert Rauschenberg, Axle, 1964
Robert Rauschenberg, Allegorie, 1959
Jasper Johns, Eddingsville, 1965
Tom Wesselmann, Great American Nude No. 98, 1967
Tom Wesselmann, Landscape No. 2, 1964
Jaques de la Villegle, Rue Desprez-Vercingetorix (la femme), 1966
Franz Gertsch, Marina schminkt Luciano, 1975
Ursula Schultze-Bluhm, Oria speigelt sich, 1997
Urusla Schultze-Bluhm, Wilder Mann, 1992
Corneille, Die weiße Stadt, 1955
Antoni Tapies, Zeichen auf weißen Ovalen, 1966
A.R. Penck, Ein mögliches System, 1965
Avery Singer, Anna Karina, 2014
Skulpturensaal
Allan Kaprow, Kirchenfester, 1956
Zwischen den Gemälden Skulpturen von Alexander Calder
Bernard Schultze, insektenhaft, 1952
Hans Hofmann, Composition No. 1, 1952
Richard Oelze, Wachsende Stille, 1961
Jackson Pollock, Unformed Figure, 1953
Louise Nevelson, Royal Tide IV, 1960
Ernst Wilhelm Nay, Blauflut, 1960
Ursula Schultze-Bluhm, Für Bär zum 31.5.1954, 1954
Das Museum Ludwig vor dem Kölner Dom (Foto Ainars Brūvelis | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Düsseldorf ist mit seinen Kunstmuseen sicherlich ein Hotspot für die Präsentation zeitgenössischer Kunst in NRW. Aber Köln hat mit dem Museum Ludwig gleich neben dem Dom ebenfalls ein Kunstmuseum von internationalem Rang zu bieten.
Das Museum verfügt über eine Ausstellungsfläche von rund 8.000 m². Im Gebäude befinden sich außerdem das Filmforum NRW, die Kölner Philharmonie, sowie die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln.
Keimzelle des Museums war die Expressionismus-Sammlung des Kölner Rechtsanwalts Josef Haubrich, die im Laufe der Zeit durch weitere Werke der Kunst des 20. Jahrhunderts ergänzt wurde.
Der größte Teil der Pop-Art-Werke geht auf das Sammler-Ehepaar Peter und Irene Ludwig zurück.
Später schenkte das Unternehmer-Paar der Stadt Köln zudem zahlreiche Werke der Russischen Avantgarde und schließlich mehrere hundert Werke von Pablo Picasso.
Damit kam es 1976 zur Gründung des Museums Ludwig, das seit 1986 in dem von den Kölner Architekten Busmann + Haberer entworfenen Neubau zwischen Dom und Rhein residiert.
Gestern und heute war ich dort unterwegs, um mir die beiden Sammlungen der klassischen Moderne und der Pop Art/Moderne anzuschauen. Und ich muss sagen: Ich bin wirklich beeindruckt. Hier folgen die für mich beeindruckendsten Exponate aus der Sammlung der klassischen Moderne.
Pablo Picasso, Harlekin mit gefalteten Händern, 1923
Paul Klee, Hauptweg und Nebenwege, 1929
Franz Wilhelm Seiwert, Arbeiter, 1926
Franz Wilhelm Siewert, Stadt und Land, 1932
Emil Nolde, Schwärmer, 1916
Emil Nolde, Junge Frau und Männer, 1919
August Macke, Abschied, 1914
August Macke, Dame in grüner Jacke, 1913
Oskar Kokoschka, Das Theater in Bordeaux, 1925
Oskar Kokoschka, Die Heiden, 1918
Max Ernst, Die Jungfrau Maria schlägt das Jesuskind, 1926
Max Ernst
Max Ernst, Muschelblumen, 1929
Max Ernst
Heinrich Hoerle, Melancholisches Mädchen, 1930
Max Pechstein, Zwei Frauenakte im Zimmer, 1909
Max Pechstein, Damenringkampf, 1910
Henri Laurens, L’Adieu, 1941
Man Ray, Rückkehr zur Vernunft, 1939
Ljubow Popowa, Portrait einer Fraui, 1915
Otto Mueller, Zwei weibliche Halbakte, 1919
Arthur Segal, Der Hafen, 1921
Lyonel Feininger, Türmer über der Stadt (Halle), 1931
Heinrich Hoerle, Fastnacht, 1929
Prancis Picabia, Spanische Nacht, 1922
Farancis Picaba, Der Narr, 1948
Georg Schrimpf, Schweinhirt, 1923
Fernand Leger, Der rosa Schleppdampfer, 1918
Robert Delaunay, Endloses Rhythmus, 1934
Heinrich Hoerle, Bildnis Trude Alex, 1933
Laszlo Moholy-Nagy, Auf weißem Grund, 1923
Hermann Scherer, Liebespaar, 1924
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