Frühling auf Schloss Dyck

Frühling auf Schloss Dyck
Schloss Dyck, 10. Mai 2023

Picknickgelegenheit im Park von Schloss Dyck

Anfang Mai, der Frühling präsentiert sich im Galarock des heiteren Verschwenders. Tulpen und Narzissen sind bei uns im Rheinland bereits verwelkt, aber viele Sträucher und Bäume stehen genau jetzt in voller Blüte.

Nachdem es die letzten 24 Stunden geregnet hat, sieht die Natur total satt aus, wie ich bei einem Besuch in Park von Schloss Dyck feststelle. Tolle Farben sind das.

( MITI )

Jacob Hashimoto, Teil II

Jacob Hashimoto, Teil II
Kunst aus der KI, 9. Mai 2023

Alle Bilder erzeugt nach meinen Vorgaben

Erneut habe ich Bilder im Stile von Jacob Hashimoto erzeugen lassen, weil mich seine Arbeiten so begeistern.

Diesmal mit der Vorgabe, die imaginierten Werke im öffentlichen Raum und an berühmten Orten zu platzieren: am Eiffelturm, vor dem Koloseum in Rom, im Schloss von Versailles, in gotischen Kirchen, Fabrikhallen und Bahnhöfen.

Hier die für mich schönsten Motive, die dabei entstanden sind.

( MITI )

Menschen, die auf Bilder schauen

Menschen, die auf Bilder schauen
Büttgen, 7. Mai 2023

Passt wie das Hemd aufs Bild.

Ich hatte vor längerer Zeit in einem TV-Kulturmagazin einen Bericht über einen Fotografen gesehen, der Menschen in Museen aufnimmt, wenn diese vor Kunstwerken stehen und sich aufgrund ihrer Kleidung oder Körperhaltung ein zufälliger, aber bildstarker Bezug zum jeweiligen Werk ergibt.

Menschen, die auf Bilder schauenDas fand ich sehr spannend. Nun bin ich zum ersten Mal Aufnahmen aus diesen Serien in „freier Wildbahn“ begegnet und habe mich wieder an den Beitrag erinnert.

Der Fotokünstler heißt Stefan Draschan (*1979), stammt aus Österreich und lebt seit einer Weile in Berlin.

Ich kann gar nicht glauben, dass alle diese Fotografien rein zufällig entstanden sind, so stark sind die Dopplungen. Doch so berichtet es Draschan.

Wie ich bei der anschließenden Recherche festgestellt habe, gibt es von ihm eine ganze Reihe spannender Fotoserien, u. a. mit Fotos von Menschen, die in Museen ermattet von zu viel Kunstgenuss einschlafen.

Ein anderes Projekt zeigt Draschan als Fahrradfahrer bei gestellten Crashs mit Schrottautos, wobei es immer wirkt, als ginge der Fahrradfahrer als Sieger aus der unfreiwilligen Umarmung hervor.

Ich finde dieser Arbeiten super. Es gibt auch bereits ein Kunstbuch von Stefan Draschan mit den Motiven aus seinen Museumsstreifzügen. Das habe ich mir gleich bestellt.

( MITI )

Narzissen noch nicht verblüht

Narzissen noch nicht verblüht
Alzen, 6. Mai 2023

Bei den Narzissen im Fuhrtsbachtal

Ich bin spät dran in diesem Jahr, doch die wilden Narzissen in den Bachtälern an der deutsch-belgischen Grenze in der Eifel sind noch nicht verblüht.

Auf dem Rückweg von Gemünd nehme ich einen kleinen Umweg, um bei Alzen eine 13 km lange Wanderung durch das Fuhrtsbach- und das Perlenbachtal zu laufen.

Ich bin extra früh unterwegs, um den großen Besuchermassen aus dem Weg zu gehen. Und tatsächlich, in den ersten zwei Stunden der Tour begegnen wir niemanden.

Am Perlenbachtal ist die Narzissenblüte bereits weit fortgeschritten, aber im höher gelegenen Fuhrtsbachtal noch in vollem Gange.

Die Wiesen links und rechts des Fuhrtsbaches sind übersät mit gelben Blüten, die sich gut gelaunt der Sonne entgegenrecken.

Der Bach plätschert fröhlich dahin und leuchtet in der kräftigen Frühlingssonne tiefblau. Ein wunderbares Landschaftsbild.

( MITI )

Lieblingsweg plattgemacht

Lieblingsweg plattgemacht
Gemünd, 5. Mai 2023

Hier führte einer meiner Lieblingswege lang

Auf meinen vielen Wanderungen im Nationalpark Eifel rund um Gemünd haben sich über die Jahre einige Lieblingstouren herauskristallisiert – kleine und große.

Eine davon gibt es jetzt leider nicht mehr, denn man hat ein rund 2 km langes Teilstück des alten Kuhpfades zwischen Wolfgarten und dem Urfttalweg unpassierbar gemacht.

Schon im Winter war mir ein kleiner Bagger aufgefallen, der dort mitten im Wald am Wegesrand stand.

Ich vermute, dieser Bagger war es, der im Auftrag der Nationalparkverwaltung den Weg seitdem komplett umgegraben und alle Bäume und Sträucher links und rechts des Pfades ausgerissen hat.

Das Totholz liegt nun quer über den Pfad verteilt und macht ein Durchkommen unmöglich. Ich vermute, dass diese Aktion im Sinne der Nationalparkstrategie durchaus Sinn macht.

Aber es ist schade, weil man auf diesem Weg so viel herrlich blühenden Ginster beobachten konnte. Das geht nun nicht mehr.

( MITI )

Das Bachtal der Autoreifen

Das Bachtal der Autoreifen
Olef, 4. Mai 2023

Reifen über Reifen, und das im Nationalpark

Auf meinen Touren rund um Gemünd und die angrenzenden Orte im Nationalpark Eifel habe ich diesmal eine etwas verstörende Entdeckung gemacht.

In einem kleinen Bachtal zwischen Olef im Talgrund und Hohenfried auf den Höhen bin ich auf geschätzt drei Dutzend illegal entsorgte Autoreifen gestoßen.

Die Reifen liegen überall, teilweise im Bach, teilweise auf den Hängen. Von der Größe her sind nach meinem Eindruck nur wenige PKW-Reifen dabei.

Eher sind es größere Reifen, wie man sie beispielsweise an landwirtschaftlichen Fahrzeugen verwendet.

Es wirkt, als hätte jemand die Reifen von oberhalb des Tales herunterkullern lassen.

Allerdings von beiden Seiten des Tales, was irgendwie merkwürdig ist, weil es dort keine Straßen gibt. Auf jeden Fall eine Riesensauerei!

( MITI )