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Meditationskursleiter-Ausbildung abgeschlossen

Meditationskursleiter-Ausbildung abgeschlossen
Horumersiel, 19. Januar 2019

Drei glückliche, frisch zertifizierte Meditationskursleiter. V.l.: Nils, Moksha, Micha

Nein, hier konnte meine feine Doxi ausnahmsweise einmal nicht mitkommen: Zwei Wochen war ich mit dem Wohnmobil im Yoga Vidya Ashram Nordsee in Horumersiel zur Ausbildung als Meditationskursleiter.

Das Thema Mediation begleitet mich bereits seit vielen Jahren. Ich meditiere regelmäßig und habe dabei schon wunderbare Erfahrungen gemacht. Meditation beruhigt den Geist, lässt ihn klarer, konzentrierter und ausgeglichener werden. Vieles, was das Gemüt zuweilen beunruhigt oder quält, lässt sich auf diese Weise abmildern oder sogar vollständig aus dem Weg räumen.

Jetzt wollte ich mein Wissen und meine Meditationspraxis auf eine breitere Grundlage stellen, um die segensreiche Wirkung der Meditation auch anderen Menschen vermitteln zu können. Mit 20 weiteren Teilnehmern aus der gesamten Bundesrepublik habe ich deshalb bei Yoga Vidya die Ausbildung zum Meditationskursleiter absolviert.

Das Ausbildungsprogramm war durchaus fordernd. Das Tagesprogramm erstreckte sich jeweils von 6:00 bis 22:00 und beinhaltete viel Theorie und Praxis, sowie Workshops in Kleingruppen, bei denen wir gleich als Meditationslehrer gefordert waren. Pausen gab es nur wenige, aber dafür tägliches Karma-Yoga, d.h. selbstloses Dienen in Form von Hilfstätigkeiten im Haus.

Meditationskursleiter-Ausbildung abgeschlossenAm Ende der ersten Woche haben wir eine theoretische Prüfung abgelegt und die zweite Woche komplett schweigend mit langen Meditationssitzungen verbracht. Dabei habe ich eine Reihe abstrakter Meditationstechniken kennen und schätzen gelernt, die mir bis dahin unbekannt waren.

Und ich bin durch eine intensive körperliche Reinigungserfahrung gegangen, die so mancher erlebt, der sich auf diesen Weg begibt.

Bei sechs Stunden Meditation pro Tag wird schon das anhaltende bewegungslose Sitzen zu einer Herausforderung. Deshalb haben wir in der ersten und der zweiten Woche täglich Hatha-Yoga praktiziert, um den Körper entsprechend vorzubereiten.

Wer die Prüfung bestanden und beide Wochen erfolgreich absolviert hat, auf den wartete am Ende das begehrte Zertifikat als “Meditationskursleiter im Bundesverband der Yoga Vidya Yoga- und Meditationslehrer”. Beim Blick in die glücklichen Gesichter der Absolventen , konnte man erahnen, dass der Weg dorthin durchaus steinig war. Aber wir haben es geschafft. Hallelujah!

( MITI )

Januar: Nichts los an der Nordsee

Januar: Nichts los an der Nordsee
Schillig, 14. Januar 2019

Strandwachturm am Strand von Schillig

Ich bin noch immer für die Ausbildung zum Meditationskursleiter an der ostfriesischen Nordseeküste bei Horumersiel. Die Ausbildung lässt nur wenig Freizeit, doch die nutze ich gelegentlich für einen kurzen Abstecher mit dem Fahrrad ans Meer.

Jetzt, im Januar, ist in den Ferienorten wie Horumersiel und Schillig einfach Mal gar nichts los. Viele Geschäfte haben geschlossen, die großen Campingplätze am Meer sind geräumt und in den Dünen tummeln sich nur einige Einheimische mit ihren Hunden und wenige Touristen.

Sogar mein Freund, der Wattführer Wolfgang Gedat, hat sich nach Teneriffa verdrückt.

Es ist aber auch ein Schietwetter, das kann man nicht anders sagen. Entweder es regnet wie aus Kübeln oder es stürmt. Vorzugsweise auch beides gleichzeitig. Da freut man sich natürlich besonders über die wenigen Momente, wo es einmal trocken bleibt oder vielleicht sogar die Sonne hinter den grauen Winterwolken hervorlugt.

( MITI )

Dumm in die Betonröhre geschaut

Dumm in die Betonröhre geschaut
Horumersiel, 6. Januar 2019

Sonnenaufgang über dem Yoga-Raum im Yoga-Vidya Ashram Nordsee

Ich bin für zwei Wochen mit dem Womo zur Ausbildung als Meditationskursleiter in den Yoga Vidya Ashram Nordsee nach Horumersiel gereist.

Gleich am ersten Abend habe ich ziemlich dumm in die Röhre geschaut, als ich auf dem stockdunkelen Außengelände gegen den vorderen Rand eines 70 cm hohes und ein Meter breiten Segments einer auf dem Boden liegenden Betonröhre gelaufen bin.

Durch den Schwung bin ich nach vorne über die Röhre gekippt und mit dem Gesicht voll auf dem scharfkantigen hinteren Rand des Betonteils aufgeschlagen.

Abgesehen davon, dass ich das ganze Desaster überhaupt nicht habe kommen sehen, konnte ich mich in der Dunkelheit und ohne Sicht auch gar nicht abstützen und gegen den Fall wehren. Ich habe dadurch stark blutende Schürfwunden im Gesicht, an den Händen und an den Knien davon getragen.

Das war natürlich ein gelungener Start in zwei anstrengende Seminarwochen. Aber immerhin habe ich auf diese Weise viele neue Leute im Ashram kennen gelernt, weil ich natürlich dauernd gefragt wurde, warum ich mit so vielen Pflastern im Gesicht rumlaufe ….

( MITI )

Abends in Horumersiel

Abends in Horumersiel
Horumersiel, 29. Juni 2018

Es ist Ebee: Botte im Hafen von Horumersiel

Ich bin mal wieder für ein paar Tage mit Doxi und dem Wohnmobil auf Yoga-Ferien an der Ostfriesischen Nordseeküste bei Yoga Vidya in Horumersiel. Der Tag ist gut mit Yoga, Meditation und Satsang ausgefüllt, aber dazwischen kümmere ich mich um Doxi. Wir gehen spazieren, fahren mit Rad und Hundeanhänger durch die Gegend oder genießen das Meer am Hundestrand von Schillig.

Die Sommersonnenwende liegt erst eine Woche zurück, da ist es abends noch richtig lange hell. Hier an der Küste sogar noch mal fast eine halbe Stunde länger als bei uns im Rheinland.

Heute bin ich nach Abschluss des Abend-Satsangs (Meditation und Gebet) um 21:30 noch mit Doxi an den Deich bei Horumersiel geradelt. Auf dem Weg dortin haben wir in der Ortsmitte des beliebten Feriendorfes halt gemacht, damit Doxi am Dorfbrunnen ordentlich trinken kann. Denn das liebt sie!

Anschließend sind wir zum Hafen gefahren, wo sich auch der Womo-Stellplatz befindet, und von dort auf den Fahrradweg an der Seeseite unterhalb des Deiches eingebogen. Tagsüber sind hier so viele Spaziergänger und Fahrradfahrer unterwegs, dass ich Doxi gar nicht frei laufen lassen kann.

Doch so spät am Abend haben wir den schönen Küstenweg fast für uns alleine. Die Luft ist angenehm mild und der Horizont über dem Wattenmeer leuchtet in der untergehenden Sonne in zartestem Rosa. Herrlich ist das!

( MITI )

Deichpartie in Horumersiel

Deichpartie in Horumersiel
Horumersiel, 23. August 2017

Auf dem Deich vor Horumersiel. Im Hinterrund der Womo-Stellplatz am Yachthafen.

Nach dem Morgen-Yoga wandere ich mit Doxi bei herrlichem Sommerwetter vom Haus Yoga Vidya nach Horumersiel. Am Ortsrand treffen wir auf den Deich, den wir in südlicher Richtung folgen, immer der Sonne entgegen. Vor uns das Watt, das gerade wieder vollläuft und am Horizont die großen Containerkräne im Überseehafen von Wilhelmshaven.

Eigentlich wollte ich den Deich irgendwann verlassen und in einem Bogen zum Haus Yoga Vidya zurückkehren. So hatte ich mir das vorgestellt. Doch mein Wandernavi signalisiert mir, dass das gar nicht möglich ist.

Wir müssten dafür fast bis nach Hooksiel kurz vor Wilhelmshaven laufen. Also kehren wir um und laufen die gleiche Strecke zurück. Ist ja nicht schlimm, denn am Deich ist es wirklich sehr schön. So werden es am Ende 14 Kilometer, die wir an diesem Tag gewandert sind.

( MITI )