Auf dem Hasenpfad am Rhein

Auf dem Hasenpfad am Rhein
Drießen/Rheinberg, 11. September 2021

Auf dem Rheindeich bei Drießen am Rande des Orsoyer Rheinhafen

Auf der Suche nach der Sonne an einem bedeckten Spätsommertag bin ich mit Doxi auf dem Rheindeich bei Drießen, Gemeinde Rheinberg, gelandet. Am Rande des Orsoyer Rheinhafens folgen wir dem Hasenpfad rund um den Polder Hasenfeld.

Neun Infotafeln beschildern auf dem 3,7 km langen Rundwanderweg das Leben und Verhalten der Hasen. Wir verlängern die Runde auf neun Kilometer und streifen noch etwas weiter durch das Naturschutzgebiet „Hasenfeld und Rheinvorlad zwischen Everseal und Ossenberg“.

Rechts der blau schimmernde Rhein, vor uns in einigen Kilometern Entfernung das 2017 stillgelegte Kohlekraftwerk Voerde auf der anderen Rheinseite. Nur rund 15 Kilometer nördlich von Duisburg fühlt sich die Landschaft hier bereits richtig „holländisch“ an. Schön ist das.

( MITI )

Bergbautour bei Moers

Bergbautour bei Moers
Moers, 10. September 2021

Das 1904 errichtete, 48 Meter hohe Doppelstrebengerüst von Schacht IV der Grube Rheinpreußen

Heute bin ich mit Doxi eine schöne Rundwanderung bei Moers gelaufen, die einem Abschnitt des 47 km langen Bergbauwanderwegs von Neukirchen-Vluyn über Kamp-Lintfort und Moers bis nach Duisburg-Rheinhausen folgt.

Wir starten im Naherholungsgebiet am Uettelsheimer See im linksrheinischen Duisburger Stadtteil Baerl, folgen dem südlichen Seeufer und wandern weiter zum ehemaligen Wetterschacht „Gerdt“ der Schachtanlage Rheinpreussen.

Kurz dahinter erblicken wir das „Geleucht“, die riesige rote Grubenlampe auf der Spitze der Halde Rheinpreußen. Wir wandern durch das Industriegebiet am Fuße der Halde und erreichen bald den 163 Meter hohen Fernmeldeturm von Moers.

Weiter geht es durch die Felder zurück nach Moers und zum weithin sichtbaren Doppelstrebengerüst von Schacht IV der ehemaligen Grube Rheinpreußen. Es gilt als das älteste Gerüst dieser Bauart im Ruhrgebiet und ist damit ein wichtiges Denkmal der Industriearchitektur.

Das Fördergerüst ist der letzte übertägige Zeuge der einstmals so ertragreichen Rheinpreußen-Bergbaus. Dessen Erfolgsgeschichte begann 1851 mit ersten Probebohrungen durch den Geheimen Kommerzienrat Franz Haniel.

Bis in die 1990er Jahre wurde das schwarze Gold aus dem 93,5 km² großen ersten linksrheinischen Grubenfeld gefördert. Insgesamt waren 9 Schächte nötig, um das riesige Areal zu erschließen. Heute ist der Bergbau komplett erloschen und kaum noch etwas davon zu sehen.

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Kunst im Zoo

Kunst im Zoo
Krefeld, 9. September 2021

Shona-Art aus Zimbabwe im Zoo Krefeld

Bereits im Eingangsbereich des Krefelder Zoos fallen uns einige beeindruckende Steinplastiken auf, die von hoher Kunstfertigkeit zeugen. Wie wir erfahren, handelt es sich um Kunstobjekte aus Serpentinstein, die vom Volk der Shona aus Zimbabwe hergestellt werden.

In einem Pavillon auf dem Gelände werden diese Skulpturen verkauft und man kann dort unter fachkundiger Anleitung selbst als Steinbildhauer kreativ werden.

Neben den Steinskulpturen stellen die Shona auch Metallfiguren und Upcycling-Kunst her, bei der abgenutzte Gebrauchsartikel aus Metall Teil von Kunstobjekten werden. Hier einige schöne Beispiele.

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Mit Doxi im Krefelder Zoo

Mit Doxi im Krefelder Zoo
Krefeld, 9. September 2021

Vater, Mutter, Tochter: Familienaufstellung bei den Trampeltieren

Zum ersten Mal nach dem tragischen Brand des Affenhauses in der Silvesternacht 2019/2020 bin ich wieder im Krefelder Zoo. Das letzte Mal war ich im November 2018 mit meiner Mom hier.

Bei herrlichem Sonnenschein streife ich gemeinsam mit Heike und Doxi durch das Areal. Wir lassen uns ganz viel Zeit, denn an diesem Vormittag mitten in der Woche ist im Zoo nicht viel los. Neben einigen Erwachsenen sind vor allem Eltern mit Kindern und Kindergartengruppen unterwegs.

Die meisten Tiere kenne ich bereits, aber es ist auch wieder neuer Nachwuchs dazu gekommen. Etwa bei den Trampeltieren, den Seelöwen, den Gorillas und bei den Mantelaffen mit ihrem imposanten schwarzweißen Fell und dem ultralangen Schwanz. Das kleine Junge ist gerade einmal drei Monate alt und noch komplett weiß.

Wir genießen es, der Mutter beim Umgang mit ihrem Nachwuchs zuzuschauen. Und wieder einmal denke ich, „wenn es in meiner Nachbarschaft auch einen Zoo gäbe, ich hätte bestimmt eine Dauerkarte“, so gut gefällt es mir, die Wunder des Lebens zu bestaunen.

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Schlosspark Heltorf

Schlosspark Heltorf
Düsseldorf-Angermund, 5.09.2021

Einlaufweiher im Park Heltorf

Zwischen Düsseldorf-Angermund und Duisburg-Rahm befindet sich das Schloss Heltorf mit einem großen englischen Landschaftsgarten, der seit einigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Der 1803 angelegte Waldpark beinhaltet auf einer Fläche von 54 Hektar einige seinerzeit exotische Gehölze, darunter die zweitälteste Rhododendrenpflanzung in Deutschland.

Leider sind die Rhododendren jetzt, Anfang September, bereits verblüht. Dennoch ist der Park, der vom Angerbach umflossen wird, aufgrund seines alten Baumbestands absolut sehenswert.

Das Schloss befindet sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Spee, die von dort heute ihre umfangreichen Besitztümer in Düsseldorf und im südlichen Ruhrgebiet verwalten.

An das im frühen 19. Jahrhundert im klassizistischen Stil erbaute Herrenhaus schließt sich die 1862 im neugotischen Stil errichtete Schlossbibliothek an. Sie beinhaltet eine umfangreiche Sammlung alter Bücher, die Gräflich von Spee’sche Bibliothek.

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Rauf und runter im Rurtal

Rauf und runter im Rurtal
Heimbach, 3. September 2021

Blick von der Staumauer auf den Rursee

Bevor wir die Eifel nach unserem Besuch in Nideggen wieder verlassen, drehen wir noch eine Schleife mit dem Auto durch das Rurtal.

Von Nideggen geht es runter zur Rur, dann wieder hinauf auf die Höhen bei Schmidt. Von dort erneut hinunter zur Staumauer des Rursees bei Hasenfeld.

Dann wieder hinauf in vielen Schleifen durch den großen Wald Kermeter zur Abtei Mariawald und erneut hinunter nach Heimbach.

Dort machen wir kurz Station und schauen uns die Burg Heimbach an, bevor wir erneut nach Nideggen aufsteigen.

Ein ganz schönes Rumgekurve Auf und Ab. Aber bei diesem herrlichen Wetter heute eine wunderbare Tour. Und jetzt verstehen wir auch, warum dieser Abschnitt der Eifel bei Motorradfahrern so beliebt ist …

( MITI )