Rund um Schin op Geul

Rund um Schin op Geul
Schin op Geul (NL), 27. Februar 2022

Blick auf die Geul

Heute sind wir bei herrlichem Vorfrühlingswetter ganz im Süden der Niederlande unterwegs. Die Gegend rund 12 km westlich von Maastricht ist ein beliebtes Urlaubsziel, bildet sie doch die einzige Hügellandschaft in unserem ansonsten sehr flachen Nachbarland.

Die Region wird durch die Geul (dt. Göhl) geprägt, einem 58 km langen Fluss, der auf belgischem Gebiet in der Nähe von Aachen entspringt und nördlich von Maastricht in die Maas mündet.

Zahlreiche historische Schlösser reihen sich im Geultal aneinander. Sie alle füllen ihre Verteidigungsgräben mit dem Wasser des Flusses.

Wir laufen vom Fluss hinauf auf die Höhen, durchqueren kleine Wald- und Feldabschnitte und stoßen am Rande von Valkenburg auf den Biesbosch. Dahinter steigen wir für einen Abstecher nach Valkenburg wieder ins Tal hinab.

Nach unserem Streifzug durch Valkenburg erreichen wir am Ortsrand erneut den Fluss und laufen parallel zur Bahnstrecke von Heerlen-Maastricht zurück nach Schin op Geul. In dem kleinen Ort wird heute Karneval gefeiert. Viele Häuser sind geschmückt und auf den Straßen sind Jecken unterwegs.

Wir schauen uns das bunte Treiben ein wenig an und erreichen bald nach vier Stunden und knapp 14 km Wegstrecke wieder unseren Startpunkt im Grünen. Eine kurzweilige und aussichtsreiche Wanderung durch eine liebliche Gegend.

( MITI )

Bummel durch Valkenburg

Bummel durch Valkenburg
Valkenburg (NL), 27. Februar 2022

Blick über den Campingplatz am Wilhelminaturm hinunter nach Valkenburg. Im Hintergrund die Ruine der Valkenburg.

Eigentlich dreht unsere Wanderung rund um Schin op Geul kurz vor Valkenburg ab und lässt die Altstadt von Valkenburg links liegen. Doch wir sind neugierig und unternehmen einen Schlenker, der uns von den Höhen am Biesbosch hinunter nach Valkenburg führt.

Valkenburg war seit 1840 eines der beliebtesten Ausflugsziele in den Niederlanden und über Jahrzehnte das Zentrum des Tourismus im Süden des Landes.

Die Stadt verfügt über eines von 14 Kasinos in den Niederlanden, eine quirlige Altstadt mit vielen Bars und Restaurants und zahlreiche teils luxuriöse Hotels.

Wir stoßen zunächst auf den Wilhelminatoren (Wilhelminaturm), der die Stadt weithin sichtbar überragt. Von dort hat man einen herrlichen Blick hinunter nach Valkenburg.

An den Turm schließt sich eine Sommerrodelbahn an, ein Minigolfplatz, ein kleiner Vergnügungspark und ein Campingplatz unmittelbar an der Ruine Valkenburg oberhalb der Altstadt. An diesem sonnigen Sonntagvormittag ist dort überall richtig viel los.

Wir laufen hinunter in die Altstadt und gönnen uns dort eine holländische Spezialität: Pommes Spezial mit Zwiebeln, Mayo und Ketchup.  Anschließend geht es über den Geulpark am Ostrand von Valkenburg wieder auf unsere Wanderstrecke rund um Schin op Geul.

( MITI )

Dörferweg an der Sieg

Dörferweg an der Sieg
Eitorf, 26. Februar 2022

Blick von der Siegbrücke am östlichen Rand von Eitorf

Eine schöne Tour aus dem Reigen der „Erlebniswege Sieg“ bin ich heute mit Doxi ab Eitorf gelaufen. Wir starten am kostenlosen Wohnmobilstellplatz an den Siegwiesen hinter dem Siegtal-Gymnasium und laufen zunächst entlang der Sieg stromaufwärts durch den historischen Hindenburgpark.

Die Uferwege sind offiziell noch gesperrt, weil die Sieg Hochwasser geführt hat, doch bereits wieder passierbar.

Dann geht es vom Flussufer durch den Ortsrand von Eitorf stetig bergauf in die Ausläufer des großen Waldgebiets Leuscheid oberhalb des Siegtals.

Auf den Höhen laufen wir von Ort zu Ort und genießen dabei die weiten Blicke in das Siegtal. Wir passieren Höhenstein, Käsberg, Siebigteroth, Lascheid und Mierscheid mit vielen hübschen Fachwerkhäusern.

Nachdem wir die Mierscheider Höhen hinter uns gelassen haben, steigen wir durch dichten Wald schließlich wieder ins Siegtal hinab.

Noch vor der Sieg treffen wir im Tal auf den lieblichen Eipbach, dem wir durch die Vororte bis ins Herz von Eitorf folgen. Durch das Ortszentrum mit der Pfarrkirche und dem Dorfplatz erreichen wir nach etwas mehr als drei Stunden und 13,5 Kilometern schließlich wieder unseren Startpunkt an der Sieg.

Bevor wir uns auf die Rückreise machen, fahren wir noch ein Stück Sieg aufwärts und checken zwei Womo-Stellplätze in Herchen und Dattenfeld, beides Ortsteile von Windeck.

( MITI )

Wespelquelle und Heidentempel

Wespelquelle und Heidentempel
Zingsheim, 23. Februar 2022

Abstieg ins Tal des Wespelbachs hinter Zingsheim

Bei herrlichem Sonnenschein sind Heike und ich heute eine schöne 14 km-Wanderung in der Nordeifel gelaufen.

Die Eifelschleife Wespelquelle und Heidentempel führt von Zingsheim (Gemeinde Nettersheim) durch den schönen Zingsheimer Wald in das Tal des Wespelbachs und weiter zu einem historischen Matronenheiligtum der Matronae Vacallinehaeaus aus Gallo-Römischer-Zeit hinter Pesch.

In den rekonstruierten Grundmauern der Kultstätte legen wir eine kleine Pause ein und wandern anschließend zurück über Pesch und den Lickenberg nach Zingsheim.

Am Lickenberg weitet sich die Landschaft und wir genießen weite Blicke über Wiesen und Weiden nach Pesch. Fast wirkt die Gegend voralpenländisch, jedenfalls auf mich.

Eine schöne kleine Tour, auf deren Rückweg wir noch einen Abstecher mit dem Auto erst nach Gemünd und anschließend zur Burg Satzvey unternehmen. Endlich mal wieder ein voller Tag mit Sonne. Das hatten wir auch dringend nötig.

( MITI )

Nach Orkantief „Zeynep“

Nach Orkantief „Zeynep“
Düsseldorf, 19. Februar 2022

Doxi am Rheinstrand von Düsseldorf

In der Nacht ist der zweite ausgewachsene Sturm innerhalb von 48 Stunden über Deutschland hinweg gezogen. Insbesondere den Norden und die Küsten hat es ordentlich erwischt.

Bei uns im Dorf hat es das Gartenhäuschen auf dem Gelände des Kindergartens weggeweht. Sonst scheint nicht viel passiert zu sein, aber das wird man vermutlich erst in den kommenden Tagen erfahren.

Am Morgen danach wird eindringlich davor gewarnt, die Wälder zu betreten.

Durch die Trockenheit der letzten Jahre und das Vorrücken der Borkenkäfer sind die Bestände nun viel anfälliger gegenüber Sturmschäden, heißt es.  Auch in den Tagen danach könne noch einiges an Geäst herunterkommen.

Also verschiebe ich die für heute geplante Wanderung in der Eifel und fahre mit Doxi stattdessen ans Rheinufer von Düsseldorf.

Wir laufen einmal um die Hammer Rheininsel und dann über den Landtag und den Medienhafen zurück. Der Wind bläst immer noch ordentlich, aber der große Sturm ist vorüber. Gott sei Dank.

( MITI )

Auf des Wetters Schneide

Kurz vor dem Winterende ist alles Laub von den Bäumen verschwunden

Winter oder Frühling? Bei uns im Rheinland kann sich das Wetter derzeit noch nicht richtig für die eine oder andere Option entscheiden.

Die Sonne zeigt sich nur selten, aber richtig kalt ist es auch nicht mehr. Fühlt sich an, als seien wir zwischen den Jahreszeiten gefangen.

Nun kommt in den nächsten Tagen erst einmal ein ausgewachsenes Sturmtief und wirbelt die Wetterküche durcheinander. Vielleicht geht es ja danach etwas eindeutiger in die eine oder andere Richtung.

Ich habe ja gar nichts gegen kalt, nur wir brauchen endlich mal wieder etwas mehr Sonne. Das Dauergrau nervt!

( MITI )