De Meinweg ab Herkenbosch

De Meinweg ab Herkenbosch
Herkenbosch (NL), 19. Oktober 2022

Farnwald im Nationalpark De Meinweg

An der Deutsch-Niederländischen Grenze östlich von Roermond erstreckt sich auf niederländischer Seite der beliebte Nationalpark De Meinweg. Dort waren Heike und ich heute bei „goldenem Oktoberwetter“ auf einer 15 km langen Wanderung ab Herkenbosch unterwegs.

Wir starten am Kasteel Daelenbroek und laufen zunächst zur Rur, die hier auf ihren letzten Flusskilometern der Mündung in die Maas bei Roermond entgegenstrebt.

Am Fluss erstrecken sie weitläufige Apfelplantagen, die größtenteils bereits abgeerntet sind. Doch zwei köstliche Äpfel haben die Bauern freundlicherweise für uns hängen lassen.

Dahinter geht es zum Effelder Waldsee und damit hinüber auf deutsches Staatsgebiet. Parallel zum Rothenbach laufen wir ein Stück durch den deutschen Effelder Wald, bevor wir wieder „rüber machen“.

Auf niederländischer Seite empfängt uns der Nationaalpark De Meinweg mit seinen sandigen Böden aus dem Urstromtal der Maas. Fichten und Birken gedeihen auf diesen Böden besonders gut, aber auch Eichen und Farne.

Mehrere Kilometer geht es nun durch den Wald, während wir im Hintergrund immer wieder das Blöken der zahlreichen Wildrinder hören, die freilaufend im Wald leben.

Durch den Wald im Ortsteil Herkenbosch-Zandbergen erreichen wir schließlich nach viereinhalb Stunden wieder unseren Startpunkt in Herkenbosch – leicht erschöpft, aber deutlich beglückt von so viel Sonne und schöner Natur.

( MITI )

Herbst auf Schloss Dyck

Herbst auf Schloss Dyck
Rhein-Kreis Neuss, 18. Oktober 2022

Blick von der Brücke zwischen Vorburg und Hauptschloss in den Park

Vor einigen Wochen war ich bereits auf Schloss Dyck. Nun bin ich erneut hier, um zu schauen, wie weit der Herbst im Schlosspark mittlerweile fortgeschritten ist.

An den Bäumen ist noch nicht so viel zu erkennen. Dafür ist die Vorburg nun mit reichlich Kürbissen dekoriert. Außerdem hatte ich heute Gelegenheit, auch das Innere des Schlosses zu besichtigen.

Aktuell werden in den Ausstellungsräumen die Gewinnerfotos des diesjährigen IGPOTY (International Garden Photographer of the Year) aus 15 ausgewählten Kategorien gezeigt.

Vom versierten Profi bis zum Hobbyfotografen und Laien darf bei dem Gartenfotografie-Wettbewerb jeder mitmachen.

Einige Aufnahmen haben mich schwer beeindruckt, auch wenn ich mich ein wenig frage, inwieweit da mit Photoshop nachgeholfen wurde. Aber egal.

( MITI )

Jagd auf Roter Oktober

Jagd auf Roter Oktober
Rhein-Kreis Neuss, 18. Oktober 2022

Baumschule an der B230 zwischen Liedberg und Schelsen

Heute beginnt die Jagd auf Roter Oktober. Meine Jagd auf Roter Oktober, um genau zu sein. Denn gemeint ist nicht die Suche nach einem hypermodernen russischen Atom-U-Boot, wie in dem Kinofilm mit Sean Connery aus dem Jahre 1990.

Meine Jagd ist ganz friedlich und sie ist lediglich eine fotografische. Mir geht es um das Herbstrot der Bäume, wie es sich bei uns jetzt im Oktober besonders prächtig zeigt.

Und ich bin fündig geworden: an Straßen, in Parks und Grünflächen. Neben Rot ist auf meiner kleinen Herbstsafari allerdings auch die Farbe Orange erlaubt, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

( MITI )

Sonnenschein Sechs-Seen-Platte

Sonnenschein Sechs-Seen-Platte
Duisburg, 16. Oktober 2022

Marina am Masurensee

Zum ersten Mal seit Doxi’s Operation vor zehn Tagen sind wir wieder gemeinsam auf einer kleinen Tour unterwegs. Bei strahlendem Sonnenschein geht es über die Sechs-Seen-Platte im Süden von Duisburg.

Ich habe bewusst keine größere Wanderung herausgesucht. Wir laufen einfach ein wenig durch die Sonne und den Wald und wenn Doxi genug hat, geht es zurück.

Die Dame ist zwar schon wieder ordentlich fit, doch die OP-Nähte werden erst in zwei Tagen gezogen. So lange soll sie noch nicht springen und toben. Ist ihr aber auch gerade gar nicht nach.

Ich merke, wie ungewohnt das für mich ist, ohne Wegführung durch das Wandernavi zu laufen. Zumal die Pfade zwischen den sechs Seen recht verschlungen sind. Uns begegnen an diesem lauschigen Sonntagvormittag aber viele Spaziergänger. Von daher ist Sich-Durchfragen heute kein Problem.

( MITI )

Jetzt wird’s bunt 2022

Jetzt wird’s bunt 2022
Schloss Wickrath, 15. Oktober 2022

Hundewiese neben dem Schlosspark

So langsam werden die Laubbäume bei uns im Rheinland bunt – das darf ich auf keinen Fall verpassen. Ein Hotspot für schöne Herbstfotos ist in jedem Jahr der Park von Schloss Wickrath an der Niers im Südwesten von Mönchengladbach.

Dort war ich heute Morgen unterwegs und wie es der Zufall wollte, wurde dort gerade eine Ausstellung zweier lokaler Künstlerinnen im Westflügel des ehemaligen Reitstalls eröffnet. Auch das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen 🙂

( MITI )

Wonderwalls im Forum-NRW

Wonderwalls im Forum-NRW
Düsseldorf, 13. Oktober 2022

Eine fast endlose Wand identischer, aber unterschiedlich gestalteter Designer-Toys

Pop trifft Street-Art: Das NRW-Forum präsentiert eine quietschbunte Ausstellung für junge und junggebliebene Freunde urbaner Kunst. 2000 Werke der Fotografie, des Grafikdesign, sowie Graffitis, Skulpturen und Designer Toys verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk der Popkultur.

Sämtliche gezeigte Arbeiten stammen aus der Sammlung des Düsseldorfer Unternehmers Selim Varol. Der Gastronom sammelt seit mehr als 30 Jahren und hat über 10.000 Werke urbaner Kunst und Designer Toys zusammengetragen.

Darunter findet sich viel Lustiges, aber auch einige bitterböse Arbeiten, die der westlichen „Leitkultur“ gnadenlos den Spiegel vorhalten, etwa von Banksy.

Street-Art ist ursprünglich aus Protestkulturen und zivilem Ungehorsam hervorgegangen, als junge Graffiti-Künstler*innen in den USA damit begannen, Häuser und U-Bahn-Waggons zu besprühen.

Später entstanden daraus immer anspruchsvollere Bilder, die gesamte Stadt wurde zur Galerie.

Mittlerweile ist Street-Art so populär, dass auf Auktionen für Werke von Künstler*innen wie Banksy oder JR Millionen gezahlt werden. Zu Weltruhm hat es auch Shepard Fairey gebracht, der für den ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama das ikonische „Hope“-Wahlkampfplakat entwarf.

In der Ausstellung verschmilzt die New Yorker Straßenkultur von Hip-Hop, Breakdance und Graffiti, mit der japanischen Manga-Kultur zu einem ganz eigenen visuellen Kosmos. Eine spektakuläre Bilderwelt, die mich voll geflasht hat 🙂 Aber sicher nicht nur mich.

( MITI )