Beyond Fame

Beyond Fame
Kunstforum-NRW, 19. August 2023

Werke von Bryan Adams

Was kommt jenseits des Ruhms als Sportler, Politiker, TV-Star oder Musiker? Was macht man mit dem Wohlstand und der vielen Zeit? Nicht wenige fangen dann an zu Malen oder sind auf andere Weise künstlerisch tätig, um ihrem Leben Sinn und Inhalt zu geben: Ob George W. Bush, Brian Adams oder Michael Stich.

Die neue Ausstellung „Beyond Fame“ im Kunstforum NRW zeigt Arbeiten einiger Promis, teils von hohem künstlerischen Niveau, teils nahe dran an Art Brut, so zumindest mein Empfinden.

Ausgestellt werden u.a. Werke von Bryan Adams, Cro, Samy Deluxe, Peter Doherty, Grimes (der Partnerin von Elon Musk), Edi Rama (vom Künstler zum albanischen Ministerpräsidenten), Jean-Remy von Matt, Michael Stich und dem unvermeidlichen Harald Glööckler. George W. Bush ist leider nicht dabei, obwohl der richtig gut malen kann, wie ich gehört habe.

Ein Künstler wird unter dem Namen Gedeon Schenkt (G. Schenkt) vorgestellt, doch hinter dem Pseudonym soll sich eine bekannte Persönlichkeit befindeen. Bis Mitte Dezember darf das Publikum raten, dann werden Preise für die richtigen Einsendungen verteilt. Ich tippe spontan und ohne groß nachzudenken auf Harald Schmidt, denn der hat auf jeden Fall zu viel Zeit.

( MITI )

Was der Bauer übrig ließ

Was der Bauer übrig ließ
Büttgen, 18. August 2023

Einsammeln der auf dem Feld zurückgebliebenen Restkartoffeln

Stoppeln nennt man es bei uns, wenn man nach der Kartoffelernte aufs Feld geht, um die übriggebliebenen Knollen aufzulesen.

Was der Bauer übrig ließNormalerweise sind das nur die ganz kleinen Exemplare, die auf der Erntemaschine durchs Laufband fallen.

Als Kind habe ich selbst bei der Kartofellernte geholfen – für fünf DM die Stunde – daher weiß ich das.

Und die Bauern haben in der Regel auch nichts dagegen, zumal die zurückgebliebenen Kartoffeln in die nächste Saat einwachsen können. Und das ist nicht gut.

Doch in diesem Jahr ist alles anders. Der viele Regen im Juli und August hat die Lössböden bei uns in der Gegend dermaßen klebrig und matschig zurückgelassen, dass die Erntemaschinen einen guten Teil der Feldfrüchte gar nicht aus dem Boden bekommen. Und sogar viele große Kartoffeln zurücklassen.

Die Stoppelernte fällt in diesem Jahr deshalb ungewöhnlich großzügig aus. Dem Regen sei Dank 🙂 Ich hoffe, die Bauern haben trotzdem einen guten Ertrag.

( MITI )

Francis Bacon

Francis Bacon
Kunst aus der KI, 17. August 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Francis Bacon  (1909-1992).

Der in Irland geborene britische Künstler zählt zu den bedeutendsten gegenständlichen Malern des 20. Jahrhunderts. Als Autodidakt begann er Ende der 1920er Jahre mit der Malerei, nachdem er zuvor als Innenausstatter gearbeitet hatte.

Der Durchbruch als Künstler gelang ihm 1944 mit einem als Triptychon ausgeführten Kreuzigungsmotiv. Bacon führte ein exzessives Leben. Ab der Mitte der 1960er Jahre malte er vor allem Porträts von seinen Freunden und Trinkgefährten, die er oft als Serien ausführte.

Viele seiner Werke setzen sich mit der Darstellung des deformierten menschlichen Körpers in eng konstruierten Räumen auseinander. Seine ungeschönten Figuren und gewagten Darstellungen wirken oftmals grotesk und emotionsgeladen.

( MITI )

Heimkehr mit Schrecken

Heimkehr mit Schrecken
Büttgen, 14. August 2023

Frontalzusammenstoß auf der Landstraße bei Tempo 80 mit zwei Schwerverletzten

Meine Heimfahrt mit dem Womo aus der Eifel endet mit einem großen Schrecken. 500 Meter vor meinem Heimatdorf werde ich Augenzeuge und Ersthelfer bei einem schlimmen Frontalzusammenstoß zweier PKWs auf der Landstraße L381 in Höhe der Büttger Mühle.

Vor mir fährt mit Tempo 80 eine Cabriofahrerin, die plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verliert und nach links zieht. Ich denke noch „was machst du denn da?“, da knallt sie bereits mit voller Wucht und einem riesigen Knall in den Gegenverkehr.

Überall fliegen Autoteile umher, das Fahrzeug der Unfallverursacherin dreht sich, das entgegenkommende Fahrzeug schleudert gegen einen Baum, ein weiteres Fahrzeug fährt darauf auf.

Ich bin als Erster beim Unfallopfer aus dem Gegenverkehr. Die Frau blutet überall, stöhnt vor Schmerz, ist kaum ansprechbar, mindestens ein Arm scheint gebrochen. Vor allem bekomme ich die Fahrertür nicht weit genug auf, dass man sie aus dem Auto holen könnte. Die anderen Türen sind verschlossen, aus dem Motorblock qualmt es.

Ich bekomme Panik, denke der Wagen fängt gleich an zu brennen und wir können die Frau nicht befreien. Verzweifelt suche ich nach einer Lösung. Doch der Wagen brennt nicht.

Nach wenigen Minuten treffen Polizei, Notärtze und Feuerwehr ein. Diese benötigt fast eine halbe Stunde, um das Opfer aus dem zerstörten Fahrzeug zu befreien. Ich mache meine Zeugenaussage bei der Polizei, komme anschließend aber nicht weg, weil ich zwischen der Unfallstelle und den Einsatzfahrzeugen eingekeilt bin.

In Gedanken bin ich voll bei dem Opfer, darf bei der Rettung aber nicht zuschauen, obwohl mein Blick in keiner Weise voyeuristisch, sondern absolut mitfühlend ist. Ich stehe auch ein wenig unter Schock, setze mich ins Gras und tue das einzige, was mir in dieser Situation einfällt: für die Unfallopfer beten.

( MITI )

Workcation in der Eifel

Workcation in der Eifel
Gemünd, 12. August 2023

Im Schatten eines großen Baumes lässt es sich aushalten. Doxi entspannt sich unter dem Womo.

Wenn ich bei der aktuellen Sommerhitze schon arbeiten muss/darf, dann doch bitte im Grünen und im Schatten eines großen Baumes. Also fahre ich mit Doxi und dem Womo für eine Woche in die Eifel nach Gemünd.

Morgens wird gewandert, bevor es heiß wird, dann gearbeitet, um abends noch eine kleine Runde zu drehen und nach Sonnenuntergang Yoga zu praktizieren.

So vergehen die Tage im Fluge, während ich mit meiner Arbeit gut vorankomme. Auf jeden Fall besser als zu Hause am Schreibtisch schwitzen 🙂

( MITI )

Leckeres aus drei Welten

Leckeres aus drei Welten
Büttgen, 7. August 2023

Was ist hier wohl indisch, marokkanisch und deutsch?

Bei mir gab es heute einen köstlichen Mix aus drei internationalen Küchen. Deutsch der Selleriesalat mit Apfel, marokkanisch das Zalouk aus Auberginen und Tomaten, und indisch das Aloo Palak, verfeinert mit Bohnen und selbstgemachten Paneer-Käse. Und wer jetzt meint, das passt doch nicht zusammen, der hätte Mal probieren sollen 🙂

( MITI )