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Sammlung Haniel im MKM

Sammlung Haniel im MKM
Museum Küppersmühle Duisburg, 20.12.23

Eingang zur Ausstellung

Heute hatte ich das Glück, in meinem Lieblingsmuseum eine Privatführung zur aktuellen Wechselausstellung zu erhalten – weil außer mir niemand zum „Kunstmittwoch“ erschienen war.

Unter dem Titel „Die Sammlung Haniel – der eigene Weg“ werden im MKM Museum Küppersmühle erstmals Werke aus der Sammlung des Duisburger Familienunternehmens Haniel öffentlich präsentiert.

Haniel ist ein Handelsunternehmen, das seit 1756 besteht und heute als Mischkonzern einen Jahresumsatz von mehr als 4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Besitzerfamilie wird zu den zehn vermögendsten Unternehmerdynastien in Deutschland gezählt.

Die rund 500 Arbeiten umfassende Sammlung, die seit 1983 stetig wächst, legt den künstlerischen Schwerpunkt auf das „Informel und sein Umfeld“, d. h. die Stilrichtungen der abstrakten Kunst in den Nachkriegsjahren. 100 dieser Werke werden nun im MKM präsentiert.

Die Ausstellung bündelt Kunstwerke, die eng mit der Entstehungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und mit der Stadt Duisburg verknüpft sind. Dazu gehören Werke von Georg Baselitz, K.O. Götz, Yves Klein, Norbert Kricke, Ernst Wilhelm Nay, Otto Piene, Gerhard Richter, um nur einige zu nennen.

( MITI )

Jonathan Barnbrook

Jonathan Barnbrook
Kunst aus der KI, 11. Dezember 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Jonathan Barnbrook (*1966).

Barnbrook ist ein englischer Grafiker, Fontdesigner und Filmemacher. Er lebt in London und ist u.a. der Schöpfer diverser Schriftypen, die kontroverse Namen tragen. Dazu gehören Bastard, Exocet, False Idol, Infidel, Manson, Newspeak sowie Shock & Awe.

Barnbook arbeitete einige Jahre mit Damien Hirst zusammen und hat beispielsweise das Cover Artwork für David Bowie’s Album „Heathen“ von 2002 entwickelt,

Er selbst betrachtet seine Arbeiten als einen Beitrag für den Sozialen Wandel und gegen die vielen Ungerechtigkeiten unserer modernen Welt.

Besonders bekannt ist Barnbrook In Japan. Dort hat erfolgreich das Logo und das Corporate Design für große Firmen und Projekte entwickelt.

( MITI )

Gino Severini

Gino Severini
Kunst aus der KI, 22. November 2023

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Kunstwerke in der Art von Gino Severini (1883-1966).

Gino Severini war ein italienischer Maler des Futurismus. Er wirkte ab 1899 in Rom und ab 1906 in Paris, wo er Verbindung zu Amedeo Modigliani und den Kubisten hatte. 1910 gehörte er zu den Unterzeichnern des „Futuristische Manifests“.

Sein Stil war stark vom Impressionismus und Kubismus geprägt. Unter den Nationalsozialisten wurden seine Werke in Deutschland als „Entartete Kunst“ verfemt.

Doch nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr er erneute Anerkennung und war Teilnehmer der documenta 1 (1955) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.

( MITI )

Art Cologne 2023

Art Cologne 2023
Köln, 17. November 2023

Werk von Alina Grasmann

Auch in diesem Jahr gibt es wieder hochkarätige Kunst aus Europa und Übersee auf der Art Cologne zu sehen. Mehr als 170 Aussteller zeigen in zwei großen Hallen Werke mit Preisen von 2.500 Euro bis weit jenseits der 100.000 Euro.

Von den Superstars der Kunstszene wie Warhol, Koons, Richter, Picasso oder Miro werden nur wenige Werke öffentlich ausgestellt. Und ich möchte vermuten, es sind auch gar nicht so viele am Markt verfügbar, weil sie längst in Museen und bei reichen Besitzern gelandet sind.

Dafür ist die Anzahl an aufstrebenden und teils bereits etablierten Gegenwartskünstler um so größer.

Rund drei Stunden streife ich durch die Messehallen und fotografiere, was mir am besten gefällt. Hier meine persönliche Auswahl.

( MITI )

Glow-Lichtfestival 2023

Glow-Lichtfestival 2023
Eindhoven (NL), 12. November 2023

Lichtinstallation in der Augustinenkerk

Nach 2022 besuche ich zum zweiten Mal das Lichtfestival Glow im niederländischen Eindhoven. Eine Woche lang strömen die Menschen allabendlich durch das Zentrum der 250.000-Einwohner-Stadt, um an mehr als 20 Orten Lichtinstallationen zu bestaunen.

In diesem Jahr bin ich alleine hier, weil mein Schatz gerade auf Sri Lanka weilt. Dort wird heute das hinduistische Lichterfest Diwali gefeiert, einer der höchsten Feiertage im Jahr, vergleichbar mit unserem Weihnachten.

Vielleicht kommt mir das Glow deshalb wie eine Art niederländisches Diwali vor, gewidmet der Heiligen Friturie 🙂

Viele der Installationen sind besinnlich, andere mitreißend und spektakulär. Insgesamt erscheint mir das Festival in diesem Jahr ein bisschen weniger spannend als im vergangenen Jahr. Aber ein tolles Event ist es in jedem Fall.

Fotoaufnahmen können das Erlebnis auch nur unvollständig wiedergeben, weil viele Installationen mit Musik und Geräuschen unterlegt sind, die ganz wesentlich zum Gesamteindruck beitragen, und die man hier gar nicht so umfassend wiedergeben kann.

Glow-Lichtfestival 2023

( MITI )

See yourself as lovers see you

See yourself as lovers see you
Düsseldorf, 8. November 2023

William N. Copley. Dance of the Hours, 1990

Eine spannende Doppelausstellung ist derzeit in der privaten Sammlung Philara in Düsseldorf-Flingern zu sehen. Gezeigt werden Werke von zwei US-amerikanischen Künstlern, in deren Arbeiten die Themen Freiheit, Selbstbestimmung, Ekstase und körperliche Liebe eine wichtige Rolle spielen.

Dorothy Iannone

In den Malereien und Installationen von Dorothy Iannone (1933 – 2022) wird die sexuelle Befreiung in einem bunten, psychedelisch-ornamentalen Stil thematisiert, Häufig sind die Darstellungen überaus explizit und provokant. Das lässt ihre Werke heute fast zeitgenössisch wirken, obwohl sie größtenteils bereits in den 1960er und 1970er Jahren entstanden sind. Seit 1976 lebte die Künstlerin dauerhaft in Berlin, wo sie auch verstarb.

William N. Copley

William Nelson Copley (1919  – 1996) war ein US-amerikanischer Maler, Kunstsammler, Galerist und Mäzen. Er gilt als ein wichtiger Vermittler zwischen den Surrealisten und der Pop-Art-Bewegung.  In seiner Tätigkeit als Galerist baute er eine die Freundschaft mit Surrealisten wie Marcel Duchamp, René Magritte und Max Ernst auf und wurde durch deren Inspiration selbst zum Künstler.

Copley arbeitete sich kritisch an der amerikanischen Bildwelt seiner Zeit ab. Sein malerisches und zeichnerische Werk setzt sich ironisch und humorvoll mit der Tradition von Dada, Surrealismus und der aufkommenden Pop Art auseinander.

( MITI )