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Rhein und Duisburger Stahlwerke

Rhein und Duisburger Stahlwerke
Duisburg, 25. September 2022

Blick vom Rheindeich am Alsumer Berg zum modernen Stahlwerk von Thyssen-Krupp

Auf einer großen Rundtour bin ich heute 20 km durch den Duisburger Norden gelaufen. Die Wanderung startet in Rheinnähe im Stadtteil Beekerwerth und führt zunächst in südlicher Richtung über den Rheindeich, mit weiten Blicken entlang des Stroms nach Duisburg-Ruhrort.

Bald geht es durch Grünanlagen und städtischer Bebauung zur Alten Emscher und dahinter zum Landschaftspark Duisburg-Nord mit dem ehemaligen Stahlwerk Meiderich.

Ein Stück des Weges ist wirklich abenteuerlich: Zwischen zwei verfallenden Bahndämmen links und rechts laufe ich auf zugewachsenen Pfaden an einem Altarm der Emscher entlang.

Mehrmals überlege ich, ob ich nicht besser umdrehen sollte. Einmal rutsche ich unangenehm auf dem Schutt des abbröckelnden Bahndamms aus. Aber am Ende schlage ich mich erfolgreich durch die Büsche und erreiche den Südrand des Landschaftsparks Nord.

Nach einer Runde durch das weitläufige und gut besuchte ehemalige Stahlwerkgelände geht es in nördlicher Richtung zum botanischen Garten und ein Stück durch den Stadtwald.

Rhein und Duisburger Stahlwerke

An einem Altarm der Emscher

Dahinter folgt die Tour der Autobahn A42 in westlicher Richtung durch Arbeitersiedlungen im Stadtteil Bruckhausen zum modernen Stahlwerk von Thyssen-Krupp. Das riesige Stahlwerk mit der Größe von drei Stadtteilen erstreckt sich zwischen Bruckhausen und Beeckerwerth bis zum Rhein.

Nach so viel dampfender Stahlkulisse, bin ich froh, als ich dahinter am Alsumer Berg die Rheinwiesen an der Kniep-Alsumer-Ward erreiche. Unter der aus Schutt errichteten Halde liegt ein kompletter historischer Duisburger-Stadtteil begraben, der im Zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe vernichtet wurde.

Nun geht es sechs Kilometer immer am Rhein entlang zurück zu meinem Startpunkt, den ich nach knapp 5 Stunden wieder erreiche. Bevor ich mich wieder ins Auto setze, lege ich mich noch ein paar Minuten am Rheindeich in die Sonne, denn ich bin doch ein wenig k.o.

( MITI )

Paddeln auf dem Töpper

Paddeln auf dem Töpper
Duisburg, 16.06.2022

Weißer Schwan beim Gründeln vor dem kleinen Strandbad

Vergangene Woche habe ich bei meiner Stadtwanderung in Duisburg den Töppersee zwischen den Stadtteilen Bergheim und Rheinhausen umrundet.

Heute bin ich paddelnd auf dem See unterwegs – mit meinem Faltboot und bei herrlichem Sommerwetter.

Und mit mir jede Menge kleine Ausflugsboote, die man hier stundenweise mieten kann, Stand-up-Paddler auf ihren Boards und sogar einige Segelschiffe, die mit aufgeblasenen Segeln pfeilschnell an mir vorüberziehen.

Der See ist nur 30 km von meinem Zuhause entfernt, und die Parkplätze liegen praktischerweise ganz in der Nähe des Seezugangs.

Da muss man das schwere Faltboot samt Zubehör nicht so weit schleppen. Wunderbar ist das. Hier komme ich bestimmt mit meinem Schatz im Laufe des Sommers wieder hin.

( MITI )

Parkrunde Duisburg

Parkrunde Duisburg
Duisburg, 12. Juni 2022

Am neuen Rheinpark Duisburg: Industrie trifft Naherholung

Ich liebe es, tief in der Natur unterwegs zu sein, wo man kaum jemanden trifft. Aber ich liebe auch Stadtwanderungen – gerne sonntagmorgens, wenn die Straßen noch leer und leise sind. Dann kann man sich die Häuser, Gärten und Plätze ganz in Ruhe anschauen.

Auf einer solchen Tour war ich heute in Duisburg unterwegs. Die 18 km lange Wanderung versucht, möglichst viele Parkanlagen links und rechts des Rheins zu verbinden.

Ausnahmsweise einmal bin ich ohne meine geliebte Doxi unterwegs. Ich starte in Rheinhausen und laufe durch die Grünanlagen zwischen den Häuserreihen zur alten Eisenbahnbrücke über den Rhein.

Am gegenüberliegenden Ufer erwartet mich der neu gestaltete Rheinpark, der sich bis zur Rheinhausener Rheinbrücke zieht.

Auf dieser „Brücke der Solidarität“ kommen mir viele Läufer entgegen, die hier den Kilometer 26 ihres heutigen Duisburg-Marathons hinter sich bringen.

Dahinter geht es auf dem Rheindeich bis zur renaturierten Halde Rockelsberg. Von deren Spitze hat man einen schönen Blick über den Rhein und die Industrieanlagen bis in die Innenstadt von Duisburg.

Anschließend führt mich der Weg durch Hochemmerich in den Park Rheinhausen und weiter bis zum schönen Töppersee, den ich auf der Westseite umrunde. Danach geht es durch eine alte (Berg-) Arbeitersiedlung und dann ein ganz langes Stück durch die Grünanlagen zwischen Wohnblocks zurück zum Startpunkt, den ich nach vier Stunden wieder erreiche.

Das war eine interessante Tour bei herrlichem Sommerwetter. Nicht unbedingt reich an schöner Architektur und Bausubstanz, aber viel grüner als man das der Stadt Duisburg aus der Ferne vielleicht zuschreiben würde.

( MITI )

Mündelheimer Rheinbogen

Mündelheimer Rheinbogen
DU-Mündelheim, 7. März 2022

Heike und Doxi vor der Uerdinger-Rheinbrücke

Heute mal eine „schnelle Wanderrunde“, weniger als 25 km von meinem Zuhause entfernt: Mit Doxi und Heike laufe ich 8 km durch den Mündelheimer-Rheinbogen ganz im Süden von Duiburg.

Hinter den Feldern liegt das Hüttenwerk Krupp Mannesmann, auf der gegenüber liegenden Rheinseite erhebt sich der Chemiepark von Lanxess, ehemals Bayer Uerdingen. Ein interessanter Mix aus Natur und Industriekulisse.

Bei eisigem Ostwind laufen wir im prallen Sonnenschein zwei Stunden durch die Überflutungsflächen im Rheinbogen. Anfangs begegnen wir noch weiteren Hundehaltern, doch nach einigen Kilometern sind wir ganz allein auf weiter Flur unterwegs.

( MITI )

Stahlwerk bei Nacht

Stahlwerk bei Nacht
Duisburg-Meidereich, 5. November 2021

Blick ins illuminierte Gebläsehaus

Nach meinem Besuch bei der Lichtinstallation WATERLICHT besuche ich auf dem Rückweg noch den nur wenige Kilometer entfernten Landschaftspark Nord rund um das ehemalige Stahlwerk in Duisburg-Meiderich.

Im Laufe der letzten Jahre war ich schon mehrmals dort, aber nur bei Tage. Und ich habe gehört, dass Teile des Areals nachts beleuchtet sein sollen. Das möchte ich mir gerne ansehen.

Tatsächlich bin ich überrascht, wie viel hier noch am späten Abend los ist: Junge Leute, verliebte Pärchen, Eltern mit Kindern und Fotoclubs durchstreifen das Areal.

Dazwischen ich, völlig fasziniert von der roten, grünen und blauen Beleuchtung der mächtigen Industrieanlagen von der Gebläsehalle bis zum Hochofen.

Die Dunkelheit verleiht dem Ganzen noch einmal einen besonderen Reiz. Unten weht ein mittlerer Wind, aber oben auf dem Hochofen in 70 Metern Höhe scheint es regelrecht zu stürmen. Richtig aufregend ist das. Weit reicht von dort der Blick in das abendlich illuminierte Ruhrgebiet. Ich bin schwer begeistert.

( MITI )

Am quirligen Toeppersee

Am quirligen Toeppersee
Duisburg-Rheinhausen, 2. September 2021

Wasserski-Anlage am Kleinen Toeppersee

Heute bin ich zum ersten Mal nach Doxis Krebs-OP vor zwei Wochen wieder mit gewandert. Ganz bewusst habe ich eine kurze Tour gewählt: 6 Kilometer rund um den hübschen Toeppersee im linksrheinischen Teil von Duisburg.

Hier gibt es eine beliebte Wasserski-Anlage mit Strandbereich und Biergarten, ein Stand-up-Paddling-Zentrum und einen Segelverein mit kleiner Marina.

An Wochenenden und nach Feierabend ist in dieser grünen Lunge zwischen Duisburg und Moers richtig was los. Dann zieht der See bis zu 5000 Besucher täglich an, obwohl das Schwimmen hier verboten ist.

Das Seegebiet, das aus dem großen und dem keinen Toeppersee besteht, ist nach der Firma „Emil Toepper“ benannt, die hier ab 1898 Kiesabbau betrieb. Teile des Sees wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mit Abraum aus zerbombten Häusern verfüllt.

In Stoßzeiten möchte man hier vermutlich nicht mit Hund unterwegs sein, doch an diesem Donnerstag Vormittag treffen wir nur wenige Spaziergänger auf den Wegen rund um den See an. Und Doxi schafft die Runde ohne Probleme, was mich sehr freut.

( MITI )