Abendstimmung über dem Horrenbachtal

Abendstimmung über dem Horrenbachtal
Gemünd, 23. März 2022

Blick Richtung Urfttal mit dem Turm der Burg Vogelsang im Hintergrund

Ohne Doxi, die sich den linken Vorderlauf vertreten hat, bin ich heute Abend 7 km von Gemünd in das Naturschutzgebiet des Horrenbachtals gelaufen.

Nach dem Aufstieg durch das Bachtal auf die Höhen südlich von Herhahn erwartete mich dabei ein farbintensiver Sonnenuntergang mit herrlichen Fernblicken auf den Kermeter.

Unterwegs habe ich einen Podcast des bekannten Buchautors Peter Wohlleben über die Zukunft des deutschen Waldes gehört, was irgendwie passend war, aber auch recht wenig optimistisch.

In zehn bis zwanzig Jahren sind alle Fichtenplantagen und damit fast 40 % des deutschen Waldes tod, sagt er voraus.

Die große Holzlücke kommt und mit ihr eine enorme Knappheit an Holz, weil es dauert, bis die abgestorbenen oder abgeholzten Flächen wieder einen Holzertrag liefern werden. Alles ganz schön düster.

( MITI )

Zwischen Zingsheim und Weyer

Zwischen Zingsheim und Weyer
Zingsheim, 22. März 2022

Weite Blicke in die Hügellandschaft

In der Nordeifel erstreckt sich zwischen Zingsheim und Weyer eine ganz bezaubernde Hügellandschaft, die überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird und mit mehreren kleinen Naturschutzgebieten durchsetzt ist.

Die Hügel entstanden, als der kalkhaltige Boden von Oberflächenwasser ausgespült wurde und sich dadurch Mulden bildeten. Wenige Kilometer weiter in Sötenich wird dieser Kalk seit Jahrhunderten abgebaut.

Die Naturschutzgebiete tragen die Namen „Kalkmagerrasenkomplex bei Weyer“ und „Kalkkuppen auf der Hochfläche der Sötenicher Kalkmulde“.

Als wir von Zingsheim kommend das Gebiet erreichen, kreisen über uns mehrere Milane mit beeindruckender Flügelspannweite in der Thermik der frühlingshaften Mittagssonne.

Wir haben eine 14 km lange Tour vorbereitet, doch das ist uns heute ein wenig zu lang. Deshalb laufen wir immer der Nase nach rund zwei Stunden durch das schöne Gebiet und genießen die Sonne und den weiten Blick in die Landschaft.

( MITI )

Erstes Draußen-Yoga 2022

Erstes Draußen-Yoga 2022
Gemünd, 21. März 2022

Guten Morgen liebe Sonne

In diesem Jahr beginnt die Saison des Draußen-Yoga für mich nicht im eigenen Garten, sondern im Kurpark von Gemünd in der Nordeifel. Dort stehen wir gerade mit dem Wohnmobil und es sind nur drei Schritte bis zur großen Wiese.

In der wärmenden Morgensonne und mit Blick auf die erblühenden Narzissen kann man dort wunderbar praktizieren. Ich liebe es!

( MITI )

Ahekapelle und Spuren der Römer

Ahekapelle und Spuren der Römer
Nettersheim, 20. März 2022

Kirche St. Martin auf dem Kirchberg im Zentrum von Nettersheim

Heute ist Frühlingsanfang und in dieser Woche soll es in der Eifel bis zu 16 Grad warm werden. Aber heute Morgen werden wir im Wohnmobil von leichtem Schneefall geweckt!

Es ist ein windiger, nasskalter Sonntag und bevor wir eine 9 km Runde bei Nettersheim laufen, kehren wir dort erst einmal zum frühstücken im beliebten Bäckerei-Cafe „Zur Römerquelle“ ein.

Römisch ist viel in Nettersheim, weil die einstigen Beherrscher Europas hier zahlreiche Siedlungsspuren hinterlassen haben.

Der Ort liegt an der früheren Römerstraße von Trier nach Neuss. Es finden sich dort Spuren alter Tempel, Landgüter und die nördlichste Quellfassung der römischen Wasserleitung nach Köln.

Unsere Tour bewegt sich zwischen Genfbach und Urft, die auch in Nettersheim beim Juli-Hochwasser des vergangenen Jahres zahlreiche Schäden hinterlassen hat.

Das Landschaftsbild rund um Nettersheim wird von Wiesen mit kleineren und größeren Waldabschnitten bestimmt.

Wir laufen entlang des Genfbachs bis zur hübschen Ahekapelle und weiter ins Naturschutzgebiet Dallbach. Dann geht es von den Höhen hinunter ins Urfttal, wo zahlreiche Spuren der römischen Besiedlung gefunden wurden.

Entlang der Urft laufen wir schließlich zurück nach Nettersheim, wo wir nach knapp drei Stunden wieder eintreffen.

( MITI )

Der Himmel über Gemünd

Der Himmel über Gemünd
Gemünd, 19. März 2022

Sonnenaufgang über dem Kurpark von Gemünd

Heute war gleich zwei Mal ein toller Himmel über Gemünd zu beobachten: Am Morgen, weil nach dem Regen der vergangenen Nacht ein zarter Dunst über der Landschaft lag.

Und am Abend beim Sonnenuntergang, als Saharastaub den Himmel in großen Teilen der Republik und auch hier blutrot färbte.

Leider war ich da gerade im Wald auf der falschen Seite des Urfttals, um das Ereignis aus der besten Perspektive festzuhalten, aber auch so sah es absolut bemerkenswert aus.

( MITI )

Happy Birthday am Böttenbach

Happy Birthday am Böttenbach
Gemünd, 18. März 2022

Die Urft an der Einmündung des Großen Böttenbachs

Das Geburtstagskind des Tages heute ist meine Wanderfreundin Gabi (happy birthday and a big hug to you!). Mit ihr bin ich auf einer 14 km langen Tour im Kermeter unterwegs. Und die Doxi ist auch dabei.

Vom Kurpark in Gemünd wandern wir zunächst hinauf in den Kermeter bis kurz vor Wolfgarten.

Wir umrunden das Dorf auf der Westseite und steigen dann durch das malerische Tal des Großen Böttenbachs zur Urft hinab.

An der tiefblauen Urft suchen wir uns einen schönen Rastplatz und genießen ein wenig die herrliche Sonne vor der Kulisse des Flusses und der steil aufragenden Hänge, die komplett mit Buchen bewachsen sind.

Dann geht es zurück mach Gemünd, wo wir nach rund viereinhalb Stunden wieder eintreffen. Anschließend gibt es erst einmal Kuchen, wie sich das für einen Geburtstag gehört 🙂

( MITI )