Weil es hier gerade so schön ist, bin ich noch einen Tag in Riedenburg geblieben. Gestern sind wir in südlicher Richtung parallel zur Altmühl gewandert, heute geht es in nördlicher Richtung zur Altmühlschleife bei Gundlfing.
Wir wandern durch schönen Buchenwald hinauf zu den Jurahöhen und genießen einige herrliche Ausblicke in das Altmühltal. Oben auf der Höhe wandern wir ein Stück weit durch mit Kiefern durchsetzte Magerwiesen, die für diese Region typisch sind. Das Ganze bei wunderbarem Sonnenschein und 25 Grad.
Doxi ist es auf den offenen Flächen bereits zu warm. Sie schleicht von einem Schatten zum anderen und krabbelt nach unserer Rückkehr gleich unter das Wohnmobil, wo sie es schön kühl hat.
Wanderkarte unserer Tour
Blick in das Altmühltal Richtung Gundlfing
Bachquerung im Wald
Doxi und der stolze Ritter Holzschild
Blick auf den Rhein-Main-Donau-Kanal von der Brücke bei Gundlfing
Von dieser Rampe stürzen sich die Drachenflieger hinunter in das Altmühltal
Magerwiesen auf den Jurahöhen
Im Laub ist es schön kühl
Doxi schaut sich den Waldkindergarten oberhalb von Riedenburg an
Blick vom Panoramasteig hinunter nach Riedenburg und zum Rhein-Main-Donau-Kanal, auf dem ganz schön lange Schiffe unterwegs sind
Nach einem heißen Nachmittag starte ich mit Doxi am frühen Abend von Riedenberg aus zu einer 14 Km-Tour links und rechts des Rhein-Main-Donau-Kanals über den Altmühltal-Panoramasteig.
An vielen Stellen im Wald ragen markant verwitterte und teilweise mit Moosen bewachsene Kalkfelsen aus dem Boden.
Einige Abschnitte des Steigs sind schwierig zu gehen und deshalb mit Handläufen gesichert. Immer wieder begegnen wir Warnschildern, die darauf hinweisen, dass der Weg nur für geübte Wanderer geeignet sei.
Da ist tatsächlich was dran, denn es geht über enge, felsige Wege teils steil bergauf und bergab.
Doxi mit ihrem flexiblen Vierradantrieb macht das mal wieder gar nichts aus. Aber ich komme stellenweise nur schwer hinterher. Puh, ganz schön anstrengend 🙂
Wanderkarte unserer Tour
Infotafel zum Altmühltal Panoramasteig
Alles ganz schön grün hier
Bewachsene Kalkfelsen
Warum muss ich denn schon wieder posieren?
Wo Treppen sind, rennt Doxi gern voraus
Geländer sichern die schwierigsten Stellen des Panoramasteigs
Warnschilder am Panoramasteig
Es hat viel geregnet in diesem Sommer. Die ersten Pilze sind schon da
Noch blüht es am Wegesrand
Wegweiser des Altmühltal Panoramasteigs
So glatt, eben und harmlos sind nur wenige Abschnitte des Panoramasteigs
Riedburg im Altmühltal am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz am Volksfestplatz
Ort:
Riedenburg
Adresse:
Austraße
93339 Riedenburg
Preis pro Nacht:
6€ / Strom verfügbar (Daten vom 13.08.2016)
Zusatzinfo:
Sehr schöner und großzügiger Platz direkt an der Altmühl. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Altmühltal.
Riedenburg liegt idyllisch im Altmühltal, das heute vom Rhein-Main-Donau-Kanal durchflossen wird. Hier machen wir heute auf dem schönen Womo-Stellplatz direkt am Kanal Station.
Oberhalb des Ortes und in der näheren Umgebung gibt es verschiedene sehenswerte Burgen und Burgruinen. In Riedenberg selbst sind das die Rosenburg und die beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.
Nur wenige Kilometer flussabwärts erhebt sich die gut erhaltene Burg Prunn über dem Altmühltal. Für Burgenfreunde also ein echter Hotspot. Wann findet hier wohl der nächste Mittelaltermarkt statt?
Blick vom Altmühl Panoramasteig hinunter nach Riedenburg
Kath. Stadtpfarrkirche St. Johann Baptist
Schönes Haus am Marktplatz
Altes Rathaus von Riedenburg, heute Tourist-Info
Heiligenfigur am Markt
Häuser in der Altstadt von Riedenberg
Burg Prunn spiegelt sich im Wasser der Altmühl
Burg Prunn vom Tal gesehen
Burg Prunn von der Bergseite gesehen
Burg Prunn Innenhof
Schloss Rosenberg
Burgruine Rabenstein
Blick von der Burgruine Tachenstein hinunter nach Riedenburg
Der Donaudurchbruch bei Kelheim: Nirgends ist die Donau in Bayern schmaler und tiefer.
Von Kelheim aus fahre ich mit Doxi auf einem Ausflugsschiff zum berühmten Donaudurchbruch durch die Fränkische Alb unterhalb des Michelsberges bei Weltenburg.
Die Region ist als Naturschutzgebiet mit der offiziellen Bezeichnung „Weltenburger Enge“ ausgewiesen. An keiner Stelle in Bayern ist die Donau schmaler (80 m) und tiefer (20 m) als hier.
Geologisch gehört das Gebiet zum Oberjura (Kalkstein), der fossilreichsten Formation Deutschlands, die vor etwa 150 Millionen Jahren abgelagert wurde, als hier noch ein flaches Meer war.
Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswänden begrenzt, die fantasiereiche Namen tragen: die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Kuchelfelsen, Versteinerte Jungfrau, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Römerfelsen, Peter und Paul, Napoleons Reisekoffer.
Wenige hundert Meter hinter dem Durchbruch befindet sich das Benediktinerkloster Weltenburg, im Jahre 620 gegründet, und damit eines der ältesten Kloster im deutschsprachigen Raum.
Berühmt ist es nicht nur für den barocken Reichtum seiner Klosterkirche, sondern ebenso für seinen lauschigen Biergarten im Innenhof des Klosters. Angeblich wurde hier das erste Klosterbier in Deutschland gebraut.
Karte unserer Tour zum Kloster Weltenburg
Am Donauufer in Kelheim. Im Hintergrund, die Befreiungshalle
Mündung des alten Main-Donau-Kanals von 1846
Kirche am Ortsausgang von Kelheim
Perfektes Wetter für einen Schiffsausflug
Die Donau hat sich bis zu 180 Meter tief in die Kalkfelsen eingefressen
Auf dem Weg zur Weltenburger Enge
Das sogenannte „Klösterl“, ein Franziskaner-Kloster mit einer Felsenkirche in einer natürlichen Höhle
Die Wipfelsfurt, eine kreisrunde Flachstelle am Ufer. Vermutlich das Ergebnis eines Meteoriteneinschlags beim Ries-Ereignis vor 15 Millionen Jahren.
Wir steuern auf den Donaudurchbruch zu
Der Heilige Nepomuk an der Engstelle des Donaudurchbruchs
Doxi ist mit an Bord
Im Hintergrund das Kloster Weltenburg
Der Schiffsverkehr im Naturschutzgebiet ist streng reglementiert. Nur fünf Ausflugsschiffe sind hier unterwegs.
Schöner Platz mit allem, was man braucht,. Das historische Zentrum und die Anlegestelle für die Schifffahrt zum Kloster Weltenburg sind fußläufig erreichbar.
Von Vilshofen sind wir über Regensburg nach Kelheim weitergefahren. Die Stadt an der Mündung der Altmühl in die Donau verfügt über eine sehenswerte und gut erhaltene Altstadt.
Als Ausgangspunkt für die Ausflugsschiffe zum Donaudurchbruch und am Donauradweg gelegen, ist hier ganz schön was los.
Archäologische Funde zeigen, dass hier bereits die Neandertaler gesiedelt haben. Die Stadtrechte wurden Kelheim 1181 durch den Bayernherzog Otto I. verliehen.
Bis zur ungeklärten Ermordung seines Sohnes Ludwig, genannt „der Kelheimer“, im Jahre 1231 auf der Donaubrücke war die Stadt eine der bevorzugten Residenzen des bayerischen Herzogsgeschlechts.
In Kelheim befand sich die Einfahrt des 1846 eröffneten Ludwig-Donau-Main-Kanals. Die Stadt verfügt über mehrere gut erhaltene Stadttore und einen hübschen Marktplatz. Durch die Lage an Donau und Altmühl weht ein laues Lüftchen durch den Ort. So lässt es sich aushalten.
Mündung des alten Main-Donau-Kanals von 1846
Das Donautor von der Donau aus gesehen
Das Donautor von der Stadtseite aus gesehen
Das Altmühltor
Sichtachse durch die Altstadt zum Altmühltor
Heiligenfigur gegenüber dem Rathaus
Das Mitteltor
Der Ledererturm
Turm der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Kirchenschiff der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Denkmal für den Bayern-König Ludwig am Marktplatz
Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Altmühl
Blick zur Altmühl stromaufwärts
Die Befreiungshallte oberhalb von Kelheim (Foto: Thomas Dreier | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 13.08.2016)
Zusatzinfo:
Ausgewiesene Womo-Stellflächen auf PKW-Asphaltparkplatz direkt an der Donau neben der Bundesstraße. Innenstadt fußläufig erreichbar. Nachts kann es hier laut werden, wenn die Jugendlichen aus dem Ort mit ihren Mofas richtig aufdrehen.
Früh am Morgen sind wir von Passau in das 20 Kilometer entfernte Vilshofen an der Donau aufgebrochen. In Anlehnung an die große Dreiflüssestadt Passau gilt Vilshofen als „kleine Dreiflüssestadt“, weil hier Vils, Pfudrach und Wolfach in die Donau münden.
Blick über die Haupteinkaufsstraße zur Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
Stadthaus neben der Kirche
Der Stadtturm Vilshofen
Der Stadtturm von der andren Seite
Ein Held der Stadtgeschichte: Der Ritter Tuschl
Skulptur in der Altstadt
Skulptur an der Donau gegenüber dem Verkehrsflughafen von Vilshofen
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