Von Röhndorf zur Löwenburg

Von Röhndorf zur Löwenburg
Rhöndorf, 24. Februar 2019

Blick von der Löwenburg hinunter zum Rhein nach Bad Honnef

Dieses Wochenende verwöhnt uns mit wunderbarem Vorfrühlingswetter. Gestern war ich mit Doxi im Warchetal in Ostbelgien, heute sind wir mit unserer Wanderfreundin Gabi im Siebengebirge bei Bonn unterwegs.

Wir starten extra früh in Rhöndorf unterhalb des berühmten Drachenfelsens, damit wir vor den großen Menschenmassen am Berg sind.  Die Bäume sind noch unbelaubt und so haben wir durch den Wald hindurch immer wieder herrliche Fernblicke auf die verschiedenen Gipfel des Siebengebirges und den strahlendblauen Himmel.

Über wenig begangene Wege schleust uns Gabi hinauf zur Ruine der Löwenburg, die einen spektakulären Blick in das Rheintal bietet. Im Norden breitet sich vor uns Bonn aus, dahinter Köln. Sogar die weit entfernten Kraftwerke bei Grevenbroich sind zu erkennen.

Nach Süden geht der Blick über den Rhein hinweg zu den Höhenlagen der Eifel. Am Horizont ist bereits der Fernsehturm bei Koblenz deutlich zu erkennen. Doxi ist ganz aufgekratzt und bekommt von Gabi immer wieder Stöckchen geworfen. Da geht ihr gleich das Hundeherz auf.

Nachdem wir wieder nach Rhöndorf hinabgestiegen sind, laufen wir zunächst zum ehemaligen Wohnhaus von Konrad Adenauer. Leider dürfen Hunde nicht mit auf das für seine üppigen Rosenstöcke berühmte Grundstück, doch von der Straße aus können wir wenigstens einen Blick darauf erhaschen.

Und bevor wir die Heimreise antreten, kaufe ich am beliebten Cafe Profittlich am Marktplatz von Rhöndorf noch ein paar Stücke Torte ein. Ich kann mich kaum entscheiden, angesichts all der Leckereien. Aber ich muss ja auch nicht alles auf einmal essen. Besser wär’s jedenfalls 🙂

( MITI )