Schlagwort-Archive: schwarzwald2015

Zum ersten Mal im Schwarzwald

Das Ende des Schluchsees auf der Ostseite
24. Oktober 2015

Das Ende des Schluchsees auf der Ostseite

Zwei Wochen war ich mit Doxi und dem Wohnmobil im Schwarzwald und in Südbaden unterwegs. Wir haben das wunderbare Herbstwetter und den bunten Wald sehr genossen. Jeden Tag sind wir gewandert, insgesamt 240 Km und mehr als 7.000 Höhenmeter haben wir dabei zurückgelegt.

Unsere Stationen: Freiburg, Titisee-Neustadt, Schluchsee, St. Blasien, Lauchringen, Weil am Rhein, Basel, Todtnau, Schönau, Bernau, St. Georgen und Gernsbach an der Murg. So schön und abwechslungsreich hatte ich mir den Schwarzwald gar nicht vorgestellt. Echt toll.

Hier haben wir haben bei dieser Tour mit dem Wohnmobil gestanden:

OrtBezeichnungAnfahrtPreisSt
Aha (Schluchsee)
Zum ersten Mal im SchwarzwaldGroßer Schotterparkplatz am Bahnhof von Aha, nur wenige Schritte vom Seeufer entfernt. Wohnmobile stören dort nicht und zahlen die gleiche Parkgebühr wie PKW. Wenig Bahnverkehr, ruhig.
Parkplatz am BahnhofVorderaha
79859 Schluchsee
Zum ersten Mal im Schwarzwaldzeitabhängige Parkgebühr
Bernau-Dorf
Zum ersten Mal im SchwarzwaldMein Lieblingsplatz im Schwarzwald! Ruhige, naturnahe Lage am Sportplatz von Bernau-Dorf. Alles vorhanden. Tolle Wanderwege in der Umgebung. Nur 15 km bis zum Feldberg.
Stellplatz am Spitzenberg Sportplatzstraße 5
79872 Bernau
0€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Freiburg
Zum ersten Mal im SchwarzwaldSchlichter und einfacher, eingezäunter Stellplatz mit Strom und V/E. Etwas in die Jahre gekommen. Die Altstadt von Freiburg erreicht man fußläufig in weniger als 15 Minuten. Wir brauchen nicht mehr.
Stellplatz am EschholzparkBissierstraße
79114 Freiburg
12€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Gernsbach
Zum ersten Mal im SchwarzwaldKleiner Stellplatz auf Asphalt in ruhiger Lage an der Murginsel. Saubere Sanitäranlagen. Hübsche Altstadt und sehenswerter Kurpark, alles fußläufig erreichbar. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Stellplatz Murginsel Schlossstraße
76593 Gernsbach
5€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Lauchringen
Zum ersten Mal im SchwarzwaldSchotterplatz am Ortsrand nahe der Wutach. Alles sauber, Strom und V/E vorhanden. Ruhig im Grünen gelegen. Guter Ausgangspunkt zum Wandern und Radfahrern.
Stellplatz an der Wutach Badstraße
79787 Lauchringen
5€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Schluchsee
Zum ersten Mal im SchwarzwaldSehr beliebter und schöner Platz am Rande von Schluchsee, nahe am See. Abgetrennter terrassierter Teil eines großen PKW-Parkplatzes. Strom und V/E vorhanden. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in der Region um den Schluchsee.
Stellplatz Schluchsee Faulenfürster Straße 18
79859 Schluchsee
10€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Schluchsee
Zum ersten Mal im SchwarzwaldSehr beliebter und schöner Platz am Rande von Schluchsee, nahe am See. Abgetrennter terrassierter Teil eines großen PKW-Parkplatzes. Strom und V/E vorhanden. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in der Region um den Schluchsee.
Stellplatz Schluchsee Faulenfürster Straße 18
79859 Schluchsee
10€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Schönau / Schwarzwald
Zum ersten Mal im SchwarzwaldGroßer Asphaltparkplatz vor dem Friedhof an der Bundesstraße. Wohnmobile stören dort nicht. Nachts ruhig.
Parkplatz beim Friedhof Zum ersten Mal im Schwarzwaldkein offizizeller StellplatzFriedrichstraße
79677 Schönau im Schwarzwald
0€
St. Blasien
Zum ersten Mal im SchwarzwaldAusgewiesene Stellflächen am Rande eines gepflasterten Parkplatzes im Zentrum, nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Keine Infrastruktur. Nachts ruhig. Der Dom ist wirklich imposant. Guter Ausgangspunkt für tolle Wanderungen in der schönen, waldreichen Umgebung.
Stellplatz am Dom Fürstabt-Gerbert-Straße
79837 St. Blasien
0€
St. Georgen
Zum ersten Mal im SchwarzwaldStellplatz auf Rasten/Schotter an einer Bundesstraße und Eisenbahnlinie am Ortsrand. Schöne Umgebung mit Klosterweiher und Stadtpark. Bei unserem Besuch waren alle Stellplätze von fahrendem Volk belegt. Wir haben einfach auf dem angrenzenden Parkplatz am Schwimmbad geparkt. War kein Problem. Nachts ruhig.
Stellplatz am Naturfreibad Brigachstraße
78112 St. Georgen
0€
Titisee-Neustadt
Zum ersten Mal im SchwarzwaldAusgewiesene Stellflächen für Wohnmobile am Rande des PKW-Parkplatzes am Badeparadies Schwarzwald. Keine Infrastruktur und keine schöne Aussicht. Aber schöne Umgebung und feine Therme. Den Titisee erreicht man fußläufig in 15 Minuten.
Stellplatz am Badeparadies Meisenweg
79822 Titisee-Neustadt
0€
Todtnau
Zum ersten Mal im SchwarzwaldStellplatz auf Rasen am Rande des Örtchens am Wald. Unterhalb fließt ein Bach, oberhalb verläuft die Hauptstraße, die jedoch nicht stört. Uns hat es dort gut gefallen.
Wohnmobil-Stellplatz Todtnau Feldbergstraße
79674 Todtnau
10€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
Weil am Rhein
Zum ersten Mal im SchwarzwaldAbgetrennte Stellflächen auf Rasen am Rande des Thermen-Parkplatzes. Keine Infrastruktur. Unter diesem Gesichtspunkt nicht unbedingt günstig. Aber schöne Umgebung. Mit dem Fahrrad ist man in 25 Minuten in der Innenstadt von Basel.
Stellplatz am Laguna BadelandAm Wasserwerk 2
79576 Weil am Rhein
9€Zum ersten Mal im SchwarzwaldStrom verfügbar
( MITI )

Freiburg – Schwarzwald, wir kommen

Blick vom Schlossberg auf die Altstadt mit dem Freiburger Münster
Freiburg, 24.10.2015

Blick hinunter vom Schlossberg auf die Altstadt mit dem Freiburger Münster

Tag
1
Heute sind wir zu unserer kleinen Wohnmobil-Herbsttour in den Schwarzwald aufgebrochen und haben zunächst Freiburg im Breisgau besichtigt. Die Universitätsstadt mit 220.000 Einwohnern ist die südlichste Großstadt Deutschlands.

Wahrzeichen sind u.a. die Altstadt mit dem Münster und den so genannten Bächle – historische Abwasserkanäle, die viele Altstadtstraßen säumen. Durch die Stadt fließt der Fluss Dreisam, der aber zum Zeitpunkt unseres Besuches kaum Wasser führte.

Freiburg ist das Ziel von jährlich über drei Millionen Besuchern  – an diesem warmen Samstagnachmittag scheinen sie alle gleichzeitig in der Innenstadt unterwegs zu sein. Wahnsinn, wie voll es in den Straßen und den Cafés zugeht! Aber Doxi hat damit kein Problem.

Wir drehen erst eine große Runde durch die Innenstadt und anschließend um den Schlossberg. Leider ist der Schlossbergturm zurzeit gesperrt – ich hatte mich schon auf die fantastische Aussicht gefreut. Dann vielleicht beim nächsten Besuch ….

( MITI )

Am Titisee

Am Nordrand des Titisees
Titisee-Neustadt, 25.10.2015

Strandbad am Nordrand des Titisees

Tag
2
Von Freiburg am Westrand des Schwarzwaldes sind wir über die B31 und durch das berühmte Höllental in die Höhenlagen des Schwarzwaldes aufgestiegen – von 278 Meter ü.N.N. auf 880 Meter ü.N.N. an unserem heutigen Standort in Titisee-Neustadt, wenige Kilometer östlich des Feldbergs. Wir stehen mit dem Wohnmobil an der großen Bad- und Wellnessanlage “Badeparadies Schwarzwald”. Von hier sind es nur rund einen Kilometer bis zum Titisee, dem größten natürlichen See des Schwarzwaldes.

Wir nutzen das herrliche Sonntagswetter und drehen am Morgen eine große Runde (15 Km) um den Titisee und hinauf zur Kesslerhöhe, von wo man einen wunderbaren Blick auf den Luftkurort Hinterzarten und dessen bekannter Skisprunganlage hat. Am abend wandern wir dann noch einmal 10 Km von Titisee nach Neustadt. Ein perfekter Wandertag!

( MITI )

Aha-Erlebnis am Schluchsee

Blick hinunter zum Schluchsee
Aha, 26.10.2015

Blick hinunter zum Schluchsee, wo die Bäume im milden Herbstlicht um die Wette strahlen

Tag
3
Aha, es gibt ihn also wirklich, einen Ort dieses Namens, meine ich. Denn genau so nennt sich ein Ortsteil der Gemeinde Schluchsee am gleichnamigen Stausee im Schwarzwald, übrigens dem höchst gelegenen Stausee in Deutschland.

Wir stehen mit dem Wohnmobil am Bahnhof von Aha und wandern von dort zunächst entlang des Nordufers des Schluchsees und dann in den Wald knapp vierhundert Meter hinauf zur Spitze der Schnepfhalde.

Vom Gipfelkreuz auf 1299 Meter ü.N.N. haben wir einen wunderbaren Blick über die Höhenlagen des Schwarzwaldes inklusive des Feldbergs, der ganz in der Nähe liegt. Bei herrlichem Sonnenschein und trockener Luft können wir in der Ferne sogar die schneebedeckten Gipfel der Schweizer Alpen ausmachen. Ein Ausblick zum Verlieben!

( MITI )

Doxi, die Turmkletterin

Der Riesenbühlturm aus der Vorgelperspektive
Schluchsee, 27.10.2015

Der Riesenbühlturm aus der Vogelperspektive

Tag
4
Heute haben wir eine sehr schöne 20 Km-Wanderung am Nordrand des Schluchsees unternommen. Von unserem Stellplatz an der Schluchseehalle ging es zunächst hinauf auf den Riesenbühl, dem Hausberg von Schluchsee auf 1.097 Meter ü.N.N. Dort erwartete uns der 37 Meter hohe Riesenbühlturm, der eine einzigartige Fernsicht über den Schluchsee und die angrenzenden Regionen bietet. 

Eigentlich wollt ich Doxi unten am Turm anleinen und alleine hinaufsteigen. Aber Doxi war schneller als ich und ist einfach vorgelaufen, die 140 Stufen und 27 Zwischenpodeste hinauf. Höhenangst hat sich offensichtlich keine 🙂

Anschließend ging es weiter durch den Herbstwald nach Lenzkirch und von dort über Fischbach zurück nach Schluchsee. Fast siebenhundert Höhenmeter haben wir dabei überwunden. Aber das hat sich wirklich gelohnt. Langsam gewöhnen wir uns an die vielen Aufstiege.

( MITI )

Am Dom von St. Blasien

Blick hinunter nach St. Blasien
St. Blasien, 28.10.2015

Blick hinunter nach St. Blasien

Tag
5
Ein neuer Tag, ein neuer Schwarzwaldort, eine neue Wanderung und wieder ein Aussichtsturm und Doxi sprintet die Treppen rauf 🙂 Wir sind nach St. Blasien gefahren, einem kleinen Ort im Hochschwarzwald, dessen Geschichte eng mit dem gleichnamigen Benediktinerkloster verbunden ist. Und nur so lässt sich wohl auch erklären, dass eine 2.500 Seelen-Gemeinde über einen imposanten Dom verfügt, der das Stadtbild weithin sichtbar beherrscht.

Durch den Ort fließt der Fluss Alb, der außerhalb des Stadtgebiets zum Albsee aufgestaut wird. Auch hier beschert uns der Rother Wanderführer Schwarzwald-Süd wieder eine wunderbar abwechslungsreiche 20 Km-Wanderung.

Von St. Blasien geht es steil durch den Wald hinauf zum Lehenkopf, auf dessen Spitze der Lehenkopfturm einen beeindruckenden Blick in die Umgebung bietet. Von dort geht es weiter zum interessanten, weil so hoch gelegenen, Moor- und Weide-Naturschutzgebiet Rüttewies.

Später erreichen wir den total idyllischen Klosterweiher und wandern weiter hinauf zum Bildsteinfelsen, von wo wir einen tollen Blick ins Albtal haben. Am Kirchdorf Urberg erreichen wir den letzten Gipfelpunkt der Wanderung. Anschließend geht es glücklicherweise nur noch abwärts durch den Wald zum Albstausee und von dort zurück nach St. Blasien.

Als wir wieder das Womo erreichen sind Doxi und ich ganz schön geschafft. Aber zufrieden nach einer tollen Wanderung mit insgesamt 800 Höhenmetern.

( MITI )

Lauchringen – An der Wutach

Die Wutqch - ein reißender Fluss mit zurzweit allerdings wenig Wasser
Lauchringen, 29.10.2015

Die Wutach – ein reißender Fluss mit zurzweit allerdings wenig Wasser

Tag
6
Wir sind von den Hochlagen des Schwarzwaldes bei totalem Nebel in die südbadische Rheinebene hinabgestiegen und stehen bei Lauchringen am Fluss Wutach, nur wenige Kilometer von der Deutsch-Schweizerischen Grenze entfernt, die hier vom Rheinstrom gebildet wird.

Aus dem Internet habe ich eine schöne 18 Km-Wanderung herausgesucht. An der Wutach entlang geht es zunächst in westlicher Richtung nach Waldshut-Tiengen und dort hinauf in den Stadtwald von Tiengen. Der Anteil an Laubbäumen ist hier deutlich höher und der Wald deshalb jetzt im Herbst noch ein wenig bunter als im Hochschwarzwald.

Oberhalb der Wutach wandern wir durch den Wald einige Kilometer zurück Richtung Osten, bis wir die hoch über dem kleinen Ort Bechtersbühl gelegene Küssaburg erreichen. Von der Burgruine haben wir einen wunderbaren Ausblick zurück Richtung Lauchringen und in die umliegenden Täler. Leider ist es so diesig, dass die Handykamera die schönen Ausblicke kaum einzufangen vermag.

Durch Felder und Wiesen geht es anschließend zurück nach Oberlauchringen und von dort wieder entlang der Wutach zu unserem Standort am Wohnmobil-Stellplatz von Lauchringen. Unser erster Tag auf dieser Reise mit schlechtem Wetter, aber morgen soll es ja schon wieder schön werden 🙂

( MITI )

In Weil am Rhein

Blick vom Tüttilnger Berg über Weil am Rhein hinweg Richtung Basel
Weil, 30.10.2015

Blick vom Tüttilnger Berg über Weil am Rhein hinweg Richtung Basel

Tag
7
Wir sind weiter in der südbadischen Rheinebene unterwegs und machen heute in Weil am Rhein am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz Station. Von unserem Standort am Badeparadies Laguna unternehme ich mit Doxi eine 20 Km-Wanderung rund um die Stadt und das angrenzende Lörrach.

Zunächst ging es hinauf auf den Tüllinger Berg, den Hausberg von Weil am Rhein. Von seinen mit Wein bedeckten Hängen hat man einen weiten Blick in das Dreiländereck, das Rheinknie, sowie die umliegenden Städte Basel, Lörrach und Weil am Rhein. Unübersehbar ragt der Roche-Tower in Basel aus der Ebene hervor. Und in der Gegenrichtung sieht man in der Ferne die Burg Rötteln, das Ziel unserer heutigen Wanderung.

Die im frühen 12. Jahrhundert errichtete Burg Rötteln erhebt sich oberhalb von Lörrach auf einem gut 400 Meter hoch gelegenen, bewaldeten Bergsporn. Schon seit der Belagerung durch französische Truppen im Jahr 1678 ist die Burg eine Ruine. Aber eine durchaus sehenswerte.

Nachdem wir uns auf der Burg gestärkt hatten, ging es am unteren Rand des Tuttlinger Berges oberhalb von Lörrach wieder an unseren Ausgangspunkt zurück. Von der langen Wanderung erschöpft und auch ein wenig durchgefroren, ging es für mich anschließend erst Mal in die Sauna und für Doxi ins kuschelig aufgewärmte Wohnmobil.

Bevor wir am nächsten Morgen zu unserer nächsten Station aufbrechen, werfen wir noch schnell einen Blick auf die 2006/2007 erbaute Dreiländerbrücke. Sie überspannt den Rhein und verbindet Weil mit dem französischen Ort Huningue. Dank ihrer Länge von 230 Metern trägt sie den stolzen Titel “längste freitragende Fußgänger- und Radfahrerbrücke der Welt”.

Außerdem schauen wir noch kurz beim berühmten Vitra Design Museum vorbei. Für einen Besuch hat es diesmal leider nicht gereicht. Müssen wir noch Mal wiederkommen …

( MITI )

Im Tinguely Museum

Musik-Maschine von Tingue
Basel, 31. Oktober 2015

Musik-Maschine von Tinguely

Tag
8
Ich bin ein großer Fan der Kunst von Jean Tinguely, eines Schweizer Malers und Bildhauers, der 1991 verstorben ist und heute als einer der Hauptvertreter der kinetischen Kunst gilt. Tinguely wurde vor allem durch seine beweglichen, maschinenähnlichen Skulpturen bekannt, hat aber auch zahlreiche Gemälde und Installationen hinterlassen.

Besonders Tinguelys kinetischen Maschinen haben mich schon lange fasziniert. Im Tinguely Musem, einem Geschenk der Hoffman-La Roche AG an die Stadt Basel, kann man einige seiner bedeutendsten Werke hautnah und in Aktion erleben. Ich bin ganz ergriffen und träume wieder einmal davon, selbst solche Kunstwerke zu bauen und mir den Garten damit vollzustellen. Das wäre doch toll.

( MITI )

Blitzbesuch in Basel

Das Basler-Münster vom anderen Rheinufer aus gesehen
Basel, 31. Oktober 2015

Das Basler-Münster vom anderen Rheinufer aus gesehen

Tag
8
Wir sind mit dem Wohnmobil von Lauchringen weiter gefahren nach Weil am Rhein, am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Von unserem Stellplatz am Laguna Badeparadies sind es nur 5 Kilometer bis in die Innenstadt von Basel.

Ich fahre mit dem Fahrrad über die grüne Grenze und cruise ein wenig durch Basel, um anschließend das Tinguely-Museum zu besuchen, das der eigentliche Grund für meinen Abstecher in die Schweiz ist.

Vom historischen Basel ist nicht mehr so wahnsinnig viel zu sehen. Herausragend auf jeden Fall das historische Rathaus mit seinem bemalten Innenhof. Aufgefallen sind mir auch die zahlreichen modernen Skulpturen, die an vielen Stellen im Stadtgebiet platziert sind.

Darüber hinaus gibt es einige zeitgenössische architektonische Sehenswürdigkeiten, etwa den weithin sichtbaren Roche-Tower, die eigentliche Landmarke von Basel, oder das Gebäude der Bank für internationalen Zahlungsverkehr.

Aber Fahrradfahren in der Innenstadt von Basel ist wirklich nicht ohne – Autoverkehr, Straßenbahnen, dazwischen viele Rennrad-Fahrradraser. Ich war froh, als ich aus der City wieder raus war.

( MITI )

Am Wasserfallsteig in Todtnau

Blick über Todtnau
Todtnau, 31.10.2015

Blick über Todtnau

Tag
8
Um den Nebel der Niederung zu entgehen, sind wir von der südbadischen Rheinebene wieder in die Hochlagen des Schwarzwaldes aufgestiegen und werden in Todtnau auch gleich mit herrlichem Sonnenschein empfangen.

Das Dorf liegt zwischen Feldberg und Belchen und ist besonders für seine imposanten Wasserfälle bekannt, bei denen der Stübenbach über mehrere Stufen insgesamt 97 Meter in die Tiefe stürzt.

Wir folgen dem Wasserfallsteig und sind von dem dargebotenen Naturschauspiel schwer begeistert. Gut, dass wir schon so früh losgezogen sind, denn bei unserer Rückkehr am Nachmittag ist hier richtig was los.

( MITI )

Auf dem Philosophenweg

Ausblick vom Philosphoenweg
Schönau, 1. November 2015

Ausblick vom Philosophenweg

Tag
9
Auf den Pfaden zwischen Mittelbühl, Schönenberg und Schönau im Südschwarzwald soll schon Martin Heidegger mit seinen Philosophenfreunden gewandert sein. Im Angesicht der lieblichen Landschaft unterhalb des Belchen kann man sich leicht ausmalen, wie die Herren unbeschwert und losgelöst von den Sorgen des Alltags über das Leben und die Welt philosophiert haben.

Die Marketing-Experten des Schwarzwaldtourismus haben das zum Anlass genommen, einen Philosphenweg auszuweisen, der mit Zitaten von bekannten Philosophen und Denkern gespickt ist. Bei herrliche Spätherbstwetter sind auch wir hier unterwegs und fühlen uns plötzlich ganz erhaben ….

( MITI )

Aufstieg zum Belchen

Auf dem Gipfel am Belchenhaus
Schönau, 1.11.2015

Auf dem Gipfel am Belchenhaus

Tag
9
Von Todtnau sind wir einige Kilometer auf der B317 nach Süden gefahren und haben es uns in Schönau, dem Geburtsort von Fußballbundestrainer Joachim Löw, gemütlich gemacht. Wir stehen auf dem Friedhofsparkplatz mit bestem Blick auf die an Allerheiligen gut besuchten Gräber.

Von dort starten wir zum Aufstieg auf den nahe gelegenen Belchen, dem angeblich schönsten und ganz sicher vierthöchsten Berg des Schwarzwalds. Rund 20 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter legen wir auf unserer fünfstündigen Tour zurück, die uns bei herrlichem Sonnenschein wunderbare Ausblicke über die Gipfel des Schwarzwalds bis hin zu den Schweizer Alpen bietet.

Obwohl wir früh losmarschieren, ist auf dem Gipfel des Belchen bereits eine Menge los, als wir dort gegen Mittag eintreffen. Kein Wunder, denn die meisten Besucher kommen bequem mit der Gondelbahn in wenigen Minuten zum Gipfel.

Als wir mit unserem Abstieg über die Westflanke Richtung Schöneberg und Schönau beginnen, sind wir dann wieder weitgehend allein im Wald und auf den Bergwiesen unterwegs Wir genießen die großartige Fernsicht und den perfekten Sonnenschein, der so gar nicht zu Allerheiligen passen will. Eine tolle Tour!

( MITI )

Einmal rund um den Schluchsee

Blick über den See auf den Ort Schluchsee
Schluchsee, 2.11.2015

Blick über den See auf den Ort Schluchsee

Tag
10
Vor einer Woche waren wir bereits in Schluchsee, jetzt sind wir erneut hier, weil meine beiden Womo-Batterien komplett leer sind und es auf dem Stellplatz den dringend benötigten Strom zum Aufladen gibt.

Nach den langen und anstrengenden Wanderungen der letzten Tage wollte ich eigentlich Mal etwas ruhiger machen. Aber dann sind es doch wieder 18 Kilometer geworden, weil wir eine komplette Runde um den Schluchsee gedreht haben.

Nachdem am vergangenen Wochenende die Herbstferien in Baden-Württemberg begonnen haben, waren an diesem Morgen auch viele Eltern mit Kinder unterwegs. Das fantastische Wetter lädt aber auch wirklich zum Wandern ein.

( MITI )

Von Bernau rauf zum Blößling

Am Gipfel des Blößlings
Bernau-Dorf, 3.11.2015

Am Gipfel des Blößlings

Tag
11
Wir sind weiter gefahren ins 900 Meter hoch gelegene Tal von Bernau, das sich westlich des Schluchsees und südlich des Feldbergs auf einer Länge von acht Kilometern entlang der Bernauer Alb erstreckt. Das liebliche Hochtal gehört zu den regenreichsten Gebieten in Deutschland und ist im Winter deshalb das Zahl vieler Wintersportler. Wir stehen am Wohnmobilstellplatz am Sportplatz direkt neben einem Skilift.

Am Vormittag steigen wir zum 1.309 Meter ü.N.N. hohen Blößling auf, der sich über dem Tal von Bernau erhebt. Am Gipfelkreuz angelangt, genießen wir einen fantastischen Rundumblick. Im Norden ist gleich nebenan der Feldberg zu sehen, im Süden ragen die Schweizer Alpen über die Gipfel des Schwarzwalds deutlich heraus. Dazwischen, in der Ebene, viel Nebel, doch hier oben herrscht Sonnenschein. Herrlich!

( MITI )