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Lecker Pommes in Tolkamer

Lecker Pommes in Tolkamer
Tolkamer/NL, 17. Juli 2021

Gastronomie und Frituren auf der Deichpromenade in Tolkamer. Gleich dahinter der überschwappende Rhein.

Nach unserem Besuch in Moyland fahren wir noch 25 km weiter in das niederländische Tokamer auf der anderen Rheinseite kurz hinter Emmerich. Das niederländische Staatsgebiet ragt hier wie ein Sporn in den äußersten Nordwesten von NRW hinein. Hinter dem deutschen Grenzort Elten befindet man sich unvermittelt in den Niederlanden.

Wir starten an der Promenade „Europakade“ auf dem Rheindeich, wo die Gastronomien und Frituren jetzt am späten Samstagnachmittag gut besucht sind. Auch wir gönnen uns eine Pommes mit lecker holländischer Trüffelmayonaise.

Von der Promenade fällt der Blick auf das Rheinvorland, das nach den intensiven Regenfällen im Westen und Südwesten von Deutschland bereits gut überschwemmt ist.

Auf der anderen Rheinseite liegt auf deutschem Staatsgebiet die Schenkenschanz, wo der gleichnamige kleine Ort bei Rheinhochwassern wie jetzt regelmäßig zu einer Insel im Strom wird.

Wir laufen am Rhein entlang aus dem Ort hinaus in Richtung des Yachthafens De Bijland am großen Freizeitseee Geldersee Port in einer alten Rheinschlinge. Durch seine direkte Verbindung mit dem Rhein weist der See derzeit ebenfalls einen hohen Wasserstand auf. Das Wasser schwappt bereits bis an den Fahrrad- und Fußgängerweg.

Doxi genießt es, bei dem warmen Wetter ein wenig im Uferbereich zu schwimmen und Stöckchen aus dem Wasser zu angeln. Es ist aber auch wirklich warm und die nasse Abkühlung tut ihr sichtlich gut.

Auf dem Rheindeich besuchen wir eine kanadische Kriegsgräberstädte. Eine Infotafel erinnert daran, dass hier im Herbst 1944 erbitterte Schlachten beim Vorrücken der alliierten Truppen über den Rhein statt fand. Wir gut, dass das alles längst Geschichte ist. Mögen die Toten in Frieden ruhen.

( MITI )

Tolkamer: Zwischen See, Kanal und Rhein

Tolkamer: Zwischen See, Kanal und Rhein
Tolkamer, 20.07.2018

Womo-Stellplatz auf dem Rheindeich bei Tolkamer

Nach unserem Aufenthalt am Rhein radele ich mit Doxi im Anhänger weiter stromaufwärts in das wenige Kilometer entfernte Tolkamer. Die kleine niederländische Gemeinde ist reich gesegnet mit Wasserflächen: Auf der einen Seite der Rheinstrom mit einem Übernachtungshafen für Frachtschiffe, auf der andere Seite das Erholungs- und Wassersportrevier De Bijland.

Das gesamte Gebiet liegt auf einer früheren Schlinge der Waal, wie der Rhein in den Niederlanden genannt wird. Diese Schlinge wird seit 1776 durch einen künstlich geschaffenen, drei Kilometer langen Kanal überbrückt. Durch diesen Bijlands-Kanal wollten die Gelderländer die Schiffahrt auf dem Rhein/Waal vereinfachen und gleichzeitig ihre Region besser gegen Überschwemmungen schützen.

In Tolkamer gibt es mehrere interessante Womo-Stellplätze, dich ich mir bei dieser Gelegenheit für einen künftigen Aufenthalt anschaue: Einen Asphaltplatz direkt an der Rheinpromenade , einen etwas größeren naturnahen Stellplatz am Yachthafen De Bijland  und einen kleinen auf der Rasenfläche an einem Restaurant unmittelbar am Rhein. Der letztgenannte gefällt mir besonders gut. Den werde ich mir mal merken…

( MITI )

Von Hochelten zum Rhein

Von Hochelten zum Rhein
Hochelten, 20.07.2018

Auf dem Rheindeich zwischen Emmerich und Tolkamer

Ein heißes Sommer-Wochenende steht bevor. Jutta ist mit ihren Freundinnen auf dem Parookaville-Festival bei Weeze und ich bin mit dem Wohnmobil und Doxi am nördlichen Niederrhein im Grenzgebiet zu den Niederlanden unterwegs.

Heute machen wir in Hochelten halt, das auf dem Eltenberg liegt und genau wie das darunter angesiedelte (Nieder-) Elten zu Emmerich gehört. Der Ort bildet den äußersten nordwestlichen Zipfel des Bundesgebiets und ist auf drei Seiten von niederländischem Staatsgebiet eingeschlossen.

Wir stehen auf dem kostenlosen und sehr schön gelegenen Womo-Stellplatz unweit der Kirche St. Vitus. Der ehemalige Reichsstift ist durch seine exponierte Lage auf dem Eltenberg eine weithin sichtbare Landmarke.

Gleich nach unserer Ankunft am Morgen baue ich Doxis Fahrradanhänger auf und radele mit ihr zum knapp vier Kilometer entfernten Rheindech, der sich zwischen Emmerich und dem niederländischen Tolkamer erstreckt. Wir suchen uns einen schönen Abschnitt am Fluss und machen es uns im Schatten eines Baumes gemütlich.

Über den Fluss weht ein kühlender Wind zu unser herüber, der durch die vorbeifahrenden Schiffe immer wieder angefacht wird. So lässt es sich auch in der Sommerhitze gut aushalten.

( MITI )