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Kunst im Zoo

Kunst im Zoo
Krefeld, 9. September 2021

Shona-Art aus Zimbabwe im Zoo Krefeld

Bereits im Eingangsbereich des Krefeler Zoos fallen uns einige beeindruckende Steinplastiken auf, die von hoher Kunstfertigkeit zeugen. Wie wir erfahren, handelt es sich um Kunstobjekte aus Serpentinstein, die vom Volk der Shona aus Zimbabwe hergestellt werden.

In einem Pavillon auf dem Gelände werden diese Skulpturen verkauft und man kann dort unter fachkundiger Anleitung selbst als Steinbildhauer kreativ werden.

Neben den Steinskulpturen stellen die Shona auch Metallfiguren und Upcycling-Kunst her, bei der abgenutzte Gebrauchsartikel aus Metall Teil von Kunstobjekten werden. Hier einige schöne Beispiele.

( MITI )

Mit Doxi im Krefelder Zoo

Mit Doxi im Krefelder Zoo
Krefeld, 9. September 2021

Vater, Mutter, Tochter: Familienaufstellung bei den Trampeltieren

Zum ersten Mal nach dem tragischen Brand des Affenhauses in der Sylvesternacht 2019/2020 bin ich wieder im Krefelder Zoo. Das letzte Mal war ich im November 2018 mit meiner Mom hier.

Bei herrlichem Sonnenschein streife ich gemeinsam mit Heike und Doxi durch das Areal. Wir lassen uns ganz viel Zeit, denn an diesem Vormittag mitten in der Woche ist im Zoo nicht viel los. Neben einigen Erwachsenen sind vor allem Eltern mit Kindern und Kindergartengruppen unterwegs.

Die meisten Tiere kenne ich bereits, aber es ist auch wieder neuer Nachwuchs dazu gekommen. Etwa bei den Trampeltieren, den Seelöwen, den Gorillas und bei den Mantelaffen mit ihrem imposanten schwarzweißen Fell und dem ultralangen Schwanz. Das kleine Junge ist gerde einmal drei Monate alt und noch komplett weiß.

Wir genießen es, der Mutter beim Umgang mit ihrem Nachwuchs zuzuschauen. Und wieder einmal denke ich, „wenn es in meiner Nachbarschaft auch einen Zoo gäbe, ich hätte bestimmt eine Dauerkarte“, so gut gefällt es mir, die Wunder des Lebens zu bestaunen.

( MITI )

Uerdingen am Rhein

Uerdingen am Rhein
Uerdingen, 1. Mai 2021

Blick auf die Uerdinger Rheinbrücke, rechts die Einfahrt in den Krefelder Hafen

Den 1. Mai nutzen wir für einen Sapziergang durch das historische Uerdingen und die Rheinauen zwischen Uerdingen und Friemersheim.

Uerdingen erhielt im Jahr 1255 Stadtrechte und wurde nach einer wechselvollen Geschichte im Jahr 1929 nach Krefeld eingemeindet.

Bekannt wurde der Stadtteil durch die Weinbrennerei Dujardin, das große Chemiewerk des Bayer Konzerns und den Fußballverein KFC Uerdingen 05 (früher Bayer Uerdingen), der viele Jahre in der Bundesliga spielte und 1985 den DFB-Pokal gewann.

Auf der gegenüberliegenden Rheinseite befindet sich Duisburger Stadtgebiet und die Rheinaue Ehingen. Dort liegt unter anderem das große Stahlwerk Duisburg-Rheinhausen.

Wir laufen zunächst durch das historische Zentrum von Uerdingen und dann weiter an den Rhein und vorbei am alten Rheinarm „De Roos“. Und weil aufgrund der Corona-Pandemie derzeit kein Urlaub am Meer für uns möglich ist, legen wir uns einfach ein wenig in den Rheinsand, lassen die Schiffe an uns vorüber ziehen und genießen die schöne Sonne. So kann man es aushalten.

( MITI )

Wanderung in den Mai

Wanderung in den Mai
Krefeld, 1. Mai 2020

Blick in die Niepkuhlen

Der Tanz in den Mai musste in diesem Jahr leider ausfallen – wegen der Corona-Krise. Dadurch sind wir am Morgen danach richtig fit. Und so machen wir uns am Vormittag auf zu einer Wanderung vom Krefelder Stadtwald zum Hülser Berg und in die Niepkuhlen.

Die 18 km lange Tour bin ich im November 2018 schon einmal gelaufen. Doch diesmal ist Frühling, und so sieht die Natur ganz anders aus und mit ihr die Landschaft, die ich gemeinsam mit Heike und Doxi durchstreife.

Das Wetter ist ein wenig durchwachsen – Sonne und Wolken. Doch dafür ist die Natur unheimlich grün, weil Bäume, Sträucher und Gräser ganz frisch ausgetrieben haben. Wunderbar ist das anzuschauen.

( MITI )

In der Rheinaue Ehingen

In der Rheinaue Ehingen
Duisburg-Ehingen, 29. Oktober 2019

Doxi am Rheinufer. Auf der anderen Flußseite: Krefeld-Uerdingen

Immer auf der Suche nach schönen Hunderunden in meiner Region war ich heute mit Doxi am Rhein zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim unterwegs. Trotz strahlender Herbstsonne war es am Flußufer richtig windig und kalt. Gut, daß ich meine Mütze vorsorglich eingesteckt hatte.

Der Rhein macht hier einen Bogen zwischen dem Chemiepark Uerdingen (ehemals Bayer-Uerdingen) auf der linken Flußseite und dem Stahlwerk in Duisburg-Hüttenheim auf der rechten. Ein vorderer Deich unmittelbar am Rhein und ein hinterer Deich kurz vor der Siedlung Mündelheim riegeln das Vorland ab. Dazwischen befinden sich landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Ich glaube, wir waren hier schon einmal bei einem Welpentreffen mit den Hunden aus unserem A-Wurf und deren Besitzern spazieren. Ist aber schon mehr als zehn Jahre her. Heute bin ich mangels Zeit auch nur die halbe Rheinaue abgelaufen. Müssen wir demnächst noch einmal wiederkommen.

( MITI )

Von Krefeld-Linn nach Lank-Latum

Von Krefeld-Linn nach Lank-Latum
Krefeld, 27. Dezember 2018

Burg Linn

Weihnachten ist vorüber. Drei Tage „futtern bis der Bauch platzt“ wollen wieder abtrainiert werden. Fangen wir mal mit einer 14-Kilometer-Wanderung am Südrand von Krefeld an.

Wir starten an der schönen Burg Linn und laufen am Stratumer Buschgraben entlang in den bewaldeten Latumer Bruch. Dann folgen wir dem Bursbach in Richtung Lank-Latum.

Es geht durch den Ort und dahinter durch Feldflächen zum Hundepark Krefeld, der heute allerdings geschlossen ist. Wir erreichen das Industriegebiet am Krefelder Hafen und lassen das große Krefelder Hafenbecken rechts liegen.

Wir durchqueren Gellep-Stratum und dahinter den Römersee, an dem zahlreiche Zeugnisse römischer Besiedlung in dieser Region gefunden wurden.  Dann wenden wir uns dem Linner Mühlenbach zu, der uns in den schönen Greiffenhorstpark führt. Der Park knüpft an das historische Zentrum von Krefeld-Linn an, das wir durchqueren und dann wieder unseren Startpunkt an der Burg Linn erreichen.

Vier Stunden waren wir auf dieser Strecke unterwegs. Das erste Stück Weihnachtskuchen haben wir damit bestimmt schon wieder abtrainiert. Könnten wir ja eigentlich gleich das nächste Stück nachschieben 🙂

( MITI )