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Rund um Essen-Fischlaken

Rund um Essen-Fischlaken
Essen-Baldeneysee, 23. Mai 2019

Nilgänse mit Nachwuchs am Baldeneysee

Wenn ich mit dem Womo unterwegs war und lange Wanderungen in wunderschöner Umgebung unternommen habe, fühlen sich normale Touren bei uns in der Heimat erst einmal ziemlich “lasch” und auch ein wenig fad an. So auch heute, als ich mit Doxi 14 Kilometer rund um Essen-Fischlaken im Süden des Baldeneysees gewandert bin.

Von Fischlaken ging es zunächst durch den Volkswald nach Essen-Heldhausen und von dort hinauf in den Langenhorster Wald. Anschließend drehen wir in nördlicher Richtung ab und wandern durch Wald und zwischen Feldlächen hinunter zum Baldeneysee. Ein Stück weit folgen wir dabei dem Baldeneysteig, der einmal rund um den See führt.

Am Seeufer laufen wir auf dem Radweg entlang des Hardenbergufers in westlicher Richtung bis zum Yachthafen am beliebten Ausflugslokal “Haus Schoppen”. Dort beginnt unser Wiederaufstieg in Richtung Fischlaken.

Als wir nach drei Stunden wieder unseren Startpunkt erreichen, habe ich das Gefühl, wir hätten nur einen kleinen Spaziergang unternommen. Wir sind zuletzt an der Mosel so viel gewandert, dass sich die Maßstäbe vielleicht ein wenig in die falsche Richtung verschoben haben. Aber ich bin sicher, bald gewöhne ich mich wieder an das Normalmaß.

( MITI )

Kettwigs wilde Seiten

Kettwigs wilde Seiten
Essen, 16. März 2017

An der Ruhr bei Kettwig

Sonne, Wasser, Wald und weite Blicke in die Landschaft. Was will man mehr als Wandersmann? Und das am Südrand des Ruhrgebiets, gerade einmal 40 KM von unserem Zuhause entfernt. Heute war ich mit Doxi auf unserer ersten 20 KM-Wanderung in diesem Jahr an der Ruhr im Süden von Essen unterwegs.

Von der S-Bahn-Station Kettwig ging es gleich in östlicher Richtung hinauf auf die Höhen über der Ruhr, erst an einem Campingplatz und dann an einem schönen Golfplatz vorbei in das Oefter Tal. Über Lampendahl wanderten wir anschließend zurück in Richtung Kettwig hinunter bis zur Rindersberger Mühle und von dort hinauf auf den Breitscheider Berg, wo wir wieder die Flugzeuge im Landeanflug auf Düsseldorf über uns hatten.

Durch schönen Wald ging es anschließend hinunter ins Untere Kettwiger Ruhrtal mit Blick auf die große Autobahnbrücke der A52, die hier das Ruhrtal überspannt. An Obstwiesen vorbei liefen wir parallel zur Ruhr bis nach Kettwig und zum Kettwiger Stausee, wo sich Doxi auf einer Hundewiese am Fluss noch Mal richtig austoben konnte. Und hier blühten auch schon die ersten Bäume – Wahnsinn.

Zum Abschluss besuchten wir dann noch die historische Altstadt von Kettwig, wo an diesem wunderschönen Frühlingstag viele Menschen vor den Cafés saßen und die Sonne genossen. Eine lange und anstrengende Wanderung mit 600 Höhenmetern, aber dafür auch mit vielen herrlichen Blicken in die Landschaft.

( MITI )

Am Baldeneysee

Am Baldeneysee
Essen, 12. Januar 2017

Regattaturm am Baldeneysee. Im Hintergrund die Staumauer.

Heute war ich mit Doxi im grünen Süden von Essen rund um den Baldeney See und die Villa Hügel unterwegs. Wir folgten auf dieser 11 Km-Runde einer Tour aus dem Rother-Wanderführer Ruhrgebiet.

An einer Stelle wurde es kritisch, als wir einen steilen und matschigen Bahndamm hinunter mussten, um eine vielbefahrene zweigleisige Bahnstrecke auf offener Strecke zu queren. Gefährlich, gefährlich!

So etwas kenne ich von den Rother-Wanderführern gar nicht. Tatsächlich habe ich auf Google Earth ein Foto aus dem Jahre 2009 gefunden, das an dieser Stelle eine Fußgängerbrücke zeigt. Die muss wohl in den letzten Jahren abgerissen worden sein, ohne dass die Tour entsprechend angepasst wurde. Werde ich gleich Mal dem Verlag melden.

( MITI )

An der Ruhr zwischen Hattingen, Essen und Bochum

An der Ruhr zwischen Hattingen, Essen und Bochum
Hattingen, 3. April 2015

Doxi testet die Wasserqualität der Ruhr

Heute, am Karfreitag, sind wir früh morgens aufgebrochen, um eine Tour aus dem Rother Wanderführer Ruhrgebiet zu gehen. Von Hattingen führte uns der 15 km lange Weg durch das Hügelland in die südlichen Stadtteile von Essen und dort an die Ruhr heran, die im Moment ordentlich Hochwasser führt.

Auf dem Rückweg nach Hattingen schwappte uns das Wasser bis auf den Ruhrtalweg entgegen. Irgendwann mussten wir uns dann tatsächlich durch die Büsche hinauf zur parallel verlaufenden Bundesstraße durchschlagen, weil der Wander- und Radfahrweg komplett überflutet war.

Eine interessante Tour, die den abwechslungsreichen Charakter des Ruhrgebiets hervorgehoben hat – inklusive eines wirklich lohnenswerten Abstechers in die gut erhaltene Altstadt von Hattingen.

( MITI )