Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Blick auf die Hochöfen von der Aussichtsplattform
Völklingen, 2.10.2015

Blick auf einen der Hochöfen von der Aussichtsplattform

Auf diesen Besuch hatte ich mich lange schon gefreut: Die Völklinger Hütte, 1873 gegründet, 1986 stillgelegt und 1994 von der UNESCO in den Rang eines Weltkulturerbes der Menschheit erhoben, ist ein beeindruckendes Zeugnis für mehr als 100 Jahre Industriegeschichte.

Fast vier Stunden war ich auf dem Gelände unterwegs, von den unterirdischen Lagerhallen bis hinauf zu den Aussichtsplattformen in 45 Metern Höhe. Über rund 7 Kilometer erstreckt sich der Rundweg durch das Gelände: Von der Sinteranlage, über die Erzhalle, die Möllerhalle, die Hochöfen, die Koksöfen, die Schrägaufzüge für den Kohletransport in die Hochöfen, bis zur Gebläsehalle. Alles hier ist gigantisch.

Aber nicht nur die schiere Größe der Anlage und der morbide Charme des Vergänglichen fasziniert – es ist auch die Vielzahl der Maschinen und Anlagen und das Wissen, dass hier in der Hochzeit Mitte der Sechziger Jahren 17.000 Menschen gearbeitet haben. Wirklich beeindruckend.

( MITI )