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Historisches Wachtendonk

Historisches Wachtendonk
Wachtendonk, 28. Februar 2022

Rathaus von Wachtendonk

Meine Wanderung rund um Wachtendonk nutze ich für einen ausgiebigen Spaziergang durch den historischen Ortskern nahe des Zusammenfluss von Niers und Nette.

Wachtendonk liegt im Süden des Kreises Kleve am unteren Niederrhein nahe der niederländischen Grenze bei Venlo.

Die Stadt erhielt bereits 1343 die Stadtrechte und wurde mit Gräben und einer Stadtmauer befestigt.

Im niederländischen Freiheitskampf gegen die Herrschaft Spaniens war der Ort im Achtzigjährigen Krieg heftig umkämpft. Mehrmals wurde die Festung von den Niederländern erobert und von den Spaniern wieder rückerobert.

Schließlich fiel der Ort am Beginn des 18. Jahrhundert im Frieden von Utrecht an Preußen.

Die meisten Häuser wurden bald nach dem letzten großen Brand von 1708 errichtet. Die Straßenführung ist seit mehr als 300 Jahren unverändert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Wachtendonk kaum in Mitleidenschaft gezogen und in den 1970er Jahren mit Unterstützung des Landes NRW aufwändig restauriert. Der historische Ortskern links der Niers mit zahlreichen alten Häusern und winkeligen Sträßchen steht seitdem unter Denkmalschutz.

Ich hatte mich schon gefragt, warum es rund um die Innenstadt so viele ausgewiesene Parkplätze gibt. Aber nun verstehe ich warum: Das historische Zentrum zieht insbesondere an Wochenenden viele Besucher an. Es ist aber auch wirklich nett hier. Und es hat auch schöne Türen, was mir persönlich besondes gut gefällt.

( MITI )

Rosenmontag an der Niers

Rosenmontag an der Niers
Wachtendonk, 28. Februar 2022

Doxi testet die Wasserqualität der Niers

Rosenmontag im Zeichen des Ukraine-Kriegs: Eigentlich wollten Heike und ich heute zur Friedensdemo nach Köln. Aber da wir keinen Hundesitter für Doxi parat haben, ist Heike allein demonstrieren gefahren. Und ich bin mit Doxi zum Wandern an der Niers bei Wachtendonk gelandet.

Bei herrlichem Sonnenschein laufe ich mit Doxi die 13 km lange Tour „Erlebnispfad Kulturlandschaft Wachtendonk“.

Die Wanderung führt in vielen Abschnitten an der Niers entlang, einem 110 km langen rechten Zufluss zur Mass, der südlich von Mönchengladbach entspringt und u.a. über Geldern, Kevelaer und Goch der Maas bei Gennep (NL) zustrebt.

Die Landschaft ist von Wasserflächen, Feuchtwiesen, Kopfweiden und der für den Niederrhein typischen Backsteinarchitektur geprägt. An zahlreichen Stationen erklären Infotafeln interessante Aspekte der Landschaft und der Natur.

Mehrmals queren wir auf der Tour auch die Nette, die von Dülken kommt und nach 28 km bei Wachtendonk in die Niers mündet.

Kurz vor dem Zusammenfluss von Nette und Niers müssen wir mit einer Handkurbelfähre über die Niers setzen. Doxi ist das gar nicht geheuer, aber sie muss mit 🙂

( MITI )