Kalenderblatt-Beiträge

vor einer Woche:

Doxi wird 11

Doxi wird 11
Büttgen, 21. Mai 2024

Nach dem Posieren gibt’s die erste Abteilung der Geburtstagswurst

Doxi, unser lieber Schatz, alles Gute zum Geburtstag! Du und der gesamte D-Wurf vom Niederrhein vollenden heute ihr elftes Lebensjahr.

Wisst ihr noch, wie ihr damals bei uns im Flur geschlüpft seid, und wie wir euch in den ersten Wochen mit der Flasche großziehen mussten? Das war ganz schön anstrengend. Aber ihr habt euch ja alle toll entwickelt.

Unsere besten Grüße gehen an Euch, liebe Dinah, Debby, Donna, Dusty, Dylan und natürlich an eure Frauchen und Herrchen. Wir hoffen, ihr werdet heute mindestens so schön verwöhnt, wie die feine Doxi. Bei uns ist auf jeden Fall Wurstparty bis zum Sonnenuntergang angesagt 🙂

Hier einige Fotos von Doxi und ihren Abenteuern seit Anfang 2024.

vor zwei Wochen:

Frühlingswoche in der Eifel

Frühlingswoche in der Eifel
Gemünd / Schleiden, 14. Mai 2024

Der Mai ist die Zeit der Ginsterblüte

Ich bin auf dem Rückweg von einer wunderbaren Frühlingswoche in Gemünd im Nationalpark Eifel. Die Gemeinde am Zusammenfluss von Urft und Olef beherbergt den einzigen Wohnmobil-Stellplatz, den ich regelmäßig ansteuere, und das schon seit vielen Jahren.

Hier kenne ich viele Wanderwege, bin mit der Stellplatzbetreiberin befreundet und liebe die Lage zwischen Kermeter und dem Kurpark.

In diesem Jahr ist die große Wiese im Kurpark im Frühling noch nicht gemäht worden. Das Gras steht deshalb sehr hoch, aber auch die Wildblumen, was einen schönen Anblick ergibt.

Wenn ich am Morgen mit Doxi eine Gassi-Runde durch die Wiese drehe, sind meine Schuhe anschließend übersät mit gelben Blütenblättern von den vielen Butterblümchen. Herrlich ist das.

Wir sind wie immer viel gewandert, ich habe täglich mein Yoga praktiziert, und zur Krönung hat uns Heike zwei Tage besucht. Eine perfekte Woche, gerade einmal einhundert Kilometer von zu Hause entfernt.

vor drei Wochen:

Die Iris blühen

Die Iris blühen
Büttgen, 7. Mai 2024

Iris und Azaleen blühen gerade

Vor einigen Jahren haben wir bei einem renommierten Iris-Zuchtbetrieb in Frankreich verschiedene Variationen als Blumenzwiebeln bestellt und in unserem Garten gepflanzt. Leider sind nicht alle angegangen, aber die es geschafft haben, sehen wirklich prachtvoll aus. Jetzt, Anfang Mai, stehen sie voll in der Blüte.

vor einem Monat:

Praktisches aus dem 3D-Drucker

Praktisches aus dem 3D-Drucker
Büttgen, 28. April 2024

Selbst konstruiert und gedruckt: ein Türfeststeller für die Badezimmertür im Wohnmobil

Nicht immer gelingt es, das Wohnmobil exakt gerade auszurichten, weil der jeweilige Stellplatz in Längs- oder Querrichtung geneigt ist. Die Badezimmertür dreht sich dann gerne mit der Schwerkraft langsam aber beständig nach links oder rechts weg, sofern man sie nicht zusperrt.

Um das zu verhindern, habe ich einen Türfeststeller konstruiert, den man nicht auf den Boden stellen muss (wo man gerne einmal drauftritt oder darüber stolpert), sondern bei Bedarf einfach oben auf den Türrahmen steckt. Mein erstes praktisches Projekt mit der Konstruktionssoftware Plasticity, in die ich mich gerade einarbeite.

Das Ganze habe ich dann mit meinem 3D-Drucker ausgedruckt, et voila: Es funktioniert, die Badezimmertür schlubbert nicht mehr herum! Das ist doch praktisch.

vor zwei Monaten:

Wien bei Nacht

Wien bei Nacht
Wien (AT), 28. März 2024

Die Staatsoper noch hell erleuchtet

Wien bei Nacht ist tausendmal leerer als am Tag. Und ich finde das so angenehm. Denn tagsüber ist mir an den Hotspots einfach viel zu viel los. Zu viele Menschen, zu viel Verkehr, zu viel Business.

Doch auf meiner letzten Radtour durch die Stadt kann ich endlich einmal fotografieren, wie ich möchte. Auch die Sehenswürdigkeiten, die man am Tag gar nicht vollständig vor die Linse bekommt, weil immer jemand im Bild steht. Oder gleich zwei Dutzend.

Einige Attraktionen empfinde ich nachts sogar fast noch schöner als am Tag, beispielsweise die Fahrgeschäfte auf dem Prater. Herrlich ist das.

vor zwei Monaten:

Die Häuser von Wien

Die Häuser von Wien
Wien (AT), 28. März 2024

Kunstmuseum Albertina

Wer Architektur liebt, kommt in Wien ins Schwärmen. Die Stadt ist voll mit beeindruckenden Bauwerken aus nahezu allen Stilepochen: Kirchen in romanischen, gotischen und barocken Stil, dazu prächtige Schlossbauten, sowie Bürgerhäuser, Verwaltungsgebäude und Palais vom Klassizismus über den Historismus, den Jugendstil bis zur Moderne.

Besonders augenfällig ist die Architektur der Gründerzeit, welche insbesondere die inneren Stadtbezirke wie aus einem Guss erscheinen lässt. Sie prägen das Erbe der Donaumonarchie und tragen viel zum Charme der Metropole bei.

Schon zu dieser Zeit hatte Wien eine große Tradition als Ausbildungs- und Wirkungsstätte bedeutender Architektur. Und so ist es bis heute geblieben. Hier einige Bauten, die mir bei meinen zahlreichen Radtouren durch die Stadt aufgefallen sind.

vor zwei Monaten:

Wo Wien am höchsten ist

Wo Wien am höchsten ist
Wien (AT), 28. März 2024

DC-1 und DC-2 in der Donau-City

Ähnlich wie Paris ist auch die Wiener Innenstadt weitgehend frei von Hochhäusern, die die großen Kirchen überragen. Das hängt auch damit zusammen, dass die historische Wiener Innenstadt als UNESCO-Welterbe deklariert ist.

Die Wiener Wolkenkratzer konzentrieren sich vor allem auf die Donau-City, dem Hochhausviertel am östlichen Rande der Stadt. Auf dem Weg mit dem Fahrrad in den Norden von Wien mache ich einen Abstecher dorthin.

Als Hochhaus gelten in Wien alle Gebäude, die eine Höhe von 35 Metern überschreiten. Der derzeit höchste Wolkenkratzer der Stadt, der DC Tower 1 (DC für Donau-City), wurde im Februar 2014 eingeweiht und weist eine Gesamthöhe von 250 Metern auf.

Gleich nebenan ist auch das Vienna International Centre beheimatet, indem mehrere UN-Organisationen ihren Sitz haben, und noch viele weitere Hochhäuser. Wer auf Skylines steht, kommt hier voll auf seine Kosten.

vor zwei Monaten:

Die Sehenswürdigkeiten von Wien

Die Sehenswürdigkeiten von Wien
Wien (AT), 28. März 2024

Maria-Theresien-Denkmal vor dem Naturhistorischen Museum

Wien zieht jedes Jahr 5 Millionen Touristen an, weil es hier wirklich viel zu sehen gibt: Im Zentrum den Stephansdom und die Altstadt, drumherum den Ring mit seinen Prachtbauten, dazu mehrere Schlösser, Parks, Museen, Kirchen und ganz viel tolle, historische Architektur.

Da fällt es gar nicht leicht, den Überblick zu behalten, wenn man zum ersten Mal in der Stadt ist. Alles kann man sowie nicht sehen und schönes Wetter hat es auch nicht immer …. Hier meine besten Aufnahmen von den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

vor drei Monaten:

Buchenhecken im Abendrot

Buchenhecken im Abendrot
Rohren / Monschau, 28. Februar 2024

Buchenhecken zwischen Rohren und Höfen

Höfen und Rohren auf den Höhen über dem Rurtal sind bekannt für ihre imposanten Buchenhecken, die Häuser und Felder vor den starken Westwinden schützen sollen.

Buchen eignen sich besonders dafür, weil sie ihr Blattwerk erst im Frühjahr verlieren, wenn die neuen Triebe nachwachsen.

Vor den Häusern sind die Hecken oft Meterhoch, teilweise mit kunstvoll geschnittenen Löchern, dort wo sich in den dahinterliegenden Bauten Einfahrten, Türen oder Fenster befinden.

Als Windschutz zwischen den Feldern werden dagegen oft die Äste in der mittleren Höhe weggeschnitten.

Zwischen dem oberen und unteren Blattwerk kann dadurch die Sonne auf die Felder gelangen. Lustig sieht das aus.

vor drei Monaten:

Bachtäler bei Rohren

Bachtäler bei Rohren
Rohren / Monschau, 28.02.2024

Weite Blicke oberhalb des Riffelsbachtals

Ich bin mit dem Wohnmobil in die Nordeifel gefahren, um beim Wandern etwas Sonne zu tanken. Meine erste Station ist das kleine Dorf Roohren, das zur Stadt Monschau gehört. Östlich des Orts erstreckt sich ein großes Waldgebiet, in dem zahlreiche wild rauschende Bäche der Rur zustreben.

In diesem Areal bin ich heute mit Doxi auf einer 14 km langen Wanderung unterwegs, die uns stellenweise einiges abverlangt. Auf abgelegenen, schmalen Waldpfaden geht es durch unwegsames und teilweise feuchtes Gelände.

Dafür werden wir mit Natur pur belohnt. Auf der dreieinhalbstündigen Tour begegnen wir keiner Menschenseele und außer den Rufen von Elstern und Greifvögeln liegt kaum ein Laut in der Luft. Dafür lacht uns die Vorfrühlingssonne entgegen.

Es geht zunächst hinunter durchs Holderbachtal und dann ins Riffelsbachtal, beides Naturschutzgebiete mit artenreichem Mischwald. Etwas oberhalb des Ortes Hammer stoßen wir auf die Rur, der wir in etwas Abstand ein Stück weit folgen.

Zurück in Rohren begegnen uns auf einer Weide zwei Hochlandrinder mit ihren Kälbern, die erst wenige Wochen alt sein können. Beim Anblick von Doxi drängen sich die Kleinen an ihre Mütter und gucken dabei total süß drein. Hoffentlich dürfen sie lange leben.

vor vier Monaten:

Aus dem Nebel in die Sonne

Aus dem Nebel in die Sonne
Bernkastel-Kues, 28. Januar 2024

Burg Landshut noch halb im Nebel

Ein neuer Morgen, und wieder liegt Bernkastel-Kues unter einer zähen Nebelglocke. Doch wenn ich vom Kueseler-Plateau auf die gegenüber liegende Moselseite blicke, sehe ich die Spitzen der dortigen Berge aus dem Nebel ragen.

Also mache ich mich mit Doxi auf den Weg durch die Weinberge hinunter nach Bernkastel-Kues. Wir überqueren die Mosel, laufen durch die Altstadt und steigen dann im Nebel hinauf zur Burg Landshut, dem Wahrzeichen oberhalb der Stadt.

Oben angekommen, taucht die Burg gerade aus dem Dunst der eiskalten Nacht und beim Blick ins Moseltal sehen wir genau, wie die Sonne bereits die obersten Nebelschichten anknabbert.

Also steigen wir noch höher hinauf und sind bald schon in der prallen Sonne. Über dem Olymp, den höchsten Berg der Umgebung, geht es zum Ort Monzelfeld auf der Hochfläche. Dort beginnt unser Abstieg zurück nach Bernkastel-Kues.

Wir folgen dem Wanderweg „Bernkasteler Schweiz“ über verschlungene Pfade hinunter ins Tiefenbachtal und vorbei an der alten Mühle wieder zurück in nach Bernkastel-Kues. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst, sodass die historischen Häuser der Altstadt in ihrer ganzen Pracht erstrahlen.

Nach einer kurzen Pause am Moselufer geht es wieder hinauf aufs Kueseler-Plateau, wo wir nach viereinhalb Stunden und 16 Wanderkilometern wieder am Wohnmobil. eintreffen. Eine herrliche Wanderung ohne Plan und Karte, hat aber dank guter Beschilderung wunderbar geklappt.

vor vier Monaten:

Die Türen von Bernkastel-Kues

Die Türen von Bernkastel-Kues
Bernkastel-Kues, 28. Januar 2024

Alles Wein hier, oder was?

Bernkastel-Kues ist geprägt vom Weinanbau und das sind auch die Türen und Portale im historischen Mosel-Ort: Sei es im Hinblick auf die eingearbeiteten Motive, auf ihre Funktion als straßenseitiger Zugang zum Weinkeller oder als Spiegelbild des Wohlstands alteingesessener Winzerfamilien.

vor vier Monaten:

Erstes Draußen-Yoga 2024

Erstes Draußen-Yoga 2024
Bernkastel-Kues, 28. Januar 2024

Im Gegensatz zu Doxi mit ihrem dicken Winterpelz spüre ich die Kälte deutlich

Mein erstes Draußen-Yoga in diesem Jahr findet bei frostigen -3 Grad in herrlich klarer Luft statt oberhalb der Mosel statt. Ich starte wie gewohnt mit 12 Sonnengrüßen, was den Körper gleich mal ein wenig auf Temperatur bringt. Trotzdem ist es gut, dass ich unter der Yogahose eine lange Unterhose angezogen habe. Da gibt es im weiteren Verlauf meiner Yogastunde wenigstens keine Eisbeine …

vor fünf Monaten:

Dauerausstellung Kunstpalast

Dauerausstellung Kunstpalast
Kunstpalast Düsseldorf, 28.12.2023

Pulsierende Videoinstallation in einem der vier Sonderräume

Mit der Renovierung des Westflügels wurde auch die Dauerausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast völlig neu gestaltet. Dort werden nun rund 800 Werke aus der umfangreichen Gemälde-, Skulpturen-  und Neue Medien-Sammlung des Museums ständig gezeigt.

Der Sammlungsbestand deckt fast 1.100 Jahre Kunstgeschichte aus sämtlichen Epochen und Gattungen ab. Er reicht von antiken Figuren über christliche Malerei und Skulptur des Mittelalters, bis zur klassischen Moderne und zeitgenössischen Arbeiten u.a. im Bereich der Videoinstallationen.

Bei meinem Besuch hat mich vor allem die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts interessiert, und davon hat die Dauerausstellung im Kunstpalast reichlich zu bieten.

Wichtige Beiträge stammen aus der historischen Sammlung der Düsseldorfer Kunstakademie, sowie aus der Stiftung Willi Kemp und den Schenkungen von Wolfgang Hanck.

Spektakulär auch die vier versteckten Sonderräume, die der Künstler und Illustrator Christoph Niemann entwickelt hat. Eine wirklich sehenswerte Sammlung, die ich bestimmt nicht zum letzten Mal besucht habe.

vor sieben Monaten:

Farbenfrohe Erftrunde

Farbenfrohe Erftrunde
Grevenbroich, 28. Oktober 2023

Herbst an der Erft

Einmal im Herbst müssen Heike und ich mit Doxi die schöne Erftrunde von Wevelinghoven zum Tierpark Grevenbroich laufen. Am besten, wenn das Herbstbunt gerade auf dem Höhepunkt ist. Doch dieser Moment ist schwer zu erwischen.

Auch heuer sind wir vielleicht fünf oder zehn Tage zu früh dran, aber das ist nicht weiter tragisch. War trotzdem ein schöner Spaziergang, weil es endlich mal wieder einen halben Tag nicht geregnet hat. Und das haben wir in diesen Wochen selten.

vor acht Monaten:

Mannheim bei Nacht

Mannheim bei Nacht
Mannheim, 28.09.2023

Der Alte Wasserturm, das Wahrzeichen von Mannheim

Ich bin auf dem Weg zu einer Wander-Womo-Tour durch den Kraichgau im Norden Baden-Württembergs. Davor liegt – von Norden kommend – die Metropolregion Rhein-Neckar mit Mannheim und Ludwigshafen als großen Zentren.

Die erste Nacht verbringe ich in der Universitätsstadt Mannheim, wo der Neckar nach 360 Flusskilometern in den Rhein mündet. Mannheim ist nach Stuttgart die zweitgrößte Stadt von Baden-Württemberg.

Die frühere Barockstadt liegt unmittelbar im Dreiländereck mit Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Das auf der anderen Rheinseite angesiedelte Ludwigshafen gehört noch zu Rheinland-Pfalz.

Beide Städte zählten im Zweiten Weltkrieg zu den am schwersten von Luftangriffen zerstörten Orten in Deutschland. Von der historischen Bausubstanz ist deshalb nur wenig erhalten geblieben. Was heute in alter Pracht erstrahlt, wurde größtenteils in den Fünfziger und Sechziger Jahren wieder aufgebaut bzw. rekonstruiert.

Die Region entlang des Oberrheingrabens zählt zu den wärmsten in Deutschland. Am Ende eines sonnigen Spätseptembertages zeigen die Thermometer in der Innenstadt selbst um 23 Uhr noch 24 Grad an. Entsprechend viele Menschen sind auf den Straßen unterwegs.

Ich drehe mit Doxi eine Nachtrunde durch das Zentrum, immer auf der Suche nach historischen Baudenkmälern. Wir streifen erst die mächtige Christuskirche, dann den alten Wasserturm mit dem mondänen Wasserspiel davor. Entlang der Haupteinkaufsstraße erreichen wir anschließend den früheren Paradeplatz und bald darauf den Marktplatz mit dem Alten Rathaus.

Dann geht es in Richtung Rhein zum alten Barockschloss, nach dem Schloss Versailles das zweitgrößte in Europa. Heute ist darin die Universität mit zahlreichen Gebäuden untergebracht. In einem Innenhof wummert es gewaltig, dort läuft gerade eine Studentenparty. Die Mülleimer vor dem Eingang quellen über mit leeren Bier- und Schnapsflaschen. Da wurde offensichtlich fleißig vorgeglüht. Die Stimmung ist entsprechend ausgelassen …

vor neun Monaten:

Heimatrunde Nikolauskloster

Heimatrunde Nikolauskloster
Jüchen, 28. August 2023

Nikolauskloster, Parkansicht

Neue Woche, neues Wanderglück: Das Wetter ist zu schön und zu mild, um heute nicht rauszugehen. Aber wir haben auch nicht so viel Zeit. Deshalb drehen wir eine kleine Heimatrunde in der näheren Umgebung.

Vom Nikolauskloster zwischen Glehn und Damm laufen wir am schmalen Jüchener Bach entlang nach Aldenhoven und dahinter durch die Felder zu den Obstgärten am Schloss Dyck.

Die Pflaumenernte ist fast abgeschlossen. Nur noch an wenigen Bäumen hängen üppige Trauben voller reifer Pflaumen. Die sind doch bestimmt für uns, oder 🙂

Hinter den Obstgärten erreichen wir das bezaubernde kleine Örtchen Wallrath, wo gerade Schützenfest gefeiert wird. Die Straßen sind mit blaugelben Wimpeln geschmückt.

Am Rand des Parks von Schloss Dyck laufen wir zur historischen Kastanienallee, die nur noch von Schafen betreten werden darf. Am Rand der Allee mit ihren uralten Bäumen geht es zurück zum Nikolauskloster, das wir nach etwas mehr als zwei Stunden und neun Wanderkilometern wieder erreichen.

Eine wirklich bezaubernde Runde durch abwechslungsreiche Natur, keine zehn Kilometer von unserem zu Hause entfernt.

vor einem Jahr:

Am Kleinen Belt

Am Kleinen Belt
Strib (DK), 28.05.2023

Brücke über den Kleinen Belt

Wir haben rübergemacht über die fast zwei Kilometer lange Ny Lillebæltsbro (dt: Neue Kleiner-Belt-Brücke) vom östlichen Jütland auf die Insel Fünen.

Fünen ist die drittgrößte Insel Dänemarks und beherbergt mit Odenso auch die drittgrößte Stadt des Landes. Das passt doch 🙂

Im Jachthafen der kleinen Gemeinde Strib (offiziell nur ein „Kirchspiel“) stehen wir am nordwestlichen Zipfel der Insel mit wunderbarem Blick auf die riesige Brücke und den Kleinen Belt.

Der Kleine Belt ist die westlichste natürliche Verbindung zwischen dem Kattegat im Norden und der Ostsee. Er ist hier rund zwei Kilometer breit, sodass man bequem bis zum anderen Ufer blicken kann.

Dort liegt die Stadt Fredericia mit dem größten Güterhafen in Dänemark. Die großen Pötte im Hafen kann man auch aus der Ferne gut erkennen.

Der Strand von Strib beginnt gleich am Jachthafen. Er ist schmal, aber es ist ein Strand. Und oberhalb erheben sich viele Ferienhäuser, große und kleine. Darunter teils noble Herrenhäuser auf riesigen Grundstücken, die sicherlich schon vor einhundert Jahren errichtet wurden. Drumherum Felder und Wald. Alles schön grün, hier.

vor einem Jahr:

Altes und neues Vejle

Altes und neues Vejle
Vejle (DK), 28. Mai 2023

Rathaus von Vejle

60.000 Einwohner scheint eine gängige Größe für die mittelgroßen Städte Ostjütlands zu sein. Neben Horsens hat auch die Kreisstadt Vejle dieses Format.

Alte Architektur im Zentrum von Vejle trifft auf neue und moderne Wohnbebauung im Hafen. Ähnlich wie in Aarhus, nicht ganz so raumgreifend zwar, aber architektonisch durchaus spektakulär.

Im Hintergrund die große Autobahnbrücke über den Vejlefjord. Bis zu ihrer Errichtung 1980 floss ein großer Teil des Nord-Süd-Straßenverkehrs in Jütland durch Vejle, was die Stadt sehr belastete.

Die Stadt ist Standort von Textil- und Maschinenbauunternehmen. Sie ist Teil des Verkehrszentrums Fredericia-Kolding-Vejle, in dem die Wirtschaft weiter wächst.

Auch die international renommierte Jollen- und Kielboot-Bootswerft Børresens Bådebyggeri ist in Vejle beheimatet

vor einem Jahr:

Hafenstadt Horsens

Hafenstadt Horsens
Horsens (DK), 28. Mai 2023

Ehemaliges Barockschloss in Hafennähe

Den gestrigen Abend haben wir am schönen Bygholmsee ausklingen lassen und dort die Nacht verbracht. Am nächsten Morgen fahren wir ins fünf Kilometer entfernte Zentrum von Horsens.

Es ist Pfingstsonntag und außer uns sind am frühen Morgen nur wenige Jogger und die Morgenangler am Hafen unterwegs.

Mit 60.000 Einwohnern ist Horsens nach Aarhus und Randers die drittgrößte Stadt im Osten von Jütland.

Der Ort entwickelte sich rund um den Hafen am Abschluss des 20 Kilometer langen Horsens Fjord. Heute ist Horsens ein wichtiger Standort der Metall- und Tabakindustrie.

In dem zum Konzert- und Kultursaal umgebauten ehemaligen Staatsgefängnis treten regelmäßig internationale Musikstars auf. Sogar Metallica war schon da.

vor einem Jahr:

Die Türen von Jütland

Die Türen von Jütland
Jütland, 28. Mai 2023

Künstlerisch gestaltetes Tor am Kunstmuseum von Aalborg

Hier kommen alle Türen, die ich auf meiner zweiwöchigen Reise durch Jütland in rund zwei Dutzend Orten und Städten fotografiert habe. Es sind Türen aus unterschiedlichen Stilepochen und Zeiten.

Ausgenommen sind nur die Türen von Ribe. Das waren so viele und so bemerkenswert schöne, dass sie einen eigenen Beitrag verdient haben.