Auf der Burg Lichtenberg

Auf der Burg Lichtenberg
Thallichtenberg, 13. Oktober 2021

Blick vom Bergfried auf die Oberburg und Unterburg. Links der moderne Anbau der Jugendherberge.

Eigentlich hatte ich damit geliebäugelt, die Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz in Baumholder zu verbringen. Aber die Stadt schien mir dann doch zu wenig einladend. Also bin ich spontan in das 13 km entfernte Thallichtenberg weiter gefahren.

Oberhalb des Ortes throhnt die große Ruine der Burg Lichtenberg auf einem Bergsporn, und auf dem Besucherparkplatz sind Wohnmobile willkommen.

Die Burg im Nordpfälzer Bergland gilt mit einer Länge von 425 m als eine der längsten Burgruinen Deutschlands und die größte Burganlage der Pfalz.

Selbst in den Wirren des Mittelalters wurde Burg Lichtenberg niemals belagert oder erobert.  Dennoch ist sie seit einem Brand im Herbst 1799 eine Ruine.

Ursprünglich bestand die Burg aus zwei Anlagen, einer Oberburg und einer Unterburg, die jedoch im Laufe der Jahrhunderte zusammengewachsen sind. Dazwischen entstanden noch heute existierende Bauten wie die Zehntscheune von 1738 oder die Kapelle von 1755.

Der imposante, mehr als 30 Meter hohe Bergfried ist als Aussichtsturm begehbar. Er bietet eine spektakuläre Ausscht auf die Stadt Kusel im Süden und die preußischen Berge im Norden.

Außerdem gibt es heute auf der Burg eine Jugendherberge, das Pfälzer Musikantenland-Museum und das im postmodernen Stil in die Burganlage eingepasste Urweltmuseum GEOSKOP.

Ich bin sehr froh, dass wir hier gelandet sind, denn die Burg ist nicht nur sehenswert und ein schöner Ausgangspunkt für Wanderungen. Der Ausblick von unserem Stellplatz in die umliegenden Berge ist einfach phänomenal.

( MITI )