Herbst in Gräfrath

Herbst in Gräfrath
Solingen-Gräfrath, 24. Oktober 2020

Blick vom Gräfrather Markt hinauf zum Klosterhof mit der Kirche St. Mariä Himmelfahrt

Nach unserer Wanderung an der Wupper im Süden von Solingen sind wir weiter gefahren in in die “gute Stube” der Klingenstadt: Nach Solingen-Gräfrath.

Rund um den historischen Orstkern am Marktplatz präsentiert sich das Stadtbild, wie man sich das Bergische Land in der vorindustriellen Zeit vorstellt.

In den engen Gassen drücken sich schiefergedeckte Häuser mit weißen Fensterrahmen und grünen Läden aneinander. Dazu das bunte Herbstlaub der Bäume – richtig schön sieht das aus.

Weithin sichtbares Wahrzeichen ist die Klosterkirche St. Maria Himmelfahrt mit ihrem achtseitigen Dachreiter und der “Laterne”, einem türmchenartigen Aufsatz.

Die Kirche ist das älteste Gebäude im Ort, erbaut um 1195 als romanische Pfeilerbasilika und Stiftskirche der Augustinerchorfrauen.

Heute ist das Bild vom Barock geprägt. Das ehemalige Klostergebäude beherbergt das Deutsche Klingenmuseum. Alles so pittoresk hier – kein Wunder, dass der Ortskern unter Denkmalschutz steht.

( MITI )

Wupperhänge im Herbstkleid

Wupperhänge im Herbstkleid
Solingen-Balkhausen, 24. Oktober 2020

Ausstiegspunkt für Wasserwanderer am Wupperwehr zwischen Balkhausen und Wüstenhof

Nach drei Jahren war ich heute wieder an der Wupper bei Balkhausen unterwegs. Der gemächlich dahin strömende Fluß bildet hier die Grenze zwischen den Städten Solingen und Leichlingen.

Gemeinsam mit Heike und Doxi sind wir eine zehn Kilometer lange Tour rund um den Balkhauser Kotten gelaufen.

Der historische Schleifkotten, dessen Schleifsteine und Polierscheiben mit Hilfe der Wasserkraft angetrieben wurden, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Solingen.

Er liegt idyllisch an der Wupper und wird heute als Industrie- und Schleifermuseum genutzt. Der Eintritt ist kostenlos und sehr empfehlenswert, wie ich finde.

( MITI )

Auf dem Michaelsberg

Auf dem Michaelsberg
Siegburg, 17. Oktober 2020

Innenhof der Klosteranlage auf dem Michaelsberg mit der Abteikirche

Nach unserer Wanderung auf dem Heideweg zwischen Siegburg und Lohmar steigen wir noch hinauf zum Wahrzeichen der Stadt Siegburg: Der Abtei auf dem Michaelsberg, der sich südöstlich des Zentrums rund 50 Meter über die Altstadt erhebt.

Beim Michaelsberg handelt es sich um einen Vulkankegel, der zur Gruppe der  Vulkane des Siebengebirges gehört. Schon in grauer Vorzeit bildete er einen strategisch wertvollen Punkt vor dem südlichen Zugang zur Kölner Bucht.

Vom Alten Markt in Siegburg führt die Bergstraße hinauf zur ehemaligen Benediktinerabtei, die von 1064 bis zu Säkularisation im Jahr 1803 bestand. Schutzpatron war der Erzengel Michael, der der Abtei und dem Berg den Namen gab.

im Mittelalter stand die Abtei, ebenso wie der gesamte Berg, nicht unter der Hoheit der Stadt Siegburg, sondern war dem Erzbischof von Köln unterstellt.

Von dort oben hat man einen schönen Rundumblick über Siegburg. Dabei wird deutlich, dass die großflächigen Bombenzerstörungen des Zweiten Weltkriegs nur wenig vom historischen Stadtkern übrig gelassen haben.

Dennoch ein interessanter Aussichtspunkt mit weitem Blick in die Landschaft und eine schöne Kirche, in der ich ein Kerzlein für meine Lieben angezündet habe.

( MITI )

Erlebniswege Sieg: Der Heideweg

Erlebniswege Sieg: Der Heideweg
Lohmar, 17. Oktober 2020

Der Leyenweiher am südöstlichen Rand der Wahner Heide

Bei grauem Himmel aber ohne Regen bin ich heute mit Doxi den 23 km langen Heideweg zwischen Siegburg, Lohmar und der Wahner Heide gelaufen.

Wir starten am Nordrand von Siegburg und laufen direkt in den Südteil des Lohmarer Waldes mit den Stallberger Teiche im Naturschutzgebiet Gagelbestand. Hier wächst noch der Gagelstrauch (Myrica gale), der auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten steht und in Deutschland nur noch vereinzelt zu finden ist.

Der Lohmarer Wald ist eines der wenigen Überbleibsel der Bergischen Heideterrasse, einem Band, das sich einstmals auf einer Länge von mehr als 50 km östlich des Rheins vom Siegtal bis zur Ruhr erstreckte und das Landschaftsbild prägte.

Fast zwei Stunden laufen wir durch den Lohmarer Wald, der sich größtenteils noch im sommerlichen Grün zeigt. Dabei pasieren wir auch den Lohmarer Friedwald und erreichen schließlich den Ort Lohmar, wo die Sülz in die Agger mündet.

Wir laufen einmal quer durch Lohmar und überqueren am Ortsrand die Agger, die wenige Kilometer weiter südlich in die Sieg mündet. Dahinter erreichen wir den östlichen Rand des Naturschutzgebiets Wahner Heide.

In normalen Zeiten ist es hier mitunter richtig laut, denn das Gebiet liegt nur drei Kilometer entfernt in unmittelbarer Verlängerung der Start- und Landebahn des Köln-Bonner-Flughafens. Aber heuer in Corona-Zeiten ist der Flugverkehr doch sehr eingeschränkt.

Wir laufen erst durch schönen Mischwald und erreichen dann die von Eichen durchsetzten Heideflächen am Südostrand der Wahner Heide. Weiter führt uns der Weg auf dem Deich entlang der Überflutungsflächen der Agger am Ostrand von Troisdorf.

Nach knapp fünf Stunden erreichen wir schließlich wieder unseren Startplatz – ein wenig erschöpft, aber auch schön durchflutet von ganz viel frischer Waldesluft.

( MITI )

Doxi ist wieder heiß

Doxi ist wieder heiß
Büttgen, 13. Oktober 2020

Upps, was ist das denn?

Wir warten schon eine ganze Weile darauf, nun ist Doxi wieder heiß. Hat sich ganz schön Zeit gelassen, die Gute. Aber man konnte schon merken, wie sich die Hitze langsam aufbaut: Das vermehrte Schnuppern an Hauswänden und anderen Stellen, wo Rüden gerne ihr Urin hinterlassen. Und das Gequietsche, wenn wir bei einigen Rüden am Gartenzaun vorbeikamen. Jetzt müssen wir 14 Tage gut aufpassen, bis sich die Hysterie wieder gelegt hat.

  1. Hitze: 15. Juni 2014
  2. Hitze: 16. Februar 2015 (246 Tage Abstand)
  3. Hitze: 30. Dezember 2015 (317 Tage Abstand)
  4. Hitze: 28. September 2016 (273 Tage Abstand)
  5. Hitze: 08. August 2017 (314 Tage Abstand)
  6. Hitze: 17. März 2018 (221 Tage Abstand)
  7. Hitze: 6. Dezember 2018 (264 Tage Abstand)
  8. Hitze: 8. August 2019 (245 Tage Abstand)
  9. Hitze: 24. Februar 2020 (200 Tage Abstand)
  10. Hitze: 13. Oktober 2020 (232 Tage Abstand)
( MITI )

Heimatrunde: Büttgen – Schloss Dyck – Haus Horst

Heimatrunde: Büttgen – Schloss Dyck – Haus Horst
Damm, 11. Oktober 2020

Auf der Rückseite des Parks von Schloss Dyck: Ein Herz aus Stacheldraht

Auch in diesem Jahr habe ich mir das Ziel gesetzt, mindestens 2.000 Kilometer mit Doxi zu wandern. Normalerweise kein Problem, aber wegen Corona waren wir heuer noch nicht so viel mit dem Womo unterwegs wie sonst.

Also muss ich zu Hause Strecke machen. Heute z.B. mit einer 28 km langen Wanderung  von Büttgen über Glehn zum Nikolauskloster und weiter am Jüchener Bach entlang.

Hinter Aldenhoven steigen wir auf die Höhen hinter Schloss Dyck auf und umrunden den Schlosspark durch die großen Planatage mit Apfel- und Pfläumenbäumen.

Weiter geht es über das idyllisch gelegene Kelzenberg und durch die Felder zwischen Giesenkirchen und dem Liedberg.

Immer geradeaus laufen wir auf Haus Horst im Hoppbruch zu und dahinter durch den Wald zum Südrand von Pesch.

Von dort geht es nach Kleinenbroich und durchs Feld zurück nach Büttgen. Weil wir stramm unterwegs sind und keine Pause einlegen, benötigen wir für die Strecke nur etwas mehr als fünf Stunden. Das soll’s dann aber auch für heute gewesen sein 🙂

( MITI )