In Plau am See

In Plau am See
Plau am See, 30. Juni 2020

Blick über die Elde zur Altstadt von Plau am See

Bevor wir den schönen Plauer See verlassen, besuchen wir noch die namensgebende Stadt an der Mündung der Elde in den See. Über die Müritz-Elde-Wasserstraße ist Plau am See mit den jeweils rund 250 km entfernt liegenden Städten Hamburg und Berlin verbunden.

Bis 1994 trug die Stadt lediglich ihren ursprünglichen Namen Plau, der dann ergänzt wurde, um Verwechselungen mit Plaue, Plauen und Plaue (Brandenburg an der Havel) zu vermeiden.

Die Stadt ist im 13. Jahrhundert aus einer slawischen Siedlung von Fischern und Flößern hervor gegangen.

Die nördlich gelegene slawische Burg und Siedlung Quetzin bildete ein kulturelles Zentrum des slawischen Stammes der Warnower.

Im Mittelalter hatte die Stadt unter der Pest, dem Dreißigjährigen Krieg und mehreren verheerenden Stadtbränden zu leiden, bei denen wiederholt ein großer Teil von Plau zerstört wurde.

Im November 1806 plünderten die französiche Revolutionsarmee mit 18.000 Mann drei Tage lang die Stadt und verursachten enorme Schäden. Erst danach begann der wirtschaftliche Aufschwung, u.a. durch eine große Tuch- und Maschinenfabrik.

Heute, 30 Jahre nach der Deutsch-deutschen-Wiedervereinigung, präsentieren sich viele der historischen Häuser im Stadtkern fein renoviert und mit hübscher Fassade. Die Lage an der Elde und am Plauer See verleihen der Stadt ein maritimes Flair. Richtig gut gefällt es uns hier. Schön, dass wir diesen Abstecher unternommen haben, bevor es weiter an die Elbe geht.

( MITI )