F*CK 2020 – aber nur halb :-)

F*CK 2020 – aber nur halb :-)
Büttgen, 31. Dezember 2020

Man, war das ein Jahr: Corona, Corona, Corona. Sonst gab es fast nichts, so kommt es einem im Rückblick vor. Und der Albtraum ist noch nicht vorüber, auch wenn zum Jahreswechsel das Impfen begonnen hat.

Wir haben uns sehr zurückgenommen in den vergangenen 12 Monaten, um nicht angesteckt zu werden. Und das hat bislang auch funktioniert.

Doch der Preis dafür war hoch: Viel zu Hause bleiben, keine Freunde treffen, keine Kulturveranstaltungen, nur wenig Zeit mit dem Wohnmobil unterwegs, Wanderungen zumeist von zu Hause aus.

F*CK 2020 – aber nur halb :-)

Alles wird wieder gut – hoffnungsvolle Pflastermalerei bei uns im Dorf

Aber auch daran kann man sicht natürlich gewöhnen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Wir müssen nicht hungern, wir müssen nicht frieren, und wenn die Sonne scheint, ist das Wandern so schön wie immer.

Zahlreiche Gedichte habe ich in diesem Jahr auswendig gelernt, während ich mit Doxi rund 2.200 Kilometer auf Schusters Rappen unterwegs war. Und viel Yoga praktiziert, und musiziert und programmiert und vor allem Zeit mit meinem Schatz verbracht.

Deshalb denke ich zum Jahreswechsel an alle, die unter Corona viel mehr zu Leiden hatten und haben: gesundheitlich, ökonomisch, sozial. Das Leben kann so grausam sein, auch ohne die Pandemie. Möge es allen, die gerade leiden, im kommenden Jahr besser gehen! Dafür bete ich: Om namah shivaya.

Hier meine schönsten Impressionen des Jahres, aufgenommen auf unseren Wanderungen und den 60 Tagen, die wir zwischen den Lockdowns auf Reisen waren. Wenn man sich die Fotos anschaut, könnte man meinen, es wäre ein ganz normales, wunderschönes Jahr gewesen. Aber das ist heuer leider nur ein kleiner Teil der Wahrheit.

( MITI )