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Die Glaskunst Venedigs

Die Glaskunst Venedigs
Düsseldorf, 15. Februar 2025

Eine Retrospektive Venezianischer Glaskunst

In einer Sonderausstellung zeigt der Kunstpalast Düsseldorf herausragende Werke der Glaskunst, die auf der Laguneninsel Murano bei Venedig entstanden sind.

Seit 700 Jahren gilt Murano als Inbegriff für hoch entwickeltes Glasmacherhandwerk. Dort werden uralte Bräuche des bewahrt und Geheimnisse neuer Farben und Herstellungsmethoden gehütet.

Die Glaskunst VenedigsSeit der Mitte des 13. Jahrhunderts entwickelte sich Venedig zur weltweiten Hauptstadt der Glaskunst. In der Hafen- und Handelsmetropole waren die besten Rohstoffe verfügbar und ermöglichten die Herstellung neuartiger Glassorten.

Im Wettbewerb auf engem Raum und über viele Generationen bildete sich eine Könnerschaft im Umgang mit der Glasmacherpfeife heraus, die andernorts nicht erreicht wurde.

Nach 500 Jahren von Höhen und Tiefen kam es im 19. Jahrhundert zu einem neuen Aufbruch. Erheblichen Einfluss nahmen ausländische Handelshäuser, etwa in Frankreich und den USA, die den Betrieb der Produktionsstätten durch ihre regelmäßigen Aufträge sicherten. Ein vorherrschendes Produkt aus den Werkstätten ist die Vase, die einen Gebrauchscharakter hat und zugleich als eigenständiges Kunstwerk gelten kann.

Die letzte große Blütezeit war von 1920 bis 1970, wovon der Mythos Murano heute noch zehrt. Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg trat eine junge Generation von Gestalter_innen an. Sie brachten mit ihrer Experimentierfreude des italienischen Designs neue Ideen nach Murano.

Der Kunstpalast besitzt aus diesem Zeitraum eine umfangreiche Sammlung, aus der 135 herausragende Arbeiten gezeigt werden.

( MITI )

Malen wie El Lissitzky

Malen wie El Lissitzky
Kunst aus der KI, 13. Februar 2025

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Gemälde im Stile von El Lissitzky (1890-1941), einem bedeutenden russischen Avantgardisten und Konstruktutivisten.

Lissitzky, der in Smolensk aufwuchs, in Sankt Petersburg als Jude aber nicht studieren durfte, pendelte zeit seines Lebens zwischen Russland und Deutschland. Von 1909 bis 1914 studierte er Architektur und Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt.

In der Oktoberrevolution 1917 sah Lissitzky einen künstlerischen und sozialen Neubeginn für die Menschheit. Die Themen seines Werks sind stark von seiner politischen Einstellung geprägt. Er übte verschiedene Lehrtätigkeiten aus, unter anderem an der Kunsthochschule in Witebsk, wo er mit Kasimir Malewitsch im November 1919 eintraf. Lissitzky wurde vom damaligen Direktor Marc Chagall angeworben.

Lissitzky prägte durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Malerei, Architektur, Grafikdesign, Typografie und Fotografie sowohl theoretisch als auch praktisch mit seinem Stil die Gestaltung seiner Zeit. Er war Mitbegründer des Konstruktivismus und stark beeinflusst durch den Suprematismus.

Geometrische Elemente wurden in einen für jedermann verständlichen politischen Symbolismus verwandelt. Mit seiner Ablehnung des ihn gestalterisch einschränkenden Gutenbergschen Bleisatzes sah El Lissitzky früh die Wende zum Fotosatz voraus. Sein privater Nachlass befindet sich heute im Besitz des Sprengel Museums, Hannover.

( MITI )

Rundgang Kunstakademie I/2025

Rundgang Kunstakademie I/2025
Düsseldorf, 7. Februar 2025

Mehr als einhundert Räume auf vier Etagen erwarten die Besucher

Das Wintersemester 2024/2025 an der Kunstakademie Düsseldorf nähert sich dem Ende. Zeit, die entstandenen Arbeiten der Studierenden zu präsentieren.

Rund 80.000 Menschen besuchen durchschnittlich den öffentlichen und kostenlosen Rundgang durch die Ateliers am Ende jedes Semesters. Es ist immer wieder ein quirliges, fünf Tage währendes Happening im altehrwürdigen Bau der Kunstakademie.

Dort trifft in diesen Tagen ein buntes Völkchen aus Kunststudierenden, Kunstinteressierten und Galeristen aufeinander. Dazwischen viele Originale, die ihr Menschsein gerne selbst zur Kunst erheben möchten.

Hier kommt, was mir in diesem Semester am besten gefallen hat. Es war schon einmal mehr dabei und auch spektakuläreres, aber natürlich ist jeder Jahrgang verschieden und Kunst muss auch immer erst einmal geschaffen werden. Großen Respekt dafür.

( MITI )

Küster und Zilly im Maxhaus

Küster und Zilly im Maxhaus
Düsseldorf, 5. Februar 2025

Andrea Küster, Kiefern Nachrodt, 2022

Die aktuelle Ausstellung in der Galerie im Maxhaus zeigt sehr interessante Gegenwartsarbeiten von zwei Düsseldorfer Künstlerinnen: Andrea Küster und Ulrike Zilly.

Beide entstammen der Generation des Wirtschaftswunders zwischen 1950 und 1964. Ihr vielfältiges Werk hat sich ganz eigenständig und unabhängig von den angesagten Kunstströmungen der letzten Jahrzehnte entwickelt.

Die Ausstellung zeigt, dass sich auch auf diesen Nebenpfaden der bildenden Kunst viel Sehenswertes und Eindringliches entdecken lässt.

Urike Zilly „Holzschnitte“

Andrea Küster Landschaftsgemälde

( MITI )

Malen wie Pablo Picasso

Malen wie Pablo Picasso
Kunst aus der KI, 24. Januar 2025

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Bilder im Stile von Pablo Picasso (1881-1973).

Zu Picasso muss man vermutlich gar nicht viel sagen. Vielleicht der bedeutendste Künstler des 20. Jahrhunderts, mit einem Gesamtwerk von geschätzt rund 50.000 Arbeiten. Allein sein vollständiger Name klingt bereits wie ein Kunstwerk: Pablo Diego José Francisco de Paula Juan Nepomuceno María de los Remedios Cipriano de la Santísima Trinidad Riz Picasso.

Picassos Werk ist geprägt von einer großen Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Techniken. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode und die Begründung des Kubismus zusammen mit Georges Braque bilden den Beginn seiner außerordentlichen, fast achtzigjährigen Künstlerlaufbahn.

Ein von Christian Zervos herausgegebenes Werkverzeichnis ist 33 Bände stark und längst nicht vollständig. Über die Jahrzehnte tauchen immer wieder unbekannte Werke aus der Hand von Picasso auf.

Picassos Vater war Kunstlehrer am „Instituto da Guarda“ in La Coruna. Dort wurde Picasso als Zehnjähriger an der Schule für Bildende Künste aufgenommen. Nach dem frühen Tod seiner Schwester Conchita zog die Familie 1895 nach Barcelona, wo Picasso mit nur 14 Jahren mühelos die Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie „La Llotja“ bewältigte.

Nach seinem Studium pendelte er zwischen Spanien und Frankreich, wo er in Paris Anschluss an viele aufstrebende Künstler dieser Zeit fand. Ab 1910 wurden seine Werke auch im Ausland bekannt. Von da an nahm seine Karriere ihren bekannten Lauf.

( MITI )

Malen wie René Magritte

Malen wie René Magritte
Kunst aus der KI, 15. Januar 2025

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Bilder im Stile des Belgiers René Magritte (1898-1967), einem Meister des Surrealismus.

Der Sohn eines Hutmachers und einer Schneiderin begann im Alter von 15 Jahren zu zeichnen und zu malen. Er studierte von 1916 bis 1918 an der Brüsseler Akademie der schönen Künste, musste für seinen Broterwerb allerdings lange als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik und später als Plakat- und Werbezeichner tätig sein.

Magritte begann mit impressionistischen Arbeiten und kam ab 1920 mit der Dadaistischen Bewegung in Berührung, die sich in Fragen von Geisteshaltung und Lebenskunst gegen traditionelle Normen stellte. Aus dieser Strömung entwickelte sich auch der Surrealismus.

Im Unterschied zum satirischen Ansatz des Dada werden im Surrealismus vor allem psychoanalytisch begründete Ansätze verarbeitet. Traumhaftes, Unbewusstes, Absurdes und Fantastisches sind literarische und bildnerische Ausdrucksmittel. Auf diese Weise soll der Weg zu neuen Erfahrungen geebnet werden.

Nur vor diesem Hintergrund können Magrittes rätselhafte Werke, mit denen er später weltberühmt wurde, verstanden werden. Seit 2009 widmet sich im Brüsseler Stadtzentrum das Magritte Museum dem Werk und Leben des Künstlers. Dort findet sich die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken René Magrittes.

( MITI )