Kalenderblatt-Beiträge

vor zwei Wochen:

Die Adventsbeleuchter

Die Adventsbeleuchter
Kaarst, 21. Dezember 2025

Gesehen in Kaarst

Spannend zu sehen, was im Advent so alles die Nacht erhellt. Auf der Suche nach pittoresken Weihnachtsmotiven bin ich ein wenig mit dem Motorrad durch die verschiedenen Ortsteile meiner Heimatstadt Kaarst gecruised. Hier meine Ausbeute.

vor drei Wochen:

Selbstüberholer voraus

Selbstüberholer voraus
Büttgen, 14. Dezember 2025

Und ich dachte schon, es sei nix los gewesen in 2025

Huch, den kenne ich doch. Habe ich mich da auf der Blog-Autobahn gerade etwa selbst überholt? Das Jahr ist noch nicht vorüber und doch hat es schon mehr als 365 Beiträge von mir gesehen. Alle 20 Stunden ein neuer Blog-Post, als wäre „ständig Rambo Zambo“ (O-Ton Merz) 🙂 Na, hier ist ja vielleicht was los.

Dabei hatte ich zwischenzeitlich eher das Gefühl, außer studieren, studieren und studieren ginge in diesem Jahr einfach mal gar nichts. Doch dann: Die größte Stinkeblume der Welt, erblüht unter meiner zarten Nase, das endlos lange Kanonenrohr eines niederländischen Kriegsschiffs, abgelegt ausgerechnet auf meinem Womo-Dach, der schicke Nudeldampfer von Löbau, vor mir auf Grund gelaufen, die olle Design-Ikone. Na, gut, so langweilig und freudlos kann 2025 dann doch nicht gewesen sein. Gott sei Dank.

vor sechs Monaten:

Unterwegs im „de Slufter“

Unterwegs im „de Slufter“
Texel (NL), 4. Juli 2025

Blick vom alten Sanddeich in das 700 ha große Gebiet. Am Horizont ist der Durchbruch zum Meer zu erkennen.

Unser vorletzter Tag auf Texel beginnt für Doxi und mich mit einer schönen Wanderung durch die Salzwiesen im Naturpark „de Slufter“. Das Gebiet entstand im Jahre 1858, als ein Sturm die vordere Dünenkette am Meer durchbrach. Durch das rund eintausend Meter breite Loch dringt seitdem mit jeder Flut Meerwasser ein und fließt bei Ebbe wieder ab.

Glücklicherweise verhinderte der alte Sanddeich von 1629, der Texel mit dem damals noch abgetrennten Eierland verband, das weitere Vordringen des Meeres ins Inselinnere. Und so ist es bis heute.

Teile der wenigen vorhandenen Wege durch das Naturschutzgebiet werden zweimal am Tag durch die Gezeiten überflutet. Bei besonders starken Hochwassern steht sogar das gesamte Gebiet unter Wasser, wenn auch an den Rändern nur schwach.

Ich bin deshalb mit Doxi früh am Morgen zur Ebbe hierhergekommen, damit wir mühelos vom alten Sanddeich bis vorne zum Meer durchlaufen können.

Es ist eine wirklich interessante Gegend, die jährlich von bis zu einer Million Menschen besucht wird. Doch um diese Uhrzeit sind wir fast noch alleine unterwegs und können die Natur genießen.

Wenige charakteristische Pflanzen siedeln auf den Salzwiesen und in den Dünen. Dazwischen immer wieder komplett abgesperrte Areale, in denen tausende von Wasservögeln brüten. Regelmäßig durchbrechen die Schreie der Möwen die Stille und aus der Ferne ist konstant das Rauschen der Brandung zu vernehmen. Ein magischer Ort.

vor sechs Monaten:

Badeort De Koog

Badeort De Koog
De Koog (NL), 4. Juli 2025

Blick auf den Strand von Den Koog

Annähernd die Hälfte des Tourismus auf Texel konzentriert sich auf den Badeort De Koog in der Mitte der Westküste. Hier gibt es eine große Zahl an Hotels, Campingparks und Bungalow-Siedlungen.

Der Nordseestrand ist lang, breit und schön, doch für mich fühlt sich der Ort zu sehr nach Tourismus an. Keine gewachsene Geschichte, keine Sehenswürdigkeiten, zu viele Läden mit Souvenirs und Plastikschäufelchen. Ich würde hier keinen Urlaub verbringen wollen. Schnell weiter.

vor neun Monaten:

Eifel-Statistik

Eifel-Statistik
Gemünd, 4. April 2025

Blick von meinem Studienplatz in den Kurpark von Gemünd

Ich bin für ein paar Tage mit dem Wohnmobil in die Eifel gekommen, um mein neues Studiensemester einzuleiten.

Ging es im letzten Semester vor allem um das Pauken von Grundlagen der Psychologie (man war das viel), dreht sich nun alles um Statistik. Es wird also reichlich mathematisch.

Ich bin zum ersten Mal wieder auf dem Stellplatz in Gemünd, seit dort während meines letzten Aufenthalts im Oktober 2024 völlig überraschend die Stellplatzbetreiberin verstorben ist.

Über die Jahre hatten wir uns angefreundet und wenige Stunden vor ihrem Tod noch länger miteinander gesprochen, ohne dass es ihr offensichtlich schlecht ging. Im Gegenteil. Es ist schon ein komisches Gefühl, dass die Karin jetzt einfach nicht mehr da ist. Und es ist traurig, dass sie all ihre Träume nicht mehr verwirklichen konnte.

Außerdem spüre ich, dass meine geliebte Doxi nun wirklich alt geworden ist. In wenigen Wochen vollendet sie ihr zwölftes Lebensjahr. Die ganz großen Wanderungen sind jetzt nicht mehr drin. Aber immerhin: sieben bis acht Kilometer Strecke inklusive des Aufstiegs aus dem Urfttal auf die umliegenden Höhen, das schafft sie noch. Und bei uns im Flachland auch mal zehn oder zwölf Kilometer.

Durch die Höhenlage hinkt der Frühling im Vergleich zum Rheinland hier um mindestens zwei bis drei Wochen hinterher. Die Narzissen und Forsythien blühen bereits, aber im Wald tut sich noch nicht viel. Doch das kann nicht mehr lange dauern, denn es herrscht herrlicher Sonnenschein. Der sorgt auch dafür, dass sich der Womo-Stellplatz zum Wochenende hin komplett füllt. Aber unter der Woche haben wir wieder Ruhe. Gut zum Studieren 🙂

vor elf Jahren:

Stellplatzcheck in Winterberg

Stellplatzcheck in Winterberg
Winterberg, 4. Januar 2015

Blick über das verschneite Winterberg

Kurz vor dem Ende der Winterferien ist in den schneebedeckten Höhenlagen des Rothaargebirges richtig was los. Ich bin im Auto mit Doxi unterwegs, um mir Wohnmobilstellplätze rund um Winterberg anzuschauen und ein wenig zu wandern.

Der öffentliche Womo-Stellplatz am Krankenhaus gefällt schon mal gut. Der nächste auf unserer Rundreise dann nicht so. Und zu unserem eigentlichen Favoriten kommen wir an diesem Sonntagvormittag gar nicht erst durch – zu viel Ski-Anreise-Verkehr.

Die Gegend macht auf jeden Fall Lust aufs Wandern, auch wenn es heute brutal stürmt. Ich denke, wir kommen wieder, wenn der Schnee und die Touri-Massen weg sind. Dann aber mit dem Wohnmobil.

vor 20 Jahren:

A-Wurf Tag 43: Papa Bartok kommt zu Besuch

A-Wurf Tag 43: Papa Bartok kommt zu Besuch
A-Wurf, 4. Januar 2006

Boah, ey, werden wir auch mal so groß?

Wer ist das denn? Die Kleinen schauen ganz neugierig auf das große schwarze Fellwesen, das sich auf ihren Spielplatz geschlichen hat, suchen nach Zitzen, doch Papa hat nichts anzubieten. Er will nur mal nach dem Rechten schauen, zusammen mit Barbara, seiner Besitzerin.

Alles klar, Chef? Alles Roger!