Kalenderblatt-Beiträge

vor einer Woche:

Jazz-Auftakt 2026 ein Hit

Das Clemens Orth-Trio in der Jazz Schmiede

Das erste Jazz-Konzert für Heike und mich in diesem Jahr war gleich ein echter Hit. Das Clemens Orth Trio mit Hendrik Smock an den Drums, Bruno Müller an der Gitarre und Clemens Orth an der Orgel hat in der Jazz-Schmiede in bester Hammond-Jazz-Tradition der 50er- und 60er-Jahre vortrefflich aufgespielt: dynamisch, energetisch, mitreißend und virtuos, jeder auf seinem Instrument.

Clemens Orth, Bruno Müller und Hendrik Smock v.l.n.r

Dabei konnte sich die Kölner Formation einer wunderbar restaurierten Original Hammond-Orgel bedienen, die die Jazz-Schmiede regelmäßig leihweise von einem Sammler zur Verfügung gestellt bekommt. Das Instrument muss klanglich eine solche Perle sein, dass es Orgel-Virtuosen von nah und fern zum Aufspielen in die Jazz-Schmiede lockt.

Die Musiker des Clemens Orth Trios kennen sich seit ihrem Studium an der Musikhochschule Köln und waren schon auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland zu hören. Ihr Repertoire ist geprägt von Ikonen wie Jimmy Smith, Les Strand, Jack McDuff oder Shirley Scott. An diesem Abend waren es aber auch Songs von Earth, Wind & Fire und zeitlose Soul- und RnB-Themen, die die Zuschauer von den Stühlen gerissen haben. Ein tolles Konzert in kleiner Besetzung.

vor zwei Wochen:

Endlich wieder Yoga

Endlich wieder Yoga
9. Januar 2026

Alter Mann in der Krähe: Hoffentlich macht’s nicht gleich wieder knack in der Hüfte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was einem erst einmal richtig in Fleisch und Blut übergegangen ist, das möchte man nicht mehr missen. So wie bei mir das Yoga. Zwei Wochen musste ich gerade darauf verzichten, weil ich mir beim Aufstellen des Weihnachtsbaums schön die Hüfte gezogen hatte.

Erst ging im rechten Hüftgelenk nicht mehr viel und als ich es ein paar Tage später wieder probiert habe, wurde alles nur noch schlimmer. Okay, war wohl noch zu früh, und vielleicht auch nicht so clever, bei 2 Grad Außentemperatur auf einem kalten Untergrund zu praktizieren. Anschließend habe ich deshalb erst einmal zwölf volle Tage ausgesetzt. Das gibt es bei mir selten.

Aber nun geht es mit der Hüfte wieder, Gott sei Dank. Wäre auch schlimm, wenn ich mir das Yoga abgewöhnen müsste. Denn immer nur denken und tippen und lernen und ein wenig walken, das tut mir nicht wirklich gut. Ab jetzt also wieder: Alle 48 Stunden Kopfstand und Krähe und das ganze Programm. Om namah shivaya.

vor drei Wochen:

Der Winter ist da

Der Winter ist da
Liedberg, 2. Januar 2026

Winterwolken verdecken die Sonne beim Blick Richtung Dyck

Pünktlich zum Start des neuen Jahres hat auch der Winter in ganz Deutschland Einzug gehalten. In fast allen Landesteilen liegt ein wenig Schnee, nur bei uns, ganz im Westen, ist es lediglich eine dünne Schicht Raureif. Dabei ist es windig und eisig kalt. Daran werden wir uns in den kommenden Wochen wohl gewöhnen müssen.

vor einem Monat:

Projekt 5×3.000: Outwalked is

Projekt 5×3.000: Outwalked is
Büttgen, 23. Dezember 2025

Fünf Jahre, jeden Tag, 8 Kilometer. Dabei ist ganz schön was zusammengekommen, auch wenn die Strecken nicht immer so pittoresk waren wie hier im Bild zu sehen.

Auf diesen Tag habe ich eine Weile hingearbeitet, fünf Jahre, um genau zu sein: Heute endet das Projekt 5×3.000, das mich seit dem Coronajahr 2021 täglich auf die Straße getrieben hat. Mehr als 15.000 km habe ich in dieser Zeit in Wanderschuhen zurückgelegt, 15 Mal die Strecke von der deutschen Nordseeküste bis zu den bayerischen Alpen abgeschritten.

Doch seitdem ich ein Studium der Psychologie aufgenommen habe, muss ich mich für das Jahresziel 3.000 km zunehmend strecken. Einmal die täglichen 8 km verpasst, und man darf am nächsten Tag bereits 16 (!) km laufen, sofern man nicht gleich hinter das Jahresziel 3.000 zurückfallen will… Da braucht es doch einen ganz schönen Sack voller Zeit. Und Durchhaltewillen. Und robuste Füße.

Von nun an möchte ich es etwas weniger ambitioniert angehen lassen. Weiterhin regelmäßig laufen, aber nicht mehr so auf die Kilometer schielen. Projekt 5×3.000, wir hatten eine wunderbare Zeit miteinander. Mach’s gut, ich werd’ dich nicht vergessen, auch wenn Corona längst Geschichte ist.

vor drei Monaten:

Gartenteich saniert

Gartenteich saniert
Büttgen, 23. Oktober 2025

Nun kann auch die Doxi wieder gefahrlos trinken

Meine vornehmste Aufgabe in der studienfeien Zeit zwischen dem Ende des Sommersemester 2025 und dem Beginn des Wintersemester 2025/26: Die Sanierung unseres Gartenteichs. Mein Daddy hatte ihn in den Achtziger Jahren mit viel Aufwand und Liebe angelegt, doch über die Jahrzehnte war die  Betonwanne an den Seiten rissig und undicht geworden, sodass der maximale erreichbare Füllstand immer weiter absank.

Der Plan: Den Teich leeren, alle Pflanzen raus, angebrochene Betonstücke rausmeißeln und anschließend neu aufmauern, dann die gesamte Fläche mit Filz und Teichfolie auslegen, die Folie über den Rand ziehen und im Übergang zum Rasen verbuddeln.

Gartenteich saniert

Erster Fülltest: bestanden!

Anschließend den Teich wieder füllen und bepflanzen, aber nicht mehr mit Grundwasser, sondern nur noch mit Leitungswasser, damit sich Doxi beim Trinken nicht weiter an der viel zu hohen Nitrat- und Nitritbelastung des Wassers (durch den Kunstdüngereinsatz bei uns in der Landwirtschaft) vergiften kann.

Nun hatte ich aber noch nie Mauerwerk mit dem Bohrmeißel weg gestemmt, geschweige denn Beton angemischt oder Teile einer Teichwand neu aufgemauert. Und auch keine vier mal sechs Meter große und überraschend schwere Teichfolie ausgelegt. Aber egal. Hat alles irgendwie geklappt, wenn auch mit viel mehr Aufwand als gedacht. Doch dafür lässt sich der Teich endlich wieder komplett füllen, und es gibt jetzt eine süße kleine Teichfontäne.

Wenn nun noch die Seerosen und der Schilf nachwachsen und wir den schwarzen Folienrand mit Hilfe von Bodendeckern etwas verschwinden lassen können, dann sieht alles spätestens im Frühjahr bestimmt wieder nett aus. Und schon jetzt haben wir kein schlechtes Gewissen mehr, wenn Doxi literweise Wasser aus dem Teich schleckt. Das ist fast schon die Hauptsache. Mission accomplished 🙂

vor sechs Monaten:

Was ist da nur schiefgelaufen?

Was ist da nur schiefgelaufen?
Büttgen, 23. Juli 2025

Unsere Robinie in diesem Jahr

Wir haben bei uns zu Hause eine Kugelrobinie im Vorgarten stehen: 2,5 Meter hoch, schmaler grauer Stamm, darauf ein satter grüner Kugelkopf. Der wird im Herbst wie bei einer Kopfweide radikal zurückgeschnitten, um dann ab Juni wieder auszutreiben. Doch nicht in diesem Jahr.

Was ist da nur schiefgelaufen?

So wie diese Robinie sieht unsere sonst auch aus

Irgendwie wollte bei unserer 30-jährigen Robinie in der Krone einfach nichts kommen. Wir dachten schon, der Baum seit tot, bis sie plötzlich am Stamm massiv austrieb. Hier ein neuer Zweig, dort ein neuer Zweig, alles auf halber Höhe.

Einige Wochen später legte der Baum dann doch noch in der Spitze los. Aber da waren die Äste am Stamm bereits einen halben Meter lang und weiter im Begriff, kräftig zu wachsen.

So etwas hatten wir noch nie, und so habe ich es auch noch nirgendwo bei unseren Nachbarn gesehen. Eine botanische Kuriosität, für Gartenexperten vermutlich nicht, aber für uns schon. Putzig sieht das aus. Ich bin gespannt, ob das nun in den kommenden Jahren immer so sein wird.

[Update: Jetzt habe ich doch tatsächlich mal eine KI nach dem Phänomen gefragt und die hatte ratzfatz eine Antwort parat. Wenn man der glauben darf, nennt man einen solchen Stammaustrieb „Stockausschlag“ oder „Wasserschossen“. Dies kann eine natürliche Reaktion auf eine Verletzung oder einen starken Rückschnitt sein, aber auch eine gezielte Maßnahme zur Verjüngung oder Vermehrung von Bäumen. Ich vermute, die KI hat ihr Wissen aus Wikipedia, denn da steht es genauso, wie ich anschließend nachgeschaut habe. Spannend!]

vor einem Jahr:

Kleines Pferdchen, mach Hopp

Kleines Pferdchen, mach Hopp
Büttgen, 23. Januar 2025

Fantasie ist alles

Ist es nicht süß, mein neues Pony? Habe ich im Supermarkt in der Ingwer-Kiste gefunden. Lag da so ganz einsam herum und wollte mitgenommen werden. Nun lebt es bei mir auf der Fensterbank 🙂

vor zwei Jahren:

Liedberg – Wallrath – Dyck

Liedberg – Wallrath – Dyck
Liedberg, 23. Januar 2024

Am Ortsrand von Wallrath

Heute Morgen haben wir bei herrlichem Sonnenschein eine neue Heimatrunde ausprobiert. Von der Quarzitkuppe in Liedberg ging es zunächst durch die Felder in südlicher Richtung zum hübschen kleinen Dorf Wallrath.

Hinter Wallrath passieren wir die Obstplantagen von Schloss Dyck und laufen am Zaun des großen Schlossparks entlang. Wir umrunden den Park und laufen dann über Steinforth zurück nach Liedberg.

Eine neun Kilometer lange Runde mit ganz viel Grün und abwechslungsreicher Landschaft.

vor elf Jahren:

Manderscheid und Meerfelder Maar

Manderscheid und Meerfelder Maar
Manderscheid, 23. Januar 2015

Am Meerfelder Maar

Heute waren wir rund um Manderscheid in der Vulkaneifel unterwegs. Eigentlich wollten wir eine große Wanderung unternehmen, aber das Wetter war leider so gar nicht danach.

So blieb es bei einer kleinen Runde durch den Ortskern von Manderscheid und um das ganz in der Nähe gelegene Meerfelder Maar. Müssen wir noch mal wiederkommen, wenn der Frühling ruft …