Kalenderblatt-Beiträge

vor zwei Wochen:

Frostwanderung am Lampertsbach

Frostwanderung am Lampertsbach
Mirbach, 27. Dezember 2025

Doxi vor Wachholderheide auf Kalkmagerrasen im Lampertsbachtal

Einen weiteren Tag mit strahlend klarer Frostluft nutze ich für eine Wanderung in der schönen Eifel-Toskana zwischen Ripsdorf und Mirbach an der Landesgrenze von Rheinland-Pfalz und NRW.

Von der imposanten Erlöserkirche in Mirbach steige ich mit Doxi über den Baumberg hinab ins Lampertstal, wo der Lampertsbach die meiste Zeit des Jahres heimlich, still und leise in seinem Bachbett versickert und im Kalkgestein verschwindet.

Nur nach starken Regenfällen bleibt an der Oberfläche genügend Wasser zurück, damit der Bach seinen Weg durch das Tal Richtung Dollendorf fortsetzen kann.

An den Talhängen sorgt der kalkhaltige Untergrund für eine markante Flora aus Magerwiesen, die mit solitären Lorbeersträuchern bewachsen sind.

Doch nicht überall kann die tief stehende Dezembersonne die Hänge vollständig erreichen. In schattigen Zonen klebt der weiß glitzernde Nachtrost noch in den frühen Nachmittagsstunden auf den herbstlich vergilbten Wiesen. Schön sieht dieses Wechselspiel der Farben aus.

vor einem Monat:

Abfasten mit Gemüsesuppe

Abfasten mit Gemüsesuppe
Büttgen, 10. Dezember 2025

Suppengrün, Zwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Erbsen und Stangenbohnen bilden die Basis für diese köstliche Gemüsesuppe

Nach zwei Wochen ohne feste Nahrung verabschiede ich mich langsam vom Fasten. Es war wie immer eine intensive Zeit und insbesondere der durch das Fasten bedingte vollständige Verzicht auf Zucker hat mir gutgetan.

Eigentlich wollte ich noch sechs weitere Tage mit dem Nicht-Essen fortfahren, um die 20 Tage voll zu machen. Doch diesmal habe ich das Fasten als durchaus anstrengend erlebt. Vielleicht, weil ich währenddessen so viel mit Arbeit und Studium beschäftigt war. Vielleicht, weil ich in dieser Zeit auch noch rund 150 km gewalkt bin und regelmäßig forderndes Yoga praktiziert habe.

Außerdem hat mein Körper intensiv reagiert, was ich in der Vergangenheit nicht so erlebt habe. Unter anderem mit dem Ausbruch einer leichten Gürtelrose, wenngleich die von meinem Immunsystem gut in Schach gehalten wurde. Zum Arzt musste ich deshalb nicht. Toi, toi, toi.

Aber nun reicht es auch für das Advents-Fasten 2025. Im kommenden Jahr steht das nächste Fasten an. Doch jetzt gehe ich erst einmal nicht unmittelbar wieder zum normalen Essen über, sondern will mindestens eine weitere Woche Diät halten: mit Vollkornbrot und gehaltvoller Gemüsesuppe, die ich mir heute Abend gekocht habe. Unglaublich, wie lecker so eine einfache Suppe schmecken kann, wenn man zwei Wochen nichts gegessen hat. Ich könnt‘ mich reinlegen

vor drei Monaten:

Doxi große Zahn-OP

Doxi große Zahn-OP
Büttgen, 10. Oktober 2025

Hunde haben typischerweise 42 Zähne

Heute hatte unsere geliebte Doxi eine große Zahn-OP. Sie ist leider ganz schön alt geworden und hat diverse Maläste, an denen man auch nicht mehr viel machen kann. Aber die Zähne konnten wir einfach nicht mehr so lassen: ganz viele Entzündungen, große Schmerzen.

Mehr als zwei Stunden hat man an ihr unter Narkose herumgewerkelt. 14 Zähne wurden entfernt, vor allem Backenzähne im Ober- und Unterkiefer. Das ist viel, aber zwei Drittel ihrer Zähne sind erhalten geblieben. Wir hoffen, dass die Schmerzen in den nächsten Tagen verschwinden und sie dann in ihren letzten Monaten zumindest wieder gut kauen kann. Arme feine Doxi, aber solange du noch Freude am Leben ist, ziehen wir dich mit durch, egal was es kostet.

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vor sechs Monaten:

Vermeer-Stadt Delft

Vermeer-Stadt Delft
Delft (NL), 10. Juli 2025

Am Marktplatz: Blick auf das historische Rathaus

Delft vor den Toren von Den Haag gehört zu den ältesten niederländischen Städten. Und heute auch zu den meistbesuchten. Das hat sie nicht nur der berühmten blauweißen Delfter Keramik zu verdanken, sondern auch dem bekanntesten Sohn der Stadt: Jan Vermeer van Delft, dem Maler des Lichts, geboren 1632.

Wir parken im Grünen vor den Toren der Stadt am Naherholungsgebiet Delftse Hout. Von dort sind es mit dem Fahrrad nur zehn Minuten bis in die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Sie zeugen von Delfts Vergangenheit als blühende Handelsstadt im Goldenen Zeitalter.

Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von einem schweren Stadtbrand und im 17. Jahrhundert von der gewaltigen Explosion des Waffenmagazins heimgesucht, die nur wenige Gebäude verschonte. Doch das sieht man der Stadt heute nicht mehr an.

Delft verfügt über ein gut erhaltenes, von Grachten durchzogenes historisches Stadtbild, das von Brabanter Gotik und Patrizierhäusern der Renaissance geprägt ist und den typischen Charakter altholländischer Städte bewahrt hat.

Die Stadt liegt auf einem Polder zwei Meter unter dem Meeresspiegel und muss deshalb seit ihrer Gründung ständig entwässert werden. Das sorgt für eine gewisse Instabilität des Untergrunds. Schon von weitem ist der schiefe Turm der Kirche Oude Kerk erkennbar, der sich markant vom Kirchenschiff wegneigt.

Am Alten Markt steht gegenüber des prächtigen Rathauses die Nieuwe Kerk, in der seit der Zeit des Wilhelm von Oranien die Mitglieder der königlichen Familie beigesetzt werden. Weil Wilhelm vor seinen gewaltsamen Tod im Jahre 1584 Delft zu seiner Residenzstadt gekürt hatte, trägt sie heute den Beinamen Prinzenstadt, und das passt auch irgendwie zu ihrer Schönheit.

vor sechs Monaten:

Pulsierendes Leiden

Pulsierendes Leiden
Leiden (NL), 10. Juli 2025

Blick von Rembrand’s früherem Geburtshaus zur Mühle „de Valk“

Komm, eine Stadt geht noch. Nachdem sich der Himmel am späten Nachmittag aufgeklart hat, fahren wir von Haarlem weiter in das quirlige Leiden. Es wird das erste Mal auf dieser Reise, dass wir über Nacht frei und kostenlos stehen können, auf einem Parkplatz am Fußballstadion, keine zwei Kilometer von der Altstadt entfernt.

Leiden ist Sitz der ältesten Universität der Niederlande. Entsprechend viele junge Menschen sind an diesem Sonntagabend im Zentrum unterwegs. Die Stimmung ist ausgelassen, vielleicht auch, weil ordentlich gekifft wird. In vielen Gassen riecht es intensiv nach Gras.

Leiden ist bekannt für seine schöne Altstadt und die zahlreichen Grachten, die von teils prächtigen Patrizierhäusern gesäumt werden. Vor allem in der Innenstadt ist Wasser ein wichtiger Bestandteil des Straßenbildes.

Auch das Hauptgebäude der Universität in einer ehemaligen Klosterkirche liegt an einer Gracht. Es ist die vielleicht bekannteste Gracht in ganz Holland: die Rapenburg.

Ein berühmter Sohn der Stadt ist der Künstler Rembrandt. Dort, wo früher sein Geburtshaus stand, erinnert heute ein Denkmal an den großen Maler. Von dort blickt man über das Wasser zur traditionsreichen Mühle „de Valk“. Ein im wahrsten Sinne des Wortes malerischer Anblick.

vor zwei Jahren:

Eis am Elfenmaar

Eis am Elfenmaar
Nationalpark "De Meinweg", 10.01.2024

Kalt aber sonnig ist es heute

Vor vier Wochen war ich schon einmal auf der niederländischen Seite der Grenze bei Elmpt (D) in der Herkenbosscherheide unterwegs. Damals war die Stimmung herbstlich grau und nebelig, passend zum poetischen Namen eines der vielen kleinen Heideseen in der Region, dem Elfenmaar.

Heute bin ich erneut hier, diesmal mit Heike und bei herrlichem Hochdruck-Winterwetter mit Minustemperaturen und ganz viel Sonne. Über Teilen der Landschaft liegt ein klein wenig Schnee und viele der Wasserflächen sind zugefroren.

Wir drehen eine 13 km lange Runde erst durch die Herkenbosscherheide und dann weiter nach Süden in den niederländischen Nationalpark „De Meinweg“. Dort begegnen wir einer Gruppe von schwarzen Wildrindern, die das ganze Jahr in der Heide unterwegs sind.

An einer kleinen Futterstelle werden sie mit Heu und frischem Wasser versorgt. Auch einige Halbwüchsige sind dabei. Zwei der süßen Zottelviecher kabbeln sich, und reiben streitlustig ihre mächtigen Stirnpartien gegeneinander. Die anderen schauen entspannt zu und kauen einfach weiter.

Ein Stück weiter begegnen wir einem achtköpfigem Hundegespann, das einen Hundeschlitten auf Rädern zieht. Ein älterer Herr sitzt vorne auf dem Wagen, dahinter seine Frau als Lenkerin. Cool sieht das aus, und die Hunde sind ganz offensichtlich voll motiviert.

vor vier Jahren:

Riesen-Sauerei, sowas

Riesen-Sauerei, sowas
Rhein-Kreis Neuss, 10. Januar 2022

Altreifenentsorgung auf die günstige Art – ein echtes Unding

Endlich mal wieder Sonne im Rhein-Kreis-Neuss. Das nutze ich für eine 15 km Wanderung mit Doxi. Herrlich ist das, nach so vielen Wochen des Dauer-Graus.

Wenige Kilometer von zu Hause entfernt, zwischen der Skihalle Neuss und dem Museum Langen Foundation, stoße ich auf eine Riesen-Sauerei: Hier hat jemand drei Dutzend Alt-Reifen auf einem wenig genutzten Feldweg einfach so in die Natur gekippt. Echte Arsch****!

Leider ist dies nicht das erste Mal, dass mir so etwas begegnet. Bauschutt, Autobatterien, Hausmüll und die unsäglichen Mc-D-Verpackungen – alles schon da gewesen. Und es kommt immer wieder. Teilweise sogar an der gleichen Stelle. Wie dreist die Leute manchmal sind.

Tatsächlich habe ich den Eindruck, es wird in den letzten Jahren immer mehr Müll illegal entsorgt. Deshalb werde ich solche Entdeckungen von nun an dokumentieren. Ich bin gespannt, was dabei im Laufe der Zeit zusammen kommt …

vor acht Jahren:

An der Wupper bei Leichlingen

An der Wupper bei Leichlingen
Leichlingen, 10. Januar 2018

Die Wupper in Leichlingen

Unsere erste 20-Kilometer-Wanderung im neuen Jahr führt uns entlang der unteren Wupper und des Murbaches durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Feldern und Wäldern.

Wir starten in Leichlingen und laufen in nördlicher Richtung stromaufwärts entlang der Wupper. Am gegenüberliegenden Ufer fällt unser Blick auf Schloss Eicherhof und den schönen Eicherhofpark.

Kurz darauf erreichen wir den an der Wupper gelegenen Müllerhof, eine große Hofschaft und mittelalterlicher Rittersitz, der seit dreißig Jahren von einem Düsseldorfer Schreinermeister zu seinem „Traumhaus“ umgebaut wird, ohne jemals fertig zu werden.

Antiker Palast und Schweinestall, Fachwerk-Romantik und Barock-Schlösschen, Sägewerk und Ritterburg – ein architektonisches Durcheinander wie im Disneyland prägt das Mammutprojekt.

Bei Gut Nesselrath überqueren wir die Wupper und laufen in Richtung des hübschen kleinen Dorfes Leysiefen.

Auf der gegenüberliegenden Flussseite passieren wir die alte Schleiferei Wipperkotten, wo die Wupper an einem Wehr einen halben Meter in die Tiefe stürzt. Das um 1600 n. Chr. als Schleifkotten erbaute Gebäude ist der letzte Doppelkotten von ehemals 26 seiner Art an der unteren Wupper.

Nun beginnt unser Aufstieg aus dem Tal der Wupper auf die Wupperhöhen. Bei der Ortschaft Rödel geht es ein Stück weit hinunter ins Tal und dann gleich wieder hinauf durch schönen Wald entlang des St. Heriberter Baches. Wir steigen durch das Welterbachtal hinab und stoßen beim Haus Diepental auf die Diepental Talsperre. Der See kommt mir so bekannt vor, und tatsächlich: Hier waren wir schon einmal auf unserer Wanderung entlang des Obstwanderweges ab Leverkusen.

Die Diepental Talsperre wird vom Murbach gespeist, dem wir nun in Richtung Leichlingen folgen. Hinter der Wietschen Mühle verlassen wir das Murbachtal und laufen weiter nach Leichlingen, das wir nach etwas mehr als vier Stunden und 20 Wanderkilometern wieder erreichen. Waren wir doch ganz schön zügig unterwegs heute.

vor zehn Jahren:

B-Wurf Papa Paul ist tot

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Moers, 10. Januar 2016

Gestern erreichte uns eine traurige Nachricht von Sabine und Gerd, den Besitzern des Deckrüden von unserem B-Wurf. Paul (Gismo von Teckenhahn), der Vater von Baldur, Barkas, Ben, Bexter, Brisko, Bolle, Bono, Bellis und Berta vom Niederrhein musste im Alter von 13 Jahren eingeschläfert werden. Er hatte keine Luft mehr bekommen und drohte zu ersticken. Unsere Gedanken sind bei Sabine und Gerd. Feiner Paul, ruhe in Frieden.

vor 20 Jahren:

A-Wurf Tag 49: Wieder ein Kilo mehr

A-Wurf Tag 49: Wieder ein Kilo mehr
Büttgen, 10.01.2006

Alwin mit knapp 5 kg.

Wie schnell die Zeit vergeht. Heute sind die Welpen sieben Wochen alt geworden und damit ist auch wieder Wiegetag.

Im Augenblick nehmen die Kleinen wirklich kräftig zu, fast ein volles Kilo in der vergangenen Woche. Die Gewichte im Überblick:

Amelie: 4.830 gr.
Angie: 5.100 gr.
Anastasia: 5.910 gr.
Amanda: 5.575 gr.
Arik: 5.150 gr.
Alwin: 4.920 gr.
Aaron: 5.000 gr.
Adorno: 4.800 gr.