vor zwei Wochen:
Pablo Picasso, die Zweite

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben
Upps, beim Aufräumen der Festplatte habe ich noch einige sehenswerte KI-Bilder im Stile von Pablo Picasso (1881-1973) gefunden, die ich bei meiner großen KI-Session im Herbst 2024 hatte produzieren lassen. Viel zu schade, um einfach im digitalen Nirvana zu entschwinden. Stecken bestimmt 20 Teraflops an KI-Leistung drin 😉
vor einem Monat:
Erich Kästner: Der Januar

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.
Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.
Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.
Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.
vor sechs Monaten:
Kunsthaus Nordrhein-Westfalen

Skulpturengarten am Kunsthaus NRW
Das bezaubernde Kornelimünster vor den Toren von Aachen beherbergt in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster ein ganz wunderbares Museum, das sich ausschließlich mit Kunst aus Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Das „Kunsthaus NRW“ wird vom Landesministerium für Kultur und Wissenschaft getragen. Es zeigt jährlich wechselnde Ausstellungen, der Einritt ist frei.
In den prächtigen Räumen des ehemaligen Klosters begegnen sich Gegenwart und Vergangenheit. Das Aufeinandertreffen von zeitgenössischer Kunst, barocker Architektur und Jahrhunderte alter Kulturgeschichte schafft eine ganz besondere Atmosphäre.Die aktuelle Ausstellung „Klassenverhältnisse. Lehrende, Lernende, Künstler:innen“ untersucht die Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden an den Kunsthochschulen des Landes und zeigt rund 100 Werke aus der eigenen Sammlung.
Viele namhafte Künstlerpersönlichkeiten, die in NRW studiert oder als Professoren gewirkt haben, sind in der Ausstellung vertreten: Von Josef Beuys über Bernd & Hilla Becher, Karl Otto Götz, Jörg Immendorf, Norbert Kricke, Sigmar Polke, Imi Knoebel, Nam June Paik, Gerhard Richter, Thomas Schütte, Günter Uecker – die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Eine wirklich hochkarätige und sehr interessant aufbereite Ausstellung.
vor neun Monaten:
Fränkisches Freilichtmuseum

Dorfidyll am Weiher
Von Rothenburg ob der Tauber bin ich knapp 20 km in nordöstlicher Richtung weitergefahren nach Bad Windsheim am südlichen Rand des Naturparks Steigerwald (Franken). Dort residiert das Fränkische Freilichtmuseum, das ich mir gerne gemeinsam mit Doxi anschauen möchte.
Der angrenzende Parkplatz und Womo-Stellplatz ist schon mal ein Hit. Man steht auf einer großen Wiesenfläche direkt unter blühenden Obstbäumen, nur 100 Meter vom Eingang entfernt.Was im Fränkischen Freilichtmuseum gleich auffällt: Es gibt richtig viel Platz. Das Gelände ist mehr als 40 Hektar groß. Die rund einhundert seit 1979 auf das Gelände relozierten Höfe und Häuser stehen in thematisch gegliederten Baugruppen beieinander, zwischen diesen Baugruppen: Felder, Wiesen und Ackerflächen.
Dadurch bleibt auch viel Raum für echte Tiere, die auf den gezeigten Höfen und deren Weiden gehalten werden: Schafe, Schweine, Ochsen und frei laufendes Federvieh. Um die einzelnen Siedlungen herum immer wieder Bachläufe und Weiher.
Gezeigt werden die Baugruppen Regnitzfranken/Frankenalb, Altmühlfranken, Mainfranken/Frankenhöhe, Mittelalter, 20. Jahrhundert, sowie Industrie & Technik. Das zeitliche Spektrum reicht vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit.
Gut zwei Stunden bin ich mit Doxi auf dem schönen Gelände unterwegs. Als echter Franke würde ich mich im Anschluss natürlich noch gemütlich in den Biergarten des Museums setzen, eine Maß Bier bearbeiten und darauf warten, dass der Söder Markus erscheint, um vor laufenden Kameras in eine Bratwurst zu beißen. Doch so viel Zeit bleibt leider gerade nicht. Ich will ja vor der Weiterfahrt noch unter den blühenden Obstbäumen Yoga praktizieren. Immer diese Preußen 🙂
vor neun Monaten:
Die perfekte Mittelalter-Kulisse

Eines der beliebtesten Stadtmotive von Rothenburg: Das schmale Plönlein (Mitte) mit dem Sieberstor (links) und dem Kobolzeller Tor (rechts)
Rothenburg ob der Tauber war die erste Stadt, die mich auf meinen beginnenden Womo-Reisen so richtig geflasht hat. So viel Mittelalter pur, das hatte ich bis dahin noch nirgendwo gesehen.
Damals waren die Wohnmobil-Stellplätze bei weitem noch nicht so übervoll wie heute und Doxi ein süßer Junghund, der auf den steilen Aufstiegen der Rothenburger Stadtmauer das Treppensteigen gelernt hat.
Das liegt mehr als zehn Jahre zurück. Heute ist meine geliebte Doxi eine alte Dame und ich bin – vermutlich – auch nicht jünger geworden. Aber noch immer sind wir Beide gemeinsam mit dem Womo unterwegs. Und endlich auch einmal wieder in Rothenburg ob der Tauber.Es ist die weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern und Kulturgütern, die Besuchergruppen aus aller Welt nach Rothenburg lockt. Insbesondere Amerikaner und Asiaten lieben diese Stadt.
Der entscheidende Vorteil von Rothenburg: Trotz der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sind dank des schlichten, unauffälligen Wiederaufbaus praktisch keine modernistischen Brüche erkennbar.
Der historische Stadtkern ist von einer begehbaren Stadtbefestigung umgeben und in die weitgehend unverbaute Landschaft des Taubertals eingebettet. Man müsste nur die Autos und die Verkehrsschilder wegräumen – sofort könnte man hier einen Mittelalter-Film drehen.
Von 1274 bis 1803 war Rothenburg eine Reichsstadt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt an Bedeutung. Ansätze zur Industrialisierung waren im 19. Jahrhundert zwar vorhanden, aber ein dafür benötigter Eisenbahnanschluss fehlte bis 1881.
In den Zeiten des Deutschen Wirtschaftswunders ab 1950 wurde die Stadt zu einem der Höhepunkte an der Romantischen Straße, der ersten Ferienstraße Deutschlands. Seitdem ging es touristisch stetig bergauf. Es fällt schwer, diese Stadt nicht zu mögen.
vor einem Jahr:
Was von den Drogen übrigblieb

Zum Geburtstag darf man sich ja mal was gönnen. Ich leiste mir heute meine letzte verbliebene Droge: Nutella. Für mich der „geilste Stoff“ der Welt.
Das 400-Gramm-Glas wird sicher schon in wenigen Tagen lustvoll leer gelöffelt sein, so viel darf man verraten. Weil es immer so kommt. Ich spüre das Dopamin schon die Großhirnrinde hinaufkriechen 😉 Yumyumyum.
Anschließend gibt’s aber auch erst einmal nichts mehr von dieser süßen Sünde und zwar für eine ganze Weile. Denn der Untergang beginnt beim Kauf. Soviel habe ich mit meinen 58 Lenzen gelernt.
Doch dieser wiederkehrenden Versuchung kann ich im Alltag mittlerweile gut widerstehen. Glücklicherweise. Aber heute ist ja nicht Alltag, sondern Geburtstag. Einmal im Jahr. Wie gesagt, da darf der Löffel kreisen.
vor zwei Jahren:
Die Geburtstagstorte kam von links

Haltet die freche Tortenwerferin
Mein Geburtstag an Altweiber endet mit einer veritablen Tortenschlacht. Habe ich wohl im falschen Moment den falschen Karnevalswitz erzählt. Schade um die schöne Marzipansahne. Obwohl – was kleben blieb, wurde anschließend flugs von der Wange, von der Nase und von der Brille direkt in den Mund befördert. Und hat noch gut geschmeckt … Hellau !
vor drei Jahren:
Geburtstag in der Eifel

Blick aus dem Womo beim Sonnenaufgang
Der Zufall will es, dass genau rund um meinen Geburtstag für drei Tage richtig schön die Wintersonne scheint – zum ersten Mal seit Wochen. Das habe ich spontan für meine erste kleine Womo-Tour in diesem Jahr genutzt.
Auf dem Womo-Stellplatz in Gemünd und den Wäldern des angrenzenden Nationalparks Eifel habe ich mit Doxi schöne Tage verlebt.
Und es gab sogar ein kleines Geschenk vor Ort: Eine köstliche Eistorte und Blumen von der Stellplatzbetreiberin Karin Höfer. Was für eine schöne Überraschung. Ganz herzlichen Dank dafür!
vor drei Jahren:
Der Schatz des Lebens

Bitte alle einsteigen – unterwegs im rot-weißen Michi-Bus
Jetzt bin ich wieder allein. Seit Ende November schon. Der Verlust schmerzt, aber ich habe beschlossen, meinen Blick zu weiten: Auf die Menschen, die ich geliebt habe und von denen ich geliebt wurde. Denn das ist der Schatz meines Lebens.
Also habe ich uns alle in einen Bus gepackt, die Bloxi noch mit eingeladen und das Ganze in mein Büro gehängt. Dort schaue ich nun jedes Mal darauf, wenn ich beim Yoga Sonnengrüße mache.
Der Anblick sticht schon ein wenig, aber er macht mich auch dankbar für das, was ich leben und erleben durfte. Und vielleicht erwächst daraus ja auch bald wieder Hoffnung für die Zukunft. Ich wünsche mir, dass Heike und ich noch eine Chance haben.
vor fünf Jahren:
Geburtstag im Schnee

Doxi möchte ein Geburtstagsküsschen geben
Das hat es bei uns im lauwarmen Rheinland gefühlt seit 20 Jahren nicht mehr gegeben: Dass an meinem Geburtstag Schnee lag, und zwar für unsere Verhältnisse richtig viel.
Doch eine seltene Grenzwetterlage hat vor allem der Mitte Deutschlands vom nördlichen NRW bis hinüber nach Thüringen eisige Temperaturen und bis zu 40 cm Neuschnee gebracht.
Heike, Doxi und ich genießen es, durch den Schnee vor unserer Haustür zu stapfen. Zwischendurch kommt sogar die Sonne raus und lässt die Landschaft rund um mein Dorf wie ein Winterwonderland erstrahlen. Herrlich ist das.
vor acht Jahren:
Traumpfad Virne-Burgweg

Blick zur Virneburg
Heute ist Altweiber und ich habe auch noch Geburtstag. Das passt ja. Am Morgen lade ich meine Frau in Köln ab und fahre weiter in die Eifel nach Virneburg bei Mayen.
Dort herrscht traumhaftes Winterwanderwetter: Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, es liegt Schnee und kein Wind weht. Schöner kann’s zu dieser Jahreszeit nicht sein.
Mit Doxi laufe ich den Traumpfad Virne-Burgweg, einer der wenigen Traumpfade, die auf meiner Liste noch fehlen.Aber erst einmal müssen wir an den Möhnen im Ort vorbei, was uns einen Euro kostet. Auf meine Frage, ob das Geld für einen sozialen Zweck verwendet wird, schallt es mir entgegen: „Ja, für uns!“ Alles klar, denke ich 🙂
Der Traumpfad startet am Gemeindehaus. Es geht auf einer schmalen Brücke über den Nitzbach in den Ort hinein und hinauf zu einer kleinen Kapelle.
Von dort windet sich ein enger und vereister Pfad hinauf zur mächtigen Ruine der Virneburg. An diesem Morgen sind wir ganz alleine hier, sodass ich ungestört fotografieren kann. Doxi wälzt sich währenddessen erst einmal schön im Schnee ab.

Kiefer am Rand der Wachholderheiden am Schafberg
Anschließend geht es wieder hinab in den Ort und oberhalb des Nitzbaches weiter durch den Wald.
Stetig bergan führt der verschneite Weg durch ein Seitental in den Hochwald und dann zu den Wacholderheiden am Schafberg. Hier bietet sich uns ein prächtiges Eifelpanorama.
Nach einer weiteren Feld- und Waldpassage queren wir eine Bundesstraße und erreichen dahinter die Blumenrather Heide, die heute im Schnee verborgen liegt.
Vorbei am Brauberg geht es von dort zur Schutzhütte oberhalb von Virneburg, wo sich ein toller Blick bietet.
Wir folgen einem schmalen Bergpfad entlang der Hangkante und steigen wieder in das Nitzbachtal hinab. Gemessen an unserem normalen Wandertempo sind wir heute im Schnee ganz schön langsam unterwegs und mittlerweile habe ich auch schon komplett nasse Füße. Am Fuße der Virneburg beschließe ich deshalb spontan, den letzten Schlenker der Tour auszulassen und ein wenig abzukürzen.
Nach drei Stunden und zehn Wanderkilometern erreichen wir wieder unseren Startplatz am Gemeindehaus. Die Sonne scheint noch immer. Ein wirklich perfekter Wandertag und eine tolle Tour, die ich gerne im Frühling oder Sommer noch einmal laufen möchte. Dann aber mit meinem Schatz 🙂
vor neun Jahren:
Wilde Urft

Im Nationalpark Eifel an der Urft
Unterwegs im Nationalpark Eifel. Jetzt, Anfang Februar, ist hier einfach mal gar nichts los. Der Wald liegt total still da. Wir laufen einige unbekannte Wege und stehen plötzlich einer Gruppe von Rehen gegenüber. Sechs ausgewachsene Weibchen, groß wie Lamas, kommen sie mir vor.
Die Tiere gucken uns ganz verdutzt an und bewegen sich keinen Schritt. Mir bleibt fast das Herz stehen. Auch Doxi erstarrt.
Erst als wir uns vorsichtig wegbewegen, traben auch die Rehe von dannen. Richtig majestätisch sieht das aus, wie ihre kräftigen Beine über den Waldboden tanzen, während Rumpf, Hals und Kopf fast unbewegt bleiben. Was für eine aufregende Begegnung.
vor 19 Jahren:
Deckrüde für Bloxi ausgewählt
Mit Unterstützung der Zuchtwartin haben wir einen Deckrüden für Bloxi ausgewählt: Gismo vom Teckenhahn. Gismo, genannt Paul, ist ein großrahmiger, 68 cm großer blonder Rüde mit freundlichem Wesen und lebhaftem Temperament.
Zusammen mit seinem Herrchen arbeitet er in Moers auf dem Hundeplatz in den Bereichen Turnierhundesport, Fährte und Schutzdienst. Die Beiden sind ein eingespieltes Team und haben schon erfolgreich an Prüfungen teilgenommen.
Gismo lebt mit seinem Rudel, zu dem auch ein Leonberger-Rüde gehört, in einem Haus mit Garten in Moers. Da schmust er am liebsten mit Frauchen und Herrchen und bewacht eifrig sein Revier.
Er hat eine HD-A1-Hüfte und war bereits auf Ausstellungen erfolgreich: CAC: sehr gut 4, sehr gut 3 und vorzüglich 2.
Seine bisherigen Leistungsprüfungen: BH, AD, VPG-1 bis VGP-3, FH-1 und FH-2

