Kalenderblatt-Beiträge

vor drei Wochen:

Der Januar der 48 Türchen

Der Januar der 48 Türchen
Büttgen, 19. Januar 2026

Auch noch nach Weihnachten ein Genuss

Im Dezember habe ich gefastet und musste deshalb die Finger von den beiden hübschen Adventskalendern lassen, die mir der Nikolaus freundlicherweise beschert hat. Aber jetzt im Januar sieht die Lage schon wieder ganz anders aus. Und deshalb öffnen sich nun jeden Morgen für mich verheißungsvoll zwei Türchen. Dahinter verbirgt sich einmal köstlicher Marzipan in verschiedensten Variationen und einmal ein feines kleines Lindt-Pralinchen mit weißer oder dunkler Schokolade. So lecker … da könnte der Januar doch gerne noch etwas länger währen …

vor einem Monat:

Endlich wieder Yoga

Endlich wieder Yoga
9. Januar 2026

Alter Mann in der Krähe: Hoffentlich macht’s nicht gleich wieder knack in der Hüfte

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Was einem erst einmal richtig in Fleisch und Blut übergegangen ist, das möchte man nicht mehr missen. So wie bei mir das Yoga. Zwei Wochen musste ich gerade darauf verzichten, weil ich mir beim Aufstellen des Weihnachtsbaums schön die Hüfte gezogen hatte.

Erst ging im rechten Hüftgelenk nicht mehr viel und als ich es ein paar Tage später wieder probiert habe, wurde alles nur noch schlimmer. Okay, war wohl noch zu früh, und vielleicht auch nicht so clever, bei 2 Grad Außentemperatur auf einem kalten Untergrund zu praktizieren. Anschließend habe ich deshalb erst einmal zwölf volle Tage ausgesetzt. Das gibt es bei mir selten.

Aber nun geht es mit der Hüfte wieder, Gott sei Dank. Wäre auch schlimm, wenn ich mir das Yoga abgewöhnen müsste. Denn immer nur denken und tippen und lernen und ein wenig walken, das tut mir nicht wirklich gut. Ab jetzt also wieder: Alle 48 Stunden Kopfstand und Krähe und das ganze Programm. Om namah shivaya.

vor drei Monaten:

Herbstlicher Knabberspaß im Feld

Herbstlicher Knabberspaß im Feld
Büttgen, 9. November 2025

So ein süßes Rübenendstück ist doch immer was Feines

Vier Wochen nach ihrer großen Zahn-OP kann Doxi sogar wieder Zuckerrüben knabbern, die bei uns in den Feldern gerade massenhaft geerntet werden – trotz des Verlusts von 14 Zähnen. Damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet, aber als sie heute zielstrebig auf die erste Miete (Aufhäufung von Rüben) zustrebte, dachte ich mir schon: Da geht doch vielleicht noch was.

All die Jahre war es im Herbst ein Spiel zwischen uns, dass ich einige der übrig gebliebenen Zuckerrüben-Endstücke aufhob und einzeln möglichst weit weg warf, damit sie danach rennen und jagen konnte. Nun, aus dem wilden Rennen ist über die letzten Jahre ein eher gemächliches Hoppeln geworden, aber das Rumknabbern an der Beute klappt jetzt wieder, was ihr offensichtlich richtig Freude macht. Wie schön.

vor sechs Monaten:

Schmuckstück im Tal der Inde

Schmuckstück im Tal der Inde
Kornelimünster, 9. August 2025

Das namensgebende Kornelimünster

Kornelimünster, der südöstlichste Stadtteil von Aachen, ist immer einen Besuch wert. Bereits um Christi Geburt wurden oberhalb der Inde die ersten Gebäude einer großen gallo-römischen Tempelanlage nahe der alten Römerstraße von Belgien nach Köln errichtet. Untersuchungen deuten auf eine Größe des Geländes von mindestens 150.000 Quadratmetern hin. Auf einer gefundenen Bronzetafel wird die etwa um 70 n.Chr. durch Feuer zerstörte Anlage als „Varnenum“ bezeichnet.

Achthundert Jahre später entstand unter dem Nachfolger von Karl dem Großen weiter unten im Tal am Fluss ein erstes Kloster, das Mitte des 9. Jahrhunderts reichsunmittelbar wurde. Dazu erhielt das Kloster großen Landbesitz und die sogenannten Salvator-Heiligtümer: Schürztuch, Schweißtuch und Grabtuch des Jesus Christus.

875 wurde die Hälfte des Grabtuches gegen eine Kopfreliquie des Märtyrerpapstes Cornelius eingetauscht. Das Kloster wurde daraufhin in „Sancti Cornelii ad Indam“, später Kornelimünster, umbenannt.

Rund um das im Jahre 1802 von den Franzosen säkularisierte Münster erstreckt sich bis heute die sehenswerte Altstadt am Fluss Inde. Dort beginnt auch der beliebte Fernwanderweg „Eifelsteig“, der sich auf einer Länge von 313 km in 15 Etappen bis nach Trier erstreckt.

In der prächtigen barocken Bendiktinerabtei ist heute das Kunsthaus Nordrhein-Westfalen untergebracht, das ich gestern besucht habe. Das gesamte Ensemble wirkt sehr stimmig und ist deshalb ein beliebtes Ausflugsziel auf dem Lande, kaum 8 Kilometer Luftlinie vom Zentrum von Aachen mit dem Aachener Dom entfernt.

vor neun Monaten:

Studientag in Ochsenfurt

Studientag in Ochsenfurt
Ochsenfurt, 9.05.2025

Statistik ist derzeit mein Thema

Mann, ich habe zu wenig fürs Studium getan, seitdem ich wieder mit dem Womo unterwegs bin. Mein hart erarbeiteter Lernvorsprung schmilzt zusehends dahin.

Deshalb ist heute mal ein Studientag angesagt und keine drei oder vier Orte, die ich in schneller Folge besuchen will. Doxi hat bestimmt auch nichts dagegen, mal nicht so viel herumzufahren und mit mir laufen zu müssen / dürfen.

Wir stehen mit dem Womo wunderbar in Ochsenfurt am Main in erster Reihe, mit Blick auf den Fluss. Um uns herum ist es nicht laut und auch nicht allzu warm heute. Ideale Bedingungen also, um mich der bivariaten deskriptiven Statistik zu widmen, wie schön (haha). Nur eine kleine Ortsbesichtigung, die muss natürlich sein 🙂

Und Ochsenfurt ist wirklich süß. Das historische Stadtzentrum wird von einer gut erhaltenen Wehrmauer mit mehreren Stadttürmen umgeben. Im Zentrum rund um das rote Rathaus gibt es sehenswerte Fachwerkbauten und eine ganz hübsche St. Michaels-Kapelle, in der ich heute für meine Lieben Kerzen angezündet haben. Alles fein am Main, sozusagen.

vor einem Jahr:

Super leckeres Gemüse-Curry

Super leckeres Gemüse-Curry
Büttgen, 9. Februar 2025

Hmmm, das schmeckt vielleicht. Gut, dass ich gleich eine große Portion gekocht habe.

Also, mit den vielen Gewürzen beim Indisch-Kochen, das bekomme ich ja nicht immer auf Anhieb hin. Aber heute hat es mal richtig gut geklappt.

Mein Curry mit Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Steinpilzen und Brechbohnen ist wirklich gelungen. Spontan habe ich auch noch etwas Schafskäse hinzugegeben. Und Morgen dürfte es nach meiner Erfahrung sogar noch etwas vollmundiger schmecken. Ist auf jeden Fall genug da für die kommenden Tage. Ich freu’ mich drauf.

vor drei Jahren:

Yoga mit langer Unterhose

Yoga mit langer Unterhose
Gemünd, 9. Februar 2023

Doxi braucht keine lange Unterhose – ihr ist warm genug

Mein erstes Draußen-Yoga in diesem Jahr. Mehr als einen Monat früher als sonst üblich und bei nur 2 Grad Plus. Dafür mit dicker Weste obenherum und mit langer Unterhose unter der Yoga-Butze, das gab es bisher auch noch nicht 🙂

Doch in der strahlenden Wintersonne war es ein echtes Vergnügen, bei wunderbar klarer und kühler Luft.

vor neun Jahren:

Hinauf zur Abtei Mariawald

Hinauf zur Abtei Mariawald
Abtei Mariawald, 9. Februar 2017

Abtei Mariawald im Nationalpark Eifel

Wir sind weiter im Nationalpark Eifel unterwegs. Unsere heutige Wanderung führt uns von Gemünd hinauf auf den Hochkamm des Kermeter und weiter in nördlicher Richtung zur Abtei Mariawald oberhalb von Heimbach.

Auf dem Rückweg kommen wir durch ein Waldgebiet, in dem die Waldarbeiter gerade Holz geschlagen haben. Unter der Last ihrer schweren Fahrzeuge haben sich die Waldwege in krasse Schlammpisten verwandelt. Man, ist das ein Matsch!

Die Wanderschuhe sinken Knöcheltief ein und bleiben regelrecht im Dreck stecken. Sogar meine liebe Doxi guckt schon leicht angesäuert. Auf einer Strecke von mehr als einem Kilometer geht das so. Aber irgendwann haben wir dann wieder festen Grund unter den Füßen. Endlich.

vor zwölf Jahren:

Sturm am Michelsberg

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Bad Münstereifel, 9. Februar 2014

Am Michelsberg weht Doxi der Wind ums Gesicht

Heute waren wir schön mit Doxi und Bellis in der Eifel wandern, 13 km im Bad Münstereifeler Wald, vorbei am „Decke Tönnes“ und hinauf zur Kapelle auf dem Michelsberg in 588 Meter Höhe.

Und da hat es vielleicht eiskalt gestürmt, Wahnsinn! Uns sind fast die Finger abgefallen. Aber dafür gab es auch einen wunderbar weiten Blick über die Nordeifel und hinunter ins Rheinland zu genießen, quasi als Belohnung.

Mutter und Tochter waren gut drauf. Haben miteinander gespielt und sich von uns Stöckchen schmeißen lassen (Doxi natürlich mehr als Bellis).

Ein- oder zweimal gab’s beim Spielen auch Geknurre, aber ohne dass es zwischen den Beiden weiter eskaliert wäre. Alles ganz normal und easy.

Direkt am Wanderparkplatz, dem Start und Ziel unserer Wanderung, eine Forellenzucht (Bodenbachtal 2, 53902 Bad Münstereifel), bei der wir vor der Rückfahrt noch wunderbaren Fisch gekauft haben. Sehr empfehlenswert.

Sturm am Michelsberg

Wanderkarte unserer Tour