vor zwei Wochen:
Ein Herz für türkisches Backwerk

Oben links ein Pogaca belegt mit Hackfleisch und Spiegelei, daneben ein halbiertes Börek, gefüllt mit Hackfleisch, und unten ein aufgeschnittenes Gözleme, gefüllt mit Spinat und Fetakäse.
Die türkische Küche ist bekannt für ihre unglaubliche Vielfalt an Teigwaren. Pide, Börek, Gözleme, Poğaça, Lavaş, Baklava – jetzt habe ich in Düsseldorf eine Bäckerei aufgetan, wo man sie alle bekommt. Immer frisch zubereitet, die süßen Nachspeisen und die herzhaften Leckereien. Letztere mag ich ja besonders gerne, wahlweise gefüllt mit Spinat, Lammhackfleisch, Kartoffeln, türkischem Fetakäse, frischen Kräutern oder einer Kombination daraus.
Und weil ich bei den Namen nicht so richtig durchblicke, habe ich mal etwas Recherche betrieben und festgestellt: Es ist vor allem der Teig, der den Unterschied macht. Darum herum hat sich bei den einstmals nomadischen Turkvölkern Zentralasiens eine vielfältige Teigkultur entwickelt, die von hauchdünnen Blättern bis zu fluffigen Hefeteigen reicht. Falten, Rollen, Schichten lautet das Motto, das aus ein und demselben Teig ganz unterschiedliche Produkte entstehen lässt. Und die wichtigsten Teigarten sind:
- Yufka: Der wohl bekannteste türkische und sehr dünn ausgerollte Teig, der für Börek, Gözleme oder als Grundlage für Baklava verwendet wird. Er wird traditionell aus Mehl, Wasser und Salz hergestellt.
- Filoteig: Ähnlich wie Yufka, aber noch dünner (papierdünn). Er wird geschichtet und für knusprige Backwaren genutzt.
- Pide-Teig: Ein festerer Hefeteig, der für die gleichnamigen, meist bootförmigen Pizzas (Pide) verwendet wird.
- Poğaça: Ein weiches, fluffiges Gebäck aus Hefeteig, aus dem eine Art dicke Minipizza hergestellt wird.
Açma: Ein weicher, oft ringförmiger Frühstückshefeteig. - Lavaş: Ein dünnes, weiches Fladenbrot, oft als Wrap (Dürüm) verwendet.
- Simit-Teig: Ein Hefeteig, der vor dem Backen in Traubenmelasse getaucht und in Sesam gewendet wird, für die berühmten türkischen Sesamkringel.
Teilweise werden diese Teige im Ofen gebacken, teilweise in der Pfanne oder auf heißen Backblechen zubereitet und dann auf der Oberseite mit flüssiger Butter bestrichen. Für mich sind sie alle ein Genuss. Aber Vorsicht: Nichts davon ist wirklich Kalorienarm!
vor drei Wochen:
Herbstpfanne im Winter

vor drei Monaten eingefroren, aber schmeckt wie frisch
Wie praktisch, wenn man im Herbst schon für den Winter vorgekocht hat. Als im Oktober Kürbis-Zeit war, habe ich ein interessantes Nudel-Rezept entdeckt und nachgekocht: Tortiglioni-Nudeln mit kleingeschnittenen Stücken vom Hokkaido-Kürbis, dazu Champignons und Hartkäse-Würfel, sowie Ruccola.
Weil ich die Mengenangaben jeweils verdoppelt hatte, ist damals ordentlich was übrig geblieben, und das hatte ich eingefroren. Was für ein Glück. Schmeckt auch im Winter richtig lecker. Hier noch nachträglich angereichert mit frischen Scheiben von der Sauerländer Bockwurst als wärmende Ergänzung.
vor drei Monaten:
Löwenburg und Einsiedlertal

Wenn die Engel Plätzchen backen
Heute war ich mit Heike auf einer 13 km langen, abschnittsweise durchaus anspruchsvollen Wanderung im südlichen Teil des Siebengebirges unterwegs. Vom Wanderparkplatz Einsiedlertal oberhalb von Honnef ging es rund 500 Höhenmeter hinauf zur Ruine der Löwenburg.
Wir hatten uns von der vier Stunden langen Tour schöne Sonne, bunten Buchenwald, tolle Fernblicke und anschließend leckere Torte im legendären Cafe Profittlich versprochen.Leider hat das alles nicht so ganz geklappt: Die Buchen bereits komplett entlaubt, die Fernblicke durch einen milchigen Schleier verhüllt und die Torten um kurz nach 16:00 schon weitgehend ausverkauft. Ja, so läuft das manchmal.
Dennoch wird uns die Wanderung in schöner Erinnerung bleiben: die Luft über uns herrlich frisch und klar, die Waldboden intensiv nach Herbst duftend und das wohlige Rascheln des Laubs unter unseren Füßen mit jedem Schritte wiederkehrend. Und dann haben wir auf der Rückfahrt auch noch einen fantastischen Sonnenuntergang erlebt. Das passt doch.
vor sechs Monaten:
Resteverwertung auf die feine Art

Auch der Bohnensalat schmeckt am zweiten Tag fast noch besser.
Gestern gab es bei uns Semmelknödel mit Pilzen. Die Semmelknödel waren ratzfatz weg, aber von den Pilzen in Sahnesauce ist noch etwas übrig geblieben. Davon zaubere ich uns heute in nur zehn Minuten ein feines zweites Mahl.
Die Grundlagen bilden Maultauschen, die ich in Streifen schneide und in der Pfanne mit ordentlich Butter von allen Seiten anbrate. Kurz bevor die „Maulschellen“ goldbraun sind, gebe ich den Rest Pilze darüber, außerdem eine in kleine Würfel geschnittene Scheibe Leberkäse, die unbedingt mit verarbeitet werden wollte.
Dazu kommen nach eine Handvoll Pinienkern. Das Ganz weitere fünf Minuten bei mittlerer Hitze brutzeln lassen, und schon ist es angerichtet. Das ging wirklich schnell und ist richtig lecker.
vor neun Monaten:
UNESCO-Welterbe Bad Kissingen

Brunnen vor den Arkaden
Kur- und Bäderstädte sind ja eigentlich nicht so meine Favoriten, aber von Bad Kissingen habe ich schon so oft gelesen, dass ich die Stadt nicht einfach links liegen lassen wollte.
Die Stadt liegt im lieblichen Tal der Fränkischen Saale am südöstlichen Rand der Bayerischen Rhön. Als Konkurrent zu Karlsbad und Baden-Baden wurde Kissingen im 19. Jahrhundert von den bayerischen Herrschern Ludwig I. und und Prinzregent Luitpold zum Weltbad ausgebaut.Die Stadt besitzt den ältesten Kurgarten und das größte Ensemble historischer Kurbauten in Europa. In ihren glanzvollsten Zeiten stiegen Herrscher und prominente Persönlichkeiten aus ganz Europa hier ab.
Heute ist Bad Kissingen ein bayerisches Staatsbad und das bedeutendste Kurbad im Bäderland Bayerische Rhön. Als Mineral- und Moorheilbad wird ein breites Spektrum von Indikationen behandelt. Auch eine Spielbank ist in Bad Kissingen beheimatet.
Das historische Kurviertel entstand unmittelbar südwestlich der Kissinger Altstadt, nachdem dort Heilquellen entdeckt wurden. Es besteht aus vier großen historischen Komplexen, die im Laufe von 80 Jahren entstanden und miteinander verbunden sind: dem Kurgarten, dem Regentenbau, dem Arkadenbau und der Wandelhalle, mit Brunnenhalle im Westflügel. Von der historischen Altstadt ist hingegen nur wenig übrig geblieben.
Weil wir mit dem Wohnmobil etwas außerhalb parken mussten, schaue ich mir das Ganze mit dem Fahrrad an und bin erstaunt, wie viel hier tatsächlich los ist. Überall Menschen auf den Straßen und auf den Bänken, die die Sonne genießen. Ich dachte, der Kurtourismus sei längst passé, aber hier sieht es gerade eher nicht so aus.
vor neun Monaten:
Erdfunkstelle Fuchsstadt

Die größten Parabolschüsseln haben einen Durchmesser von 32 Metern
Folgt man von Hammelburg dem Tal der Saale ostwärts Richtung Bad Kissingen, stößt man bei Fuchsstadt auf eine geballte Ansammlung enorm großer Satellitenschüsseln, die dort mitten in der Landschaft stehen. Spontan folge ich dem Schild „Erdfunkstelle Fuchsstadt“ und stehe bald vor vier eingezäunten Arealen mit insgesamt rund 50 Parabolantennen, die in unterschiedliche Himmelsrichtungen weisen.
Wie ich auf einer Infotafel erfahre, wurde die Anlage in den frühen 1980er Jahren von der Deutschen Bundespost erbaut und wird heute vom luxemburgischen Unternehmen Intelsat betrieben, dem zweitgrößten Anbieter von Satellitendiensten weltweit.Die teils riesigen Schüsseln mit einem Durchmesser bis zu 32 Metern werden für die Kommunikation mit Nachrichtensatelliten genutzt und ermöglichen unter anderem satellitengestützte Telefongespräche, Internet-Verbindungen und Fernsehsendungen.
Anders als die großen Teleskope der Radioanstronomie empfangen sie also nicht nur, sondern senden auch. Sie stehen dabei mit geostationären Satelliten in Kontakt, die aus rund 36.000 Kilometer Höhe als Relaisstation jeweils einen klar umrissenen Teil der Erdoberfläche abdecken.
Bis in die 1990er Jahre war die Anlage ein bedeutender Knotenpunkt des weltweiten zivilen Kommunikationsnetzes. Diese Bedeutung ist mittlerweile verloren gegangen, weil inzwischen der überwiegende Teil des kontinentalen und interkontinentalen Nachrichtenaustauschs über Glasfaserkabel abgewickelt wird. Für zahlreiche Spezialanwendungen – u.a. für das US-Militär – werden sie aber weiterhin genutzt.
vor neun Monaten:
Die älteste Weinstadt Frankens

Blick über den Schlossteich zum Kellereischloss Hammelburg
Wir haben den Main verlassen und sind nun etwas weiter nördlich im Tal der Fränkischen Saale unterwegs. Unsere erste Station ist Hammelburg an den Ausläufern der Bayerischen Rhön, eine der 30 ältesten Städte in Deutschland.
Hammelburg gilt als die Weinstadt Frankens mit der längsten Tradition und wurde urkundlich erstmals im Jahre 716 erwähnt.Wenn man sich dem Ortszentrum von der Saale her nähert, stößt man gleich auf das ansehnliche Kellereischloss (Rotes Schloss), das zwischen 1726–1731 auf den Fundamenten eines riesigen Weinkellers errichtet wurde. Dort saß der Erbauer, Adolf von Dalberg, Fürstabt von Fulda, buchstäblich auf seinem flüssigen Schatz. Und dort starb er auch.
Gleich dahinter am Marktplatz befindet sich das historische Rathaus von 1526 und der prächtige Marktbrunnen.
Von seiner Sommerresidenz blickte der Fürstabt über die Saale hinweg zum Schloss Saaleck auf einem 280 m hohen Bergsporn über dem Tal. Die Anlage wurde über die Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Das einzige noch sichtbare Relikt aus dem 12.–13. Jahrhundert ist der im ursprünglichen Zustand erhaltene Bergfried, der heute als Aussichtsturm erschlossen ist.
Darunter, am Fuße des Schlossbergs, befindet sich das ehemalige Franziskaner-Kloster Altstadt, das – anders als die Stadt Hammelbnurg – noch zur Diözese Würzburg gehörte. Der Bau wurde ab 1649 errichtet und wird heute von der Bayerischen Musikakademie genutzt. Gerne wäre ich mit Doxi zum Kloster und dem Schloss Saaleck hinauf gewandert, aber in der prallen Mittagssonne erspare ich uns das lieber.
vor neun Monaten:
Kliniken Schloss Werneck

Innenhof des Schlosses mit der Schlosskirche
Die Macht und der Reichtum der Würzburger Fürstbischöfe im späten Mittelalter lässt sich an zahlreichen Kirchen- und Profanbauten in der Mainregion ablesen, die die Jahrhunderte überdauert haben. Eines davon ist Schloss Werneck im gleichnamigen Marktflecken im Landkreis Schweinfurt.
Die barocke Dreiflügelanlage mit angeschlossenem Park wurde in den Jahren 1731 bis 1747 im Auftrag von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn erbaut. Architekt war der berühmte Balthasar Neumann.Der Fürstbischof hatte sich das Schloss als Sommerresidenz gewünscht, um sich abseits seiner Residenzstadt Würzburg in einem repräsentativen Landsitz entspannen zu können (ist klar).
Doch die Macht der Fürstbischöfe im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation endete mit dessen Untergang im Jahre 1806. Das Schloss kam daraufhin zunächst in den Besitz von Ferdinand III, Großherzog von Würzburg, und ging später an den König von Bayern.
Dieser hatte bereits genug Schlösser und ließ die Anlage ab 1853 zu einer Heil- und Pflegeanstalt für psychisch Kranke umbauen. Dabei wurden außer der Schlosskirche alle historischen Innenräume zerstört, darunter das große Treppenhaus und der prachtvolle Festsaal von Balthasar Neumann.
Als Klinik wird die Schlossanlage auch 170 Jahre danach noch genutzt, was man ihr auf den ersten Blick aber gar nicht ansieht. Das Schloss ist zwar nur von außen zu besichtigen, aber die ehemalige Schlosskirche und der barocke Schlossgarten sind frei zugänglich. Doxi hat sich im Park gleich wohlgefühlt, wie die Aufnahmen zeigen.
vor einem Jahr:
Kätzchen und Erlen

Kätzchen an einer Weide. Bald werden sie silbergrau schimmern.
Auch wenn die Nächte Anfang Februar noch frostig sind, so langsam tut sich was in der Natur. Die Haseln blühen und die Weidenkätzchen sind auch schon da. Sogar die Vöglein singen wieder, suchen Partner, um mit ihnen Nachwuchs zu zeugen.
Ich bin am Morgen mit Doxi auf einer großen Runde um mein Heimatdorf unterwegs. Auf den Ohren habe ich „Lernen und Konditionieren“, Kapitel 6 aus dem Studienbuch für das erste Semester in Psychologie.Im Feld begegne ich meinem Freund Bo, dem stets frei laufenden Hund vom großen Gartencenter an der Braunsmühle.
Schon wenn er mich von weitem sieht, dreht er sich auf den Rücken, um sich am Bauch kraulen zu lassen. Doxi schaut sich das ganz entspannt an. Von Eifersucht keine Spur.
Die Sonne scheint durch die Baumschulen auf meinem Weg. Noch scheint das Leben wie erstarrt, dabei sehe ich im Hintergrund die Rehe springen. Aber auch das interessiert Doxi nicht.
Der große 18-Loch-Golfplatz befindet sich noch im Winterschlaf, aber dafür blühen auf dem Parkplatz davor bereits die Haseln. Gut, wenn da man kein Allergiker ist. Hatschi, hatschi, hatschi.
vor zwei Jahren:
Rosenmontag in Düsseldorf

Ausgelassene Stimmung auf der Kö
Kaum zu glauben, dass ich 57 Jahre gebraucht habe, um mir zum ersten Mal so richtig den Düsseldorfer Rosenmontagszug anzuschauen. Und bei Heike waren es kaum weniger Lenze 🙂
Pünktlich zum Beginn des Zuges um 12:22 standen wir in erwartungsvoller Stimmung an der Zufahrt zur Königsallee zwischen ganz vielen Familien mit Kindern, fast alle verkleidet. Und dann ging das große Helau auch schon los.Wer am lautesten schrie oder durch eine besondere Kostümierung auffiel, wurde von den Mottowagen mit reichlich Kamelle eingedeckt – und alle anderen eigentlich auch.
Ich hatte gar nicht damit gerechnet, wie lang dieser Zug ist: 110 liebevoll gestaltete Mottowagen waren in diesem Jahr dabei, viele mit politischen Themen und bissiger Satire zu den Mächtigen aus der Politik.
Dazwischen immer wieder Fußgruppen, viele davon mit Musik am Start. Gut drei Stunden hat es gedauert, bis alle Wagen an uns vorübergerollt waren.
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten bereits wieder am Ende des Zugwegs wenige hundert Meter hinter uns angekommen. Zwischendurch hat es zwar einmal kurz geregnet, aber insgesamt war es ein freundlicher Tag und ein schönes Erlebnis, das bunte Treiben einmal live und in ganzer Vollständigkeit gesehen zu haben. Auch, wenn wir dabei nüchtern geblieben sind …
vor drei Jahren:
Rundgang Kunstakademie 23/I

Düsseldorf komprimiert – ein Wimmelbild
Am Ende jedes Semesters gibt die Kunstakademie Düsseldorf ihren Studierenden die Möglichkeit, ihre Arbeiten vor einem interessierten Publikum zu präsentieren.
Der Eintritt ist kostenlos, und vielleicht liegt auch darin einer der Gründe, warum am letzten Semester-Wochenende regelmäßig Menschenmassen in den ehrwürdigen Hallen am Rheinufer unterwegs sind, um staunend neue Kunst von jungen Menschen zu entdecken.
Es wird vor allem Malerei gezeigt, aber auch Plastiken, ein wenig Architektur und Videokunst. Sogar Performances sind dabei. Eine große Experimentierfreude hinsichtlich der verwendeten Materialien, Techniken und Konzepten zeichnet die Arbeiten aus. Man spürt: Es ist nicht leicht, in der Masse der Studierenden ein ganz eigenes und unverkennbares Profil zu gewinnen.
Ich war nach meinem zweistündigen Rundgang in dichtem Gedränge fast ein wenig erschlagen von so vielen Menschen und mit Herzblut geschaffener Kunst. Manche Exponate wirken auf mich noch ein wenig unfertig, vieles dagegen höchst durchdacht, kunstfertig und absolut präsentationswürdig. Hier die Werke, die mir am besten gefallen haben.
vor vier Jahren:
An der Wesertalsperre

Blick hinter die Staumauer mit dem großen Überlauf im Hintergrund
Bei herrlichem Hochdruck-Winterwetter habe ich heute gemeinsam mit Doxi eine Runde um die Wesertalsperre bei Eupen gedreht.
Der Stausee nahe der deutschen Grenze, auch als „Eupener Talsperre“ bekannt, ist das wichtigste Trinkwasserreservoir in Belgien.Er staut das Wasser der Bäche Weser und Getzbach und versorgt damit u. a. das Eupener Land, das Herver Land, die Vororte von Lüttich und die Stadt Spa.
Mit dem Bau der Staumauer wurde 1936 begonnen, doch konnte das Projekt erst nach dem Zweiten Weltkrieg fertiggestellt werden. Sie ist damit fast einhundert Jahre jünger als die nicht weit entfernte Gileppe-Talsperre.
Die Wesertalsperre und die umliegenden Wälder sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Landschaft des Hohen Venns mit direkter Anbindung an die Eifel auf deutscher Seite bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wanderer und Radfahrer.
Wie ich heute auf unserer 14 km langen Tour feststellen konnte, ist hier deutlich weniger los als im nahe angrenzenden Venn. Mir hat die Tour sehr gut gefallen, auch wenn es ordentlich kalt und stellenweise sehr glatt war.
vor fünf Jahren:
Land unter Schnee

Die St. Aldegundis Kirche am Marktplatz von Büttgen
Bereits seit einer Woche liegt bei uns Schnee und es ist bitterkalt. Nachts erreicht das Thermometer kaum mehr als -10 Grad. Doch dafür scheint seit einigen Tagen richtig schön die Sonne und lässt die schneebedeckte Landschaft erstrahlen.
So auch heute auf einer 15 km-Heimattour von Büttgen über die Skihalle Neuss und die Raketenstation Hombroich zum Birkhof bei Lüttenglehn. Teilweise glitzert der Schnee in der Sonne so hell, dass man ohne Sonnenbrille kaum die Augen offen halten kann. Doch ich genieße das.
vor neun Jahren:
Im Rurtal bei Dedenborn

Die Rur bei Dedenborn
Heute sind wir mit Doxi an der Rur bei Dedenborn unterwegs. Die abwechslungsreiche 14 Kilometer lange Wanderung führt uns auf beiden Seiten des Flusses auf die Höhen über dem Rurtal.
Sehenswert sind die vielen Buchenhecken, die Häuser, das Weidevieh und auch uns Wanderer vor den zügigen Eifelwinden schützen.Am Morgen ist noch viel Feuchtigkeit in der Luft, doch zum Nachmittag kommt dann auch mal die Sonne durch. Auf vielen Wegen liegt noch Restschnee von gestern, der jedoch bei Temperaturen knapp über dem Nullpunkt weiter wegtaut.
Wir wandern über die Eichenscheider Hochfläche, passieren die markanten Felsformationen an der „Uhusley“ und genießen die großartigen Fernsichten über das Heckenland und das verschlungene Rurtal. Eine sehr schöne Wanderung.
