Kalenderblatt-Beiträge

vor einer Woche:

Erich Kästner: Der Januar

Erich Kästner: Der Januar
Büttgen, 8. Januar 2026

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.

Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Und wär so gerne gelb und blau und rot.

Umringt von Kindern wie der Rattenfänger,
tanzt auf dem Eise stolz der Januar.
Der Bussard zieht die Kreise eng und enger.
Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Man merkt es nicht. Und es ist trotzdem wahr.

Die Wolken bringen Schnee aus fremden Ländern.
Und niemand hält sie auf und fordert Zoll.
Silvester hörte man’s auf allen Sendern,
dass sich auch unterm Himmel manches ändern
und, außer uns, viel besser werden soll.

Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und ist doch hunderttausend Jahre alt.
Es träumt von Frieden. Oder träumt’s vom Kriege?
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald.

vor zwei Wochen:

Einhundert Jahre Tonhalle

Einhundert Jahre Tonhalle
Düsseldorf, 1. Januar 2026

Neujahrskonzert der Düsseldorfer Symphoniker unter der Leitung von Axel Kober

Im Jubiläumsjahr der Düsseldorfer Tonhalle komme ich zu meinem ersten symphonischen Neujahrskonzert überhaupt. Meine Schwiegermama ist leider verhindert, und so sitze ich an ihrer statt an der Seite meines Schatzes im Oberrang mit hervorragendem Blick auf das Orchesterpodium (noch einmal besten Dank für die Karte!).

Das 1926 als größtes Planetarium der Welt eingeweihte Haus direkt am Rheinufer gilt heute als wichtiges Bauwerk des Backsteinexpressionismus. Nur durch Zufall hat der markante Kuppelbau des Architekten Wilhelm Kreis den Zweiten Weltkrieg überstanden.

Die vollständige Restauration der Außenfassade inklusive Ausbau des Innenraums zu einem akustisch hervorragend klingenden Konzertgebäude erfolgte in den Jahren 1975 bis 1978.

Heute sind unter dem Dach der grünen Kuppel die Düsseldorfer Symphoniker zu Hause. Außerdem gastiert in dem bis zu 2.000 Besucher fassenden Saal ein breites Spektrum zeitgenössischer Künstler – von Helge Schneider bis Helen Grimault.

Nun höre ich zwar regelmäßig Klassische Musik, aber bei einem Blick auf das Programm das Neujahrskonzerts war ich schon ein wenig skeptischZu viel Operette, zu viel Leicht-Beschwingtes in großer Besetzung. Und so kam es dann auch.

Doch als Laienmusiker habe ich immer großen Respekt vor den Profis. Von daher war es auch für mich ein durchaus interessanter Nachmittag mit viel Tamtam, Musik und Gesang in diesem ehrwürdigen Haus, das nun ein ganzes Jahr lang seinen einhundertjährigen Geburtstag feiert.

vor einem Monat:

Klosterdorf Steyl

Klosterdorf Steyl
Steyl (NL), 15. Dezember 2025

Plan des Steyler Klosterdorfes

Bei sonnigem, aber winterlich kaltem Hochdruckwetter bin ich heute mit Doxi entlang der Maas zum Klosterdorf Steyl gewandert. Die kleine Gemeinde vor den Toren von Venlo beheimatet das Mutterhaus der Steyler Missionare, der Gesellschaft des Göttlichen Wortes. Diese weltweit tätige katholische Ordensgemeinschaft wurde 1875 von dem deutschen Missionar Arnold Janssen gegründet.

Neben dem männlichen Missionsorden der Steyler Missionare gehören zu den Gründungen Janssen’s auch die Steyler Missionsschwestern sowie die Kongregation der Missionsschwestern von der Ewigen Anbetung. Letztere haben sich ganz dem kontemplativen Leben gewidmet.

Diese drei Klöster der Steyler Ordensfamilie bilden zusammen mit dem 1931 eingerichteten Missionsmuseum das sogenannte Kloosterdorp Steyl. Dort liegt in der Unterkirche des Missionshauses St. Michael auch der Ordensgründer begraben, der für sein Wirken im Jahre 2003 posthum von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde.

Mir sind die Steyler Missionare wohlvertraut, weil meine Mom seit mehreren Jahrzehnten die monatlichen Steyler Missionshefte in unserem Heimatdorf verteilt. Doch in Steyl bin ich heute zum ersten Mal. Auf den umzäunten Wiesen hinter dem riesigen Klostergelände kann man schön an der Maas entlang zum Nachbarort Tegelen und weiter ins Zentrum von Venlo laufen.

Einige Uferabschnitte werden von Wildrindern beweidet, denen man sich mit gebotener Zurückhaltung mühelos nähern kann. Menschen und Hunde sind die zotteligen Urviecher offensichtlich gewohnt, denn sie lassen sich beim Wiederkäuen nicht aus der Ruhe bringen. Ein ruhiger, schöner Montagvormittag an der Maas.

vor drei Monaten:

Maler und Marketinggenie

Maler und Marketinggenie
MKM Duisburg, 15. Oktober 2025

Linoleum-Druck von Jörg Immendorff

Bei Jörg Immendorff (1945-2007) war ich in den Neunziger Jahren immer hin- und hergerissen, ob man den Mann als wegweisenden Künstler feiern müssen oder doch eher als malerisch nur halb talentiertes Marketinggenie. Zu plakativ die Aktionen und Positionen, zu pressewirksam die öffentlich gepflegten Freundschaften und das Umfeld, zu wirr und symbolhaft-überladen viele seiner Bilder.

Doch genau so avancierte der ursprüngliche Kunstlehrer (1971 bis 1981 Dumont-Lindemann-Hauptschule, Düsseldorf) und spätere Professor an der Kunstakademie Düsseldorf (ab 1996) zu einem der bekanntesten deutschen Gegenwartskünstler.

Den unverkennbaren Drang nach Anerkennung und Ruhm erklärt sein Biograf Peter Riegel mit der für Immendorff schwer belastenden Trennung der Eltern, als er 11 Jahr alt war. Den ersehnten Über- und Ersatzvater habe er später in seinem Lehrer Joseph Beuys gefunden, die Übermutter zeitweilig in seiner Studienkollegin Chris Reinecke. Seine künstlerischen Gaben seien mittelmäßig gewesen. Der harte Kerl – erst in Lederkluft, dann im Zweireiher – nicht so selbstsicher, wie er sich gerne gab.

Jetzt gibt es noch einmal die Gelegenheit, einige seiner großformatigen Malereien in der Zusammenschau zu betrachten, im Museum Küppersmühle in Duisburg. Auch 35 Jahre danach kann ich mit vielen dieser Werke nicht wirklich etwas anfangen, wohl aber mit Immendorffs Skulpturen im öffentlichen Raum, von denen mir über die Jahre einige begegnet sind, etwa in Hamburg, Bremen, Riesa und auch in Düsseldorf.

vor sechs Monaten:

Rundgang Kunstakademie 2025/2

Rundgang Kunstakademie 2025/2
Düsseldorf, 15. Juli 2025

Raumfüllendes Objekt

Kunststudenten wissen, warum sie sich gegen totalitäre Ideologien engagieren. Wieder einmal fallen mir beim diesjährigen Rundgang in der Kunstakademie zum Abschluss des Sommersemesters 2025 die vielen Plakate gegen Rechts auf. Und es stimmt ja auch: Mit der Freiheit der Kunst kann es schnell vorbei sein, wie wir in Deutschland bereits bitter erfahren haben.

Ich hatte mir von diesem Rundgang nicht so viel erwartet, weil ich von der letzten Präsentation vor sechs Monaten nur mäßig angetan war. Doch es kam anders. Diesmal haben mir viele der gezeigten Arbeiten ausgesprochen gut gefallen. Insbesondere im Bereich Bildhauerei waren für mich einige beeindruckende Werke dabei.

Aber auch in den Klassen zur Malerei scheinen mir einige vielversprechende Talente am Start zu sein. Schon beim letzten Rundgang war mir ins Auge gesprungen, wie viele junge Koreaner an der Kunstakademie Düsseldorf eingeschrieben sind. Diesmal habe ich das noch intensiver wahrgenommen. Ob es da eine Verbindung gibt?

vor neun Monaten:

Rhein auf Frühjahrstiefstand

Rhein auf Frühjahrstiefstand
Neuss, 15. April 2025

Steinskulptur im Rheinsand. Rechts hinter Doxi: Eine Kiesbank mitten im Rhein.

Während ich zehn Tage mit dem Womo in der Eifel unterwegs war, ist die Natur bei uns im Rheinland geradezu explodiert. Und das, obwohl es viel zu lange nicht geregnet hat. Der Rhein steht beinahe auf einem historischen Frühjahrstief.

Als ich mit Doxi am Neusser Rheinufer unterwegs bin, entdecke ich in praktisch jeder Bune markante Kiesbänke, Untiefen, die sonst unter der Wasseroberfläche verborgen bleiben.

Selbst beim darüber Paddeln habe ich sie noch nie wahrgenommen. Dabei sind sie überall – von der Rheinströmung in Fließrichtung jeweils rund 15 Meter hinter den Bunen aufgeschichtet, wie oben im Bild.

Abar auch oberhalb der Wasseroberfläche ist mächtig was los. Im Naturschutzgebiet Ölgangsinsel chilpen die Vögel wie verrückt. Das muss der Frühling sein – endlich!

vor einem Jahr:

Malen wie René Magritte

Malen wie René Magritte
Kunst aus der KI, 15. Januar 2025

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Bilder im Stile des Belgiers René Magritte (1898-1967), einem Meister des Surrealismus.

Der Sohn eines Hutmachers und einer Schneiderin begann im Alter von 15 Jahren zu zeichnen und zu malen. Er studierte von 1916 bis 1918 an der Brüsseler Akademie der schönen Künste, musste für seinen Broterwerb allerdings lange als Musterzeichner in einer Tapetenfabrik und später als Plakat- und Werbezeichner tätig sein.

Magritte begann mit impressionistischen Arbeiten und kam ab 1920 mit der Dadaistischen Bewegung in Berührung, die sich in Fragen von Geisteshaltung und Lebenskunst gegen traditionelle Normen stellte. Aus dieser Strömung entwickelte sich auch der Surrealismus.

Im Unterschied zum satirischen Ansatz des Dada werden im Surrealismus vor allem psychoanalytisch begründete Ansätze verarbeitet. Traumhaftes, Unbewusstes, Absurdes und Fantastisches sind literarische und bildnerische Ausdrucksmittel. Auf diese Weise soll der Weg zu neuen Erfahrungen geebnet werden.

Nur vor diesem Hintergrund können Magrittes rätselhafte Werke, mit denen er später weltberühmt wurde, verstanden werden. Seit 2009 widmet sich im Brüsseler Stadtzentrum das Magritte Museum dem Werk und Leben des Künstlers. Dort findet sich die weltweit größte Sammlung von Kunstwerken René Magrittes.

vor drei Jahren:

Heinrich Heine. Lebensfahrt.

Heinrich Heine. Lebensfahrt.
Düsseldorf, 15. Januar 2023

Der junge Heinrich Heine mit Blumenkranz im Haar

Im Herzen von Düsseldorf, in der Carlstadt südlich der Altstadt, gibt es noch einige wenige Straßenzüge, in denen man sich in das frühe 19. Jahrhundert zurückversetzt fühlt: Kopfsteinpflaster, klassizistische Häuserfassaden, Gaslaternen – alles wie im Biedermeier.

Dort ist auch das Heinrich-Heine-Institut untergebracht, das sich dem Leben und Werk des großen Düsseldorfer Dichters und Literaten widmet.

Neben einer Dauerausstellung mit mehr als 250 Exponaten zum Leben Heines gibt es dort auch ein Archiv, eine Bibliothek, sowie Platz für Wechselausstellungen.

Zurzeit werden dort Bilder aus einer Graphic-Novel gezeigt, die zum 225. Geburtstag des Dichters in diesem Jahr erscheinen wird und sein Leben nacherzählen soll.

Das Projekt wird von dem Künstlerpaar Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer aus Melle bei Osnabrück mit Unterstützung des Instituts entwickelt.

Mir hat der Stil der Zeichnungen sehr gut gefallen, aber auch die Exponate in der Dauerausstellung. Erstmals habe ich hier auch historische Stadtpläne des alten Düsseldorfs und seiner Umgebung gesehen. Man spürt sehr deutlich: Die Welt war noch eine ganz andere damals. Alles sehr interessant.

vor vier Jahren:

Von Simmerath ins Tiefenbachtal

Von Simmerath ins Tiefenbachtal
Simmerath, 15. Januar 2022

Vereiste Landschaft im Tiefenbachtal

Noch einmal Sonne in der Nordeifel. Heute wandern Heike und ich auf einer 11 km langen Tour von Simmerath zunächst durch eine noch halb schneebedeckte Landschaft in den Nachbarort Huppenbroich. Dahinter steigen wir in das Brombachtal hinab, wo der Brombach auf das Rurtal trifft und in die noch junge Rur mündet.

Am Talgrund wechseln wir ins malerische Tiefenbachtal. Dort folgen wir dem lieblich rauschenden Tiefenbach durch den eisigen Talgrund stromaufwärts wieder zurück hinauf nach Simmerath.

Die Tour ist ein krasses Wechselspiel der Farben: Auf der Nordseite der Täler liegt noch Schnee. Reif kleidet die Pflanzen und Sträucher in ein zuckriges Gewand.

Außer Weiß, Braun und Grau gibt es keine Farben. Die Wege sind stellenweise schwierig zu gehen, weil rutschig und vereist.

Auf der Südseite der Täler taucht die Sonne die Landschaft hingegen in ein rot warmes Licht. Von Schnee und Eis keine Spur. Der Waldboden ist mit Moos bedeckt und leuchtet sattgrün. Fast möchte man meinen, der Frühling stünde vor der Tür.

Wir lassen uns viel Zeit und genießen die Sonnenstrahlen auf unseren Gesichtern. Für uns ist es der erste Schnee in diesem Jahr, und auch Doxi hat wie immer unheimlich viel Spaß, sich auf dem weißen Untergrund abzurollen. So macht das Winterwandern richtig Freude.

vor 13 Jahren:

Chelsea ist läufig

Chelsea ist läufig
Rheinbach, 15. Januar 2013

Chelsea vom Niederrhein mit ihrem Herrchen auf dem Hundeplatz

14 Monate nach ihrer Geburt verlässt die schöne Chelsea aus unserem C-Wurf das Jugendalter.

Chelsea soll zukünftig als Zuchthündin zum Einsatz kommen, dies jedoch erst in zwei- bis zweieinhalb Jahren, wenn alle Prüfungen und Untersuchungen absolviert sind, die dafür in unserem Verband erforderlich sind.

Möglicherweise wird Chelsea dann auch die Mutter unserer zukünftigen (Zucht-) Hündin, sollte Bellis in den anstehenden Würfen keine weiteren Hündinnen mehr hervorbringen. Das wollen wir aber eigentlich nicht hoffen.

vor 14 Jahren:

C-Wurf Welpentreffen

C-Wurf Welpentreffen
Brüggen, 15. Januar 2012

Das Wetter meinte es gut mit uns an diesem Tag

Lange schon hatten wir uns darauf gefreut, die Kleinen aus unserem C-Wurf wiederzusehen, heute war es so weit.

Bei einem Welpentreffen konnten wir sechs Hunde aus unserem Wurf und ihre Besitzer auf dem Hundeplatz in Brüggen begrüßen. Hinzu kamen noch einmal acht Hunde aus dem Wurf einer befreundeten Züchterin, die den Platz für uns organisiert hatte (liebe Ulrike, vielen Dank dafür).

Die Hovis aus unserem Wurf sind nun fünf Monate alt und gerade im Begriff, vom Welpen zum Junghund zu reifen. Für uns sind sie immer noch total süß, obwohl sie bereits ganz schön langbeinig daherkommen und durchschnittlich 16 KG auf die Waage bringen.

Das Wetter meinte es gut mit uns an diesem kalten Januar-Sonntag, sodass es eine reine Freude war, die Kleinen auf dem Platz beim Toben zu beobachten und einige Übungen mit ihnen auszuführen.

Nachdem alle ihre Hunde von der Leine gelassen hatten, gab es in den ersten Minuten durchaus einige Zankereien, doch schnell entwickelte sich ein munteres und entspanntes Spiel in immer wechselnden Paarungen: Nachlaufen, Weglaufen, den anderen anspringen oder auch mal dominieren – das ganze Programm eben.

Dazwischen gab es für die Menschen Kaffee und Kuchen, Tipps und Tricks und zum Abschluss noch eine kurze Einführung in die Fährtenarbeit durch Ulrikes Mann Reinhard.

Für uns war es ein wunderschöner Nachmittag, und wir hoffen, für alle Besucher auch. Spätestens bei der Jugend- bzw. Nachzuchtbeurteilung sehen wir uns wieder. Das wird bestimmt schön. Wir freuen uns darauf.

C-Wurf Welpentreffen
C-Wurf Welpentreffen
C-Wurf Welpentreffen
C-Wurf Welpentreffen

vor 18 Jahren:

Niederrheiner auf dem Hundeplatz

Niederrheiner auf dem Hundeplatz
Pulheim, 15. Januar 2008

Auch Barkas macht das Zubeißen Spaß.

Mehrere Hunde aus unserem A- und B-Wurf trainieren auf dem Hundeplatz in Pulheim. Die zweijährige Aika hat bereits Erfahrung im Schutzdienst gesammelt. Für Bellis und Barkas geht es jetzt mit neun Monaten langsam los, nachdem sie der Welpengruppe definitiv entwachsen sind.

vor 20 Jahren:

A-Wurf Tag 54: Wurfabnahme durch den RZV

A-Wurf Tag 54: Wurfabnahme durch den RZV
A-Wurf, 15. Januar 2006

Gleich gehts zur Begutachtung

Heute war die offizielle Wurfabnahme, vorgenommen durch die stellvertretende Zuchtwartin des RZV unserer Landesgruppe.

Die Kleinen wurden eingehend hinsichtlich Gesundheitszustand, Wachstum, Körperbau und Entwicklung begutachtet und die Daten für jeden Welpen in einem Protokollbogen festgehalten.

Außerdem wurde mit jedem Welpen ein standardisierter Wesenstest durchgeführt. Ein genaues Charakterbild lässt sich damit zwar nicht ermitteln, doch lassen sich Auffälligkeiten feststellen. Beispielsweise wenn Welpen besonders ängstlich, aggressiv oder unruhig sind.

Die gesamte Prozedur für acht Welpen nimmt mehrere Stunden in Anspruch, brachte in unserem Fall aber keine negativen Befunde.

Die Welpen waren durch die Bank aufgeschlossen, freundlich und interessiert. Einige waren sogar so entspannt, dass sie sich im Beisein der Zuchtwartin entleert haben. Auf dem Teppichboden, versteht sich.