Kalenderblatt-Beiträge

vor einer Woche:

Mein Jahresrückblick 2025

Mein Jahresrückblick 2025
Büttgen, 31. Dezember 2025

Regenbogen auf dem Weg Richtung Neuss

2025 wird mir als ein anstrengendes Jahr in Erinnerung bleiben. Und als ein Jahr, in dem die Aussicht auf das Älterwerden etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist. Noch sind wir alle da, aber die Uhr tickt: Doxi, meine Mom, ich selbst. Letztendlich sind wir alle nur ein Durchgang durch die Zeit.

Für mich war in den vergangenen 12 Monaten mein Studium der Psychologie das beherrschende Thema. Und so richtig glücklich bin ich damit gerade nicht. Einfach weil es doch sehr fordernd ist, sofern man einigermaßen zügig durchkommen möchte. Nachgeworfen wird einem da jedenfalls nichts. Auch wegen des Studiums war ich in 2025 nur noch halb so viel mit dem Wohnmobil unterwegs wie in den Jahren zuvor. Ich glaube, das hat mir nicht so wirklich gutgetan.

Hier waren wir 2025 unterwegs

Dennoch waren in 2025 erneut wunderbare Touren dabei: durch die Ober- und Niederlausitz, durch die Pfalz und die Mitte Deutschlands, durch den Schwarzwald und den Nordwesten der Niederlande. Dass ich mir dabei in Den Helder das Wohnmobildach an dem Kanonenrohr eines niederländischen Kriegsschiffs aufgerissen habe, wird sicher noch eine Weile in lebhafter Erinnerung bleiben.

Langweilig war es jedenfalls nie. Dass in 2025 wieder eine Menge passiert ist, lässt sich vielleicht an einer Zahl festmachen. 376 neue Blog-Beiträge sind in den vergangenen 12 Monaten entstanden. 376 mal Texte, Bilder, Action. Und erneut habe ich mehr als 200 Mal Yoga praktiziert, auch wenn ich mich dafür manchmal ganz schön antreiben musste.

Sogar ein fünftes, aber vermutlich letztes Jahr in Folge bin ich erneut mehr als 3.000 km gewalkt. Das sind 8,3 km an jedem Tag des Jahres. Auch meine Uni-Klausuren, Vorprüfungsleistungen und Quizze habe ich allesamt bestanden (hört, hört). Aber da war insgesamt zu viel Kampf und zu wenig Leichtigkeit im Spiel.

Vielleicht ist es an der Zeit, meine Ziele an mein Lebensalter anzupassen. Aber vielleicht geht es in 2026 ja auch einfach von allein wieder ein klein wenig aufwärts. Auf Regen folgt Sonnenschein, hinter dem Gipfel wartet das Licht und beim Absturz in die Delle holt man neuen Schwung. Ich meine, hoffen darf man ja. Deshalb: 2026 let`s go.

Hier meine ganz persönlichen Bilder des Jahres 2025, verbunden mit einem Riesenschmatz an meinen one-and-only Schatz

vor zwei Wochen:

Geschenke des Lebens

Geschenke des Lebens
Büttgen, 24. Dezember 2025

Bitte anschnallen, die Fahrt geht gleich los

Auch wenn die Tage im Dezember dunkel und trist wirken: Das Leben ist ein Geschenk, das es verdient, täglich gefeiert zu werden. Dass man als Mensch geboren wurde, dass man in Frieden und Freiheit aufgewachsen ist, dass man nie hungern musste, dass man spielen und lernen durfte, und noch so vieles mehr.

Nicht zuletzt die Menschen, mit denen ich in Liebe verbunden war und verbunden bin, sehe ich als Geschenk des Lebens: Meine Eltern, meine Freunde, meine Partnerinnen. Bei einigen wird dieses Band niemals enden, so viel steht fest.

Und deshalb habe ich sie alle in meinen Yoga-Bus gepackt: Bloxi, Heike, meine Mom, Jutta, Claudia. Klar, einige fehlen da: Mein geliebter Vater zum Beispiel, meine Jugendliebe Sigrid oder mein treuer Kumpel Bernd. Aber wer wollte behaupten, das Leben sei gerecht und jede Mitfahrgelegenheit immer groß genug für alle. Muss man halt ab und an ein wenig rotieren 😉

So hängt die bunte Herz-Truppe nun bei mir im Büro, und wenn ich Yoga-Sonnengrüße praktiziere, blicke ich mit jeder Verbeugung darauf. Damit ich niemals vergesse, was mir das Leben geschenkt hat. Zuletzt beim Fasten habe ich das wieder besonders intensiv gespürt, aber das ist ja immer eine hochgradig gefühlsbeladene und spirituelle Zeit. Passend zum Advent.

vor drei Wochen:

Best of Doxi 2025

Best of Doxi 2025
Doxi mit 12, 17. Dezember 2025

Mai 2025: Doxi auf dem Panoramaweg in Bernau Dorf im Hochschwarzwald

Nein, dieses Jahr war anders. Das Wetter war schön, die Laune war gut – dennoch waren wir gerade einmal halb so viel unterwegs wie sonst, nur 59 Tage. Erst weil ich so fürchterlich viel mit dem Studium und seinen Begleiterscheinungen zu tun hatte, dann weil es Doxi zwischenzeitlich nicht gut ging und schließlich, weil ich mir das Dach meines Wohnmobils am Kanonenrohr eines niederländischen Kriegsschiffs aufgerissen habe. Das muss man auch erst einmal hinbekommen.

Doxi hat in den vergangenen 12 Monaten in den Hinterläufen deutlich an Kraft verloren. Auf gerader Strecke können wir noch so acht oder neun Kilometer mit ihr wandern, sofern es nicht zu heiß ist. Aber Treppensteigen, Bergauflaufen oder Rennen funktioniert nicht mehr gut. Das ist dem Alter geschuldet. Es geht allerdings schon wieder etwas besser seit einer großen Zahn-OP im Oktober. Davor muss sie eine Weile schlimme Zahnschmerzen gehabt haben.

Aber unser kleiner zotteliger schwarzblonder Schatz lebt noch, Hurra! Hier die schönsten Doxi-Bilder, die auf unseren Ausflügen und Reisen im Jahr 2025 entstanden sind. Übrigens: Mehr von „Best of Doxi“ gibt es hier.

vor einem Monat:

In der Yoga-Plätzchen-Bäckerei

In der Yoga-Plätzchen-Bäckerei
Büttgen, 7. Dezember 2025

Ausgestochen mit meinen bewährten Plätzchen-Formen aus dem 3D-Drucker

Weihnachtsplätzchen backen beim Fasten – ganz ohne Probieren. „Ja, wie geht das denn?“, höre ich immer wieder. Aber wenn man einem bewährten Rezept folgt und die Zutaten streng nach Vorgabe abwiegt, ist das gar kein Problem.

Acht Bleche mit Yoga-Keksen habe ich heute gebacken, mehr als 240 Einzelstücke aus allen erdenklichen Yoga-Stellungen ausgestochen und in den Ofen geschoben. Jetzt werden sie noch schokoliert und dann geht’s ab in die Geschenktüten. Ich hoffe, sie werden meinen Yoga-Freunden munden, und nicht nur denen. Aber da bin ich eigentlich ganz zuversichtlich. Möge der Keks-Frieden mit Euch sein. Om shanti.

vor drei Monaten:

Wunderwesen aus Porzellan

Wunderwesen aus Porzellan
Düsseldorf, 7. Oktober 2025

Sphinx, Entwurf: Johann Gottlieb Kirchner, 1732 Ausformung um 1870, Meissen

Das Deutsche Keramikmuseum Düsseldorf zeigt aktuell eine Ausstellung mit Bestandsobjekten, die dem Thema „Mystische Kreaturen in Porzellan und Keramik“ gewidmet ist. In der Kulturgeschichte der Menschheit haben Fantasiewesen wie Drachen, Meerjungfrauen und Zwerge ihren festen Platz und waren deshalb seit jeher ein beliebtes Motiv in der Kunst – auch in der Keramik.

Schon in der antiken Sagenwelt von Griechen und Römern nehmen Mischwesen wie Sphinx und Faun zentrale Rollen ein. Während Drachen in der fernöstlichen Mythologie als Himmelsboten und Glücksbringer angesehen werden, galten sie im Westen das Sinnbild des Bösen. Im Gegensatz dazu genießt das Einhorn spätestens seit dem Mittelalter in unserem Kulturkreis besondere Beliebtheit. Es steht für Reinheit und große Zauberkraft.

Die Ausstellung zeigt einen historischen, kulturellen und thematischen Querschnitt dieser Figuren aus dem Bereich der Keramik. Nicht alles muss einem gefallen, aber die große Handwerkskunst, die hinter vielen dieser Objekte steckt, kann schon faszinieren, finde ich.

vor sechs Monaten:

Skulpturenpark auf der Mole

Skulpturenpark auf der Mole
Hoorn (NL), 7. Juli 2025

Doxi stärkt sich vor dem Leuchtturm an der Hafenausfahrt

Als ich am Abend noch eine Runde mit Doxi drehe, entdecke ich einen Skulpturenpark auf der 2 km langen seeseitigen Mole des Yachthafens. Diese grenzt das Hafengebiet vom Markermeer ab, das zu dieser Stunde ganz schön aufgepeitscht wirkt.

Ganz am Ende der Mole befindet sich auch der kleine hölzerne Leuchtturm von Hoorn, der auf die Hafeneinfahrt verweist. Dort wagt sich Doxi kurz in das Hafenbecken, um einen Schluck zu trinken.

Der sehenswerte Skulpturenpark wurde durch die niederländische Stiftung „In den Beginne“ errichtet. Erst als ich Hoorn verlasse, stelle ich fest, dass sich der Ausstellungsbereich noch ein ganzes Stück weit entlang der Küstenlinie in die Stadt zieht. Habe ich also nur einen Teil gesehen. Muss ich wohl irgendwann noch einmal wiederkommen 🙂

vor sechs Monaten:

Hafenstadt Hoorn

Hafenstadt Hoorn
Hoorn (NL), 7. Juli 2025

Die drei Schiffsjungen des Kapitäns Bontekoe

Die letzte Stadt, die wir am westlichen Ijsselmeer besuchen, ist auch die größte: Hoorn mit heute 67.000 Einwohnern. Tatsächlich befindet sich Hoorn bereits im Maarkermeer, wie der südliche Teil des Ijsselmeers genannt wird. Von dort hat man freie Fahrt bis Amsterdam.

Hoorn hat eine lange Geschichte als See- und Fischereistadt. Nach Gründung der Vereinigten Ostindischen Kompanie im Jahre 1602 wuchs Hoorn zu einer Hafenstadt internationaler Bedeutung heran.

Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn, so zum Beispiel die Holländer Willem Cornelisz Schouten und Jakob Le Maire. Nach Schoutens Geburtsort ist der südlichste Punkt des amerikanischen Kontinents benannt: Das Kap Hoorn.

Als der Fisch- und Seehandel ab der Mitte des 17. Jahrhundert unter anderem durch die Konkurrenz Amsterdams und Englands zurückging, blieb Hoorn Fischereihafen und Marktstadt von regionaler Bedeutung.

Heute profitiert die Stadt u. a. vom Wassersporttourismus. Wir stehen mit dem Wohnmobil am großen Yachthafen, der gut mit Segelyachten gefüllt ist. Gleich um die Ecke, im Alten Hafen mit dem pittoresken Hauptturm von 1532, liegen einige große historische Segelschiffe vor Anker.

Die Altstadt rund um den zentralen Platz mit der historischen Käsewaage hat viel Sehenswertes zu bieten. Es ist vielleicht nicht alles so perfekt romantisch wie in Enkhuizen, aber dafür ist Hoorn eine richtige moderne Stadt.

vor sechs Monaten:

Wolken über Enkhuizen

Wolken über Enkhuizen
Enkhuizen (NL), 7. Juli 2025

Einfahrt in die Hauptgracht

Kaum bin ich in der vielleicht schönsten Stadt am westlichen Ijsselmeer eingetroffen, da wird das Wetter schlechter. Tja, kann man sich nicht immer aussuchen.

Enkhuizen mit seinen hübschen Grachten, den vielen Schiffen und der historischen Altstadt ist heute ein Tourismusmagnet. Doch im Mittelalter prosperierte der Ort vor allem durch die Heringsfischerei.

Um das Jahr 1600 waren 300 der insgesamt 500 Heringsfangschiffe Hollands hier stationiert, um in der Zuiderzee auf Fang zu gehen.

Als 1603 die Niederländische Ostindien-Kompanie gegründet wurde, war auch das reiche Enkhuizen mit Kapital daran beteiligt. Auf dem Höhepunkt des Wohlstands im Jahre 1652 war die Gemeinde mit 25.000 Einwohnern für damalige Verhältnisse eine Großstadt.

Doch dann verlagerten sich die Handelsströme und der Fischfang Richtung Amsterdam und England. Gemeinsam mit Edam, Hoorn und Medemblik ereilte Enkhuizen das Schicksal einer „toten“ Stadt, wie man das damals nannte.

Erst mit dem Aufkommen des Gartenbaus und des Tourismus um 1900 erholte sich die Gemeinde wieder. Heute ist von Niedergang nichts zu spüren. Die Stadt pulsiert, zumindest im Sommerhalbjahr – selbst, wenn es regnet.

vor neun Monaten:

Gustav Klimt, die Zweite

Gustav Klimt, die Zweite
Kunst aus der KI, 7. April 2025

Alle Werke erstellt nach meinen Vorgaben

Neu aus der KI auf meiner Festplatte: Frisch imaginierte Bilder im Stile von Gustav Klimt (1862-1918).

Während ich mit dem Wohnmobil zwar gemütlich und mit schönem Ausblick in der Eifel stehe, aber täglich vor allem mit dem trockenen Studienthema „Statistik für Psychologen“ beschäftigt bin, war mir der Sinn zwischendurch nach etwas Kunst und Kreativität. Vielleicht als Ablenkung von der schnöden Mathematik, vielleicht auch ein wenig als Sublimation.

Vor einer Weile hatte ich hier auf bloxi.de schon einmal KI-Werke im Stile von Klimt präsentiert. Den Superstar des Wiener Jugendstils beherrscht die von mir favorisierte Bilder-KI erstaunlich gut. Deshalb ich jetzt einige weitere Motive erstellt. Ich liebe das Experimentieren mit Midjourney, auch wenn sicher nicht jedes Werk gleich ein Hit ist.

vor einem Jahr:

Thai-Nudeln auf die Schnelle

Thai-Nudeln auf die Schnelle
Büttgen, 7. Januar 2025

Hier ein Rezept für ein leckes Thai-Curry mit Nudeln, Gemüse und Tofu, wenn es einmal schnell gehen soll. Ich verwende dazu gerne Bandnudeln oder etwas dickere Spaghetti, dazu TK-Gemüse (z.B. Kaisergemüße), Räuchertofu und eine rote oder grüne Thai-Curry-Paste aus dem Glas, wie man sie in vielen Supermärkten in der Asia-Ecke findet.

Die Nudeln in heißem Salzwasser kochen und während dessen das Thai-Curry mit etwas Öl in der Pfanne kurz anschwitzen. Dann das TK-Gemüse dazugeben und bei hoher Hitze zum Aufkochen bringen. Nach einigen Minuten auch den in Würfel geschnittenen Räuchertofu hinzufügen.

Wenn das Gemüse fast weich ist (die Blumenkohlstückchen im Kaisergemüse brauchen am längsten), eine Dose Kokosmilch hinzufügen.

Dann sind in der Regel auch schon die Nudeln fertig. Wenn ich Spaghetti für das Rezept verwende, dann breche ich sie entweder bereits vor dem Kochen entzwei oder ich zerteile sie nach dem Kochen mit der Küchenschere, damit sie nicht zu lang sind.

Nun die Nudeln in die Pfanne geben, mit den weiteren Zutaten vermischen und noch zwei Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen. Dann evtl. noch mit Salz und etwas Chili-Pulver abschmecken, wobei das Thai-Curry aus dem Glas für meinen Geschmack in der Regel bereits genug Würze liefert. Fertig ist ein feines Thai-Gericht, das nach meiner Erfahrung am darauffolgenden Tag fast noch besser schmeckt.

Thai-Nudeln auf die Schnelle

Das sollte für die kommenden zwei Tage ausreichen

vor zwei Jahren:

Cremiges Dal mit Spinat

Cremiges Dal mit Spinat
Büttgen, 7. Januar 2024

Etwas Joghurt und Naan-Brot dürfen bei einem guten Dal-Gericht nicht fehlen

Ich koche mich weiter durch die indische Dal-Welt. Heute gemeinsam mit meiner charmanten Küchen-Assistentin Heike 😉

Dal wird hierzulande ja gerne mit Linsen übersetzt, doch in Indien werden auch andere Hülsenfrüchte als Dal bezeichnet, z. B. Kirchererbsen.

Mein heutiges Dal wird aus zwei Teilen Chana Dal (geschälte und halbierte Kichererbsen) und einem Teil Mung Dal (geschälte und halbierte Mungbohnen) angesetzt.

Weil beide Dal-Arten bereits geschält sind, muss man sie lediglich eine halbe Stunde einweichen, bevor sie in den Schnellkochtopf kommen. Darin sind sie nach 15 Minuten gut durchgekocht.

Das gekochte Dal wird dann ins Masala gegeben, das aus Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und den Gewürzen Kreuzkümmel, Chilipulver, Kurkumapulver und Korianderpulver gekocht wird. Erst danach kommt auch der Blattspinat und etwas Garam Masala dazu.

Wir haben das Ganze anschließend noch mit einer guten Portion Schmand verfeinert und cremig gerührt. Und weil wir dieses Dal so lieben, haben wir gleich zwei Pfannen gekocht und einen Großteil davon eingefroren.

Cremiges Dal mit Spinat

Das sollte für ein paar Tage reichen, oder?

vor drei Jahren:

Immer am Wasser entlang

Immer am Wasser entlang
Duisburg, 7. Januar 2023

Unterwegs zwischen Rhein, Ruhr, Hafen und Hafenkanal

Nach anderthalb Jahren bin ich heute erneut die schöne 18 km lange Duisburger-Hafenrunde gelaufen, diesmal in Begleitung meiner Wanderfreundin Gabi.

Die Tour führt vom linksrheinischen Homberg immer am Wasser entlang: Erst über Duisburg-Ruhort mit der Mündung der Ruhr in den Rhein, dann entlang des Hafenkanals und der Ruhr, weiter über den Duisburger Innenhafen und über den Parallel-Hafen wieder zum Rhein.

Es ist ein interessanter Wechsel aus Natur, Hafenflächen, alter und moderner innenstädtischer Bebauung. Knapp dreieinhalb Stunden waren wir unterwegs und durften uns zwischendurch auch mal über einige Sonnenstrahlen freuen.

vor elf Jahren:

Von Einruhr zur Wüstung Wollseifen

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Einruhr, 7. Januar 2015

Blick von den Höhen hinunter nach Einrur

Heute das letzte Mal herrliches Januar-Winterwetter im Westen von NRW, bevor wieder transatlantischer Schmuddelregen aufzieht. Das wollte ich nutzen und bin mit Doxi in den Nationalpark Eifel gefahren.

Von Einruhr ging es hinauf auf die Dreiborner Hochfläche und zur Wüstung Wollseifen.

Wir liefern erst durch den Wald, dann über die sonnendurchflutete Hochebene, wo sich die Wanderwege durch den wiederholten Wechsel von Frieren und Tauen in wahre Natureisbahnen verwandelt hatten.

Mit Schlittschuhen unter den Füßen wären wir hier vermutlich besser durchgekommen. Mussten wir ein wenig Off-road laufen, um den glattesten und gefährlichsten Stellen aus dem Weg zu gehen.

Doxi hatte dennoch wieder unheimlich Spaß mit den vielen kleinen verbliebenen Schneeflächen auf der Hochfläche: Nase hineinstecken, sich im Schnee wälzen und eifrig an Eisbrocken herumlutschen – sie weiß den Winter wirklich zu genießen.