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Herbstfarben an der Rur

Herbstfarben an der Rur
Widdau, 19. November 2019

Im Rurtal zwischen Widdau und Hammer

Auf dem Weg zurück von den schneebedeckten Höhen an der deutsch-belgischen Grenze müssen wir das Rurtal durchqueren, das sich zwichen Monschau und dem Rursee tief in das Schiefergestein der Eifel eingegraben hat.

Hier ist der Schnee der letzten 48 Stunden bereits geschmolzen, aber dafür empfängt uns der spätherbstliche Wald mit starken Farben. Mehrmals halte ich an, um das Rot der Bäume und die weiten Blicke ins Rurtal zu fotografieren.

Schade, dass ich vom Wandern im Schnee bereits nasse Füße habe. Sonst würde ich mit Doxi hier noch eine Runde durch den bunten Herbstwald drehen.

( MITI )

Hurra, der erste Schnee ist da

Hurra, der erste Schnee ist da
Kreis Monschau, 19. November 2019

Doxi sprintet durch den verschneiten Wald

Gerade einmal Mitte November und doch hat es in den Hochlagen der Nordeifel zwischen Monschau und Schleiden bereits zum ersten Mal geschneit. Im deutsch-belgischen Grenzgebiet zwischen dem Truppenübungsplatz Camp Elsenborn und dem Rand des Nationalparks Eifel liegen bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt 20 cm Schnee.

Doxi hat total Spaß, durch den Schnee zu rasen. Immer wieder wirft sie sich auf den Boden und rollt sich genüßlich ab. Auf tief verschneiten Wegen stapfen wir durch das jungfräuliche Weiß und laufen weiter durch den Wald in Richtung Hirschrott.

Auf dem belgischen Truppenübungsplatz wird unterdessen scharf geschossen. Immer wieder zerreißt der Lärm der Artilleriegeschosse die winterliche Stille. Die Straße durch das Gelände ist jetzt gesperrt, aber hier auf deutscher Seite der Grenze sind wir sicher.

Irgendwann geht es für uns nicht mehr weiter. Wir stehen vor der Absperrung einer Wildschutzzone. Links und rechts verschneiter Wald, deshalb beschließe ich, umzukehren und aus der Not eine Tugend zu machen, indem ich in meinen eigenen Trittspuren zurück laufe. So fällt das Marschieren im tiefen Schnee gleich viel leichter 🙂

( MITI )

Am Rande von Camp Elsenborn

Am Rande von Camp Elsenborn
Monschau, 14. April 2018

Tümpel am Schwalmbach, der zur Hälfte auf dem Truppenübungsplatz liegt

Vor zehn Tagen war ich schon einmal auf der Suche nach den wilden Narzissen im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Belgien bei Monschau unterwegs.

Heute wandere ich wieder durch mehrere Bachtäler in dieser Region, diesmal aber auf einer etwas anderen Route, die sich mehr auf belgischer Seite am Grenzverlauf des Truppenübungsplatzes Camp Elsenborn orientiert.

Die Tour hat den Vorteil, dass hier bei weitem nicht so viele Menschen unterwegs sind, wie auf der deutschen Seite der Grenze direkt am Fuhrtsbach und am Perlenbach.

Tatsächlich sind seit meinem letzten Besuch bereits deutlich mehr Narzissen erblüht. Aber die ganz große Farbenpracht, ein Meer aus gelben Blüten, hat sich noch nicht eingestellt.

Am Rande von Camp Elsenborn

Wenige hundert Meter hinter unserem Startpunkt laufen wir im Wald an mehreren großen Ameisenhügeln vorbei. Im Abstand von 20 bis 25 Metern haben sich die verschiedenen Völker unterhalb großer Fichten angesiedelt. In der warmen Frühlingssonne ist auf den Nestern unheimlich was los. Ich trete nur kurz heran, um ein kleines Video aufzunehmen, schon habe ich dutzende verteidigungsbereite Ameisen auf meinen Wanderschuhen herumkrabbeln.

Zwei Kilometer weiter entdecke ich am Oberlauf des Krockenbachs auf der Nordseite des Tals abertausende grüner Narzissen-Stengel, die bereits aus dem Boden ragen, jedoch noch keine Blütenkelche entwickelt haben. Muss ich wohl in ein bis zwei Wochen noch einmal wiederkommen …

( MITI )

Am Oberlauf der Rur bei Monschau

Am Oberlauf der Rur bei Monschau
Monschau, 18. Februar 2018

Winter an der Rur

Heute waren wir auf einer meditativen Wanderung am Oberlauf der Rur bei Monschau unterwegs. Meditativ deshalb, weil die Wege am Flussufer stark vereist waren und deshalb jeder Schritt vorsichtig und bedacht gesetzt werden musste. Außerdem sind wir gerade am Heilfasten und haben seit nunmehr fünf Tagen nichts mehr gegessen. So kommt es, dass wir für gerade einmal neun Kilometer Strecke mehr als dreieinhalb Stunden benötigt haben.

Aber schön war es dank des herrlichen Sonnenscheins, der klaren Luft und der schönen Natur an der Rur und oberhalb des Rurtals dennoch. Lustigerweise war ich auf den Tag genau vor zwei Jahren zum letzten Mal an dieser Stelle wandern. Müssen wir also wohl in genau zwei Jahren wiederkommen, um das Gesetz der Serie fortzuschreiben 🙂

( MITI )

Auf dem Jahrhundertweg bei Monschau

An der Rur
Monschau, 18. Februar 2016

An der Rur

Heute war ich mit Doxi bei Monschau im noch verschneiten Grenzgebiet zwischen Deutschland und Belgien auf dem “Jahrhundertweg” unterwegs. Den Weg, der durchgehend mit der Ziffer “100” ausgeschildert ist, hat der Eifelverein Monschau allen Wanderfreunden zu seinem 100. Geburtstag geschenkt.

Wir beginnen unsere Wanderung nordwestlich von Kalterherberg auf dem Wanderparkplatz, der auch als Zubringer zum beliebten Vennradbahnweg dient. Von dort geht es zunächst am ehemaligen Kloster Reichenstein vorbei bergab bis zur Fußgängerbrücke über den Hermesbach zur Rur.

Wir folgen der Rur auf holprigem und zurzeit sehr matschigem Pfad bis zu einer Schutzhütte und steigen dann steil bergauf zur Ehrensteinsley, einem Felsen mit schöner Fernsicht ins Rurtal.

Von dort folgen wir dem Waldweg und steigen anschließend nach Monschau herab. Dort geht es von der Rur wieder bergauf am Gymnasium vorbei bis zum Kapellchen Grindel und dann weiter nach Höfen und bis zur Engelsley, einer Aussichtsplatform auf einem Felsvorsprung.

Weiter geht es parallel zum Perlenbach bis zum Stausee, dann über den Damm auf die andere Seite der Bundestraße wieder in den Wald hinein und über Wald und Wiesenwege zurück bis zur Norbertuskapelle an der Rur und unserem Ausgangspunkt.

Eine mit 18 Kilometern und 500 Höhenmetern durchaus anspruchsvolle Tour, die viel schöne Natur und Aussichten auf die Rur bietet. Ein echter Premiumweg.

( MITI )

Von Höfen nach Röhren

hdr
Höfen, 17. Mai 2015

Typische Hecke an einem Bauernhaus zum Schutz gegen die starken Winde in Herbst und Winter

Heute war ich mit Doxi ein weiteres Mal in der Rureifel unterwegs. Diesmal ging es von Höfen (bei Monschau) ins nahe Röhren und wieder zurück.

Charakteristisch für Höfen sind die haushohen Rotbuchenhecken, die man an vielen Häusern findet. Der “Heckenweg” führt zu den schönsten und imposantesten dieser Hecken.

Vom Heckenweg aus ging es für uns ins wildromantische Klucksbachtal, wo der Klucksbach in die noch schmale Rur mündet. Nach dem Aufstieg aus dem Tal bot uns die Pferdslay einen herrlichen Ausblick in das Rurtal.

Eine sehr schöne Wanderung aus dem Rother Wanderführer Eifel (Tour 14).

( MITI )

Das Perlenbachtal im Schnee

Das Perlenbachtal im Schnee
Monschau, 31. Januar 2015

Der Winter hat die Landschaft fest im Griff

Wow, 40 cm Schnee an der Landesgrenze zwischen NRW und Belgien! Wir sind unterwegs zwischen Fuhrtsbach- und Perlenbachtal in der Nähe von Monschau, dort wo im Frühling die Narzissen blühen und ganze Busladungen von Wanderern die Wege bevölkern. Aber heute nicht. Wir sind ganz allein unterwegs und kommen stellenweise kaum voran, angesichts von so viel Neuschnee. Das ist doch mal was ganz Feines! Doxi hat auch Riesenspaß.

( MITI )