Hinauf zum Lönsturm

Hinauf zum Lönsturm
Salzhemmendorf, 5.06.2019

Blick vom Lönsturm ins Leine-Weser-Bergland

[Von Springe fahren wir am Morgen rund 30 km in südöstlicher Richtung nach Salzhemmendorf am Fluss Ith. Dort gibt es eine Therme mit angeschlossenem Womo-Stellplatz.

Gleich nach der Ankunft starten wir zu einer 15 km langen Wanderung auf die Spitze des Thüster Bergs. Mit seiner Hauptkuppe, dem Kanstein, erstreckt er sich auf etwa 7 km Länge im Dreieck der Ortschaften Eime, Duingen und Salzhemmendorf.

Der Thüster Berg ist eine Auffaltung aus Thüster Kalkstein. An der steil abfallenden Nordflanke befinden sich im Wald mehrere Kalksteinklippen, die wir bei unserer Wanderung auf steilen Pfaden durchqueren.

Wir kommen an einem ehemaligen Steinbruch vorbei und erreichen auf dem Hauptkamm den 1928 erbauten und nach mehreren Aufstockungen nun 26 m hohen Lönsturm. Von der Spitze hat man einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge und Täler.

Der Rückweg ist weit weniger steil, führt aber am Fuße des Thüsters durch die angrenzenden Felder. Schatten gibt es dort keinen. In der starken Juni-Sonner wird es Doxi und mir richtig heiß. Ich glaube, wir sind beide froh, als wir nach knapp vier Stunden wieder das Wohnmobil erreichen und uns ein wenig ausruhen können. Ich bin auf jeden Fall total durchgeschwitzt.

( MITI )