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An der Neyetalsperre

An der Neyetalsperre
Wipperfürth, 17. August 2020

Seitenarm der Neyetalsperre

Das Bergische Land ist reich an Talsperren und Stauseen. Eine davon ist die Neyetalsperre bei Wipperfürth. Rund um die idyllisch im Wald gelegene Talsperre war ich heute mit Doxi auf einer 12 km langen Wanderung unterwegs.

Die Neyetalsperre liegt gleich neben der beliebten Bevertalsperre, ist aber wesentlich kleiner und weniger stark frequentiert, weil dort das Baden und der Wassersport verboten sind.

Die Talsperre wurde im Jahr 1909 eröffnet und staut den Neye-Bach auf. Aufgrund der hervorragenden Wasserqualität des Bachs wurde die Talsperre bis 2004 zur Wasserversorgung der nahe gelegenen Stadt Remscheid genutzt.

Heute wird das Wasser der Talsperre als Brauchwasser herangezogen und noch nur bei akuter Wasserknappheit zu Trinkwasser aufbereitet.

Bei Wanderern ist die Neyetalsperre beliebt, weil sie lieblich eingebettet in einem schönen Mischwald liegt und vollständig auf ufernahen Wegen umrundet werden kann.

Unsere Wanderung führt an einigen Stellen weg vom Ufer und hinauf auf die Höhen rund um die Talsperre. Eigentlich ist die Tour 16 km lang. Aber weil es heute sehr schwül ist, kürze ich ein wenig ab, so daß wir bereits nach drei Stunden wieder zurück am Startpunkt sind.

( MITI )

An der Bevertalsperre

An der Bevertalsperre
Hückeswagen, 23. Oktober 2019

Doxi fischt ein Stöckchen aus der Bevertalsperre

Heute war bei uns im Rheinland traumhaftes Herbstwetter und das habe ich für eine große Wanderung mit Doxi im Bergischen Land genutzt.

Fast sechs Stunden waren wir bei strahlendem Sonnenschein auf einer 20 km langen Runde zwischen Hückeswagen, der Bevertalsparre und der Wuppertalsperre unterwegs. Und obwohl es in den letzten Wochen ordentlich geregnet hat, sind die Talsperren nach der langen Trockenheit im Sommer noch längst nicht wieder gefüllt, wie man auf den Bildern sieht.

Herrlich, wie sich die herbstbunten Bäume im stillen Wasser der Seen spiegeln und wie satt und frisch die Wiesen auf den Höhen zwischen den Talsperren in der Sonne strahlen. Das war wirklich ein toller Ausflug.

( MITI )

In der Altstadt von Wipperfürth

In der Altstadt von Wipperfürth
Wipperfürth, 13.08.2017

Blick vom am Klosterberg hinunter auf die Altstadt von Wipperfürth

Nach unserer herrlichen Wanderung rund um das Schloss Gimborn machen wir auf dem Rückweg ins Rheinland noch einen kurzen Stopp in der ältesten Stadt des Bergischen Landes.

Die Hansestadt Wipperfürth liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich von Köln an einer Furth über die Wupper, die im Oberlauf östlich der Stadt als “Wipper” bezeichnet wird.

Die älteste schriftliche Erwähnung von Wipperfürth datiert von 1131. Seit dem 14. Jahrhundert war die Stadt Mitglied der Hanse. Handelspräsenzen der Kaufleute aus Wipperfürth sind in Stockholm, Malmö, Nowgorod, Reval und Lübeck belegt.

Die ältesten Bauwerke der Stadt sind die dreischiffige romanische Pfarrkirche St. Nikolaus (um 1140) und der Marktbrunnen von 1331, der seine heutige Gestalt in der Renaissance erhielt. Die Altstadt wirkt auf mich ein wenig verschlafen, aber auch irgendwie süß. Typisch “bergisch” halt. Schön, das mal gesehen zu haben.

( MITI )