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Ausstellung Bertram Jesdinsky

Ausstellung Bertram Jesdinsky
Raketenstation Hombroich, 10.04.2022

Magisches Licht in der Skulpturenhalle der Thomas-Schütte-Stiftung, vorne der Basilisk von 1992

Seit Anfang April werden in der Skulpturenhalle von Thomas Schütte auf der Raketenstation Hombroich Werke des früh verstorbenen Künstlers Bertram Jesdinsky (1960-1992) gezeigt.

Jesdinsky studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und lernte als Meisterschüler bei Alfonso Hüppi. Er lebte und arbeitete größtenteils in Düsseldorf und war in jungen Jahren Mitglied der Gruppe „Anarchistische GummiZelle“.

Zahlreiche seiner Werke sind heute im öffentlichen Raum zu sehen, z. B. im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee (Düsseldorf), im Museum Kunstpalast Düsseldorf, im Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, im Städel Museum in Frankfurt am Main.

Neben teils großformatigen Gemälden werden in der Skulpturenhalle viele von Jesdinskys Tierfiguren gezeigt, die er aus unterschiedlichsten (Alltags-) Materialien fertigte.

Im architektonisch beeindruckenden Ambiente der Skultpurenhalle und beim tollen Licht heute kommen die Werke wunderbar zur Geltung. Heike und ich, wir sind Beide richtig begeistert.

( MITI )

Dampfende Erft

Dampfende Erft
Neuss-Reuschenberg, 6. Dezember 2021

Heike mit Doxi an der Erft

Heute waren wir bei nur 2 Grad an der Erft zwischen dem Park Reuschenberg und dem Selikumer Kinderbauernhof unterwegs. Der Fluss, der zu nicht geringen Teilen aus dem warmen Sümpfungswasser des Tagebaus Garweiler gespeist wird, dampft in der Kälte mächtig aus.

Den Tieren im Park und im Kinderbauernhof scheint das nasskalte Wetter wenig auszumachen. Wir jedoch frösteln ganz schön vor uns hin. Gut, dass wir Mützen dabei haben.

( MITI )

grauistkeinefarbesondernwurst

grauistkeinefarbesondernwurst
Büttgen, 5. Mai 2021

Graffiti auf der neuen Eisenbahnbrücke über den Nordkanal an der Stadtgrenze zwischen Kaarst und Neuss

Heute habe ich meine neuen Wanderschuhe eingeweiht: Ein Paar Meindl Nebraska, bestimmt mein fünftes oder sechstes in Folge. Ich liebe diesen Schuh, weil er so schön leicht und bequem ist und nicht groß eingelaufen werden muss.

Dafür hält er aber leider auch nicht sehr lange – kaum einmal 2.500 Wanderkilometer und damit bei mir gerade einmal ein Jahr.

Und das sogar dann, wenn man ihn nach Herstellerangaben liebevoll pflegt und regelmäßig mit Lederpflege einsprüht.

Liebe Firma Meindl, das könnte schon ein bisschen mehr sein, finde ich! Aber seis drum.

48 Stunden musste ich warten, bis sich das Sturmtief Eugen endlich verzogen hat. Dann habe ich mich gleich in meine neuen Wanderschuhe geworfen und bin von zu Hause aus eine 12 km lange Runde gelaufen.

Dabei habe ich das hübsche Graffiti oben entdeckt und auch gleich den passenden Kontrapunkt dazu: Ganz viele bunt blühende Bäume und Sträucher in den Baumschulen rund um mein Heimatdorf. Das schafft nur der Mai.

( MITI )

Kältester April seit 40 Jahren

Kältester April seit 40 Jahren
Neuss-Grimlinghausen, 2. Mai 2021

Da war sie endlich, die untergehende Sonne über dem Rheinpark Neuss. Aufgenommen aus der begehbaren Skulptur „N“.

An diesem Wochenende ist bei uns im Rheinland der kälteste April seit 40 Jahren zu Ende gegangen. Und der Mai hat genau so begonnen. Zwar grünt und blüht es überall, aber die Temperaturen erinnern doch eher an den Spätwinter, als an den Frühling.

Als wir uns zum Ausklang des ersten Maiwochenendes auf die Fahrräder schwingen, um zum Rhein zu radeln, haben wir deshalb auch Mütze und Handschuhe im Gepäck.

Wir starten unter einer abendlich grauen Wolkendecke, die wenig erwarten lässt. Doch als wir am Neusser Sporthafen eintreffen, lugt die untergehende Sonne gerade unter den Wolken hervor und taucht den Rheindeich in ein wunderbar warmes Licht. Toll sieht das aus!

( MITI )

Fastenkrise? Ich doch nicht!

Fastenkrise? Ich doch nicht!
Neuss, 26. Januar 2021

Der Haribo Fabrikverkauf in Neuss. Plötzlich stand ich davor.

„Für Camel geh ich meilenweit“ hieß es früher in der TV-Werbung. Heute bin ich fünf Kilometer übers Feld gelaufen, um vor dem Haribo Fabrikverkauf in Neuss zu stehen. Der ganze Laden ein einziges Zuckersuchtversprechen. Aber ich will ja ohnehin nichts kaufen, ich bin ja am Fasten. Außerdem ist der Verkauf wg. Corona gar nicht geöffnet. Wie schön für mich.

Und ich bin ja sowieso nur hier, um ein lustiges Fastenfoto zu schießen und weil ich auf meinem langen Weg zu Erftmündung in den Rhein mal eine andere Strecke laufen wollte.

Und so geht es auf dieser 25 km langen Wanderung quer durch die Neusser Innenstadt bis zu den Rheinwiesen gegenüber von Düsseldorf.

Der Rhein führt nach dem vielen Regen und Schnee der letzten zwei Wochen bereits Hochwasser. Und da soll noch wesentlich mehr kommen. Müssen die Schafe auf den Rheinwiesen aufpassen, dass sie keine Nassen Füße bekommen.

Als ich auf dem Rückweg den total vermatschten Rheindeich an der Hammer Eisenbahnbrücke erklimmen will, rutsche ich kurz vor der Deichkrone aus und falle auf der Schräge vornüber. Nirgendwo gibt es Halt  und so schliddere ich in Liegestützhaltung komplett den Deich hinunter. Anschließend sehe ich aus, als hätte ich in Schlamm gebadet. So, wie sonst nur die Doxi. Na, ja, kann ja mal passieren 🙂

( MITI )

Nebeltour zur Erftmündung

Nebeltour zur Erftmündung
Neuss, 9. Januar 2021

An der Erftmündung in den Rhein

Meine erste richtig lange Wanderung im neuen Jahr führt mich von zu Hause zur Mündung der Erft in den Rhein bei Neuss-Grimlinghausen. Gemeinsam mit Doxi benötige ich für die 25 km lange Strecke exakt 5 Stunden.

Wir laufen von Büttgen über Lanzerath, den Eselspfad und die Neusser Pomona nach Reuschenberg.

Am Selilkumer Kinderbauernhof treffen wir auf die Erft, der wir anschließend auf ihren letzten Kilometern bis zur Mündung folgen.

Nach einer kurzen Pause am dampfenden Rheinstrom geht es durch den Rheinpark am Neusser Sporthafen weiter zur Neusser Rennbahn mit dem Globe-Theater und anschließend durch die Neusser Innenstadt zum Nordkanal.

Hinter dem Jostenbusch erreichen wir wieder die Feldflächen zwischen Büttgen und Neuss.

Immer mit Fernblick zum Büttger Kirchturm geht es durch die Felder zurück nach Hause. Die Sonne haben wir auf dieser winterkalten Tour nicht gesehen, aber dafür wirkte die Landschaft im Nebel stellenweise sehr poetisch. Richtig schön war das.

( MITI )