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Am Wasserschloss Burgau

Am Wasserschloss Burgau
Düren, 24.03.2022

Wasserschloss Burgau in Düren nahe der Rur

Von Leversbach sind wir weiter gefahren nach Düren, dem „Tor zur Nordeifel“. Die Stadt an der Rur etwa auf halbem Weg zwischen Köln und Aachen ist nicht unbedingt für ausgesprochenen Liebreiz bekannt.

Doch südlich des Stadtzentrums gibt es im Stadtteil Niederau ein hübsches Schloss mit Park, das viele Besucher anzieht, das Wasserschloss Burgau.

Dahinter befindet sich ein großer Wald, der ursprünglich genau wie weitere Besitzschaften zur Herrschaft Burgau gehörte.

Die frühesten Spuren des Wasserschlosses stammen aus der Zeit um 1100 n.Chr. Durch Vererbung und Verkauf kam das Schloss über die Jahrhunderte in den Besitz unterschiedlicher Familien. Seit dem Jahr 1900 war es nicht mehr bewohnt und verfiel zusehends.

Nach der Eingemeindung Niederaus in die Stadt Düren entstand eine Bürgerbewegung, die sich ab 1974 für den Wiederaufbau des Schlosses einsetzte. Bis 1991 war der Instandsetzung abgeschlossen.

Wir stehen mit dem Wohnmobil auf einem großen Parkplatz zwischen dem Schloss und den örtlichen Sportanlagen. Von dort drehe ich am späten Nachmittag eine kleine Runde mit Doxi zum Schloss und durch den Stadtteil Niederau zur Rur. Das Schloss und der Park gefällt mir wirklch sehr gut. Schön, das einmal gesehen zu haben.

( MITI )

Ruraue bei Düren

Ruraue bei Düren
Krauthausen, 11. November 2021

Naturbelassenes Rurwehr. Blick stromabwärts

Mehrere Male schon war ich in den letzten Jahren an der Rur (ohne H) unterwegs, die von der Eifel kommt und bei Roermond in die Maas mündet. Aber diesen Abschnitt zwischen Jülich und Düren kenne ich noch nicht.

Wir starten bei herrlichem Sonnenschin in der Nähe von Krauthausen, knapp 10 km südlich von Jülich.

Unmittelbar am Fluss laufen wir auf dem Rurradweg in südlicher Richtung der Sonne entgegen zunächst durch das Naturschutzgebiet Pierer Wald.

Kurz dahinter müssen wir bei Köttenich den Rurradweg verlassen und auf die andere Flusseite wechseln – dort wird gerade eine Brücke erneuert.

Auf schmalen Pfaden geht es weiter in Richtung Düren. Wir passieren mehrere Wehre und romantische Abschnitte der Rur mit kleinen Kiesbänken und Inseln im Fluss.

Bald unterqueren wir die Autobahn A4 und drehen kurz dahinter um. Nun geht es komplett auf schmalen Pfaden entlang der Rur und durch frisch gemähte Wiesenflächen zurück zu unserem Startpunkt, den wir nach rund zweieinhalb Stunden und zehn Wanderkilometern wieder erreichen.

Keine 500 Meter weiter westlich stehen wir kurz darauf am Rand des großen Tagesbaus Inden. Über den Tagebau hinweg blicken wir in westlicher Richtung zur großen Skultpur Indemann. Rechts daneben steigen die Wolken des Kraftwerks Weisweiler in den Himmel. Dort wird die Kohle aus dem Tagebau verstromt. Ein imposanter Anblick.

( MITI )