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Durch die Dammer Berge

Blick aus den Dammer Bergen hinunter nach Damme

 Damme, 27. Juni 2021

Früh am Morgen verlasse ich meinen wunderbaren Übernachtungsplatz am Mittellandkanal in Bramsche, weil ich mit Doxi noch vor den großen Besucherströmen in den Dammer Bergen wandern will. Ich habe eine 16 km lange Runde geplant, die auch durch einige der besonders beliebten und stark frequentierten Abschnitte führt.

Die Dammer Berge sind ein bewaldeter Höhenzug am Südrand der Norddeutschen Tiefebene, der sich rund 100 Meter über die flache Landschaft erhebt. Sie liegen bei Damme im Süden des niedersächsischen Landkreises Vechta, sind etwa 25 km lang aber nur wenige Kilometer breit.

Der Höhenzug entstand als Teil einer eiszeitlichen Endmoränenstaffel aus dem frühen Vergletscherungsgeschehen der Saaleeiszeit vor etwa 230.000 Jahren.

Heute liegen die Dammer Berge auf der Weser-Ems-Wasserscheide: Das Wasser aller Bäche, die von dem Höhenzug ostwärts streben, hat über die Hunte die Weser zum Ziel, und das Wasser der westwärts fließenden Bäche strömt über die Hase in die Ems.

Wir sind bei ständig steigenden Temperaturen rund vier Stunden auf der Tour unterwegs und passieren dabei einige der bekannten Sehenswürdigkeiten, darunter die Wallreste der frühmittelalterlichen Dersaburg, den schönen und großen Dammer Bergsee und den Aussichtsturm auf dem Mordkuhlenberg.

Dazwischen sind wir aber auch in abseitigen Teilen des Waldes unterwegs, wo wir keiner Menschenseele begegnen. Eine sehr schöne, aber bei diesem Wetter auch durchaus anstrengende Tour.

( MITI )