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Im NSG Berghofer Holz

Im NSG Berghofer Holz
Bochum-Harpen, 29. Dezember 2018

Feuchtgebiet im NSG Ölbachtal

Gestern waren wir bei wunderschönem Winterwetter mit der gesamten Familie wandern, heute ist es total grau und nebelverhangen. Kein Wunder, dass da niemand mitkommen möchte. Also bin ich allein mit Doxi unterwegs.

Unser Ziel sind die renaturierten Industrieflächen der Großzechen im Städtedreieck zwischen Bochum, Castrop-Rauxel und Dortmund. Wir starten am Naturschutzgebiet Berghofer Holz und folgen der Wandermarkierung B bis zum Fuß renaturierter Halden am alten Gerther Mühlenbach.

Durch leicht hügelige Feldfluren geht es zum Langeloher Wald und dahinter in Richtung Bövinghausen. Viele Hundehalter sind hier unterwegs, denn in den angrenzenden Städten gibt es offensichtlich nicht so viele Auslaufflächen mit ausgedehnter Natur.

Wir folgen dem Harpener Bach durch ein kleines Wäldchen und laufen anschließend nach Werne. Dort beginnt unser Rückweg, auf dem wir ein altes Zehchengelände kreuzen, das längst von der Natur zurückerobert wurde. Dabei begegnen wir auch endlich einem eisernen Förderturm, der bei einer Wanderung im Ruhrgebiet natürlich nicht fehlen darf.

Anaschließend laufen wir in Richtung des Harpener Hellwegs und erreichen nach rund viereinhalb Stunden und 17 Wanderkilometern wieder unseren Startpunkt. Ich bin ein wenig durchgefroren, doch das war eine schöne Wanderung mit einem interessanten Mix aus Streckenabschnitten in der Natur und den angrenzenden Stadtteilen von Bochum, Castrop-Rauxel und Dortmund.

( MITI )

Von der Zeche Zollern nach Castrop-Rauxel

Von der Zeche Zollern nach Castrop-Rauxel
Castrop-Rauxel, 25. November 2017

Seitenansicht auf das Haus Bodelschwingh

Wieder einmal sind wir im Ruhrgebiet unterwegs, diesmal zwischen Dortmund-Lütgendortmund und Castrop-Rauxel. Dies 15 km lange Wanderung führt durch abwechslungsreiche Natur und an schönen Herrenhäusern bzw. Schlössern vorbei.

Wir starten am Industriemuseum Zeche Zollern II/IV und laufen durch ein Naturschutzgebiet zum Haus Dellwig, einem Wasserschloss in der hügeligen Moränenlandschaft des Dellwiger Bachtals. Wir streifen den Ortsteil Westrich und laufen auf Frohlinde zu. Dort queren wir den Golfplatz Castrop und wandern dahinter durch den schönen Bodelschwingher Wald mit alten Rotbuchen.

Im Ortsteil Bodelschwingh werfen wir einen Blick auf das Wasserschloss Bodelschwingh, die größte und repräsentativste Schossanlage im Dortmunder-Stadtgebiet. Dort wird gerade der kommende Weihnachtsmarkt vorbereitet. Zutritt leider nicht gestattet.

Ein Stück weiter stoßen wir im Bodelschwingher Wald auf den “Tempel der Ruhe” mit dem Friedhof der Verstorbenen Adeligen aus dem Hause Bodelschwingh. Bald erreichen wir das Haus Dorloh, eine denkmalgeschützte Unternehmer-Villa, die zwischen 1869 und 1872 in neugotisch-klassizistischem Stil errichtet wurde, und von einem weitläufigen Landschaftspark umgeben ist.

Über offenes Feld bewegen wir uns nun auf den Ortsrand von Shwerin zu, einem Stadtteil von Castrop-Rauxel. Schon von weitem ist der Hammerkopfförderturm über dem Wetterschacht 3 der ehemaliges Steinkohle-Bergwerks “Zeche Erin” zu sehen. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Start- und Zielpunkt an der Zeche Zollern II/IV, den wir nach rund dreieinhalb Stunden wieder erreichen.

Erneut durften wir erleben, wie abwechslungsreich das Ruhrgebiet doch sein kann. Eine wirklich schöne Tour bei besseren Wetter als erwartet.

( MITI )