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Auf der Burg Altena

Auf der Burg Altena
Altena, 17. Mai 2020

Blick hinauf zur Burg Altena

Am Ende unserer Höhenwanderung rund um Altena laufen wir vom Ortszentrum hinauf zur Burg Altena. Das Wahrzeichen der Stadt trohnt auf einem Bergsporn des Klusenberges oberhalb der Lenne. Dort wurde im unteren Burghof 1914 die erste ständige Jugendherberge der Welt eingerichtet. Die Originalräume sind heute ein Museum.

Die Geschichte der Burg reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Um 1108 sollen die späteren Grafen von Berg von Kaiser Heinrich V. Land im märkischen Sauerland erhalten haben. Auf dem Berg Wulfseck bauten sie eine Burg, die sie anfangs Wulfeshagen, später Altena nannten.

Nach einer wechselvollen Geschichte war die Burg im 19. Jahrhundert nur noch eine Ruine und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf Betreiben eines Burgvereins wieder hergerichtet.

Heute befindet sich die Burg im Besitz des Märkischen Kreises und ist eine der Attraktionen des Sauerlands, die Menschen von nah und fern anzieht. Im Rahmen des Förderprojekts Regionale 2013 wurde sogar ein Aufzug erichtet, der 60 Meter senkrecht durch den Fels hinauf zum Burghof führt.

Wir lassen es uns dennoch nicht nehmen, zu Fuß zur Burg hinauf zu laufen, um dabei den Ausblick hinunter zur Lenne und einigen prächtigen Günderzeitbauten im Zentrum von Altena zu genießen. Ganz bezaubernd sieht das aus.

( MITI )

Höhenweg rund um Altena

Höhenweg rund um Altena
Altena, 17.05.2020

Blick hinunter auf das Zentrum von Altena an der Lenne

Am Morgen haben wir unseren schönen Stellplatz in Hemer verlassen und sind nach Altena weiter gefahren. Wir sind angenehm überrascht, als wir dort am Wohnmobil-Stellplatz an der Sauerland-Halle eintreffen. Unmittelber vor uns liegt die Lenneschleife, hinter uns der Einstieg in den schönen Höhenweg rund um Altenau.

Und so machen wir uns gleich auf zu einer fünfstündigen Wanderung, die uns wunderbare Fernblicke bis zum Südrand des Ruhrgebiets in rund 40 Kilometern Entfernung bieten wird.

Zunächst geht es auf bequemen Waldwegen steil hinauf auf die Spitze des Bergs Pragpaul, der von einem riesigen Mobilfunkmast überragt wird.

Weiter laufen wir durch ausgedehnte Pferdewiesen zu den Höhen des Wixbergs mit fantastischen Fernsichten nahezu in alle Richtungen.

Am Flugplatz Altena-Hegscheid beginnt schließlich unser Abstieg zurück nach Altena, wobei wir ein Stück entlang der alten Landwehr laufen. Der rund 1,5 Meter tiefe Graben ist auch nach mehreren Jahrhunderten immer noch deutlich in der Landschaft zu erkennen.

Nach knapp 17 Wanderkilometern erreichen wir schließlich wieder unser Wohnmobil, ein wenig erschöpft von den langen Passagen in der prallen Sonne, aber auch begeistert von der abwechslungsreichen Tour und den tollen Fernblicken.

( MITI )