Archiv der Kategorie: Uncategorized

Paddeln auf dem Rursee

Paddeln auf dem Rursee
Rurberg, 22. Juni 2022

Eingebettet in den tiefgrünen Kermeter: Der 8 km² große Rurses

Heute bin ich in die Nordeifel gefahren, um auf dem Rursee zu paddeln, der die Rur auf einer Länge von rund 10 km zwischen Rurberg und Schwammenauel aufstaut.

Der See ist ein beliebtes Wassersportrevier und nach dem Bleilochstausee in Thüringen der volumenmäßig zweitgrößte Stausee Deutschlands. Er befindet sich westlich des Kermeters, einem ausgedehnten Waldgebiet im Herzen des Nationalparks Eifel.

Fast viereinhalb Stunden war ich bei herrlichem Sommerwetter auf dem See unterwegs, um von Rurberg zur Staumauer bei Schwammenauel und zürück zu paddeln.

Immer wieder zogen an mir die beiden Ausflugsdampfer „Aachen“ und „Stella Maris“ vorbei, die in der Touristensaison auf dem See verkehren.

Dann gab es ein klein wenig Wellen (sehr willkommen), auf dem ansonsten ruhigen See. Dazwischen viele Segelboote, Angelboote und Paddler, so wie ich.

Als mir auf dem Rückweg nach Rurberg die Arme schwer wurden, habe ich für einen kurzen Moment damit geliebäugelt, mich mitsamt meinem Faltboot von einem der beiden Schiffe mitnehmen zu lassen. Aber das gilt natürlich nicht 🙂 Also habe ich durchgehalten.

( MITI )

Paddeln auf dem Unterbacher

Paddeln auf dem Unterbacher
Düsseldorf, 19. Juni 2022

Hier hat jemand das gemietete Tretboot am Ufer zurück gelassen – einen Wasser-Ferrari

Erneut sitze ich im Faltboot und bin auf einem der beliebten Bade- und Wassersportreviere im Rheinland unterwegs – heute auf dem Unterbacher See im Süden von Düsseldorf an der Stadtgrenze zu Hilden.

Der 84 ha große See ist zwischen 1926 und 1973 durch die Ausbaggerung von Sand und Kies entstanden. Er wird ausschließlich durch Grundwasser gespeist.

Seit den 1950er Jahren wird der See als Naherholungsgebiet genutzt. Heute gibt es dort zwei Strandbäder, zwei Campingplätze, eine Marina, Bootsverleih, Gastronomie, Surfschule und Kletterpark.

Eigentlich wollte ich schon gestern auf den See, doch bei Temperaturen von fast 35 Grad war auf und rund um den See die Hölle los.

Am Morgen danach liegt der See bei nur noch 25 Grad ruhig und beinahe menschenleer da. Ich genieße es, zwei Stunden auf dem See zu paddeln.

Rund um den See leben viele Wasservögel, die sich von der reichlich sprießenden Unterwasservegetation ernähren. Dort wächst so viel, dass ein spezielles Ernteschiff, die Seekuh („SeeQ 2.0“), im Sommer regelmäßig damit beschäftigt ist, die obersten Schichten der Vegetation abzuweiden.

( MITI )

Paddeln auf dem Töpper

Paddeln auf dem Töpper
Duisburg, 16.06.2022

Weißer Schwan beim Gründeln vor dem kleinen Strandbad

Vergangene Woche habe ich bei meiner Stadtwanderung in Duisburg den Töppersee zwischen den Stadtteilen Bergheim und Rheinhausen umrundet.

Heute bin ich paddelnd auf dem See unterwegs – mit meinem Faltboot und bei herrlichem Sommerwetter.

Und mit mir jede Menge kleine Ausflugsboote, die man hier stundenweise mieten kann, Standup-Paddler auf ihren Boards und sogar einige Segelschiffe, die mit aufgeblasenen Segeln pfeilschnell an mir vorüberziehen.

Der See ist nur 30 km von meinem Zuhause entfernt, und die Parkplätze liegen praktischerweise ganz in der Nähe des Seezugangs.

Da muss man das schwere Faltboot samt Zubehör nicht so weit schleppen. Wunderbar ist das. Hier komme ich bestimmt mit meinem Schatz im Laufe des Sommers wieder hin.

( MITI )

Parkrunde Duisburg

Parkrunde Duisburg
Duisburg, 12. Juni 2022

Am neuen Rheinpark Duisburg: Industrie trifft Naherholung

Ich liebe es, tief in der Natur unterwegs zu sein, wo man kaum jemanden trifft. Aber ich liebe auch Stadtwanderungen – gerne Sonntagmorgens, wenn die Straßen noch leer und leise sind. Dann kann man sich die Häuser, Gärten und Plätze ganz in Ruhe anschauen.

Auf einer solchen Tour war ich heute in Duisburg unterwegs. Die 18 km lange Wanderung versucht, möglichst viele Parkanlagen links und rechts des Rheins zu verbinden.

Ausnahmesweise einmal bin ich ohne meine geliebte Doxi unterwegs. Ich starte in Rheinhausen und laufe durch die Grünanlagen zwischen den Häuserreihen zur alten Eisenbahnbrücke über den Rhein.

Am gegenüberliegenden Ufer erwartet mich der neue gestaltete Rheinpark, der sich bis zur Rheinhausener Rheinbrücke zieht.

Auf dieser „Brücke der Solidarität“ kommen mir viele Läufer entgegen, die hier den Kilometer 26 ihres heutigen Duisburg-Marathons hinter sich bringen.

Dahinter geht es auf dem Rheindeich bis zur renaturierten Halde Rockelsberg. Von deren Spitze hat man einen schönen Blick über den Rhein und die Industrieanlagen bis in die Innenstadt von Duisburg.

Anschließend führt mich der Weg durch Hochemmerich in den Park Rheinhausen und weiter bis zum schönen Töppersee, den ich auf der Westseite umrunde. Danach geht es durch eine alte (Berg-) Arbeitersiedlung und dann ein ganz langes Stück durch die Grünanlagen zwischen Wohnblocks zurück zum Startpunkt, den ich nach vier Stunden wieder erreiche.

Das war eine interessante Tour bei herrlichem Sommerwetter. Nicht unbedingt reich an schöner Architektur und Bausubstanz, aber viel grüner als man das der Stadt Duisburg aus der Ferne vielleicht zuschreiben würde.

( MITI )

Malerisches Mechelen

Malerisches Mechelen
Mechelen, 11. Juni 2022

Sogar das gibt es ganz im Süden der Niederlande: Fachwerk.

Auf der Anfahrt zu unserer Wanderung im Herver Land kreuzen wird kurz vor dem Zielort die Geul. Der kleine Fluss strebt von Belgien kommend der Maas bei Maastricht entgegen und hat ein fruchtbares Tal geschaffen.

Auf niedeländischer Seite liegt im Geultal das bezaubernde Mechelen, in dem man viele niederländische Baustile verschiedener Epochen bestaunen kann: Von mittelalterlichem Fachwerk, über Steinbauten aus der Barockzeit, bis zu den typischen Backsteinbauten, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in Mode kamen.

Kein Wunder, dass der Ort viele niederländischde Touristen, aber auch Besucher aus dem angrenzenden Belgien und Deutschland anzieht. Hübsch ist es hier.

( MITI )

Traumpfade im Herver Land

Traumpfade im Herver Land
Epen, 11. Juni 2022

Blick zum Vaalser Berg, dahinter liegen Vaals (NL) und Aachen

Holland einmal hügelig. Wir starten auf eine bezaubernde Wanderung durch das Herver Land, das im Norden der beligschen Provinz Lüttich liegt, aber für einen kleinen Zipfel noch in die Niederländische Provinz Limburg hineinragt.

Unser Startpunkt kurz hinter Epen liegt auf niederländischer Seite, und dort findet heute eines der größten Jedermann-Radrennen in den Niederlanden statt, das „Limburgs Mooiste“.

Immer wieder müssen wir auf den engen Straßen in der hügeligen Region den heranrasenden Rennradfahrern ausweichen – oder sie uns.

Das Herver Land grenzt im Norden an den Voerstreek, im Osten an den Hertogenwald und die belgische Eifel, im Süden an die Ardennen und im Westen an die Täler der Maas.

Es ist geprägt von sanften Hügeln, vielen Feldflächen, gesäumt von Hecken, und kleinen Waldabschnitten mit Mischwald.

Von den höchsten Punkten unserer 12 km langen Wanderung blicken wir nach Norden zum Vaalser Berg, hinter dem Aachen liegt, und weiter nach Süden zu den nördlichen Höhenzügen der Eifel.

Der Name der Tour verspricht nicht zu viel. Tatsächlich passieren wir einige Traumpfade mit herrlichen Ausblicken, aber dazwischen auch mehrmals längere Straßenpassagen rund um das belgische Dorf Sippenaeken (Gemeinde Plombieres).

Normalerweise ist hier sicher wenig los, aber heute sind neben den Rennradfahrern auch die Teilnehmer einer Motorrad-Oldtimer-Tour unterwegs. Dazu die stechende Juni-Sonne – wir sind froh über jeden schattigen Abschnitt im Wald, Doxi vermutlich noch mehr als ich.

Aber die Gegend ist wirklich lieblich und jetzt gerade im Juni sehr, sehr grün. Eine landschaftlich schöne Tour, rund 90 km von unserem Zuhause entfernt.

( MITI )