Denkmalgeschützte Häuser auf der früheren Hauptstraße von Alt-Breinig
Breinig ist ein Dorf wenige Kilometer von Kornelimünster entfernt, das viele Jahrhundert lang zum Herrschaftsbereich der Reichsabtei Kornelimünster gehörte. Heute zählt der Ort zur Gemeinde Stolberg in der Städteregion Aachen.
Das Dorf ist für seinen sehenswerten historischen Ortskern „Alt Breinig“ bekannt. Seit 1980 sind dort rund 90 Bauten detailgetreu saniert worden.
Rund um die 1830 erbaute Pfarrkirche St. Barbara erstreckt sich ein kompletter Straßenzug mit Bruchsteinhäusern und alten Gutshöfen, die größtenteils aus dem ortstypischen Aachener Blaustein errichtet wurden und unter Denkmalschutz stehen
Aachener Blaustein ist die Handelsbezeichnung eines dunkelgrauen bis schwarzen Kalksteins aus unterschiedlichen geologischen Systemen, der am Nordrand des Hohen Venns im Südosten von Aachen abgebaut wurden. Heute sind diese Vorkommen erschöpft.
Der Stein hat frisch geschlagen und poliert eine fast schwarze, blaugraue bis blaugrüne Farbe. Diese ändert sich zu weißgrau, wenn er lange Zeit der Verwitterung ausgesetzt ist. Genutzt wurde Blaustein für Fassaden, Fenstereinfassungen, Türschwellen, Treppen, Bodenbeläge, Grabmale sowie Altäre und Taufbecken.
Einzelne Häuser aus Blaustein sind mir in der Region rund um Aachen schon oft begegnet. Ich habe diesen Bautyp immer für „belgisch“ gehalten. So einen vollständig erhaltenen Straßenzug habe ich jedoch noch nirgendwo gesehen. Toll ist das hier!
Nach unserer Wanderung rund um Wahnheim schaue ich mir das historische Zentrum von Kornelimünster an, einem beliebten Ausflugsort südöstlich von Aachen. Im Jahre 814 gründete hier Benedikt von Aniane als Berater von Kaiser Ludwig dem Frommen das Kloster Kornelimünster am Fluss Inde.
Mitte des 9. Jahrhunderts wurde das Kloster reichsunmittelbar und erhielt großen Landbesitz und die sogenannten Salvator-Heiligtümer: Schürztuch, Schweißtuch und Grabtuch des Herrn. 875 wurde die Hälfte des Grabtuches gegen eine Kopfreliquie des Märtyrerpapstes Kornelius eingetauscht, der im Jahre 235 n. Chr. von den Römern hingerichtet worden war.
In den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Kloster zu einem überregional bedeutenden Pilgerziel. Es prägte die Region, für die sich der Begriff „Münsterländchen“ einbürgerte.
1802 fiel Kornelimünster zusammen mit weiteren linksrheinischen Gebieten an Frankreich. Wie auch die anderen Klöster im Rheinland wurde die Reichsabtei durch die Franzosen säkularisiert. Die Mönche mussten das Kloster verlassen. Heute befinden sich die alten Gebäude der Abtei im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen, das dort die Einrichtung „Kunst aus Nordrhein-Westfalen“ betreibt.
Direkt neben der ehemaligen Abtei liegt der Marktplatz von Kornelimünster mit zahlreichen gut erhaltenen historischen Bürgerhäusern. Ein wirklich sehenswertes Ensemble.
Rückseite der früheren Abtei
Seitenflügel der Abtei
Zugang zur Abteikirche vom Ortszentrum
Bürgerpark im ehemaligen Abteigarten
Die Inde fließt durch das Zentrum von Kornelimünster
Innenhof der früheren Abtei, heute Sitz der Kunstsammlung NRW
Kunst im Vorhof der Kunstsammlung
Das Mittlere Portal
Aufwändig verzierte Gitter vor den Fensterflügeln im Hauptgebäude
Kunstinstallation auf dem Gelände der ehemaligen Abtei
Rückseite des Hauptgebäudes mit Skulpturen im Außenbereich
Eisenbahnviadukt der ehemaligen Vennbahn (heute Radweg) über den Iterbach kurz vor Kornelimünster
Die Region südlich von Aachen ist in diesen Tagen unser bevorzugtes Wanderziel. Heute haben wir eine sehr schöne und streckenweise richtig aufregende Tour rund um Wahlheim unternommen.
Wir starten am Ortsausgang von Kornelimünster, wo auch der Eifelsteig endet bzw. beginnt, und laufen zunächst an der Inde entlang bis zum alten Eisenbahnviadukt der Vennbahn am Gut Schlausermühle.
Eine ältere Reiterin kommt mir mit ihrem Pferd entgegen. Als sie sieht, dass ich das Eisenbahnviadukt fotografiere, ruft sie: „Die Brücke gibt es schon seit mehr als 100 Jahren. Nicht so wie in Italien“, womit sie auf den Brückeneinsturz bei Genua anspielt, der sich vor einer Woche ereignet hat. Okay!?, denke ich.
Parallel zur Vennbahn laufen wir auf Feldwegen zum Ort Hahn und durchqueren ihn. Dahinter folgen wir dem Kalkofenweg in Richtung Friesenrath, wo wir wieder auf die Inde treffen. Über die Hochfläche mit schönem Blick in die Nordeifel geht es anschließend durch die Randbereiche von Schmithofen, wo wir gestern zu unserer Wanderung entlang der Inde Richtung Raeren gestartet sind.
Heute drehen wir hinter Schmithofen in nördlicher Richtung ab und laufen an letzten intakten Sperrreihen des ehemaligen Westwalls in dieser Region vorbei. Über mehrere hundert Meter sind die sogenannten „Drachenzähne“ erhalten geblieben, die sich in Fünfer-Reihen aus der Landschaft erheben und feindliche Panzer aufhalten sollten.
Kurz dahinter treffen wir auf den Iterbach, den wir nun über mehrere Kilometer bis zurück nach Kornelimünster folgen werden. Damit beginnt der aufregende Teil der Wanderung, denn die Flächen links und rechts des Baches werden intensiv landwirtschaftlich genutzt und mit Kühen beweidet. Der Weg ist nicht markiert und an den Übergängen zwischen den verschiedenen Weideflächen müssen wir entweder über Stacheldrahtzäune klettern oder uns durch enge Klapptüren zwängen, die einen Durchmarsch der Rindviecher verhindern sollen.
Am Iterbach
Einmal verlaufen wir uns und landen in einem mit stacheligen Brombeersträuchern bewachsenen Steilhang. Als wir endlich wieder den schmalen Trampelpfad am Bach erreichen, haben die Brombeeren blutende Wunden in meinen Waden geschlagen. Aber alles nicht so schlimm.
Wir versuchen so gut es geht den Kühen aus dem Weg zu gehen. Einmal steht hinter einer Biegung plötzlich ein Jungbulle vor uns. Ich bekomme einen Schreck, aber er glücklicherweise auch. Laut blökend läuft er davon.
Die Landschaft im Tal des Iterbachs ist wirklich bezaubernd schön, aber ich bin froh, als wir die Weideflächen nach mehreren Kilometern endlich hinter uns lassen. Kurz vor Kornelimünster kommen wir wieder an einem Eisenbahnviadukt vorbei, mit dem die Vennbahn früher das Tal des Iterbachs überquerte.
Wenig später mündet der Iterbach in die Inde und wir erreichen nach knapp 14 Wanderkilometern wieder unseren Startpunkt in Kornelimünster. Das war eine feine Wanderung, aber ich weiß nicht, ob ich die Strecke durch die Kuhweiden im Tal des Iterbachs noch einmal laufen würde. Das war streckenweise doch schon ganz schön wild und aufregend …
Das Eisenbahnviadukt der früheren Vennbahn übder die Inde am Gut Schlausermühle
Dahinter geht es steil den Hang hinauf zur Trasse der alten Vennbahn
Wir durchqueren das Ortszentrum von Hahn mit der Kirche Maria-Hilf
Ehemaliger Bauernhof in Hahn
Hinter Hahn laufen wir auf dem Kalkofenweg auf Friesenrath zu
In Friesenrath treffen wir wieder auf die Inde, Doxi nimmt einen kräftigen Schluck
Wanderkarte unserer Tour
Kleines Kapellchen an der Inde in Friesenrath
Haus in Friesenrath
Das frühere Schloss Friesenrath
Weite Blicke in Richtung Eifel auf den Höhen hinter Hahn
Blaue Beeren am Wegesrand, aber leider keine Blauberen
Weideflächen zwischen Friesenrath und Schmithofen
Verbliebene Reste des ehemaligen Westwalls
Wasserwerk hinter Schmithofen
Auch diese schönen Beeren – leider nicht essbar
Der letzte Bauernhof am Iterbach. Dahinter folgen nur noch Weideflächen.
Überall Kühe hier
Durchgang zwischen zwei Weideflächen
Landschaft im Tal des Iterbachs
Ihr lieben Kühe, bleibt ruhig im Schatten liegen und lasst uns ungestört vorbei
Kurz vor Kornelimünster mündert der Iterbach in die Inde
Die junge, kristallklare Inde im Wald zwichen Schmithof und Raeren
Wow, ist das schön hier! Wir sind am Nordrand der Eifel zwischen Schmithof (Aachen) auf deutscher Seite und Raeren auf belgischer Seite unterwegs. Entlang schmaler, naturbelassener Pfade folgen wir dem Lauf der Inde, die sich malerisch durch den Münsterwald schlängelt.
Die Inde ist ein 54 km langer, linker Nebenfluss der Rur. Sie entspringt im Naturpark Hohes Venn-Eifel im Gebiet der belgischen Gemeinde Raeren und fließt über Kornelimünster, Eschweiler und Inden bis zu ihrer Mündung in die Rur bei Jülich. Nach der langen Trockenzeit in diesem Sommer führt der hier noch junge Fluss zurzeit nur wenig Wasser. Und das ist gut so, denn wir müssen mehrmals die Seiten wechseln, ohne dass Brücken vorhanden wären.
Das Wasser ist kristallklar und Doxi genießt es, immer wieder durch den Fluß zu waten und ihren Durst zu stillen. Leise plätschert der Fluss vor sich hin. Außer ein paar Vogelstimmen ist hier im Naturschutzgebiet „Oberlauf der Inde im Münsterwald“ kein Geräusch zu vernehmen. Herrlich ist das.
Unbemerkt passieren wir im Wald die Grenze zu Belgien. Nun sind wir im Staatsforst Oberweser unterwegs. Wir verlassen die Inde und laufen weiter auf schmalen Pfaden Richtung Raeren.
Irgendwann erreichen wir die ehemalige Strecke der Vennbahn zwischen Aachen und Raeren, die heute als Radweg ausgebaut ist. Zum ersten Mal verlassen wir den Schatten des Waldes und sogleich wird uns richtig warm. Ich beschließe deshalb, den geplanten Schlenker hinunter nach Raeren auszulassen und weiter dem Radweg der Vennbahn zu folgen. Das verspricht mehr Schatten.
Bald erreichen wir wieder den Wald und weil es an der Inde so schön war, steuern wir wieder auf den Fluss zu. Diesmal laufen wir auf der gegenüberliegenden Flussseite zurück in Richtung unseres Startpunkts bei Schmithof.
Bevor wir die Inde verlassen, machen wir noch eine kleine Pause am Fluss. Doxi macht es sich auf einer Kiesbank gemütlich und ich halte meine nackten Beine ein wenig in den kühlen Fluss. So kann man es aushalten,
Nach dreieinhalb Stunden erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt. Statt der geplanten 18 km sind es nur 14 km geworden, aber die waren wirklich wunderschön. Hier müssen wir auf jeden Fall wieder hinkommen. Ich bin gespannt, wie der Fluss wirkt, wenn es nicht mehr ganz so trocken ist.
Wanderkarte unserer Tour
Infotafel zum Wassersystem der Inde
Beschaulich fließt die Inde durch den Wald
Einige der wenigen Stellen, an der ein Steg den Fluß kreuzt
Das Wasser ist kristallklar
Natürlicher Damm aus Wurzelwerk
Doxi hat etwas gehört – es ist ein Reh
Hier möchte man gerne verweilen
Die letzten Blüher sind am Start
Auch abseits der Inde sind wir auf naturbelassenen Pfaden unterwegs
Leider nicht öffentlich zugänglich: Das hübsche Schloss Merode am Rande des Meroder Walds.
Heute haben wir eine 15 km lange Wanderung durch den Meroder Wald unternommen, der den nördlichsten Teil des Hürtgenwaldes am Rande der Eifel bildet. Die Wanderung beginnt mit einem echten Knaller. Kurz nachdem wir von unserem Parkplatz am Schloss Merode in den Meroder Wald aufgestiegen sind, ertönt in unserer unmittelbaren Nähe ein Schuss. Ich zucke erschreckt zusammen und nehme Doxi ganz schnell an die Leine. Das hört sich nach Jagd an.
Tatsächlich treffe ich hinter der nächsten Wegbiegung auf zwei Jäger, die soeben eine kapitale Rotwildkuh erlegt haben, wie sie mir auf Nachfrage berichten. Die Männer sehen zufrieden aus. Zwanzig Meter weiter liegt das tote Tier auf dem Waldboden.
Wir laufen weiter und erreichen oberhalb von Jüngersdorf den nordöstlichsten Zipfel des Meroder Walds. Von dort hat man einen wunderbaren Blick hinunter in das flache Rheintal. Links erscheint das Kraftwerk Brauweiler, in der Mitte der Indemann und dahinter Jülich und rechts die Sophienhöhe vor der Ville.
Dann setzen wir unseren Weg in südwestlicher Richtung fort und tauchen tiefer in den Wald ein. Nach einer Passage durch das romantische Tal des Sührbachs erreichen wir auf einer Anhöhe im Wald die hübsche Laufenburg, die heute ein beliebtes Ausflugslokal beherbergt.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Limburgern als Ritterburg zur Sicherung ihres Territoriums gegründet. 1359 fiel die Gegend an die Herrschaft von Jülich, wodurch sie ihre militärische Bedeutung verlor. Heute befindet sich die Burg und der umgebende Wald im Privatbesitz der Stolberger Fabrikantenfamilie Prym.
Das Franzosenkreuz erinnert an einen 1679 ermordeten französischen Offizier
Hinter der Laufenburg geht es noch etwas tiefer in den Wald, bis wir das sogenannte „Franzosenkreuz“ erreichen. Dort wurde im Jahre 1679 ein französischer Offizier ermordet und begraben.
Auf teils schmalen Pfaden wandern wir durch dichte Farnbestände weiter zur Klosterruine Schwarzenbroich, die am Rande eines Sumpfgebiets versteckt mitten in Wald liegt. Das Kloster wurde um das Jahr 1340 gegründet. Der Sage nach war dem Herren Werner von Merode bei einer Rast nach der Jagd im Wald der Apostel Matthias erschienen und hatte ihm Gottes Auftrag zur Klostergründung überbracht.
Der Kreuzherrenorden, der sich dem Studium der Bibel und der Seelsorge widmete, baute die Klosteranlage im Laufe der folgenden Jahrhunderte immer weiter aus. In den Revolutionswirren flüchteten die Klosterbrüder 1792 vor den französischen Truppen. Im Jahre 1835 brannte das Kloster schließlich ab. Die beschädigten Gebäude wurden nie wieder aufgebaut.
Reste der Klosterruine Schwarzenbroich
Kurz hinter der Klosterruine erreichen wir den St. Matthias Bildstock, der auf die Klostergründung verweist. Nun geht es auf der sogenannten Münsterstraße, dem alten Zuweg zum Kloster, über mehrere Kilometer stetig geradeaus bis zum Waldrand. Oberhalb von Schlich kreuzen wir den Rotbach und erreichen wenig später wieder unseren Startpunkt am Schloss Merode.
Das auf das 12. Jahrhundert zurückgehende Schloss gilt als eines der schönsten Wasserschlösser des Rheinlands im Renaissance-Stil. Es befindet sich seit 1174 bis um heutigen Tag im Besitz der Herren, späteren Grafen und heutigen Fürsten von Merode. Aktueller Burgherr ist Charles-Louis Francois Marie Prinz von Merode, Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies und Prior des Ritterordens vom Heiligen Sebastian in Europa. Leider ist das Schloss öffentlich nicht zugänglich.
Hier endet unsere Wanderung. Obwohl wir fast die gesamte Zeit durch dichten Wald gelaufen sind, haben wir doch einige geschichtsträchtige Orte passiert. Eine wirklich interessante Wanderung.
Wanderkarte unserer Tour
Panoramablick vom Waldrand in das Rheintal
Lichtung im Meroder Wald
Wir wählen den Weg zur Laufenburg
Im Tal des Sührbachs: Endlich Wasser für Doxi.
Annäherung an die Laufenburg
Blick durchs Burgtur auf die Gastronomie
Im Innern der Anlage
Auf schmalen und dicht bewachsenen Pfaden geht es durch den Wald
Kosterruine Schwarzenbroich: Das sieht alles ganz schön verwunschen aus.
Der St. Matthiaus Bildstock verweist auf die Gründung des Klosters Schwarzenbroich
Einer der vielen Bachläufe des Breverbachs. Bis auf kleine Restpfützen sind alle ausgetrocknet.
Bei herrlichem Wanderwetter waren wir heute auf einer 14 km langen Tour im Süden der Stadt Aachen unterwegs. Vom Forsthaus Schöntal am beliebten Ponyhof Meisel ging es zunächst entlang des Europäischen Fernwanderwegs E 8 (Irland-Bulgarien) in südwestlicher Richtung durch den Aachener Wald. Das große Waldgebiet wird hier von zahlreichen Seitenarmen des Breverbachs durchzogen, doch die Bachbette sind nach der langen Trockenperiode in diesem Sommer fast ausnahmslos leer.
Am Beginn des Zweiten Weltkriegs war der Wald Aufmarschgebiet der Deutschen Wehrmacht. Wir passieren die Pionierquelle, die 1939/1940 zur Wasserversorgung der im Wald lagernden Truppen angelegt wurde. Heute befindet sich dort ein großer Wasserspielplatz.
Dahinter umrunden wir den Königsberg und den Tartarenkopf. Dann überqueren wir im Wald die Grenze zu Belgien und wandern entlang der alten Aachener Landwehr in südlicher Richtung. Der mittelalterliche Graben, der Aachen zwischen 1346 und 1611 auf drei Seiten umschloss, ist hier im Wald noch gut erkennbar.
An der Ruine einer alten Festungsanlage aus der Weltkriegszeit drehen wir nach Nordosten ab und passieren bald einem Teich im Wald die Quelle der Geul (dt. Göhl). Kurz dahinter erreichen wir am Roten Kreuz wieder deutsches Staatsgebiet. Hinter einer alten, riesigen Eiche laufen wir durch die nach ihr benannten Siedlung „Grüne Eiche“ im Wald.
Wir überqueren die Monschauer Straße und laufen noch rund zwei Kilometer durch den Kapuzinerwald am ehemaligen belgischen Militärlager Camp Hitfeld, bis wir nach knapp dreieinhalb Stunden wieder unseren Startpunkt erreichen. Mittlerweile ist es ganz schön warm geworden, doch im schattigen Wald haben wir davon gar nichts mitbekommen. Schön war das.
Wanderkarte unserer Tour
Prächtiger Kastanienbaum an der Pionierquelle
Grenzstein im Wald. Links ist Belgien rechts Deutschland.
Wir laufen entlang des mittelalterlichen Grabens der Aachener Landwehr
Festungsruine an der Grenze zu Belgien
Die riesige Eiche, die der Siedlung „Grüne Eiche“ ihren Namen verliehen hat.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.