Kleiner Stellplatz auf Asphalt in ruhiger Lage an der Murginsel. Saubere Sanitäranlagen. Hübsche Altstadt und sehenswerter Kurpark, alles fußläufig erreichbar. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Tag 14Eigentlich wollte ich ja von St. Georgen weiter fahren nach Bad Herrenalb, zum Wandern und in die bekannte Therme.
Doch als wir nach rund anderthalbstündiger Fahrt am Morgen in Bad Herrenalb ankommen, wirkt der ganze Ort wie eine einzige Baustelle. Kein Durchkommen zum avisierten Stellplatz möglich.
Also habe ich mich ein wenig treiben lassen, bin über den Berg ins nächste Tal weitergefahren, und im schönen Gernsbach an der Murg gelandet.
Kein Fehlgriff, denn der dortige Stellplatz liegt idyllisch an der Murg unterhalb von Schloss Eberstein mit seinem großen angrenzenden Waldgebiet. Bin ich mit Doxi natürlich gleich hinauf gewandert.
Der Wald hier im Nordschwarzwald hat bereits viel mehr Laubbäume als in dem von Fichten und Tannen dominierten Südschwarzwald. Entsprechend dick sind die Wanderwege jetzt mit Laub bedeckt, und bei jedem Schritt macht es Raschel, Raschel, Raschel.
Bei der Rückkehr nach Gernsbach machen wir noch einen Abstecher in die Altstadt des Ortes und sind positiv überrascht. Wirklich hübsch hier.
Wanderkarte unserer Tour
Die Murg in Gernsbach
Blick hinauf zum Tempel
Brunnen in der Altstadt von Gernsbach
Doxi in dem Bach, der die Altstadtmauer von Gernsbach umgibt
Das alte Rathaus von Gernsbach
Das alte Rathaus von Gernsbach
Hübsches Fachwerkhaus in Gernsbach
Stillleben in einem Vorgarten
Infotafel zum historischen Baumbestand rund um Schloss Eberstein
Weinhänge unterhalb von Schloss Eberstein
Infotafel zum Schloss Eberstein
Luftbild von Schloss Eberstein (Foto: Lothar Neumann | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Eingang zur Burgschänke auf Schloss Eberstein
Blick in die angrenzenden Berge von Schloss Eberstein
Blick hinunter von Schloss Eberstein zum Ortsteil Gernsbach-Obertsrot
Blick auf St. Georgen beim Verlassen des Stadtwaldes
St. Georgen, 5. November 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz am Naturfreibad
Ort:
St. Georgen
Adresse:
Brigachstraße
78112 St. Georgen
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 5.11.2015)
Zusatzinfo:
Stellplatz auf Rasten/Schotter an einer Bundesstraße und Eisenbahnlinie am Ortsrand. Schöne Umgebung mit Klosterweiher und Stadtpark. Bei unserem Besuch waren alle Stellplätze von fahrendem Volk belegt. Wir haben einfach auf dem angrenzenden Parkplatz am Schwimmbad geparkt. War kein Problem. Nachts ruhig.
Tag 13Früh am Morgen sind wir im Bernauer-Hochtal bei Nebel Richtung Norden aufgebrochen. Unser heutiges Ziel: Das 70 Km entfernte St. Georgen im nördlichen Schwarzwald auf 800 Meter ü.N.N. Dort erwartet uns am Naturfreibad ein kostenloser Womo-Stellplatz in günstiger Lage unterhalb der Stadt.
Wir nutzen das herrliche Sonnenwetter und starten gleich eine 17 Km-Wanderung entlang des „St. Georgen Heimatpfades“.
Der Weg führt entlang etablierter Wanderpfade rund um St. Georgen und die umliegenden Wälder. Er ist mit 20 Infotafeln beschildert, die auf verschiedene geografische, geologische und historische Begebenheiten hinweisen.
So erfahren wir z. B., dass wir auf einer Passhöhe die nordeuropäische Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer passieren und unweit unseres Weges die Brigach, einer der Quellflüsse der Donau, entspringt.
An zwei Stellen des Weges müssen wir uns durch den Wald schlagen, weil der Wanderweg durch eine Kuhweide führt, die gerade beweidet wird, aber so ist das manchmal. Kein Problem 🙂
Aufbruch am Morgen in Bernau
Unterwergs auf dem „Heimatpfad“: Endlich was zu Trinken!
Rund um St. Georgen gibt es viele Weideflächen
Auf der Sommerauer Höhe bei 888 Meter ü.N.N. Ehemals eine wichtige Schwarzwald-Querung
Info zur Brigachquelle, aus der die Donau hervorgeht
In dem Hof dort unten entspringt die Brigach
An Wanderwegen mangelt es hier nicht
Ausblick aus dem Wohnmobil auf die Skateranlage von St. Georgen
Das Kleine Spießhorn im Licht der gerade aufgehenden Morgensonne
Bernau-Dorf, 4. November 2015
Tag 12Wir sind noch einen Tag im Bernauer Hochtal geblieben, weil es hier gerade so schön ist: Das Wetter ist einfach perfekt für diese Jahreszeit und die Landschaft so lieblich. Heute geht unsere Wanderung ins Nachbartal und zum Dorf Menzenschwand.
Wir folgen von Bernau-Dorf dem Bernauer Hochtal-Steig und wandern hinauf zum Kaiserberg. Von dort genießen wir die Aussicht hinunter ins Bernauer-Hochtal.
Die Paraglider sind heute wieder aktiv. Über uns kreist ein Schirmflieger und im Tal unten schleppen die Anfänger ihre Ausrüstung gerade den Anfängerhügel hinauf.
Vom Kaiserberg wandern wir durch den Wald hinab ins malerische Krunkelbachtal, das von zahlreichen Bächen durchflossen wird.
Dort geht es vom Talgrund stetig bergauf, erst zum Krunkelbachsattel und dann zum Großen und Kleinen Spießhorn.
Das Herzoghorn, den zweithöchsten Schwarzwaldgipfel, lassen wir diesmal ausnahmsweise links liegen, weil die Wanderung sonst zu lang geworden wäre. Aber beim nächsten Mal ….
Almwiesen oberhalb von Bernau
Das Gelb der Birken wird langsam zu braun – bald fallen die Blätter ab
Mein Lieblingsplatz im Schwarzwald! Ruhige, naturnahe Lage am Sportplatz von Bernau-Dorf. Alles vorhanden. Tolle Wanderwege in der Umgebung. Nur 15 km bis zum Feldberg.
Tag 11Wir sind weiter gefahren ins 900 Meter hoch gelegene Tal von Bernau, das sich westlich des Schluchsees und südlich des Feldbergs auf einer Länge von acht Kilometern entlang der Bernauer
Alb erstreckt. Das liebliche Hochtal gehört zu den regenreichsten Gebieten in Deutschland und ist im Winter deshalb das Ziel vieler Wintersportler.
Wir stehen am Wohnmobilstellplatz am Sportplatz direkt neben einem Skilift.
Am Vormittag steigen wir zum 1.309 Meter ü.N.N. hohen Blößling auf, der sich über dem Tal von Bernau erhebt.
Am Gipfelkreuz angelangt, genießen wir einen fantastischen Rundumblick. Im Norden ist gleich nebenan der Feldberg zu sehen, im Süden ragen die Schweizer Alpen über die Gipfel des Schwarzwalds deutlich heraus.
Dazwischen, in der Ebene, viel Nebel, doch hier oben herrscht Sonnenschein. Herrlich!
Wanderkarte unserer Tour
Womo-Stellplatz und Winter-Camper am Sportplatz von Bernau-Dorf
Langsam schwindet das bunte Laub
Blick Richtung Feldberg
Holzschnitzereien haben in der Region eine lange Tradition
Sehr beliebter und schöner Platz am Rande von Schluchsee, nahe am See. Abgetrennter terrassierter Teil eines großen PKW-Parkplatzes. Strom und V/E vorhanden. Guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in der Region um den Schluchsee.
Tag 10Vor einer Woche waren wir bereits in Schluchsee, nun sind wir erneut hier, weil meine beiden Womo-Batterien komplett leer sind und es auf dem Stellplatz den dringend benötigten Strom zum Aufladen gibt.
Nach den langen und anstrengenden Wanderungen der letzten Tage wollte ich eigentlich mal etwas ruhiger machen. Aber dann sind es doch wieder 18 Kilometer geworden, weil wir eine komplette Runde um den Schluchsee gedreht haben.
Nachdem am vergangenen Wochenende die Herbstferien in Baden-Württemberg begonnen haben, waren an diesem Morgen auch viele Eltern mit Kinder unterwegs. Das fantastische Wetter lädt aber auch wirklich zum Wandern ein.
Wanderkarte unserer Tour
Die Staumauer des Schluchsees auf der Seeseite
Wasserablauf hinter der Staumauer
Infotafel zur Geographie des Schluchsees
Infotafel zur Stromgewinnung aus Wasserkraft am Schluchsee
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 1.11.2015)
Zusatzinfo:
Großer Asphaltparkplatz vor dem Friedhof an der Bundesstraße. Wohnmobile stören dort nicht. Nachts ruhig.
Tag 9Von Todtnau sind wir einige Kilometer auf der B317 nach Süden gefahren und haben es uns in Schönau, dem Geburtsort von Fußballbundestrainer Joachim Löw, gemütlich gemacht. Wir stehen auf dem Friedhofsparkplatz mit bestem Blick auf die an Allerheiligen gut besuchten Gräber.
Von dort starten wir zum Aufstieg auf den nahe gelegenen Belchen, dem angeblich schönsten und ganz sicher vierthöchsten Berg des Schwarzwalds.
Rund 20 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter legen wir auf unserer fünfstündigen Tour zurück, die uns bei herrlichem Sonnenschein wunderbare Ausblicke über die Gipfel des Schwarzwalds bis hin zu den Schweizer Alpen bietet.
Obwohl wir früh losmarschieren, ist auf dem Gipfel des Belchen bereits eine Menge los, als wir dort gegen Mittag eintreffen. Kein Wunder, denn die meisten Besucher kommen bequem mit der Gondelbahn in wenigen Minuten zum Gipfel.
Als wir mit unserem Abstieg über die Westflanke Richtung Schöneberg und Schönau beginnen, sind wir dann wieder weitgehend allein im Wald und auf den Bergwiesen unterwegs. Wir genießen die großartige Fernsicht und den perfekten Sonnenschein, der so gar nicht zu Allerheiligen passen will. Eine tolle Tour!
Wanderkarte unserer Tour
Infotafel zum Naturschutzgebiet Belchen
Aussicht beim Aufstieg an der Südflanke des Belchens
Wie soll ich denn hier Sitz machen?
Aus dem Nebel der Niederung ragt die Abgaswolke eines Kraftwerks
Mit der Belchenbahn gehts bequem zum Gipfel
Ein Hoch auf die Häkel-Guerilla, ich liebe Euch!
Gipfelkreuz auf dem Belchen
Im Hintergrund die Schweizer Alpen, dazwischen Nebel in den Niederungen
Blick ins Müstertal
Blick über die angrenzenden Schwarzwaldgipfel Richtung Vogesen
Nebel in den Tälern unterhalb des Belchens
Blick hinüber zum Feldberg, dem höchsten Schwarzwaldgipfel
Fernblick beim Abstieg nach Schönau
Herbstwald an der Westflanke des Belchens
Auf der „Stuhlebene “ unterhalb des Belchen-Gipfels
Bunter Herbstwald kurz vor Schöneberg
Herbstwald bei Schönau
Blick auf Schönau
Die Kirche von Schönau
So viel nach Stöckchen gelaufen – ich brauche eine Pause
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